Ich habe mich für die ODEG entschieden, weil ich heimatnah, also im Brandenburger Raum, bleiben wollte. Außerdem ist die ODEG ein zukunftssicheres Unternehmen mit guten Perspektiven, was mir sehr wichtig ist. Schon seit meiner Kindheit war es mein Traum, bei der Eisenbahn zu arbeiten, Züge haben mich einfach schon immer fasziniert. Da ich selbst auch privat viel und sehr gerne mit der Eisenbahn fahre, war für mich schnell klar, dass ich meinen Traumberuf bei der ODEG finden kann.
Am meisten gefällt mir an meiner Ausbildung, dass die Ausbilder/-innen und Mitarbeiter/-innen super freundlich und hilfsbereit sind. Man fühlt sich von Anfang an gut aufgenommen und unterstützt. Auch die gute Ausstattung und die modernen Ausrüstungsgegenstände tragen dazu bei, dass man optimal lernen kann. Besonders freue ich mich immer auf die Mitfahrten in den Ferien: da kann man das theoretisch Gelernte direkt in der Praxis erleben. Außerdem gefällt mir, dass man während der Ausbildung viel herumkommt und nicht nur an einem Ort bleibt. So wird es nie langweilig und man sammelt viele verschiedene Eindrücke.
Wenn ich ein Gegenstand im Zug wäre, wäre ich das Mikrofon im Führerraum. Ich mache nämlich sehr gerne Ansagen und finde es spannend, mit den Fahrgästen zu kommunizieren.
Mein Tipp für zukünftige Auszubildende bei der ODEG ist: Bringt auf jeden Fall Durchhaltevermögen mit! Gerade am Anfang kommt viel Theorie auf einen zu, und manches muss man wirklich 1:1 auswendig lernen. Das kann anstrengend sein, lohnt sich aber auf jeden Fall. Wichtig ist, dass man Spaß an der Sache hat, denn wer mit Freude dabei ist, wird die Ausbildung gut meistern und viel lernen.
Es ist ähnlich wie bei meinem Arbeitskollegen Louis: Von Kindesbeinen an habe ich mit Eisenbahnen gespielt. Ich verwirkliche mir mit der Ausbildung zum Triebfahrzeugführer meinen Kindheitstraum.
Ich habe mich bei mehreren Eisenbahnverkehrsunternehmen beworben.
Doch der Bewerbungsprozess bei der ODEG ist transparent, angenehm und schneller als bei anderen Unternehmen, bei denen ich mich zeitgleich beworben habe.
Außerdem finde ich es super, für ein großes und in der Region bekanntes Unternehmen wie die Ostdeutsche Eisenbahn
zu arbeiten: Im Regionalverkehr sieht man automatisch mehr von den Regionen, als wenn man nur in Berlin unterwegs ist.
In den ersten Monaten ist viel Theorie angesagt. Das ist wichtig, um sich eine Übersicht über die einzelnen Themen-
bereiche verschaffen zu können.
Zunächst einmal wurden uns die Unfallverhütungsvorschriften erklärt. Diese beinhalten sämtliche Vorschriften, Regeln und Richtlinien für den Eisenbahnverkehr in Deutschland.
Wenige Wochen nach Ausbildungsbeginn durften wir jedoch schon im Führerstand mitfahren und die Triebfahrzeug-
führerin oder den Triebfahrzeugführer bei der Arbeit begleiten.
Zum Ende des 1. Lehrjahrs hin wird es jedoch richtig praktisch: Dann sind wir Azubis viel in Deutschland unterwegs, um z. B. in Hessen bei der Cantus (Anm. d. Redaktion: ein Schwesterunternehmen der ODEG) u.a. das Rangieren, das
Zug bremsen und die Wagenprüfung zu erlernen.
Dort werden wir auf den täglichen Eisenbahnverkehr vorbereitet. Im 2. Lehrjahr fahren wir u. a. im ODEG-eigenen Zugsimulator, darauf freue ich mich schon.
Eisenbahnen haben mich schon immer fasziniert, weshalb ich heute sicherlich auch viel privat mit dem Zug unterwegs bin. Meine Fahrpläne fürs Leben waren eigentlich andere: Ich wollte erst mein Abitur machen, bevor ich eine Ausbildung beginne. Doch dann habe ich herausgefunden, dass man für die Ausbildung zur Triebfahrzeugführerin gar kein Abitur benötigt, und habe mich auf direktem Weg bei der ODEG beworben.
Ich habe mich zufällig kurz vor meiner Bewerbung mit einem ODEG-Mitarbeiter, einem Triebfahrzeug-führer, unterhalten. Dieser hat so viel Positives von seinem Beruf und von der ODEG erzählt, dass ich dachte: „Oh, da will ich auch anfangen!“.
Allerdings habe ich meine Bewerbung erst spät, kurz vor Ausbildungsbeginn im September, eingereicht. Und dennoch ging alles gut. Innerhalb von drei Wochen hatte ich den Vertrag vorliegen.
Bis heute war das eine meiner besten Entscheidungen im Leben.
Wir sind in unserem Job so viel unterwegs und lernen täglich dazu – mein Berufsalltag ist super abwechslungsreich, und das liebe ich. Hinzu kommt das beste Team. Es ist für mich zu meiner zweiten Familie geworden.
Momentan gehen wir den Aufbau von Zügen durch. Wie setzt sich das Dreh- und Wagengestell zusammen? Wie funktioniert der Stromkreislauf und auf welche Weise versorgt er den Zug? Mit diesen Fragestellungen beschäftigen wir uns gerade im theoretischen Unterricht.
Doch am meisten Spaß machen natürlich die praktischen Stunden und die Theorie-Tage in Eisenach. Auch die Fahrten am Zugsimulator in Berlin sind toll.
Besonders freue ich mich aber auf die Zeit ab Dezember 2023. Dann fahre ich das erste Mal einen „richtigen Zug“ und der Praxisausbilder schaut diesmal mir über die Schultern.
Durch mehrere Schulpraktika bei der ODIG (Anm. d. Red. 100%-ige Tochter der ODEG, die die Instandhaltung der gesamten Zugflotte übernimmt) konnte ich bereits vor Beginn meiner Ausbildung die Aufgabenbereiche als Mechatroniker/-in kennenlernen. Besonders der hilfsbereite, sympathische Umgang im Team haben meine Entscheidung bei der ODIG anzufangen bestärkt.
Die Ausbildung zum/-r Mechatroniker/-in ist bei der ODIG besonders vielfältig! Anfangs habe ich gelernt, wie ich Schaltpläne richtig lese und mittlerweile arbeite ich an der Instandhaltung und Fehlersuche von mechatronischen Systemen. Mir gefällt es besonders gut, wenn ich mich auf Fehlersuche begebe und mein handwerkliches Geschick unter Beweis stellen kann!
Ich möchte gerne noch mehr über die Bremstechnik und -systeme bei den Zügen lernen.
Eindeutig der Luftkompressor, denn ohne diesen kann sich ein Zug nicht bewegen. Genauso wichtig ist mein zukünftiger Job als Mechatroniker!
Ich empfehle vorab einige Praktika zu absolvieren, damit ihr wisst, was euch im Beruf erwartet. Begeisterung für Technik und der richtige Umgang mit Werkzeug sollte auf jeden Fall bei euch vorhanden sein! Auch eine gute Portion Durchhaltevermögen ist als Mechatroniker immer gern gesehen.
Ich habe den Berufswunsch, im Vergleich zu meinen anderen beiden Kollegen eher spät entwickelt, nämlich während meines Verkehrswesen-Studiums, das von 2020 bis 2022 ging. Ich fand die Themen Nachhaltigkeit, Technik und Personal sehr spannend, aber mir war das Studium zu theoretisch ausgelegt. Deshalb entschied ich mich, eine Ausbildung zum Triebfahrzeugführer bei der ODEG zu beginnen.
Ohne Wartezeit, sozusagen. Ich hatte mich im März beworben und im direkten Anschluss ein Vorstellungsgespräch mit drei ODEG-Mitarbeiterinnen und -Mitarbeitern. Kurz darauf folgte die Einladung zur medizinischen und psychologischen Untersuchung. Nachdem die Ärzte ihr „OK“ gaben, habe ich im Juni den Arbeitsvertrag zugesendet bekommen und konnte bereits im September meine Ausbildung starten.
Erst vor Kurzem hatten wir eine zweitägige SiN-Schulung, in der wir uns einen Einblick in den Beruf von Servicemitarbeiterinnen und Servicemitarbeitern im Nahverkehr verschaffen konnten. Was sind ihre Aufgaben im Zug und was sind die Tarife? Darum ging es kurz zusammengefasst.
Danach ging es über in die Praxis: Wir durften einen SiN auf einer Zugfahrt begleiten und sogar eine Durchsage im Zug machen. Kurz darauf waren wir im Opel-Werk Eisenach. Das war besonders spannend für mich. Wir haben unter anderem Rangierarbeiten durchgeführt und die Signale gelernt. Insgesamt dürfen wir im 2. Lehrjahr sehr viele Fahrten im Führerstand im gesamten Verkehrsgebiet der ODEG begleiten. Ich habe innerhalb eines Jahres bereits mehr als vier Führerstände von innen gesehen.
Wenn mich jemand als Kind früher fragte, was ich mal werden will, war mir damals schon klar, dass ich Triebfahrzeugführer werden möchte. Als ich vier Jahre alt war, habe ich bereits gerne S-Bahnen beobachtet. Es ist mein absoluter Kindheitstraum.
2020 habe ich meinen Schulabschluss gemacht. Eigentlich wollte ich direkt im Anschluss eine Ausbildung zum EiB bei der ODEG machen. Leider war ich damals mit 16 Jahren noch sehr jung. Nach drei Lehrjahren sollte man 20 Jahre alt sein – dann kann man auf dem gesamten Streckennetz Züge fahren. Ich entschied mich deshalb, erst einmal eine Ausbildung zum Lagerlogistiker in der Verkehrsbranche zu machen. Als ich diese dann erfolgreich abgeschlossen hatte, konnte ich endlich meinen eigentlichen Traumjob verfolgen. Seit September 2023 hat nun meine Ausbildung bei der ODEG begonnen und ich bin glücklich, bei diesem Unternehmen gelandet zu sein, da ich die familiäre Zusammenarbeit sehr schätze.
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