Rieker-Schuh GmbH

<- Zurück zur Übersicht
  1. Jenny Doan
  2. Simon Bohl
  3. Leon Koulen

Interview mit Jenny Doan

Jenny Doan
Industriekaufmann / Industriekauffrau
Foto des/der Interview-Partners/in
22 Jahre
1. Ausbildungsjahr
Wie unterscheidet sich die Ausbildung mit der Zusatzqualifikation Internationales Wirtschaftsmanagement von einer ohne?

Der größte Unterschied, den wir mit der Zusatzqualifikation haben ist in der Schule. Als Industriekaufleute haben wir zum Beispiel kein Deutsch mehr, aber dafür verpflichtend Wirtschaftsenglisch und unser ZQ-Fach Internationale Volks- und Betriebswirtschaftslehre. In beiden Fächern müssen wir sowohl eine mündliche als auch eine schriftliche Prüfung absolvieren.

Wie sieht der Durchlauf der Abteilungen aus?

Es kommt immer auf die Abteilung an, wie lange wir dort eingeplant sind und wie komplex die Abteilung ist, meistens sind es 1-3 Monate pro Abteilung. In den Abteilungen selbst kriegen wir dann vieles erklärt, was genau sie dort machen und dürfen oft auch selbst Aufgaben übernehmen.

Was waren Deine Gedanken nach dem Vorstellungsgespräch und nach Deiner Zusage?

Nach einem Vorstellungsgespräch ist man gespannt, wie alles gelaufen ist und ob man eine Zu- oder Absage bekommt, aber ich habe mich vor allem während des Einzelgesprächs mit Lisa und Lisa richtig wohl gefühlt und gehofft, dass es klappt.

Einige Tage später habe ich dann den Anruf mit der Zusage erhalten und mich sehr darüber gefreut.

Wie organisierst Du Dich zwischen Arbeit, Schule und Freizeit?

Manchmal ist es schon viel, alles unter einen Hut zu bekommen, vor allem wenn wir in der Schule viele Klassenarbeiten schreiben. Aber wenn man in der Schule schon gut aufpasst und am Wochenende ein bisschen lernt, schafft man das gut. Ich versuche morgens früh auf der Arbeit zu sein, damit ich am Nachmittag noch Zeit habe für Sport oder um etwas mit Freunden zu unternehmen. 

Worauf freust du Dich in Deiner weiteren Ausbildungszeit?

Ich freue mich darauf, weitere Abteilungen kennenzulernen und schließlich auch meine Endabteilung zu finden. Auch auf die weitere Zeit mit den Azubis und DH-Studenten freue ich mich, da wir sicherlich noch viele schöne Erlebnisse miteinander teilen werden. Auf meine Auslandsaufenthalte bin ich auch schon gespannt. Ich freue mich auf die neuen Erfahrungen und bin mir sicher, dass das eine richtig gute Zeit wird!

Was waren bisher die schönsten Momente Deiner Ausbildung?

Einer der schönsten Momente war die Kennenlernwoche zusammen mit den DH-Studenten. In der Zeit haben wir uns alle besser kennengelernt und hatten tolle Aktivitäten, wie zum Beispiel das Fahrsicherheitstraining beim ADAC. Auch der gemeinsame Azubi-Ausflug ist jedes Jahr ein Highlight - ich freue mich schon auf den nächsten.

Interview mit Simon Bohl

Simon Bohl
Schuhfertiger/in
Foto des/der Interview-Partners/in
21 Jahre
1. Ausbildungsjahr
Wieso hast du dich für diese Ausbildung entschieden?

Ich habe mich für diese Ausbildung entschieden, da ich einen handwerklichen Beruf ausüben wollte und Schuhe schon immer mochte. Ein weiterer wichtiger Punkt für mich war, dass man nach der Ausbildung an der Schuhfachschule seinen Schuhtechniker machen kann.

Welche Eigenschaften sollte man für diesen Beruf mitbringen?

Wichtige Eigenschaften für einen Schuhfertiger sind handwerkliches Geschick, Genauigkeit, Geduld, Interesse an Schuhen und Materialen. Außerdem sollte man sorgfältig und konzentriert arbeiten können.

Wie unterscheidet sich die Berufsschule von deinem Arbeitsalltag?

In der Berufsschule lerne ich die theoretischen Grundlagen, zum Beispiel über Materialen, Fertigungsverfahren und den Aufbau von Schuhen. Im Betrieb arbeite ich praktisch mit und kann das Gelernte direkt anwenden. Ein weiterer Pluspunkt ist, dass man Menschen aus ganz Deutschland in der Berufsschule kennenlernt, da es nur eine Berufsschulklasse für Schuhfertiger in ganz Deutschland gibt.

Gibt es etwas, worauf du bis jetzt besonders stolz bist?

Ich bin besonders stolz darauf, dass ich in kurzer Zeit viele neue Fähigkeiten gelernt habe und immer selbstständiger arbeiten kann.

In welchem Bereich bist du besonders gerne?

Ich bin besonders gerne in der Stepperei, da mir das Steppen am besten gefällt.

Worauf freust du dich in deiner weiteren Ausbildungszeit?

Ich freue mich darauf, noch mehr über die Schuhherstellung zu lernen, weitere Arbeitsschritte selbstständig auszuführen und mich fachlich weiterzuentwickeln. Außerdem freue ich mich auf meine beiden Auslandsaufenthalte in der Slowakei und in Vietnam.

Interview mit Leon Koulen

Leon Koulen
Fachinformatiker/in für Systemintegration
Foto des/der Interview-Partners/in
19 Jahre
2. Ausbildungsjahr
Wieso hast du dich für diese Ausbildung entschieden?

Ich habe mich schon immer für Computer und Technik interessiert und wollte in meinem Beruf nicht nur am Schreibtisch sitzen, sondern auch direkt mit Hardware arbeiten. Die Ausbildung zum Fachinformatiker für Systemintegration hat mir genau diese Mischung geboten.

Was waren deine Erwartungen an diese Ausbildung?

Ich habe erwartet, viele verschiedene Bereiche der IT kennenzulernen und dabei auch schon früh eigenständig Aufgaben übernehmen zu können. Rückblickend wurden diese Erwartungen auf jeden Fall erfüllt.

Wie organisierst du dich zwischen Arbeit, Ausbildung und Freizeit?

Dank unserer Gleitzeit mit Kernarbeitszeit kann ich mir meinen Tag gut einteilen. Wenn in der Berufsschule mehr ansteht, habe ich manchmal auch die Möglichkeit im Betrieb zu lernen, ansonsten reicht es meistens, in der Schule aufmerksam zu sein. So bleibt für mich immer genug Freizeit übrig.

Wie war dein Auslandsaufenthalt in der Slowakei für dich?

Ich konnte dort hautnah miterleben, wie ein Schuh von Anfang bis Ende entsteht – diesen kompletten Herstellungsprozess einmal live zu sehen, war eine sehr interessante Erfahrung für mich.

Was möchtest du am Ende deiner Ausbildung erreicht haben?

Am Ende meiner Ausbildung möchte ich mein Wissen in den verschiedenen IT-Bereichen so vertieft haben, dass ich sicher und eigenständig arbeiten kann, und im besten Fall einen Bereich gefunden haben, in dem ich mich langfristig weiterentwickeln möchte.

Was würdest du deinem Jüngeren Ich vor der Ausbildung raten?

Ich würde mir raten, offen an neue Aufgaben heranzugehen, auch wenn sie am Anfang unbekannt oder herausfordernd wirken, und ruhig öfter Fragen zu stellen, wenn etwas unklar ist.