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Interview mit Maxim Wuckert

Maxim Wuckert
Fachinformatiker/in
Foto des/der Interview-Partners/in
21 Jahre
1. Ausbildungsjahr
Was hat dich dazu motiviert, eine Ausbildung zum Fachinformatiker zu beginnen?

Ich habe schon immer großes Interesse an Technik – daran, wie Programme funktionieren, wie Hardware und Software zusammenspielen und wie man selbst programmiert. Viele dieser Dinge kann man sich zu Hause nur schwer vollständig selbst beibringen. Die Ausbildung bietet mir die Möglichkeit, dieses Wissen strukturiert und praxisnah zu vertiefen.

Wie bist du auf deinen Ausbildungsbetrieb aufmerksam geworden?

Ich war bereits im Unternehmen angestellt und habe hier zuvor eine Ausbildung zum Elektroniker erfolgreich abgeschlossen. Danach wollte ich beruflich eine neue Richtung einschlagen. Zusätzlich wurde ich durch Familienmitglieder auf die Möglichkeit aufmerksam, und die SIMONA hat sich damals auch an meiner Schule vorgestellt

Wie unterstützt dich dein Betrieb beim Lernen (z. B. Schulungen, Mentoring)?

Wir erhalten eine sehr gute und langfristige Prüfungsvorbereitung über mehrere Monate. Für diese Zeit werden wir von unseren regulären Aufgaben freigestellt, sodass wir uns voll auf die Prüfung konzentrieren können. Außerdem dürfen wir während der Arbeitszeit für die Schule lernen und bekommen aufkommende Fragen immer hilfreich beantwortet. 

Was war dein bisheriges Highlight in der Ausbildung?

Die Gleitzeit – nein, Spaß. Besonders gefallen haben mir die vielen Ausflüge: der Kick-Off-Tag mit den neuen Azubis und den Ausbildern, inklusive Klettern am Erbeskopf, die Fahrten nach Ringsheim, gemeinsame Aktivitäten wie Bowling oder Lasertag. Aber auch die tägliche Arbeit macht mir viel Freude.

Welche Klischees über die IT stimmen – und welche nicht?

· „In der IT muss man immer ein Ticket schreiben.“ – Das stimmt tatsächlich.

· „Man lernt nie aus.“ – Absolut richtig. Egal ob in der Ausbildung oder später, man lernt jeden Tag etwas Neues, besonders durch Themen wie KI.

· „Man sitzt den ganzen Tag nur vor dem Computer.“ – Das stimmt nicht. Natürlich arbeitet man viel am PC, aber man ist auch im direkten Kontakt mit Kunden und Kollegen, installiert Hardware vor Ort, richtet Netzwerke ein oder behebt Probleme direkt am Arbeitsplatz.

· „Man muss ein Mathe-Genie sein.“ – Ebenfalls falsch. Grundlegendes logisches Denken ist wichtig, aber komplexe höhere Mathematik braucht man nicht. Viel entscheidender sind Interesse an IT, Problemlösungsfähigkeit und Lernbereitschaft

Welche Aufgaben machen dir am meisten Spaß?

Ich arbeite besonders gern direkt mit Kunden oder Kollegen zusammen – sei es vor Ort am Arbeitsplatz oder bei Fahrten in unser Werk 2, ins Hauptlager oder nach Ringsheim. Aufgaben außerhalb des Büros machen mir generell am meisten Freude.

Interview mit Phillipp Bendlage

Phillipp Bendlage
Kunststoff- und Kautschuktechnologe/-technologin
Foto des/der Interview-Partners/in
18 Jahre
2. Ausbildungsjahr
Wie bist du auf diesen Beruf aufmerksam geworden?

Ich bin durch einen Freund, der ebenfalls bei SIMONA arbeitet, auf den Beruf aufmerksam geworden. Danach habe ich ein Schulpraktikum gemacht – ein halbes Jahr lang jeden Dienstag – und es hat mir so gut gefallen, dass ich mich anschließend direkt beworben habe.

Welche Aufgaben machst du in der Ausbildung?

Während der Ausbildung durchläuft man alle wichtigen Abteilungen, zum Beispiel das Labor, die Materialwirtschaft, die Produktion oder die Arbeitsvorbereitung. Dadurch lernt man nicht nur die verschiedenen Bereiche des Unternehmens kennen, sondern auch, was SIMONA alles herstellt. Man bekommt ein sehr breites Wissen über Kunststoffe – und auch wenn das für manche vielleicht langweilig klingt, ist es tatsächlich sehr spannend, weil Kunststoff unglaublich vielseitig ist.

Welche Rolle spielen Qualitätssicherung und Prüfverfahren in deinem Alltag?

Im Labor führen wir verschiedene Prüfverfahren durch, zum Beispiel kontrollieren wir beim Wareneingang, ob das Material feucht, verschmutzt oder beschädigt ist. In der Qualitätssicherung wird überprüft, ob die Produkte frei von Schäden sind und die richtige Farbe haben. Diese Aufgaben sind sehr wichtig, denn wenn etwas nicht stimmt, dürfen die Waren nicht an den Kunden ausgeliefert werden.

Was motiviert dich im Arbeitsalltag?

Natürlich freue ich mich am Ende des Tages auch auf Zuhause – aber Spaß beiseite: Die Atmosphäre im Betrieb motiviert mich wirklich. Es macht Spaß, neue Kollegen kennenzulernen, da man durch die verschiedenen Abteilungen ständig mit neuen Menschen zusammenarbeitet. Außerdem lernt man jeden Tag etwas Neues, und das macht den Beruf sehr abwechslungsreich und interessant.

Wie bereitest du dich auf Prüfungen vor?

Wir haben einen sehr guten Ausbilder, der uns viel erklärt und hilft. Die Prüfungsvorbereitung findet auch im Betrieb statt. Das bedeutet, dass wir nicht alles alleine zu Hause lernen müssen, sondern gemeinsam im Unternehmen üben können. Dabei können wir jederzeit Fragen stellen, die immer ausführlich und verständlich beantwortet werden.

Was erhoffst du dir von deiner Ausbildung?

Ich wünsche mir einen guten Abschluss und könnte mir vorstellen, später einen Meister oder Techniker zu machen – was der Betrieb auch unterstützen würde. Mein aktuelles Ziel ist es, die Ausbildung erfolgreich zu beenden. Danach schaue ich weiter, denn hier gibt es zum Glück viele Entwicklungsmöglichkeiten.

Interview mit Yannick Wojnar

Yannick Wojnar
Industriemechaniker/in Instandhaltung
Foto des/der Interview-Partners/in
19 Jahre
3. Ausbildungsjahr
Wie bist du auf die Ausbildung zum Industriemechaniker aufmerksam geworden?

Ich bin durch meine Hobbys – Autoschrauben und an Mopeds arbeiten – auf den Beruf aufmerksam geworden. Auf SIMONA bin ich gekommen, weil Bekannte mir den Betrieb empfohlen haben. Daraufhin habe ich mich beworben, ein Praktikum hier gemacht und schnell gemerkt, wie gut mir der Beruf gefällt. Die hilfsbereiten und freundlichen Kollegen haben den positiven Eindruck zusätzlich verstärkt.

Welche Aufgaben übernimmst du aktuell am häufigsten?

Momentan liegt mein Schwerpunkt auf der Prüfungsvorbereitung. Ich bearbeite viele theoretische Prüfungen und gehe anschließend zu den praktischen Aufgaben über. Dazu gehören das Montieren von Baugruppen, zum Beispiel ein Lagerwechsel, sowie Fräs- und Dreharbeiten an verschiedenen Bauteilen.

Wie wirst du unterstützt, wenn du etwas nicht verstehst?

Wenn ich Fragen habe, nehmen sich die Gesellen oder Ausbilder Zeit und erklären mir alles sehr ausführlich – oft inklusive Hintergrundwissen. Außerdem können wir jederzeit zum Ausbilder gehen, wenn wir für Klassenarbeiten oder Präsentationen Unterstützung brauchen. Für solche Fälle steht uns auch ein Schulungsraum zur Verfügung. Während der Prüfungsvorbereitung werden die Prüfungsfragen ebenfalls gemeinsam besprochen und erklärt.

Wie gut lässt sich das theoretische Wissen in der Praxis anwenden?

Sehr gut. Viele theoretische Inhalte, wie zum Beispiel Berechnungen für Schnittgeschwindigkeiten beim Drehen und Fräsen, lassen sich direkt in der Praxis anwenden. Technische Zeichnungen sind in der Berufsschule wie auch im täglichen Arbeitsalltag sehr wichtig und man hat damit viel zu tun.

Wie sieht ein typischer Arbeitstag bei dir aus?

Am Anfang werden erstmal die Grundlagen gelernt bei der Grundausbildung Metall. Danach werden wir in verschiedenen Abteilungen eingesetzt, sodass wir alle Prozesse und Abläufe in den verschiedenen Bereichen kennenlernen und uns damit vertraut machen. Dazu bekommen wir vor den Abschlussprüfungen 3 Monate Zeit um uns für die Theorie und die Praxis zu vorzubereiten.

Kannst du dir vorstellen, im Betrieb zu bleiben? Warum?

Ja, auf jeden Fall. Zum einen haben wir gute Übernahmechancen, bei gutem Abschluss der Ausbildung. Zum anderen fühle ich mich im Team sehr wohl – die Abläufe kenne ich bereits, die Stimmung ist gut und man hat immer etwas zu lachen. Das Arbeitsklima macht den Alltag hier wirklich angenehm.

Interview mit Luca Borger

Luca Borger
Elektroniker/in für Betriebstechnik
Foto des/der Interview-Partners/in
22 Jahre
2. Ausbildungsjahr
Was hat dich damals überzeugt, dich genau hier zu bewerben?

Mich hat vor allem die Nähe zum Betrieb überzeugt – SIMONA liegt nicht weit von meinem Wohnort entfernt. Außerdem haben mich die Themen Nachhaltigkeit und das gute Arbeitsklima angesprochen. Ich habe gehört, dass hier jeder mit jedem kann – „A Company like a friend“ beschreibt das ganz gut. Die Menschlichkeit im Unternehmen hat mich beeindruckt. Dazu kommen die vielen Weiterbildungsmöglichkeiten nach der Ausbildung, was für mich ein großer Pluspunkt war.

Welche Tätigkeiten machen dir besonders Spaß?

Ich arbeite sehr gerne praxisnah. Besonders gefällt mir, dass man die Gesellen bei Projekten unterstützt , aber auch eigene Aufgaben bekommt. Ein Highlight war zum Beispiel, dass ich ein Rollladensteuerung selbst entwerfen und programmieren durfte. Außerdem macht die Teamarbeit richtig Spaß – die Kollegen sind gut drauf, man lacht viel und die Stimmung ist einfach super.

Wie ist das Verhältnis zu deinen Ausbildern und Kollegen?

Das Verhältnis ist sehr gut. Mein Ausbilder nimmt einen ernst, ist immer ansprechbar und erklärt alles verständlich. Gleichzeitig hat er Humor und sorgt dafür, dass die Arbeit Spaß macht. Auch insgesamt ist das Arbeitsklima sehr angenehm – man fühlt sich wohl und gut aufgehoben.

Wie gut lässt sich das theoretische Wissen in der Praxis anwenden?

Sehr gut. In den letzten Wochen habe ich oft erlebt, dass Themen, die im Betrieb vorkamen, kurz darauf in der Schule behandelt wurden. Dadurch hatte ich schon Vorwissen. Umgekehrt funktioniert es genauso: Wenn wir in der Schule etwas Neues lernen und im Betrieb ein Problem auftaucht, kann ich das Gelernte direkt anwenden. Das ergänzt sich perfekt.

Welche Sicherheitsregeln sind in deinem Beruf besonders wichtig?

 Die fünf Sicherheitsregeln sind für uns besonders wichtig:

· Freischalten

· Gegen Wiedereinschalten sichern

· Spannungsfreiheit feststellen

· Erden und kurzschließen

· Benachbarte, unter Spannung stehende Teile abdecken oder abschranken

Sie sorgen dafür, dass wir sicher arbeiten und Unfälle vermeiden.

Was würdest du zukünftigen Bewerbern empfehlen?

Bewerbt euch frühzeitig und sammelt möglichst viele Praktika in diesem Bereich. Seid offen für Neues und bringt Interesse mit – das ist aus meiner Sicht das Wichtigste. Ohne echtes Interesse kommt man in keinem Beruf weiter.

Interview mit Lara Röhrig

Lara Röhrig
Werkstoffprüfer/in
Foto des/der Interview-Partners/in
20 Jahre
1. Ausbildungsjahr
Was hat dich dazu motiviert, eine Ausbildung zum Werkstoffprüfer zu beginnen?

Ich bin durch das Jobcenter auf diesen Beruf aufmerksam geworden, weil mich die Arbeit im Labor schon immer interessiert hat und ich gerne forsche. Als ich dann hier war, hat mich die Atmosphäre im Labor und das Team sofort überzeugt. Die Tätigkeiten machen mir viel Spaß, und ich lerne jeden Tag etwas Neues dazu.

Welche Maschinen oder Geräte nutzt du besonders oft?

èAm häufigsten arbeite ich mit dem DSC-Gerät. Dafür schneidet man aus einer Probe ein Stück heraus, stanzt es auf ein bestimmtes Gewicht aus und untersucht damit, ob Fremdmaterialien enthalten sind, Verunreinigungen vorliegen oder das Material schlecht verarbeitet wurde. Außerdem nutze ich oft das MFR-Gerät, mit dem geprüft wird, wie gut ein Material unter festgelegtem Druck und innerhalb einer bestimmten Zeit durch eine genormte Düse fließt. Auch der Karl-Fischer-Titrator gehört zu meinen regelmäßigen Aufgaben – damit wird der Feuchtigkeitsgehalt bestimmt, zum Beispiel um festzustellen, ob sich Luftblasen im Material befinden.

Welche Prüfverfahren findest du besonders anspruchsvoll – und warum?

Die Bedienung der Geräte ist grundsätzlich nicht schwierig. Die eigentliche Herausforderung liegt im Verständnis der Hintergründe: Warum führt man bestimmte Prüfungen durch? Welche Zusammenhänge stehen dahinter? Das ist der komplexe Teil. Ein Verfahren wie der Zugversuch lässt sich schnell bedienen – vorausgesetzt, man ist interessiert und aufmerksam.

Wie selbstständig darfst du bereits arbeiten?

Am Anfang war ich im Wareneingang und habe dort mit MFR, Schüttdichte und Dichte begonnen. Die Verfahren wurden mir mehrmals gezeigt und erklärt, und schon nach etwa zwei Wochen durfte ich immer selbstständiger arbeiten. Mittlerweile bekomme ich meine Laufkarten, auf denen die Materialien und die zugehörigen Prüfverfahren stehen, die mir zugeteilt wurden. Diese führe ich dann selbstständig durch. 

Welche Fähigkeiten sollte man deiner Meinung nach für diesen Beruf mitbringen?

Man sollte handwerklich geschickt, sauber und ordentlich arbeiten und ein gutes Matheverständnis haben. Offenheit und Freundlichkeit sind ebenfalls wichtig. Vor allem sollte man Spaß an der Laborarbeit und am Forschen haben.

Wie läuft es bei dir mit der schule?

Ich habe Blockunterricht – das bedeutet 3-4 Wochen Schule und danach etwa drei Monate im Betrieb. Sonntags fahre ich nach Stuttgart, hole meinen Schlüssel für das Wohnheim ab und gehe dort zur Schule. Der Unterricht geht von 8 bis 16 Uhr. Alle zwei Wochen findet zusätzlich ein Praktikum in der Lehrwerkstatt statt, in dem wir Prüfungen bearbeiten, die benotet werden. Die Schule gefällt mir sehr gut, und ich finde es schön, regelmäßig neue Eindrücke zu sammeln und unterschiedliche Erfahrungen zu machen.

Interview mit Evelyn Budajew

Evelyn Budajew
Industriekaufmann / Industriekauffrau
Foto des/der Interview-Partners/in
18 Jahre
1. Ausbildungsjahr
Was hat dich dazu bewegt, dich für die Ausbildung zur Industriekauffrau zu entscheiden?

Ich habe mich für die Ausbildung entschieden, weil ich einen abwechslungsreichen Beruf gesucht habe, in dem ich im Büro arbeiten und viel Neues lernen kann. Besonders gut finde ich, dass man während der Ausbildung verschiedene Abteilungen kennenlernt und so herausfinden kann, welche Aufgaben einem am meisten Spaß machen, was einem gut liegt und welche Bereiche man sich für die Zukunft – oder eher nicht – vorstellen kann.

Wie läuft deine Ausbildung im Betrieb ab?

Während der Ausbildung durchlaufe ich verschiedene Abteilungen, aktuell bin ich im Einkauf eingesetzt. Die Berufsschule besuche ich in geraden Wochen einmal, in ungeraden Wochen zweimal. Im ersten Lehrjahr sind es für mich der Montag bzw. Montag und Mittwoch.

Was gefällt dir besonders gut an deiner Ausbildung?

Mir gefällt besonders die Abwechslung, da man Einblicke in viele unterschiedliche kaufmännische Abteilungen – wie Marketing, Vertrieb, Einkauf, Personal, usw. – erhält und von Beginn an direkt mit allem einbezogen wird. Dadurch ist der Arbeitsalltag sehr vielseitig und es wird nie langweilig. 

Was würdest du zukünftigen Auszubildenden auf den Weg mitgeben?

Man sollte offen für Neues sein und keine Angst haben, Fragen zu stellen. Motivation, Interesse und Teamfähigkeit helfen sehr dabei, sich schnell in die Aufgaben einzuarbeiten.

Wie sieht ein typischer Arbeitstag für dich aus?

Mein Arbeitstag im Einkauf besteht momentan hauptsächlich aus der Bearbeitung von Auftragsbestätigungen und der Kommunikation mit Lieferanten. Zusätzlich unterstütze ich bei Aufgaben, die ich von meiner Abteilung zugewiesen bekomme. Auch Azubiaufgaben, wie interne Hauspost zwischen unseren Standorten in Kirn fahren, gehören zum alltäglichen Azubialltag dazu. 

Welche Fähigkeiten sind deiner Meinung nach besonders wichtig für die Ausbildung zur Industriekauffrau?

Man sollte gut organisiert sein, gerne im Team arbeiten und keine Angst haben, mit anderen zu kommunizieren – auch am Telefon. Außerdem ist es hilfreich, offen für Neues zu sein und auch bei neuen oder ungewohnten Aufgaben oder Herausforderungen motiviert und interessiert dranzubleiben.

Interview mit Maurice Staszweski

Maurice Staszweski
Maschinen- und Anlagenführer/in
Foto des/der Interview-Partners/in
19 Jahre
2. Ausbildungsjahr
Warum hast du die Ausbildung zum Maschinen- und Anlagenführer gemacht?

Ich bin ursprünglich zum Karrierenachmittag gekommen, weil ich eigentlich eine Ausbildung zum Industriekaufmann machen wollte. Da aber alle Plätze bereits vergeben waren, wurde mir die Ausbildung zum Maschinen- und Anlagenführer als Alternative vorgestellt. Die Einblicke, die ich dort bekommen habe, haben mich sofort begeistert. Die Arbeit an den Maschinen hat mir auf Anhieb gefallen – deshalb habe ich mich bewusst für diesen Weg entschieden.

Warum ist in diesem Beruf die Qualitätssicherung so wichtig?

Kundenzufriedenheit steht bei SIMONA an oberster Stelle. Daher ist es von Bedeutung, regelmäßige Qualitätskontrollen an unseren Produkten durchzuführen. Ich kontrolliere während der Produktion Maße, Farbe und Oberfläche der Artikel. Bei Abweichungen müssen verschiedene Einstellungen angepasst werden.

Wo siehst du dich nach deiner Ausbildung?

Ich sehe mich nach der Ausbildung als Produktionsmitarbeiter – vielleicht später auch als Techniker oder Meister. Die Arbeit macht mir wirklich Spaß, ich gehe mit Leidenschaft an meine Aufgaben heran und bin ein Perfektionist. Wenn etwas gut läuft, motiviert mich das also zusätzlich. Deshalb kann ich mir gut vorstellen, langfristig in diesem Bereich zu bleiben.

Wie würdest du einem Freund erklären, was ein Maschinen- und Anlagenführer macht?

Ich stelle Kunststoffformteile bzw. Halbzeuge her, zum Beispiel Platten, Rohre oder Vollstäbe. Ich steuere die Anlage, stelle die Parameter ein und kontrolliere, ob alles korrekt läuft. Außerdem bereite ich die fertigen Produkte für den Weitertransport vor – also Paletten verpacken und beschriften.

Was ist dir in der Zusammenarbeit mit anderen besonders wichtig?

Mir ist ein harmonisches Miteinander wichtig. Dazu gehört, dass man sich bei der Arbeit gut abspricht – besonders, wenn es um das Einstellen von Parametern geht. Humor gehört für mich auch dazu: Man sollte miteinander lachen können. Und Vertrauen ist entscheidend. All das funktioniert bei SIMONA sehr gut.