Das Bewerbungsverfahren ist ganz einfach online. Du bewirbst dich über das Online-Bewerbungstool auf der Website der Sparkasse Bodensee. Nachdem du deine Unterlagen eingereicht hast, werden diese von den Personalverantwortlichen geprüft. Wenn deine Bewerbung überzeugt, wirst du zu einem Online-Bewerbungsgespräch eingeladen. Falls du dort ebenfalls überzeugen kannst folgt ein Vorstellungsgespräch vor Ort. Und wenn dann alles gut läuft, bekommst du schnell eine Zusage.
Die Ausbildung zur Bankkauffrau ist dual. Du arbeitest abwechselnd je nach dem in welcher Region du eingesetzt bist in verschiedenen Geschäftsstellen und gehst zur Berufsschule in Friedrichshafen oder Überlingen je nach Ausbildungsort. So kannst du das, was du in der Schule lernst, direkt in der Praxis anwenden. Während der Ausbildung lernst du verschiedene Bereiche kennen, wie Kreditgeschäft, Kundenberatung, Zahlungsverkehr und vieles mehr. Es werden auch zahlreiche Programme angeboten, die dir helfen, dich weiterzuentwickeln.
Was die Sparkasse Bodensee besonders macht, ist das gute Arbeitsklima. Man fühlt sich immer als Teil des Teams. Es gibt viel Unterstützung von den Kollegen, und als Azubi bist du immer eingebunden. Zudem hast du die Chance, nicht nur in den Standardbereichen zu arbeiten, sondern auch in spezialisierte Bereiche wie Private Banking und in unsere Immobilienabteilung einzutauchen. Die Sparkasse Bodensee bietet auch viele Weiterbildungsmöglichkeiten, die dich sowohl fachlich als auch persönlich weiterbringen.
Nach der Ausbildung gibt es viele Möglichkeiten. Du kannst den Bankfachwirt machen, was dich auf Führungspositionen vorbereitet. Der Bankbetriebswirt ist eine weitere Option, um mehr betriebswirtschaftliches Wissen zu erlangen und in Management-Aufgaben einzutauchen. Wer direkt nach der Ausbildung studieren möchte, kann einen Bachelor-Abschluss in Bankwirtschaft machen. All diese Weiterbildungen werden nebenberuflich absolviert. Das ist eine gute Möglichkeit, Theorie und Praxis zu verbinden und für höhere Management-Positionen qualifiziert zu werden.
Meine Empfehlung ist es, authentisch zu sein und sich nicht zu verstellen. Nutze die Chance, dich im Gespräch zu zeigen, so dass während dem Bewerbungsgespräch erkannt wird, wer du wirklich bist. Es ist auch hilfreich, sich vorher über Bankprodukte und den allgemeinen Bankbetrieb zu informieren. Zeige Motivation und sei bereit, neue Dinge zu lernen. In der Ausbildung wirst du viele verschiedene Bereiche kennenlernen. Neugier und Lernbereitschaft sind deswegen sehr wichtig. Und abschließend: Eigeninitiative ist wichtig! Zeige Interesse an den Aufgaben und bring Ideen ein, dann wirst du viel lernen.
In der Berufsschule wird uns alles Nötige und Wichtige für Klassenarbeiten vermittelt. Unsere Klassenarbeiten bestehen überwiegend aus ehemaligen Prüfungsfragen, wodurch wir bereits während der Schulzeit auf das Niveau der Abschlussprüfung vorbereitet werden. Zudem arbeiten wir mit einer App, die uns zu jedem Themenbereich Lernvideos anbietet. Im Anschluss daran wird unser Wissen durch Quizfragen überprüft. Außerdem stehen uns unsere Kollegen und Kolleginnen aus jeder Abteilung immer zur Verfügung, sollten uns doch noch Fragen im Kopf sein.
Zunächst muss die Abschlussprüfung erfolgreich bestanden werden. Dass eine Übernahme nach der Ausbildung nicht erfolgt, kommt eher selten vor. Dennoch sollte man sich gegen Ende der Ausbildungszeit frühzeitig mit den jeweiligen Abteilungen austauschen, um herauszufinden, ob dort eine freie Stelle zur Verfügung steht. Je nach dem müssen anschließend entsprechende Bewerbungen verschickt werden. Falls eine direkte Übernahme in eine Abteilung nicht möglich ist, besteht die Möglichkeit, als „Springer/in“ eingesetzt zu werden. Dabei unterstützt man flexibel verschiedene Abteilungen, in denen gerade personeller Bedarf besteht. Ehemalige Auszubildende arbeiten heute beispielsweise in Bereichen wie der Beratung, im Service oder auch in internen Abteilungen, wie der Sachbearbeitung. Je nach Stelle bietet die Zeit nach der Ausbildung eine gute Gelegenheit, sich fachlich weiterzubilden, da die Belastung zu Beginn noch überschaubar ist.
Je nach Abteilung werden uns unterschiedliche Aufgaben übertragen, die entweder selbstständig oder im Team bearbeitet werden können. Im Service-Team übernehmen wir dabei beispielsweise dieselben Tätigkeiten wie unsere Kollegen/Kolleginnen im Arbeitsalltag. Zusätzlich treffen wir Auszubildenden uns vierteljährlich und erhalten dabei verschiedene Aufgaben oder Projekte von unserem Ausbildungsleiter. Ein Beispiel hierfür ist ein soziales Projekt, das wir eigenständig planen und für einen Tag selbst organisieren und durchführen dürfen.
Da wir als Auszubildende ebenfalls im Gleitzeitmodell arbeiten dürfen, können wir unsere Arbeitszeiten flexibel gestalten. Je nachdem, ob man lieber früh startet oder morgens etwas länger schlafen möchte, besteht die Möglichkeit, zwischen 8 und 9 Uhr oder in Ausnahmefällen auch später mit der Arbeit zu beginnen. Dementsprechend kann der Feierabend ebenfalls früher oder später gestaltet werden.
Außerdem besteht die Möglichkeit, unseren Urlaub außerhalb der Berufsschulzeiten weitgehend frei zu planen. Urlaubswünsche werden dabei nur in seltenen Fällen abgelehnt.
Wie in jedem neuen Beruf lernt man auch während der Ausbildung viele neue Dinge kennen. Abhängig von bisherigen Erfahrungen oder vorherigen Tätigkeiten können einem manche Inhalte im Betrieb oder in der Berufsschule bereits bekannt vorkommen. Natürlich begegnet man anfangs vielen neuen Menschen, trotzdem sollte man den Einstieg nicht als zu stressig erwarten. In den einzelnen Abteilungen wird man offen aufgenommen und Schritt für Schritt eingearbeitet. Außerdem werden wir in der ersten Woche mit einer Einführungswoche begrüßt, in der wir alle wichtigen und notwendigen Informationen für unsere Ausbildung vermittelt bekommen. Uns wird alles wichtige wie Schule, der Arbeitsalltag, korrektes Verhalten, Sicherheiten und Regeln sowie die Ausbildung selbst vorgestellt. Dabei haben wir auch die perfekte Möglichkeit mit unseren Mit-Azubis warm zu werden.
Ein typischer Arbeitstag beginnt für mich zwischen 8:00 und 9:00 Uhr. Ich komme auf Arbeit und melde mich in den verschiedenen Systemen an. Dann schaue ich, ob ich noch Arbeit vom Vortag habe, oder erledige die Aufgaben, die jeden Morgen gemacht werden müssen. Ein gutes Beispiel dafür ist die Post. Danach unterscheidet es sich je nach Abteilung, in der man eingesetzt ist: Bin ich in der Beratung, bin ich bei Kundenterminen dabei oder erledige Vor- oder Nacharbeiten. Am Service z. B. helfe ich Kunden an den Automaten oder beantworte Fragen. Ab 12:30 Uhr bin ich meistens in der Mittagspause; hier esse ich meistens in der Kantine oder gehe in die Stadt, um mir etwas zu essen zu holen. Danach spiele ich noch eine Runde Tischkicker mit meinen Azubi-Kollegen und arbeite dann weiter. In der Regel habe ich dann zwischen 17:30 und 18:00 Uhr Feierabend, an manchen Tagen kann es aber auch etwas später werden, zum Beispiel wenn es spätere Kundentermine gibt.
Ja, auf jeden Fall. Bis jetzt habe ich keine schlechten Erfahrungen hier im Unternehmen gesammelt. Die Ausbilder bei uns im Haus sind kompetent und immer hilfsbereit, das gleiche gilt auch für die restlichen Kollegen. Es wird immer versucht, einen ins Team zu integrieren und einem an den aktuellen Wissensstand angepasste Aufgaben zu geben.
Es gibt für eine Ausbildung eine sehr gute Vergütung und viele verschiedene Benefits, die einen entlasten. Dazu zählt z. B., dass das Deutschlandticket vom Unternehmen übernommen wird, oder auch Hansefit.
Zudem macht man im Lehrjahr viele verschiedene Aktivitäten und Ausflüge, welche einen gut als Team zusammenschweißen. Dies und die Rotation durch die Abteilungen während der Ausbildungszeit sorgen für viel Abwechslung.
Es gibt nicht die eine Fähigkeit, die man unbedingt haben muss, um sich „geeignet“ zu fühlen. Es ist die Kombination der eigenen Stärken und Lernbereitschaft, die es im Endeffekt entscheidet. Ich habe mehr oder weniger zufällig zu dem Beruf gefunden, weil ich mich für Finanzen interessiere, aber auch gleichzeitig den Kundenkontakt sehr schätze. Eine Schulnote auf dem Zeugnis allein sagt nichts über deine Fähigkeit aus, den Beruf zu erlernen. Das Gute an der Ausbildung ist, dass man auch sehr stark hineinwächst und alles, vor dem man im Vorhinein Angst hat, während der Ausbildung Schritt für Schritt erlernt.
Das wird nur passieren, wenn man sich nach der Ausbildung nicht weiter spezialisiert und weiterbildet. Denn Fakt ist eins: KI ist bereits in unserem Arbeitsalltag angekommen und wird nicht mehr gehen. Das betrifft nicht nur die Bankenbranche, sondern jede Branche auf dem Arbeitsmarkt, die einen mehr, die anderen weniger. Wir können nur lernen, mit der KI umzugehen und sie zu verstehen, aber wir dürfen uns auch nicht auf ihr ausruhen. Denn sollte KI irgendwann mehr können als du oder ich, dann, ja, dann wird man ersetzt. Aber gerade im Kundenkontakt, am Service oder in der Beratung und in Abteilungen, wo mehr als nur Bücherwissen verlangt wird, da mache ich mir keine Sorgen. Also eher nein, ich sehe es als Ansporn, das Beste aus mir herauszuholen und mich nicht ersetzen zu lassen.
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