Im ersten Moment mag das gegensätzlich wirken, aber beides sind Ausbildungen aus dem MINT1-Bereich. Schon in der Schulzeit waren das meine stärksten Fächer, vor allem Informatik. Daher war der Schwerpunkt klar und weil ich einfach Spaß am Tüfteln habe, hatte ich mich damals für die handwerkliche Ausbildung entschieden und bin froh sie gemacht zu haben.
Während meiner Ausbildung fragte ich nach der Möglichkeit, auch Bereiche außerhalb des „Ausbildungsrahmens“ kennenzulernen. Dadurch habe ich das IT-Management kennengerlernt und war sofort begeistert. Sowohl von den Themen, die wir als lokaler Versorger intern und extern gestalten, als auch vom Team selbst. Der Wunsch, noch ein Studium zu machen, war schon länger in mir. Da ich aber nicht vorrangig die Theorie lernen will, sondern weiterhin Gelerntes in der Praxis anwenden möchte, wollte ich gerne ein duales Studium machen. Das heißt konkret: man studiert an einer Hochschule und hat fest integrierte Praxiszeiten im Unternehmen. Mit meinem Wunsch des Studiums und meiner Leidenschaft für den MINT-Bereich, war das duale Studium Wirtschaftsinformatik die perfekte Möglichkeit, alles zu vereinen.
(1: Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik – kurz MINT)
Ich liebe es, mich mit Computern, Laptops und Technik zu beschäftigen und komplexe Herausforderungen zu lösen – sowohl beruflich als auch privat. Im Alltag bastle ich viel an Hard- und Software herum und habe Spaß daran, neue Dinge auszuprobieren. Daher ist meine Ausbildung für mich eine Mischung aus Arbeit, Hobby und Leidenschaft.
Das ist auch der Grund, wieso ich eine zweite Ausbildung angefangen habe, wovor andere vielleicht zurückschrecken würden. Ich möchte das machen, was mich begeistert, wofür ich brenne und wo ich Spaß dran habe. Das sind sowohl das Handwerk als auch die IT. Und genau dem bin ich mit beiden Ausbildungen nachgegangen und es wurde mir ermöglicht.
Weil für mich das Gesamtpaket einfach stimmt. Anfangs waren die klassischen Fakten wichtige Gründe: Schon in der Ausbildung bekommt man ein gutes Gehalt, außerdem hat man einen sicheren Ausbildungsplatz. Und nachdem ich damals in meine Ausbildung gestartet bin, habe ich schnell gemerkt: hier stimmt das Miteinander und das Klima. Nicht nur mit den Kolleginnen und Kollegen aus den Fachabteilungen, sondern auch unter uns Azubis.
Das Miteinander unter den Auszubildenden ist wie gesagt sehr gut. Man hat immer Azubis, mit denen man sich austauschen kann oder auch die Mittagspause verbringt. Wir unterstützen uns gegenseitig und der Zusammenhalt ist auch richtig stark. Besonders toll finde ich, dass wir in ausbildungsübergreifenden Azubi-Projekten die Möglichkeit haben, gemeinsam als Azubis zusammenzuarbeiten und ein Projekt von Anfang bis Ende zu gestalten. Das stärkt das Azubi-Netzwerk.
Mein Tipp an alle, die sich bewerben möchten: Seid authentisch und zeigt, wofür ihr wirkliches Interesse habt. Handwerkliches Geschick oder technisches Verständnis sind sicher hilfreich, aber vor allem sollte man Spaß an den Themen haben und offen sein neue Dinge zu lernen.
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