Südwestrundfunk Anstalt des öffentlichen Rechts

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  1. Meybel Schulze
  2. Christine Tumbrink
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Interview mit Meybel Schulze

Meybel Schulze
Fachinformatiker/in für Anwendungsentwicklung
Foto des/der Interview-Partners/in
1. Ausbildungsjahr
Wie bist du auf den SWR und deine Ausbildung aufmerksam geworden?

Eine Ausbildung in der IT war schon immer ein Ziel von mir, weshalb ich mich schon sehr früh mit den Themen Fortschritt der IT und Digitalisierung auseinandergesetzt habe. Durch meine Projektarbeit „KI in Filmen“ im Fach Medientechnik habe ich mich intensiv über KI undFilmproduktion informiert und entschieden, dass dies Themen sind, mit denen ich gerne in meinem Arbeitsalltag zu tun haben möchte. So habe ich zum SWR gefunden!

Wie sieht ein typischer Arbeitstag aus?

Durch wechselnde Stationen kann jeder Tag anders aussehen! In den Entwicklungs-Fachteams startet mein Morgen oft mit einem Daily, um Aufgaben zu koordinieren. Danach arbeite ich selbstständig: Entweder entwickle ich Lösungen für konkrete Projekte oder vertiefe IT-Skills (z. B. via Udemy). Manchmal gibt es dann auch einen Code-Review. Ein Highlight ist der Mittwoch: Da tauschen wir uns im Azubi- und Studi-Meeting aus. Eine perfekte Mischung aus Fokus, Lernen und Teamspirit!

WWas gefällt dir besonders gut an der Verbindung aus Theorie und Praxis?

Durch die Verbindung von Praxis und Theorie fällt es mir leichter, Konzepte zu verstehen. Dinge, die ich in der Schule lerne, werden durch die praktische Anwendung greifbar und verständlicher.

Wo siehst du dich nach deinem Abschluss? Hast du schon Pläne oder Wünsche?

Mein Plan ist es, nach der Ausbildung ein Duales Studium in Informatik oder IT-Sicherheit zu beginnen. Ich würde mir eine abwechslungsreiche Tätigkeit wünschen, in der ich die Schnittstelle zwischen Software und Hardware mitgestalten kann!

Welche Tipps hast du für alle auf Lager, die sich auch für eine Ausbildung hier interessieren?

Nutze das Anschreiben, um deine echte Begeisterung für die Verbindung von IT und Medien beim SWR zu zeigen. Da der erste Eindruck oft entscheidend ist, bleibe authentisch: Erkläre nicht nur, was du kannst, sondern warum du für moderne Technik und den öffentlich-rechtlichen Auftrag brennst. Zeig dich von deiner sympathischsten und interessiertesten Seite, denn fachliches Wissen ist wichtig, aber deine Persönlichkeit macht am Ende den Unterschied!

Interview mit Christine Tumbrink

Christine Tumbrink
Mediengestalter/in Bild und Ton
Foto des/der Interview-Partners/in
21 Jahre
1. Ausbildungsjahr
Wie bist du an deinen Ausbildungsplatz gekommen?

Ich hatte nach dem Abi ein Studium angefangen, was schon in einem ähnlichen Bereich lag, hatte aber mit den Informatikmodulen sehr zu kämpfen und habe mich nach einer Alternative umgesehen. Dass es in die Medienwelt gehen soll, war mir aber schon immer klar. Dann bin ich auf die Ausbildung als Mediengestalterin Bild und Ton gestoßen und das war genau das, wonach ich Ausschau gehalten habe. Also habe ich mich über das Online-Bewerbungsverfahren beworben und wurde dann auch zum Bewerbungsgespräch eingeladen. Ein paar Tage später kam dann der Anruf mit der Zusage.

Was hast du von deiner Ausbildung erwartet und haben sich deine Wünsche erfüllt?

Ich habe mir erhofft, dass man viele Eindrücke von der Arbeit bei Radio und Fernsehen bekommt. Dass man lernt, mit dem Equipment umzugehen und dass ich mich gut aufgehoben fühle.
Natürlich ist das Kennenlernen vom normalen Arbeitsalltag durch Corona jetzt eingeschränkt worden, aber wir lernen trotzdem viel kennen und bekommen Verantwortung für eigene Projekte. Wenn man dann doch mal bei einer Produktion dabei sein darf, wird man immer super aufgenommen und es ist einfach spannend.

Welche Aufgaben haben dir während deiner Ausbildung besonders viel Spaß gemacht? Gab es auch Dinge, die du nicht so gerne gemacht hast?

Ich freue mich einfach immer, in eine neue Abteilung reinschauen zu dürfen (bisher fand ich die Außenübertragung am spannendsten) aber auch eigene Azubi-Projekte durchführen zu können. Wir haben zum Beispiel die Lehrfilme für die nächsten Bewerbungsgespräche komplett selbst produziert, von der Organisation des Equipments über Konzept schreiben, Durchführung des Drehs bis hin zur Postproduktion.

Wie hat man dich als Azubi behandelt? Hast du dich ausreichend betreut gefühlt?

Auf jeden Fall! Wenn man mal nicht weiter weiß oder eine Frage hat, ist immer jemand da, der sich Zeit nimmt. Es sind überall nette Menschen, die einem gerne neue Dinge erklären oder auch Verantwortung übergeben. Feedback für die Aufgaben, die man dann gemacht hat, gibt es auch immer wieder. Es wird auch darauf geachtet, dass die Aufgaben innerhalb der Azubis rotieren, also dass jeder die Chance hat, alles zu lernen und niemand zu kurz kommt und alle auf demselben Stand sind.

Welche Tipps hast du für alle auf Lager, die sich auch für eine Ausbildung hier interessieren?

Macht ein Praktikum, dann könnt ihr herausfinden, ob ihr dort richtig aufgehoben seid und sammelt gleichzeitig auch Vorerfahrung. Aber beim Bewerbungsgespräch geht es nicht nur um Wissen und Erfahrungen, sondern auch einfach um das menschliche Miteinander. 

Interview mit Tamara Schulze

Tamara Schulze
Kauffrau/-mann für audiovisuelle Medien
Foto des/der Interview-Partners/in
1. Ausbildungsjahr
Wie kamst du auf die Ausbildung?

Auf die Ausbildung bin ich durch die Ausbildungsmesse in Baden-Baden aufmerksam geworden, bei der auch der SWR vertreten war. Dort konnte ich mich direkt über das Ausbildungsangebot informieren, was mein Interesse an einer Ausbildung beim SWR geweckt hat.

Was waren deine Erwartungen an die Ausbildung?

Von der Ausbildung habe ich mir einen abwechslungsreichen Arbeitsalltag erhofft, bei dem kein Tag dem anderen gleicht. Ich wusste, dass der SWR einige unterschiedliche Bereiche zu bieten hat. Besonders gespannt war ich auf die Möglichkeit, an spannenden Produktionen und Projekten mitzuwirken, hinter die Kulissen des Medienbetriebs zu blicken und an coolen Events teilzunehmen. Außerdem habe ich erwartet, viele interessante Inhalte kennenzulernen und dabei sowohl fachlich als auch persönlich zu wachsen.

Was ist das Besondere an deiner Ausbildung?

Das Besondere an meiner Ausbildung zur Kauffrau für audiovisuelle Medien beim SWR in Baden-Baden ist die Kombination aus kaufmännischen Aufgaben und kreativem Medienumfeld. Ich arbeite nicht nur im Büro und lerne klassische Themen wie Planung, Organisation, Rechnungswesen oder Marketing kennen, sondern bekomme auch Einblicke in den Produktionsalltag von Radio, Fernsehen und Online. Besonders spannend finde ich, dass ich bei echten Produktionen mitwirken darf, Events begleiten kann und dabei direkt miterlebe, wie Medieninhalte entstehen. Jeder Tag ist anders – und genau diese Vielfalt macht die Ausbildung für mich so besonders.

Was macht dir in der Ausbildung besonders Spaß?

Besonders viel Spaß macht mir in der Ausbildung die Abwechslung und die Möglichkeit, in so viele verschiedene Bereiche hineinzuschauen. Es ist ein besonderes Gefühl, hinter die Kulissen von Radio-, Fernseh- und Onlineprojekten zu schauen und Teil eines riesigen Teams zu sein, das gemeinsam etwas auf die Beine stellt. Außerdem macht es mir großen Spaß, neue Leute kennenzulernen, kreativ mitzuarbeiten und zu sehen, wie vielfältig die Medienwelt wirklich ist.

Hast du Tipps für neue Azubis?

Mein wichtigster Tipp für neue Azubis ist, von Anfang an Eigeninitiative und echtes Interesse zu zeigen – wer neugierig ist, Fragen stellt und aktiv mitarbeitet, lernt am meisten und wird auch schnell ins Team integriert. Außerdem lohnt es sich, früh Kontakte zu knüpfen, sowohl zu Kolleginnen und Kollegen als auch zu anderen Azubis. Besonders hilfreich ist es, ältere Azubis um Rat zu fragen – sie kennen viele Abläufe schon gut und geben gern praktische Tipps. Ich würde auch empfehlen, sich ein OneNote oder ein ähnliches digitales Notizbuch anzulegen, in dem man wichtige Arbeitsschritte, Programme oder Ansprechpartner festhält – das spart später viel Zeit. Und ganz wichtig: Nutzt jede Gelegenheit, an Events und Produktionen teilzunehmen – das sind oft die spannendsten Erfahrungen, bei denen man unglaublich viel lernt und tolle Einblicke bekommt.

Interview mit Max Orth

Max Orth
Kauffrau/-mann für audiovisuelle Medien
Foto des/der Interview-Partners/in
20 Jahre
1. Ausbildungsjahr
Wie bist du auf die Ausbildung aufmerksam geworden?

Ich wollte nach meinem Abitur eigentlich studieren, doch habe schnell gemerkt, dass ich praktisch Arbeiten möchte. Deswegen habe ich im Internet die verschiedensten Stellenausschreibungsportale durchsucht und bin schnell auf den SWR gestoßen. Da ich in Vergangenheit schon als schülerische Aushilfe im SWR gearbeitet habe, kannte ich den SWR als Arbeitgeber schon und habe mich deswegen auf diese Ausbildungsstelle beworben. 

Dein Tipp für die Bewerbung:

Auf SWR Backstage, dem Instagram-Kanal der Lernenden gibt es einen Spickzettel für das Bewerbungsgespräch. Das hat mir enorm geholfen und auch ein Stück an Nervosität genommen. Außerdem findet man auf der Unternehmensseite nochmal viele Informationen was den SWR und den öffentlich-rechtlichen Rundfunk ausmacht. Allgemein hilft es über den ÖRR Bescheid zu wissen und ein reges Interesse zu zeigen.

Wie sieht ein typischer Arbeitstag aus?

Es gibt zum Glück nicht den „typischen“ Arbeitstag, da jeder Tag individuell ist. Es kommt auf die Abteilung an, in der man sich befindet. In der Redaktion zum Beispiel muss man schnell auf aktuelle Themen reagieren können, während man bei einem Produktionseinsatz auch mal mehrere Tage weg ist und auf Konzerten beispielsweise den SWR nochmal ganz anders vertreten darf und den SWR nochmal auf eine andere Weise kennenlernt. 

Was gefällt dir am SWR als Arbeitgeber?

Grade durch die Größe des Unternehmens fallen die Ausbildungsstationen nochmal unterschiedlicher in ihrer Arbeitsvielfalt aus. Man lernt sehr viele Bereiche des SWR kennen – vom Einkauf, über Produktionen bis hin zur Arbeit in den unterschiedlichsten Redaktionen.

Wirst du nach der Ausbildung übernommen?

Das ist das gute am SWR. Man wird auf jeden Fall für 12 Monate übernommen und kann sich in den 12 Monaten nochmal orientieren in welche Richtung man gehen möchte. Grade bei der Ausbildung zum Kaufmann für audiovisuelle Medien hat man danach ein breites Feld an Möglichkeiten, da man während der Ausbildung in sehr viele unterschiedliche Aufgabenfelder und Abteilungen reinschnuppern darf.

Interview mit Nye Reimers

Nye Reimers
Mediengestalter/in Bild und Ton
Foto des/der Interview-Partners/in
19 Jahre
1. Ausbildungsjahr
Wie bist du an deinen Ausbildungsplatz gekommen?

Ursprünglich hatte ich mit einem Regie-Studium geliebäugelt. Medienbereich und irgendwie Filme machen stand bei mir seit einem Kunstprojekt in der neunten Klasse auf jeden Fall fest. Frisch aus dem Abi mit 17/18 Jahren an eine Filmhochschule zu kommen war jedoch sehr unwahrscheinlich. Und auch sonst wollte ich erst einmal mein Wissen in der Hinsicht ausbauen. Da fand meine Mutter den Ausbildungsweg zum Mediengestalter Bild und Ton, welcher genau die fachlichen Grundkompetenzen und Erfahrung versprach, die mir noch fehlten.

Ich war eigentlich von Anfang an sehr offen, was meinen Ausbildungsplatz angeht. Also habe ich mich bei allen Mitgliedern der ARD sowie beim ZDF beworben, da uns Mediengestalter*innen hier im Vergleich zu kleineren Unternehmen eine große Bandbreite an Abteilungen vorgestellt werden kann. Die Zusage vom SWR kam am schnellsten - aufgrund der Nähe zu meiner Familie in Ludwigshafen und der Zusammenarbeit mit dem ZDF wäre der SWR im Nachhinein betrachtet so oder so meine erste Wahl gewesen.

Was hast du von deiner Ausbildung erwartet und haben sich deine Wünsche erfüllt?

Allzu große Erwartungen hatte ich eigentlich nicht. Meine Hoffnung war natürlich, einem offenen, freundlichen Klima im Unternehmen zu begegnen und einmal all die verschiedenen Abteilungen zu durchlaufen, die Mediengestalter*innen im SWR zur Auswahl stehen. Positiv überrascht wurde ich von vielen netten und toleranten Begegnungen sowohl beim SWR als auch beim ZDF sowie gut organisierten, umfangreichen Workshops, in denen wir bereits früh eigene Kurzfilme produzieren durften. Überraschend fand ich auch, dass ein großer Teil der Ausbildung beim ZDF stattfindet.

Welche Aufgaben haben dir während deiner Ausbildung besonders viel Spaß gemacht? Gab es auch Dinge, die du nicht so gerne gemacht hast?

Am interessantesten waren die ersten beiden Wochen, in denen wir viele Abteilungen im SWR durchlaufen durften, die Filmprojekte in unseren Workshops sowie die EB-Abteilung (Elektronische Berichterstattung). Weniger spaßig war die Zeit in Abteilungen, in denen nicht viel Arbeit anfällt bzw. Bereitschaftszeiten in der EB.

Welche Tipps hast du für alle auf Lager, die sich auch für eine Ausbildung hier interessieren?

Ich kann jetzt nur für die Mediengestalter*innen sprechen, aber in diesem Fall hat man die bestmögliche Ausbildungsstelle erwischt. Fachlich gesehen lernt man hier, glaube ich, soviel wie sonst nirgendwo.