Vor dem Studium habe ich eine Ausbildung auch in der Medienbranche gemacht und wollte anschließend dual studieren. Da ich mich gerne mit den Themen der Ausbildung befasst habe und viel Spaß bei der Arbeit hatte, war für mich klar, dass ich mich in diesem Bereich weiterbilden möchte.
Zuhause lief abends immer SWR und ich fand es schon von klein auf spannend die Sendungen zu verfolgen. Ich konnte mir gut vorstellen einmal auch Teil des SWR zu sein. Als ich dann auf der Karriereseite des SWR gesehen habe, dass ein Studiengang in Kooperation mit der Hochschule Mainz angeboten wird, der meiner Vorstellung entspricht, habe ich mich direkt beworben.
Durch die verfügbaren Informationen zum Studiengang habe ich schon gut einschätzen können, was mich inhaltlich erwartet. Wie es dann aber tatsächlich sein würde, in einer Vorlesung zu sitzen oder einfach gesagt „Studentin zu sein“, konnte ich mir nicht so richtig vorstellen. Ich war daher gespannt auf die bevorstehende Zeit. Zum Beginn wusste ich ja noch nicht, ob ich schnell Anschluss finden würde. Heute kann ich sagen, dass ich mich im Team von Anfang an sehr wohlgefühlt habe und wir immer viel Spaß bei der Arbeit haben.
Ich finde es spannend, dass das Studium die drei Kernkompetenzen Management, IT und Mediengestaltung vereint. Neben dem Studium absolviert man auch noch eine Berufsausbildung, die den Fokus eher auf die IT legt. Das heißt man lernt sehr viel in kurzer Zeit, das kann schon herausfordernd sein. Aber da ich mich gerne mit den Inhalten beschäftige, bin ich gespannt, was mich noch erwartet.
Es ist sehr vielfältig und ich kann mir Wissen zu den unterschiedlichen Themen aneignen und muss mich nicht von vornherein auf einen bestimmten Bereich festgelegen. Im SWR arbeite ich dann schwerpunktmäßig in den Abteilungen, die sich mit der IT beschäftigen. Ich konnte aber auch schon Einblicke außerhalb derer gewinnen und mich in allem ausprobieren. Zum Beispiel entwickle ich gerade mit einem Azubi-Kollegen eine Wetter-App. Da dürfen wir uns vom Design bis zum Inhalt alles selbst überlegen und umsetzen, das finde ich wirklich interessant.
Im Studium gibt es immer wieder Phasen, in denen man super viel zu tun hat. Da kam dann schon oft der Gedanke auf „Wie soll ich das alles schaffen und was, wenn ich das nicht verstehe?“. Aber jetzt weiß ich, dass es einfach Zeit braucht und man alles lernen kann und immer jemanden im Team hat, der einem weiterhilft. Deshalb denke ich, ist es wichtig, dann nicht an sich zu zweifeln oder sogar aufzugeben, sondern nachher zu sehen, was man schon alles geschafft hat.
Am Studieninformationstag der DHBW bin ich auf den SWR aufmerksam geworden. Mir war zuvor schon klar, dass ich BWL-Industrie studieren möchte und habe mich dann vor Ort nach einem Partnerunternehmen umgeschaut. Da ich mich mit den Werten und den Angeboten des SWR identifizieren konnte und ich durch meine Gesprächsparter*innen authentische Einblicke in den Arbeitsalltag erhielt, bewarb ich mich kurz darauf beim SWR. Natürlich hatte ich mich auch bei anderen Unternehmen beworben. Ich glaube, dass meine Entscheidung für den SWR bereits am Infotag gefallen ist – der erste Eindruck und die persönlichen Gespräche gaben mir von Beginn an ein gutes Bauchgefühl.
Ich habe mir vielseitige Einsätze erhofft. Dabei wollte ich möglichst viele Bereiche und Abteilungen im SWR kennenlernen, um herauszufinden wo ich mich nach meinem Studium sehe. Auch wenn die Corona-Krise mir oft einen Strich durch die Rechnung machte, konnte ich dank der interaktiven Zusammenarbeit an der Planung meiner Einsätze mitwirken und meinen Interessen nachgehen. Ein Wunsch war es zum Beispiel, beim SWR Sommerfestival mitzuwirken – diese Möglichkeit habe ich auch bekommen. Zudem war es mir wichtig, in allen Bereichen als vollwertiges und gleichwertiges Teammitglied angesehen zu werden. Meine Zweifel zu Beginn waren unbegründet. Meine Meinung und Mitarbeit wurden nicht nur angenommen, sondern auch gezielt eingefordert und wertgeschätzt.
Meine Top 3:
Bei SWR1 Online lernte ich, wie man richtig recherchiert und durfte eigene Artikel verfassen und veröffentlichen – sogar eine Aufnahme fürs Radio war dabei.
Beim Sommerfestival zum Beispiel, durfte ich unser Karrierezelt betreuen und über den SWR und die vielfältigen Ausbildungsmöglichkeiten informieren. Auch ein Konzert in Ludwigsburg durfte ich mitorganisieren und vor Ort mitwirken – ein Blick hinter die Kulissen war auch dabei 😊.
Dieses Jahr bekam ich die Möglichkeit unsere neuen Azubis bei der Onboardingwoche zu begleiten. Im Team organisierte ich die verschiedenen Programmpunkte, genoss eine abwechslungsreiche und coole Zeit und konnte viele neue Kontakte knüpfen.
In meinem Fall machte mir das Homeoffice zu schaffen. Beim Starten in eine neue Abteilung hätte ich die Kolleg*innen gerne persönlich kennengelernt. Im Homeoffice kann man doch etwas schlechter einfach mal „über die Schulter“ schauen. Dennoch haben meine Kolleg*innen das beste daraus gemacht, sodass ich mich auch zu Hause gut aufgehoben gefühlt habe. Ein weiterer Punkt, den ich nicht zu meinen Lieblingsaufgaben zähle, ist die Protokollführung – aber auch das hat mir geholfen, um herauszufinden, welcher Tätigkeit ich nach dem Studium nachgehen möchte.
Ich wurde überall freundlich empfangen und erhielt von allen Seiten Hilfestellung, wenn ich nicht weiterkam. Gleichzeitig wurde mir Verantwortung übertragen, wodurch ich ein gutes Gefühl bekam und mit neuem Elan an die Aufgaben ging. Da ich verschiedene Ansprechparter*innen mit unterschiedlichen Fachgebieten (Ausbilder*in, Kolleg*innen, Mitstudierende) hatte, fand ich mich im Unternehmen und im Arbeitsalltag gut zurecht und wusste immer, wo ich Rückfragen stellen konnte.
Es wäre super, wenn man sich vor dem Studium intensiv mit dem Studiengang beschäftigt, um herauszufinden, ob es wirklich das Richtige ist.
Vor dem Vorstellungsgespräch ist es hilfreich, sich über den SWR, die ARD und die vielfältigen Angebote des Senders zu informieren.
Während des Studiums empfehle ich, so viel wie möglich mitzunehmen: Neues ausprobieren, sich aktiv einbringen – deine Meinung ist gefragt, Strukturen und Abläufe hinterfragen und Kontakte knüpfen schadet definitiv nie! 😉
Mein Weg zum SWR und auch zu meinem dualen Studium war eher untypisch. Nachdem ich mein Praktikum bei den Kindernachrichten Logo! absolviert habe, stand für mich fest: Ich möchte in Zukunft gerne bei und für ein Medienunternehmen arbeiten. Für ein duales Studium interessierte ich mich zu diesem Zeitpunkt jedoch noch überhaupt nicht. Erst als das Abi immer näher rückte, setzte ich mich wirklich mit der Frage auseinander, wie ich meine Zukunft gestalten möchte und welche Ausbildungsform für mich die richtige ist. Ein ehemaliger ZDF Kollege hat mich dann auf das duale BWL Studium beim SWR aufmerksam gemacht und zwei Tage vor Ausschreibungsende ging meine Bewerbung dann auch raus.
Obwohl ich mit der BWL und auch mit dem Konzept eines dualen Studiums vor ziemlich genau drei Jahren noch überhaupt nichts anfangen konnte, kann ich mir heute nichts anderes mehr vorstellen.
Ehrlicherweise habe ich mir vor dem Studium recht wenig Gedanken darüber gemacht, was mich erwarten könnte. Da ich jedoch für mein Studium aus einer kleineren Stadt aus Hessen nach Stuttgart gezogen bin und überhaupt niemanden kannte, hoffte ich natürlich sehr, neue Menschen kennenzulernen, Freundschaften zu knüpfen und vor allem anzukommen. Jetzt, 1,5 Jahre später kann ich sagen, dass es nicht nur die beste Entscheidung war nach Stuttgart zu ziehen, sondern auch, dass durch die kleinen Kurse in der Uni und den Team-Spirit im SWR, mir der Einstieg wirklich sehr leicht gemacht wurde.
Meiner Meinung nach ist das beste an einem dualen Studium, dass man wirklich überall mal reinschnuppern kann. Ich durfte nicht nur an vielen Events, wie dem SWR Doku Festival teilnehmen, sondern auch in Redaktionen mitarbeiten, Onboarding-Maßnahmen entwickeln und durchführen sowie unseren Ausbildungskanal @SWRBackstage betreuen. Deswegen: Spaß hat eigentlich alles gemacht, aber mein Einsätze in der Personalentwicklung und auch im Personalmarketing waren mein persönliches Highlight.
Ich konnte durchweg nur positive Erfahrungen sammeln. Meiner Meinung nach, wird weder den Azubis noch uns Dhlern in irgendeiner Form das Gefühl gegeben, nicht wichtig genug zu sein. Im Gegenteil, teilweise war ich überrascht wieviel Verantwortung ich nach so kurzer Zeit übernehmen durfte.
Die Betreuungssituation würde ich allgemein als gut betiteln, unterscheitet sich jedoch sehr von Abteilung zu Abteilung. Einige Betreuende sind engagierter als andere, was aber natürlich auch mit dem jeweiligen Arbeitspensum zusammen hängt.
Neben dem Tipp, sich nicht verrückt zu machen und sich auf das Ganze einzulassen, würde ich allen Interessierten raten einmal unseren SWRBackstage Insta-Channel auszuchecken, über den wir Dhler, Azubis und Volos regelmäßig von unsere Aufgaben berichten und einen Blick hinter die Kulissen gewähren. :)
Für mich war schon seit der Schulzeit klar, dass ich dual studieren möchte. Ich habe mir dann nach meinem Schulabschluss mehrere Unternehmen in verschiedenen Branchen angeschaut und diese verglichen. Am DHBW Infotag bin ich dann auf das duale Studium beim SWR aufmerksam geworden und hab mich direkt beworben, weil ich sowohl den Studiengang als auch das Medienunternehmen sehr passend fand.
In meiner ersten Praxisphase war ich in der Personalentwicklung, dort habe ich einen guten Überblick über die verschiedenen Abteilungen im SWR bekommen können. In der nächsten Praxisphase war ich im Einkauf, dort habe ich auch meine erste Projektarbeit über den elektronischen Unterschriften-Workflow geschrieben. Momentan bin ich am Ende meiner dritten Praxisphase in der Abteilung Personalstrategie und -controlling, die meisten Einblicke habe ich hier im Personalmarketing erhalten.
Den SWR Backstage Kanal auf Instagram und das LinkedIn Profil mit zu betreuen hat mir besonders gut gefallen. Man durfte selbst Stories z.B. zum Arbeitsalltag drehen, Postings vorbereiten und diese auch hochladen. In den Redaktionskonferenzen hat man sich dann über den Content ausgetauscht und neue Ideen waren dabei immer erwünscht! In der Personalentwicklung durfte ich selbst standortübergreifend an verschiedenen Schulungen teilnehmen und habe viel für meine berufliche Zukunft mitnehmen können. Es gab immer viel zu tun, wurde aber auch nie langweilig! 😊
Ja, das gab es natürlich auch. Das Gute dran ist, dass ich diese Aufgaben / Abteilungen dann für die Zukunft ausschließen konnte. Ich habe dadurch auch selbst neue Schwächen und Stärken an mir entdecken können.
Schaut euch gerne mal die Ausbildungsvideos oder die Highlights vom SWR Backstage Kanal auf Instagram an, wenn ihr euch nicht sicher seid, was am besten zu euch passt – da bekommt man einen tollen Einblick in unseren Arbeitsalltag!
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