Universitätsklinikum Würzburg

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  1. Yasmina Errafay
  2. Alicia Göttemann
  3. Hannah Krauß
  4. Dominik Hofinger
  5. Jonas Försch
  6. Fiona Wunderling
  7. Quentin Jakob

Interview mit Yasmina Errafay

Yasmina Errafay
Pflegefachmann/-frau
Foto des/der Interview-Partners/in
2. Ausbildungsjahr
Wie bist du an deinen Ausbildungsplatz gekommen?

Ich hatte schon immer großes Interesse an biologischen und Psychologischen Prozessen im menschlichen Körper und daran, wie der Mensch funktioniert. Gleichzeitig wusste ich, dass ich auf keinen Fall einen Beruf ausüben möchte, bei dem ich jeden Tag von neun bis fünf am PC sitze. Deshalb habe ich mich damals entschieden, mein Schülerpraktikum im Krankenhaus zu machen. Die Arbeit dort hat mich schnell überzeugt und mir gezeigt, dass ich genau in diesem Bereich arbeiten möchte.

Was hast du von deiner Ausbildung erwartet und haben sich deine Wünsche erfüllt?

Ich habe mir einen Ort erhofft, an dem Auszubildende unterstützt und gefördert werden, sowohl in der Praxis als auch in der Berufsschule. Ansonsten bin ich ganz offen in die Ausbildung gestartet. Es ist schließlich schwierig, konkrete Erwartungen zu haben, wenn man am Anfang noch gar nicht weiß, was einen alles erwartet.In der Schule schaffen es die Lehrkräfte immer wieder, auch komplexe Sachverhalte verständlich zu erklären. Dabei kommen ganz unterschiedliche Unterrichtsmethoden zum Einsatz, von gruppenarbeiten über Filmprojekte bis hin zum Frontalunterricht. Manche Methoden sind bei uns Auszubildenden beliebter als andere, aber letztendlich trägt jede/r dazu bei, die Inhalte besser zu verstehen. Und wenn doch einmal Fragen offenbleiben, findet sich immer eine Lehrkraft, die sich Zeit nimmt und den Stoff noch einmal erklärt. Oft reicht es auch, auf seine Mitschülerinnen und Mitschüler zuzugehen, denn wir unterstützen uns gegenseitig.In der Praxis werden wir von Lernbegleiter/innen und Praxisanleiter/innen begleitet, die uns Schritt für Schritt in den Berufsalltag einführen. Dort durfte ich schon ganz besondere Kolleginnen und Kollegen kennenlernen, die mich wirklich unterstützt, motiviert und sich mit mir über meine Fortschritte gefreut haben. Ein besonderer Gruß geht an die K3 und die MKG.Trotzdem gibt es, wie wahrscheinlich in jedem Beruf, auch Kolleginnen und Kollegen, mit denen die Zusammenarbeit manchmal etwas mehr Geduld erfordert. Das gehört dazu. Wichtig ist, dass jeder Einsatz irgendwann endet und man aus jeder Erfahrung etwas mitnimmt. Ist der Bereich für mich später eine Option oder nicht ? Für mich war das aber vor allem die Fähigkeit, für mich selbst und meine Bedürfnisse einzustehen!

Wie ist dein Berufschulaltag und welche Fächer hast du?

Klassische Schulfächer haben wir nicht. Unsere Ausbildung ist in fünf Kompetenzbereiche gegliedert, die wiederum aus verschiedenen Lernfeldern bestehen. Diese Lernfelder begegnen uns während der gesamten drei Ausbildungsjahre immer wieder und werden nach und nach vertieft. Häufig werden auch mehrere Themen miteinander kombiniert und auch wiederholt. So kann beispielsweise das Krankheitsbild Parkinson gemeinsam mit dem Thema Medikamentenverabreichung behandelt werden.Unser Unterricht beginnt um 8:15 Uhr und endet um 15:45 Uhr. vor dem nächsten Schulblock erhalten wir unsere neuen Stundenpläne über Teams. Der Unterricht findet in 90-Minuten-Blöcken statt. Insgesamt haben wir zwei kurze 15 Minuten Pausen sowie eine einstündige Mittagspause. Diese verbringen wir je nach Wetter im Klassenraum, im Aufenthaltsraum, draußen auf den Bänken oder in der Kantine im ZimZom-Gebäude. Dadurch bleibt auch genug Zeit, sich mit den anderen auszutauschen oder einfach kurz abzuschalten.

Beschreibe die Atmosphäre in drei Worten

● Gemeinschaft● Spaß● Kooperation● (manchmal auch einfach Müdigkeit

Was macht dir an der Ausbildung besonders Spaß

Besonders viel Spaß macht mir, dass der Alltag auf Station zwar einen gewissen roten Faden hat, aber trotzdem nie genau der gleiche ist. Jeder Tag bringt neue Situationen, neue Menschen und neue Herausforderungen mit sich. Genau diese Abwechslung gefällt mir besonders. Außerdem finde ich es spannend, mit so vielen unterschiedlichen Menschen zusammenzuarbeiten und sie in ganz verschiedenen Lebenssituationen begleiten und unterstützen zu dürfen. Der Beruf ermöglicht es mir, unterschiedliche Lebensperspektiven kennenzulernen und Menschen mit ihren ganz persönlichen Erfahrungen, Lebenswegen und Herausforderungenzu begegnen. Und ich denke genau das ist es was diesen Beruf so erfüllend macht!


Interview mit Alicia Göttemann

Alicia Göttemann
Fachkraft für Lagerlogistik
Foto des/der Interview-Partners/in
17 Jahre
Keine Angabe
Wie bist du auf die Ausbildung gekommen?

Ich bin durch eine Schulkameradin darauf aufmerksam gemacht geworden, und fand die Stelle sehr interessant, deshalb habe ich mich darauf beworben.

Was hast du von deiner Ausbildung erwartet und haben sich deine Wünsche erfüllt?

Von der Ausbildung habe ich nette; freundliche Arbeitskollegen erwartet & einen guten Zusammenhalt.

Wie ist dein Berufsschul Alltag und welche Fächer hast du?

Der Berufsschulalltag macht mir sehr viel Spaß!

Als Fächer habe ich: Mathe; Deutsch; Englisch; Religion; Sport; Lernfeld 1-11; Politik & Gesellschaft. 

Beschreibe die Arbeitsatmosphäre/Kollegen in drei Worten.

Freundlich, Hilfsbereit, Spaßig

Was macht dir an deiner Ausbildung besonders Spaß?

Das gute Betriebsklima sorgt in meiner Ausbildung besonders Spaß.

Interview mit Hannah Krauß

Hannah Krauß
Kauffrau/-mann für Büromanagement
Foto des/der Interview-Partners/in
19 Jahre
2. Ausbildungsjahr
Wie bist du auf die Ausbildung gekommen?

Mir war schon früh klar, dass ich nach der Schule gerne im Büro arbeiten möchte. Gleichzeitig war mir wichtig, eine Ausbildung zu machen, bei der ich nicht jeden Tag das Gleiche mache. Beim Berufsinformationstag bin ich dann auf das Universitätsklinikum Würzburg aufmerksam geworden. Besonders interessant fand ich, dass das Uniklinikum als einer der größten Arbeitgeber der Region viele unterschiedliche Bereiche bietet. Deshalb hatte ich direkt das Gefühl, dass die Ausbildung hier gut zu mir passen könnte.

Was hast du von deiner Ausbildung erwartet und haben sich deine Wünsche erfüllt?

Vor Beginn der Ausbildung hatte ich noch keine ganz konkreten Vorstellungen davon, wie der Arbeitsalltag aussehen wird. Ich wollte vor allem praktische Erfahrungen sammeln, selbstständiger werden und herausfinden, welche Aufgaben mir besonders liegen. Im Laufe der Ausbildung habe ich viele neue Erfahrungen gemacht und konnte mich immer mehr in die verschiedenen Aufgaben einarbeiten. Meine Erwartungen haben sich dadurch auf jeden Fall erfüllt.

Wie ist dein Berufsschulalltag und welche Fächer hast du?

Im ersten Ausbildungsjahr hatte ich zweimal in der Woche Berufsschule, jetzt im zweiten Ausbildungsjahr nur noch einmal pro Woche. Wir haben Fächer wie Deutsch, Englisch, Religion sowie Politik und Gesellschaft. Dazu kommen die berufsbezogenen Fächer Büromanagementprozesse, kaufmännische Steuerung und Kontrolle, Geschäftsprozesse und Kommunikation. Außerdem arbeiten wir viel mit Excel und Word. Ich finde es gut, dass wir in der Berufsschule nicht nur theoretisches Wissen lernen, sondern auch viele Dinge, die wir später im Berufsalltag gebrauchen können.

Beschreibe die Arbeitsatmosphäre in drei Worten.

abwechslungsreich – kollegial – respektvoll

Was macht dir an deiner Ausbildung besonders Spaß?

Mir gefällt besonders, dass ich während meiner Ausbildung viele unterschiedliche Menschen kennenlerne und mit verschiedenen Kolleginnen und Kollegen zusammenarbeite. Auch die Aufgaben sind sehr vielseitig – von organisatorischen Tätigkeiten bis hin zur Arbeit am Computer. Dadurch ist mein Arbeitsalltag nicht eintönig und ich kann immer wieder etwas Neues dazulernen. Besonders schön finde ich auch, dass ich mit der Zeit immer selbstständiger werde und merke, wie ich mich weiterentwickle.

Interview mit Dominik Hofinger

Dominik Hofinger
Pflegefachmann/-frau
Foto des/der Interview-Partners/in
21 Jahre
2. Ausbildungsjahr
Wie bist du auf die Ausbilung gekommen?

Schon während meiner Schulzeit hatte ich immer wieder Berührungen mit dem Thema Medizin, Erste Hilfe und hilfsbedürftigen Menschen. Nach meinem Abitur habe ich dann ein Freiwilliges Soziales Jahr mit körperlich und geistig behinderten Kindern und Jugendlichen gemacht. Dabei wurde mit klar, dass ich in der Pflege Fuß fassen will und bewarb ich mich für eine Ausbildung zum Pflegefachmann am Uniklinikum Würzburg.

Was hast du von deiner Ausbildung erwartet und haben sich deine Wünsche erfüllt?

Was ich mir vor allem erwartet habe, war die Möglichkeit mit verschiedensten Menschen in Berührung zu kommen. Auch wollte ich neues erlernen und die Abläufe eines Krankenhauses kennenlernen. Ansonsten bin ich ein sehr offener Mensch und ließ erstmal alles auf mich zukommen. Bereits in meinem ersten Stationseinsatz erfüllten sich dann schon alle meine Erwartungen und ich war sehr zufrieden mit meiner Entscheidung.

Wie ist dein Berufsschul Alltag und welche Fächer hast du?

Der Unterricht ist bei uns immer blockweise. Wir haben also abwechselnd Schule und Praxis. In der Regel fängt der Unterricht um 08.15 Uhr an und geht bis 15.45 Uhr. Pro Tag habe ich maximal 4 Fächer, da nur in Doppelstunden unterrichtet wird.

Die Frage nach den Fächern ist ein wenig komplizierter: Es gibt 5 Fächer (Gestaltung von Arbeits- & Beziehungsprozessen, Unterstützung bei der selbstbestimmten Lebensführung und Selbstpflege, Gesundheit und Entwicklung fördern, Pflegehandeln in kurativen Prozessen und Akutsituationen und Pflegehandeln in ausgewählten Pflegeanlässen) die jeweils einzelne Lernfelder behandeln. Diese können sich in den Fächern aber auch wieder überschneiden. Fächer wie z.B. Mathematik und Sport werden nicht unterrichtet.

Beschreibe die Arbeitsatmosphäre in drei Worten.

Familiär, locker & fokussiert

Was macht dir an deiner Ausbildung besonders Spaß?

Der Umgang mit den Patienten und deren Angehörigen.

Interview mit Jonas Försch

Jonas Försch
Elektroniker/in
Foto des/der Interview-Partners/in
19 Jahre
Keine Angabe
Wie bist du auf die Ausbildung gekommen?

Da ich schon immer eine handwerkliche Ausbildung machen wollte, habe ich mich darüber im Internet informiert und bin auf den größten Arbeitgeber in Würzburg gestoßen. 

Was hast du von deiner Ausbildung erwartet und haben sich deine Wünsche erfüllt?

Ich habe mir viel Abwechslung im Berufsalltag gewünscht und glücklicherweise hat sich dieser Wunsch auch erfüllt, da das UKW viele unterschiedliche technische Anlagen besitzt.

Wie ist dein Berufsschul Alltag und welche Fächer hast du?

Sehr spannend, da wir viele unterschiedliche Themengebiete in der Elektrotechnik behandeln und auch praktische Erfahrungen im Labor sammeln.

Beschreibe die Arbeitsatmosphäre in drei Worten.

Offen, Freundlich, Kommunikativ

Was macht dir an deiner Ausbildung besonders Spaß?

Die Abwechslung im Berufsalltag und der Umgang mit Menschen.

Interview mit Fiona Wunderling

Fiona Wunderling
Kauffrau/-mann im Gesundheitswesen
Foto des/der Interview-Partners/in
17 Jahre
2. Ausbildungsjahr
Wie bist du auf die Ausbildung gekommen?

Ich war auf einer Vocatium-Messe in der Tectake Arena, und dort wurde mir der Beruf der Kauffrau im Gesundheitswesen vorgestellt. Ich fand den Beruf direkt sehr interessant und habe daraufhin ein Praktikum hier am UKW gemacht. Das hat mir dann so gut gefallen, dass ich mich anschließend beworben habe und zum Glück auch genommen wurde.

Was hast du von der Ausbildung erwartet und haben sich diese Wünsche erfüllt?

Ich hatte nicht allzu viel erwartet, sondern einfach gehofft, dass es abwechslungsreich wird, alle nett zu mir sind und mir viel gezeigt und beigebracht wird. Bisher war das überall, wo ich eingesetzt war, der Fall. Deshalb bin ich sehr glücklich, dass meine Wünsche so gut in Erfüllung gegangen sind.

Wie ist dein Berufsschul Alltag und welche Fächer hast du?

In der Berufsschule habe ich im 1. Lehrjahr folgende Fächer:

Betriebsprozesse und Branchenstruktur, Rechnungswesen, Marketing, Deutsch, Sport, Englisch 

Mein Schulalltag ist so, dass wir montags erst um 09:25 Uhr Unterrichtsbeginn haben. Dafür haben wir an den restlichen Tagen, außer freitags, etwas länger Schule. Freitags haben wir dafür immer nur bis 12:45 Uhr Unterricht.

Die Lehrer sind alle sehr nett und erklären uns die Themen ausführlich. Gleichzeitig lassen sie uns auch vieles selbstständig bearbeiten. Anschließend besprechen wir die Aufgaben gemeinsam und können Fragen stellen. Wenn wir etwas nicht verstehen, nehmen sich die Lehrer die Zeit und erklären es so lange, bis es alle verstanden haben.

Beschreibe die Arbeitsatmosphäre in drei Worten.

Zusammenarbeit, Wertschätzung, Respektvoll 

Was macht dir an deiner Ausbildung besonders Spaß?

Mir gefällt besonders gut, dass ich in verschiedene Bereiche reinschnuppern kann und dadurch schon einen Einblick bekomme, was mich nach der Ausbildung erwarten könnte. Auch die netten Kollegen, die mir immer helfen und mir neue Sachen erklären, finde ich sehr toll. Außerdem bin ich froh, dass ich mich mit meinen Mitazubis so gut verstehe und wir uns untereinander unterstützen.

Interview mit Quentin Jakob

Quentin Jakob
Fachinformatiker/in für Systemintegration
Foto des/der Interview-Partners/in
19 Jahre
2. Ausbildungsjahr
Wie bist du auf die Ausbildung gekommen?

Da ich mich schon immer für Computer und Technik interessiert habe, bin ich auf die Ausbildung zum Fachinformatiker für Systemintegration gestoßen. Besonders interessant fand ich, dass man in diesem Beruf nicht nur am Computer arbeitet, sondern auch praktisch an technischen Systemen zu tun hat. Dass die Ausbildung am Uniklinikum stattfindet, fand ich zusätzlich spannend, weil man dadurch die Möglichkeit bekommt, viele unterschiedliche Bereiche kennenzulernen und zu sehen, welche Rolle die IT in einem Krankenhaus spielt.

Was hast du von der Ausbildung erwartet und haben sich diese Wünsche erfüllt?

Nach meinem Schulabschluss wollte ich erstmal etwas arbeiten und praktische Erfahrungen sammeln. Da ich mich für Informatik interessiert habe, wollte ich eine Ausbildung finden, bei der ich viel Neues lernen und gleichzeitig einen Einblick in verschiedene Bereiche bekommen kann. Meine Erwartungen haben sich auf jeden Fall erfüllt, da die Ausbildung sehr abwechslungsreich ist und ich immer wieder neue Dinge dazulerne. Außerdem finde ich es interessant, dass man als IT-Azubi Einblicke in viele verschiedene Bereiche des Uniklinikums bekommt.

Wie ist dein Berufsschul Alltag und welche Fächer hast du?

In der Berufsschule haben wir verschiedene Fächer, die sich mit IT und Technik beschäftigen. Dazu gehören zum Beispiel Programmieren, Netzwerke, Datenbanken und IT-Systeme. Außerdem haben wir Fächer wie Deutsch, Englisch und Wirtschaft. Wir haben immer 2–3 Wochen am Stück Blockschule, bevor wir wieder im Betrieb sind.

Beschreibe die Arbeitsatmosphäre in drei Worten.

Vielseitig, Spannend, Freundlich

Was macht dir an deiner Ausbildung besonders Spaß?

Mir macht besonders der abwechslungsreiche Arbeitsalltag Spaß. Ich finde es spannend, dass man jeden Tag neue Situationen erlebt und mit unterschiedlichen Menschen zu tun hat. Auch das besondere Arbeitsumfeld und die Zusammenarbeit im Team gefallen mir sehr gut. Dadurch ist jeder Tag ein bisschen anders und man kann immer wieder etwas Neues dazulernen.