FAQ
Bieten Sie ein duales Studium an?

Die Unternehmerhochschule University of Applied Sciences Europe bietet die Studiengänge Business and Management Studies (Bachelor of Science) und Corporate Management (Master of Science) als duale und Vollzeitstudiengänge an. Die dualen Studiengänge werden teilweie praxis- oder ausbildungsintegriert angeboten. So hast Du die Möglichkeit, parallel zu arbeiten oder eine Ausbildung zu absolvieren, wobei Du bei einigen Programmen selber entscheidest, mit welchen Unternehmen Du arbeiten möchtest.

Welche Voraussetzungen muss ich für ein duales Bachelor-Studium erfüllen?
Voraussetzungen für die Zulassung zum Bachelor-Studium sind die allgemeine Hochschulreife bzw. die Fachhochschulreife inklusive praktischem Teil und die erfolgreiche Teilnahme am Aufnahmeverfahren, welches sich aus einem mehrteiligen Test und einem persönlichen Aufnahmegespräch zusammensetzt. In Ausnahmefällen ist ein Studium auch ohne die allgemeine (Fach-)Hochschulreife möglich. Dazu sind eine abgeschlossene Berufsausbildung, mindestens drei Jahre Berufserfahrung sowie das Bestehen einer zweitägigen Zugangsprüfung notwendig. Im Falle der dualen Bachelor-Studiengänge BWL & Steuern und Betriebswirtschaftslehre muss uns spätestens zu Beginn Deines Studiums ein Ausbildungsvertrag vorliegen.
Ist der NC für die Auswahl der Studierenden entscheidend?

Nein, Deine Eignung zum Studium an der University of Applied Sciences Europe ist nicht von Deinem Abiturschnitt abhängig. Ein eigens entwickeltes Aufnahmeverfahren dient dazu, uns ein Bild von Deinen Befähigungen, aber auch von der persönlichen Motivation zu verschaffen. Für die Zulassung ist der Gesamteindruck entscheidend.

Kann ich mich schon vor Abschluss des Abiturs/Fachabiturs bewerben?

Ja, Du kannst die beglaubigte Kopie Deines Abschlusszeugnisses nachreichen.

Hat man die Möglichkeit, sich Vorlesungen anzuschauen, um einen Einblick zu bekommen?

Ja, es gibt spezielle Schnupperstudientage, an denen Du als Studieninteressierte/r Vorlesungen besuchen kannst. Alternativ können auch individuelle Termine gefunden werden, um an den Vorlesungen teilzunehmen und einen Einblick in das Leben an der University of Applied Sciences Europe zu bekommen.

Was ist der Unterschied zwischen einer FH und einer Uni?

In der Regel sind Studiengänge an Fachhochschulen praxisorientierter. Die regulären Veranstaltungen sind eine Schnittstelle zwischen Vorlesung und Seminar. Dies ermöglicht einen barrierefreien Austausch zwischen Dozent und Studierenden. An der University of Applied Sciences Europe steht der Praxisbezug besonders im Fokus, da unsere Professoren neben Deiner Lehrtätigkeit an der Hochschule auch noch in anderen (z. T. selbstständigen) Unternehmen arbeiten. Universitäten bieten dagegen eine fundierte, theoretische Ausbildung, die in der Regel wissenschaftlicher und weniger anwendungsorientiert ist.

Ich bin Arbeitgeber – wie wirkt sich die Übernahme von Studiengebühren auf die Lohnsteuer aus?

Grundsätzlich gilt, dass zu den steuerpflichtigen Einkünften aus nichtselbstständiger Arbeit nach § 19 Abs. 1 Satz 1 Nr. 1 i.V.m. § 8 Abs. 1 EStG grundsätzlich alle Einnahmen in Geld oder Geldeswert gehören, die durch ein individuelles Dienstverhältnis veranlasst sind. Hierunter fallen regelmäßig auch die vom Arbeitgeber übernommenen Studiengebühren für ein duales Studium des Arbeitnehmers.

Gegebenenfalls kann jedoch eine andere steuerrechtliche Beurteilung der o.g. Studiengebühren erfolgen. Hierzu muss im ersten Schritt danach unterschieden werden, ob es sich um den erstmaligen Erwerb von Kenntnissen handelt, die zur Aufnahme eines Berufs befähigen -bzw. ein erstes Studium, oder ob eine berufliche Fort- und Weiterbildung vorliegt.

1. Eine steuerfreie Übernahme von Studiengebühren kann für ein (erstes) duales Studium regelmäßig bei kumulativem Vorliegen der folgenden Voraussetzungen angenommen werden:

Vorliegen eines Ausbildungsverhältnisses: Das duale Studium findet im Rahmen eines Ausbildungsdienstverhältnisses statt. Dies bedeutet, dass es sich um eine sog. "Erstausbildung" bzw. ein "Erststudium" handeln und die Ausbildungsmaßnahme Gegenstand des Dienstverhältnisses sein muss (R 9.2 LStR 2011 und H 9.2 LStH 2012, siehe Anlage 2). Die Teilnahme an dem dualen Studium gehört somit zu den Pflichten des Arbeitnehmers aus dem Dienstverhältnis.
ganz überwiegendes eigenbetriebliches Interesse des Arbeitgebers: es liegt steuerrechtlich dann kein Vorteil mit Arbeitslohncharakter vor, wenn der Arbeitgeber zudem ein überwiegendes eigenbetriebliches Interesse hat. Das überwiegende eigenbetriebliche Interesse wird u.a. in folgenden Fällen unterstellt:

  • wenn der Arbeitgeber im Rahmen des Ausbildungsdienstverhältnisses Schuldner der Studiengebühren ist oder
  • wenn zwar der Arbeitnehmer Schuldner der Studiengebühren ist, sich jedoch der Arbeitgeber arbeitsvertraglich zur Übernahme der Studiengebühren verpflichtet hat. Zusätzlich muss der Arbeitgeber die Studiengebühren vom Arbeitnehmer arbeitsvertraglich zurückfordern können, sofern dieser das ausbildende Unternehmen auf eigenen Wunsch innerhalb von zwei Jahren nach dem Studienabschluss verlässt. Bei dieser steuerrechtlich notwendigen sog. "Rückzahlungsklausel" müssen wir jedoch darauf hinweisen, dass eine Diskrepanz zur arbeitsrechtlichen Zulässigkeit und Wirksamkeit bestehen kann.

2. Ein duales Studium im Rahmen einer beruflichen Fort- und Weiterbildungsleistung liegt dann vor, wenn es die Einsatzfähigkeit des Arbeitnehmers im Betrieb erhöhen soll (R 19.7 LStR 2011). Auch in diesem Fall führt die Übernahme von Studiengebühren dann nicht zu Arbeitslohn, wenn sie im ganz überwiegenden eigenbetrieblichen Interesse des Arbeitgebers erfolgt. Ob dies der Fall ist, muss nach den konkreten Umständen des jeweiligen Einzelfalles beurteilt werden.

3. Weiterhin besteht für den Arbeitgeber auch die Möglichkeit, die Studienkosten des Arbeitnehmers mit Hilfe eines Darlehens zu übernehmen. Liegen hierbei marktübliche Vereinbarungen über Verzinsung, Kündigung und Rückzahlung vor, führt weder die Hingabe noch die Rückzahlung der Mittel zu lohnsteuerlichen Folgen.

Neben den im BMF- Schreiben aufgeführten und hier zusammengefassten Optionen bestehen zahlreiche weitere Möglichkeiten für Arbeitgeber, Studierende zu unterstützen. Unter anderem könnten, bei Vorliegen der entsprechenden Voraussetzungen, staatliche oder private Stipendien gewährt werden. Die Zahlung von Studienbeihilfen durch den Arbeitgeber an den Studierenden stellt eine Möglichkeit dar, Studierende finanziell zu unterstützen.

Insbesondere die steuerrechtliche Beurteilung kann jedoch in keinem der genannten Fälle pauschal erfolgen. Es bedarf jeweils der Betrachtung des konkreten Einzelfalles. Empfehlenswert wäre eine Abklärung des konkreten Falles über das zuständige Betriebsstättenfinanzamt im Rahmen einer kostenlosen Anrufungsauskunft nach § 42e EStG. Quelle: Arbeitgeber Baden-Württemberg, Landesvereinigung Baden-Württembergischer Arbeitgeberverbände e.V., Rundschreiben Nr. 11/2012, 07. Mai 2012.

Ich bin Arbeitgeber – kann ich auch auf andere Weise mit der Hochschule kooperieren?

Die Hochschule bietet Ihnen als Arbeitgeber vielfältige Möglichkeiten, von dem Wissensnetzwerk Hochschule zu profitieren. So können Sie z.B. gezielt Recruiting an allen unseren Standorten betreiben, über Praktika und Werksstudentenstellen wichtige Fachkräfte in Ihr Unternehmen holen oder in studentischen Projekten die Studenten kennenlernen. 

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