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Unser Produkt entsteht aus Verpackungsabfällen, zum Beispiel aus dem Gelben Sack. Was für andere Müll ist, stellt für uns eine wertvolle Ressource dar, die nicht auf der Deponie oder in der Verbrennung landen muss. Stattdessen wird das Material zerkleinert, gewaschen, getrennt und granuliert. Das Ergebnis ist ein Kunststoffregranulat, das unterschiedliche Farben haben kann, aber immer dieselbe runde Form besitzt. Die Regranulate werden dann in neuen Produkten eingesetzt, beispielsweise Stühlen, Boxen, Autoteilen, Duschgelflaschen oder Werkzeugen.
Die Ausbildung bei Vogt Plastic ist sehr abwechslungsreich und vielseitig gestaltet. Im ersten Lehrjahr findet sie überwiegend bei einer Verbundausbildung statt. Im ZAL (meiner Verbundausbildungswerkstatt) habe ich zunächst die grundlegenden Fertigkeiten meiner Ausbildung zum Industriemechaniker erlernt, zum Beispiel Feilen, Sägen, Meißeln, Drehen und Fräsen. Da wir am Standort Premnitz keine Dreh- und Fräsmaschinen haben, konnte ich diese Tätigkeiten im ZAL intensiv üben und beherrsche sie inzwischen sehr gut. Dieses Wissen ist besonders wichtig für meine Zwischenprüfung, die bald ansteht, sowie für die Abschlussprüfung. Aktuell befinden wir uns bereits in den Prüfungsvorbereitungswochen, weshalb ich zurzeit nicht im Betrieb bin. Das finde ich persönlich schade, da mir die Arbeit dort sehr viel Spaß macht, vor allem wegen der guten Zusammenarbeit mit den Kolleginnen und Kollegen.
Das theoretische Wissen erhalten wir in der Berufsschule. Dort lernen wir unter anderem viel über Metalle, Bearbeitungsverfahren, Berechnungen sowie Hydraulik und Pneumatik, was im Betrieb ebenfalls eine große Rolle spielt. Auch wenn der praktische Teil im Betrieb oft vor der Theorie kommt, ist die Berufsschule eine wichtige Grundlage. Sie ist allerdings anspruchsvoller, als ich es mir ursprünglich vorgestellt hatte. Inhalte bauen stark aufeinander auf, weshalb man konzentriert mitarbeiten muss. Dabei ist das Tabellenbuch eine große Hilfe, da es viele Formeln, Regeln und Tabellen enthält, zum Beispiel für das technische Zeichnen.
Abschließend kann ich die Ausbildung bei Vogt Plastic sehr empfehlen. Es wird sich gut um uns Auszubildende gekümmert, und auch in hochwertige Arbeitsmittel wird investiert. Fehler gehören zum Lernprozess dazu, und man bekommt die Möglichkeit, daraus zu lernen, ohne dafür verurteilt zu werden. Genau das macht die Ausbildung hier für mich besonders wertvoll.
Ich heiße Emre, bin 20 Jahre alt und bin Maschinen- und Anlagenführer bei der Firma Vogt Plastic in Rheinfelden (Baden). Meine Ausbildung habe ich im September 2024 begonnen und dauert zwei Jahre. Ich bin seit ein paar Wochen frisch ausgelernt und habe die schriftliche sowie praktische Prüfung erfolgreich bestanden.
Ich habe mich für diesen Beruf entschieden, weil mich Technik interessiert und ich gerne praktisch arbeite. Besonders spannend finde ich es, mit großen Maschinen zu arbeiten und zu sehen, wie aus Rohmaterial fertige Produkte entstehen. 100% vom Gelben Sack aus dem Landkreis Lörrach werden bei uns recycelt. Aus den Kunststoffen stellen wir nachhaltiges Regranulat her.
Teamarbeit ist wichtig, damit die Produktion reibungslos funktioniert und Probleme schnell gelöst werden können. Doch es gibt auch Aufgaben die ich selbständig ausführe, wie beispielsweise das Bedienen der Anlagen, das Überwachen der Produktionsprozesse und die Kontrolle, ob alles einwandfrei läuft. Außerdem reinige ich die Maschinen regelmäßig, damit sie zuverlässig arbeiten. Wenn es zu Störungen oder Fehlern an den Anlagen kommt, versuche ich diese zu erkennen und zu beheben.
Besonders gefällt mir an der Ausbildung zum Maschinen- und Anlagenführer, dass kein Tag genau gleich ist. Man lernt ständig neue Dinge über Maschinen, Technik und Produktionsabläufe. Außerdem trägt man Verantwortung für die Anlagen und die Produktqualität. Die Ausbildung bei Vogt Plastic bietet mir eine gute Grundlage für meine berufliche Zukunft in der Industrie. Nach der Ausbildung bin ich weiterhin in diesem Bereich und überlege, meine Kenntnisse und Fähigkeiten mit einer Weiterbildung auszubauen.
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