Wie gefällt dir die Ausbildung bei deiner Firma?
Als Azubi oder Student hat man einen Ausbildungsleiter an seiner Seite, der meistens sehr hilfsbereit ist. Bei Fragen rund ums Studium oder bei Problemen an der DHBW stehen diese jederzeit gerne zur Verfügung. Sie vernetzen sich bei Bedarf mit anderen Unternehmen und stellen die Fragen direkt vor Ort dort vor, wo es weh tut – selbst dann, wenn die Studiengangsleitung die Dinge eigentlich lieber unter den Teppich kehren möchte. Auch bei allgemeinen Fragen und Wünschen im Betrieb kann man hier immer um Rat fragen. Man wird als junger Kollege wirklich gehört, und es werden einem die aktuellen Möglichkeiten sowie das weitere Vorgehen verständlich erklärt.
In den einzelnen Fachabteilungen kann man ebenfalls immer Fragen stellen, die von den Kollegen gerne beantwortet werden. Die allermeisten Leute im Team wollen einem wirklich etwas beibringen und nehmen sich gerne die nötige Zeit, um die Dinge verständlich zu erklären. Auf persönliche Wünsche rund um die täglichen Aufgaben oder auch auf Themenvorschläge für Praxisarbeiten wird dabei in genau dem Maße eingegangen, wie es in der jeweiligen Abteilung organisatorisch möglich ist.
Aufgrund der sehr technischen Produktpalette sind im Unternehmen viele hochinteressante technische Dinge möglich, sodass für technikbegeisterte Leute sicher das Richtige dabei ist. Als technischer Student erhält man zudem eine bezahlte technische Grundausbildung, bevor man an die DHBW geht, wobei diese Zeit ebenfalls bereits ganz regulär bezahlt wird. Die Ausstattung in der Lehrwerkstatt ist auf einem sehr guten Niveau, da hier wirklich hervorragende Maschinen und Werkzeuge für die Auszubildenden bereitgestellt werden.
Für die richtige Kleidung wird von Anfang an gesorgt, denn man erhält zum Start direkt Sicherheitsschuhe und das passende WITTENSTEIN Polo, wobei es zwischendurch auch mal einen WITTENSTEIN Kapuzenpullover gab. Darüber hinaus wird alle sechs bis zwölf Monate ein Azubi- und Studentenausflug organisiert, wobei sich der genaue Abstand immer flexibel nach dem aktuell verfügbaren Budget richtet.
Es gibt zudem ein Sommerfest und so auch immer wieder After-Work Partys zu denen man auch als Azubi und Student erscheinen darf.
Wie gefällt dir dein Ausbildungsberuf?
Das Gehalt und die finanzielle Unterstützung seitens des Betriebs ist während dem Dualem Studium sehr schwach. Studiengebühren der DHBW müssen selbst gezahlt werden, diese sind im vergangenen Jahr zudem gestiegen. Zuschüsse für Kosten die man im Studium einfach hat, wie Bücher, Taschenrechner, Wohnen in Mosbach, ... gibt es nicht.
Für die meisten Studenten ist eben auch eine teure Wohnung in Mosbach notwendig.
Es wird mit der außerordentlich hohen Notenprämie argumentiert, dass man einfach gut sein soll und dann entsprechend mehr Unterstützung erhält, jedoch ist dies Prämie für alle Azubis und Studenten die selbe, heißt z.B. bekommt ein Azubi im Logistikbereich die selbe Notenprämie wie ein Student in z.B. Elektrotechnik, jedoch ist es wahrscheinlich für die breite Gesellschaft, wesentlich schwieriger in Elektrotechnik auf den entsprechenden Schnitt zu kommen, als im Bereich (die Notenprämie richtet sich nach dem Schnitt). Zudem wird bei den Azubis einzelne Ausbildungsjahr gesondert betrachtet, bei den Studenten wird immer der schnitt aus allen Jahren zusammengenommen, was es einem als Student massiv erschwert, einzelne Ausrutscher in einem auszugleichen, dass spricht eigentlich auch gegen den hochgepriesenen "Gleichbehandlungsgrundsatz" zwischen Studenten und Azubis.
Dieser ist meiner Meinung nach auch Quatsch, da es von Inhalten und Dauer, Zeit im Betrieb, ... Grundverschieden ist und sich die Arbeit in den Abteilungen und im Betrieb auch stark voneinander unterscheidet, durch beispielsweiße sehr umfangreiche Praxisarbeiten. Auch gegen den hochgepriesenen "Gleichbehandlungsgrundsatz" spricht der Unterschied beim Urlaub, so haben Studenten nur 24 Urlaubstage, während Azubis die vollen 30 genießen.
Zudem lässt man sich im Vorstand gerne sehr lange Zeit um den Azubis und Studenten eine Übernahme zu ermöglichen, bietet anfangs immer nur Jahresverträge an, diese sind gehaltsmäßig oft auch maximal durchschnittlich, teilweise landen Studenten nach einem ingenieurwissenschaftlichem Studium im Montagebereich am Fließband. Man nutzt hier auch bewusst, die aktuell schwierige wirtschaftliche Lage in Deutschland aus. Das ist auch schon seit einigen Jahren so und man bekommt nicht den Eindruck, dass sich daran in naher Zukunft irgendwas ändern wird.
Zudem erweist sich der Besuch einer Fachmesse (SPS-Nürnberg, interpack, Hannovermesse, ...) als Student öfters mal als sehr schwierig heraus