Ausbildung als Büchsenmacher/in

Empf. Schulabschluss:
Mittlere Reife
Ausbildungsdauer:
3 Jahre
Arbeitszeit:
werktags
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Gehalt & Verdienst Büchsenmacher/in

Die Ausbildung und die Arbeit eines Büchsenmachers ist nichts für empfindliche Gemüter, denn die Tätigkeit ist sowohl vom Körperlichen als auch vom Handwerklichen her sehr anspruchsvoll. Du bist für jeden Arbeitsschritt verantwortlich, angefangen von der Herstellung des Laufs bis zur Montage des Zielfernrohrs. Außerdem berätst du Kunden und bist ein gefragter Experte beim Thema Waffen. Dafür möchte man natürlich auch entsprechend entlohnt werden. Im Folgenden erfährst du, ob du mit deinem Gehalt den Vogel abschießen wirst oder ob es gerade einmal so reichen wird, um über die Runden zu kommen. 

Natürlich erhältst du bereits während deiner Azubi-Zeit eine Ausbildungsvergütung. Diese schwankt allerdings sehr stark und hängt davon ab, in welchem Betrieb du arbeitest. Grundsätzlich lässt sich sagen, dass man bei größeren Unternehmen mehr Geld verdienen kann als bei kleinen Familienbetrieben. Außerdem bekommen Azubis und andere Arbeitnehmer in den ‚alten‘ Bundesländern in der Regel etwas mehr als ihre Kollegen in Ostdeutschland. Im ersten Ausbildungsjahr liegt deine monatliche Vergütung zwischen 375 und 750 Euro, es gibt also wirklich große Unterschiede. In den beiden Folgejahren verhält es sich dementsprechend ähnlich. Im mittleren Ausbildungsabschnitt erhältst du 415 bis 785 Euro brutto im Monat, im dritten Jahr steigert sich dein Gehalt noch einmal etwas auf 450 bis 830 Euro. Es kann also sein, dass du bereits in der Ausbildung gutes Geld verdienst, es kann aber auch sein, dass du am Ende des Monats jeden Euro zweimal umdrehen musst.

Nach deiner Ausbildung darfst du dich offiziell Büchsenmacher nennen und kannst beruflich durchstarten. Allerdings kann es gehaltstechnisch mit dem Durchstarten etwas hapern. Du hast mit den gleichen Problemen wie in der Ausbildung zu kämpfen: Größe und Standort des Betriebes haben großen Einfluss auf die Höhe deines Monatsgehalts. Manch ein Büchsenmacher-Geselle steigt mit 2000 Euro monatlichem Bruttolohn in das Berufsleben ein und ein Anderer kommt auf 1200 Euro. Was sich jetzt erst einmal wenig anhört, ist noch kein Grund die Flinte ins Korn zu werfen. Es gibt sehr wenige Büchsenmacher – Jäger und Sportler, die mit Waffen hantieren, gibt es allerdings reichlich. Du bist Fachmann und Kunden wird es immer geben, viele davon wünschen sich Spezialanfertigungen und auch das Aussehen einer Waffe spielt für einige Kunden eine große Rolle. Manche Sportschützen bezahlen bis zu 100.000 Euro für eine perfekt auf sie zugeschnittene Flinte! Der Fantasie der Kunden sind genau so wenig Grenzen gesetzt, wie dem Preis, allerdings sind exotische Sonderanfertigungen eher die Ausnahme als die Regel. Wenn du dich aber auf diesen Bereich spezialisierst, kannst du sehr viel Geld verdienen. Dafür brauchst du aber sehr viel Erfahrung und einen herausragenden Ruf, den du dir natürlich erst einmal erarbeiten musst.

Durchschnittliche Ausbildungsvergütung

  1. 375-750
    1. Lehrjahr
    375-750
  2. 415-785
    2. Lehrjahr
    415-785
  3. 450-830
    3. Lehrjahr
    450-830
  4. Einstiegsgehalt
    1200-2000 €
  1. 1. Lehrjahr
  2. 2. Lehrjahr
  3. 3. Lehrjahr
  4. Einstiegsgehalt

Gehaltsvergleich - Bruttoeinkommen

Minimum
Maximum
  1. 8.000
  2. 6.000
  3. 4.000
  4. 2.000
  5. 0
  1. Dieser Beruf
    Minimum: 1200 €
    Dieser Beruf
    Maximum: 2800 €
  2. Feinwerkmechaniker/in
    Minimum: 1500 €
    Feinwerkmechaniker/in
    Maximum: 2800 €
  3. Zerspanungsmechaniker/in
    Minimum: 1500 €
    Zerspanungsmechaniker/in
    Maximum: 2500 €
  4. Duales Studium Maschinenbau
    Minimum: 2000 €
    Duales Studium Maschinenbau
    Maximum: 7000 €
  1. Dieser Beruf
  2. Feinwerkmechaniker/in
  3. Zerspanungsmechaniker/in
  4. Duales Studium Maschinenbau

Wie bereits erwähnt gibt es auch als Büchsenmacher die Möglichkeit, ordentlich zu verdienen. Um Waffen auf Kundenwünsche anfertigen zu können, solltest du allerdings die Weiterbildung zum Büchsenmachermeister machen. Neben der Möglichkeit, Auszubildende in die Welt der Büchsenmacherei einzuführen, gibt es weitere Vorteile: Du kannst dich beispielsweise mit deinem eigenen Betrieb selbstständig machen. Auch ein Studium kommt nun in Frage, denn viele Hochschulen öffnen ihre Türen für Handwerkermeister. Eine weitere Möglichkeit wäre eine Weiterbildung zum Techniker, die allerdings sehr zeitintensiv ist. Dafür ist sie in der Regel kostenlos und du wirst später über 3000 Euro verdienen, die Spitzenverdiener liegen bei einem monatlichen Bruttogehalt von 3800 Euro. Die zwei bis vier zusätzlichen Jahre in der Schule lohnen sich also finanziell für dich.  

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