Vergünstigungen und Spartipps für Azubis

Eine Ausbildung ist meistens dual, sie findet also gleichzeitig in der Berufsschule und im Unternehmen statt. Das ist sicher nichts Neues für dich, klar ist aber: Das hat den Vorteil, dass du im Vergleich zu einer schulischen Ausbildung schon dein erstes Gehalt verdienst. Das ist vielleicht gerade im ersten Ausbildungsjahr noch nicht besonders hoch. Dann kann es schon mal schwierig werden, Lebensmittel, öffentliche Verkehrsmittel, Freizeit oder auch die Miete finanziell unter einen Hut zu bekommen. Selbst wenn du noch Zuhause wohnst, ist sparen angesagt, um dir das Ein oder Andere leisten zu können. Doch will man ständig auf etwas verzichten? Natürlich nicht!

Es gibt einige Vergünstigungen und Spartipps, die dir deine finanzielle Lage etwas einfacher machen. Allein durch den Azubiausweis können tolle Ermäßigungen herausspringen, damit von der Ausbildungsvergütung am Ende des Monats noch etwas übrig bleibt. Hier bekommst du einen Überblick über die besten Azubi-Vergünstigungen und erhältst coole Spartipps.

Der Azubiausweis

Drei Frauen am Handy

Alle Auszubildenden erhalten einen Azubiausweis oder können diesen beantragen. Das kannst du dir so ähnlich wie den Schülerausweis vorstellen, mit dem du zum Beispiel günstiger mit öffentlichen Verkehrsmitteln fahren konntest oder Schüler-Rabatte erhalten hast. Mit dem Azubiausweis bekommst du alle möglichen Ermäßigungen aus den verschiedensten Bereichen.

Bei IHK-Berufen bekommst du die sogenannte IHK-AzubiCard, womit du entweder deutschlandweit oder in der jeweiligen Region deiner IHK Ermäßigungen bekommst. Allgemein gilt: Es ist immer unterschiedlich, wo und wie viele Ermäßigungen es gibt und wer sich daran beteiligt. Um herauszufinden, welche Angebote und Rabatte es gibt, suche auf der IHK-Webseite nach deiner zuständigen IHK. Mittlerweile gibt es über 400 Anbieter, bei denen du Ermäßigungen abstauben kannst. Azubi-Vergünstigungen erhältst du in Bereichen wie Freizeit, Kultur, Sport, Shopping, Elektronik und Reisen. Auch Finanzdienstleister, Versicherungen, Verkehrsbetriebe und Zeitungsverlage bieten dir tolle Möglichkeiten zum Sparen.

Wie und wo komme ich an Vergünstigungen?

Zwei Frauen am PC

An Vergünstigungen kommst du am besten über deine AzubiCard der IHK oder über deinen Azubiausweis. Einen Azubiausweis oder einen Ausbildungsnachweis erhältst du meist automatisch von deiner Berufsschule oder kannst ihn dir ausstellen lassen. Wenn nicht, dann frag einfach im Sekretariat deiner Berufsschule nach. Wenn du eine Ausbildung in einem IHK-Beruf machst – also ein Beruf, der bei der Industrie- und Handelskammer anerkannt ist – dann bekommst du in der Regel eine IHK-AzubiCard. Wenn die zuständige IHK deinen Ausbildungsvertrag erhalten hat, wird dir diese automatisch zugeschickt, manchmal aber erst nach der Probezeit. Die IHK-AzubiCard gilt entweder für ganz Deutschland oder für bestimmte Regionen deiner IHK wie zum Beispiel Hessen, Hamburg, Oberbayern oder Ostwestfalen-Lippe. Informiere dich am besten im Internet, welche IHK für deine Region zuständig ist. Aber: Noch nicht jede IHK nimmt an dem AzubiCard-Programm teil, deshalb solltest du das vorher abklären.

Schon gewusst?

Es gibt einige Online-Plattformen wie Unimall, die Azubis und Studenten exklusive Rabatte auf bestimmte Produkte geben – dazu gehören zum Beispiel Laptops, Drucker, Software und Abos. Dort musst du dich registrieren und nachweisen, dass du eine Ausbildung machst. Lass dich nicht vom Namen verwirren, denn nicht nur Studenten einer Uni haben Zugang zu den Ermäßigungen. Informiere dich in den AGBs oder Nutzungsbedingungen der Online-Portale, ob das Angebot auch für Azubis genutzt werden darf.

Sollte es doch mal so sein, dass keine Ermäßigungen angeboten werden – oder nur für Studenten – dann lohnt es sich immer nachzufragen. Denn es gilt: Reden ist Gold! In vielen Fällen ist es schon fast üblich, dass Azubis und Studenten Vergünstigungen bekommen, sodass du deinen Azubiausweis oder deine AzubiCard dort immer dabei haben solltest. Informiere dich am besten vorher im Internet, in welchen Einrichtungen oder Geschäften es Azubi-Rabatte gibt, sodass du die Mitarbeiter im Zweifelsfall nett darauf aufmerksam machen kannst. Das gilt ebenfalls für Ermäßigungen im öffentlichen Nahverkehr – google einfach deinen Verkehrsverbund zusammen mit Azubi Ticket und schon solltest du fündig werden. Für Bochum ist das beispielsweise „Bogestra Azubi Ticket“.

So findest du Azubi-Ermäßigungen

Um herauszufinden, welche Azubi-Ermäßigungen es konkret für dich gibt, such einfach im Internet nach „Azubi Ermäßigungen“ in Verbindung mit deiner Stadt oder deiner zuständigen IHK.

Vergünstigungen: Wohnen & Leben

Junge Frau lacht

Internet & Handy

Alle haben beides und alle brauchen beides: Handy und Internet. Selten sieht man hier Ermäßigungen für Azubis und Studenten – das liegt aber nur daran, dass Internet- und Mobilfunkanbieter nicht explizit dafür Werbung machen. Oft gibt es aber Internet- und Handytarife für junge Leute, bei denen diese beispielsweise einen günstigeren monatlichen Betrag zahlen müssen oder Änderungen während der Laufzeit möglich sind.

Da dir vermutlich niemand einen günstigeren Tarif von alleine anbietet, solltest du selbst die Initiative ergreifen und aktiv nachfragen – dadurch kannst du viel Geld sparen. Aber Vorsicht: Nicht jeder Azubi-Tarif ist auch der günstigste. Du solltest dir überlegen, wie viel und für was du dein Handy nutzt und dann die Preise anderer Anbieter vergleichen. Achte auch unbedingt auf die Laufzeit von Handy- und Internetverträgen, damit du nicht in die Falle tapst. Denn die Preise werden von Jahr zu Jahr immer günstiger, sodass du dir offen halten sollest nach einiger Zeit einen günstigeren Tarif woanders abschließen zu können.

Wohnkosten

Als Azubi gibt es zwei mögliche Wohnsituationen. Du kannst während deiner Ausbildung weiterhin bei deinen Eltern wohnen und hast somit keine Mietausgaben. Oder du suchst dir deine eigene Wohnung oder ein WG-Zimmer, weil du entweder unabhängig von deinen Eltern wohnen willst oder der Ausbildungsplatz zu weit weg ist, um zu Hause zu wohnen. Das zweite Szenario stellt dich schnell vor finanzielle Herausforderungen, wenn dein Ausbildungsgehalt nicht besonders hoch ist. Denn es muss nicht nur Miete gezahlt werden, sondern es kommen auch Nebenkosten, Lebensmittel und vieles mehr dazu. Natürlich kannst du je nach Verdienst auch mit der Unterstützung deiner Eltern und dem Kindergeld über die Runden kommen – wenn das jedoch nicht reicht, dann gibt es die Möglichkeit, Berufsausbildungshilfe (BAB) zu beantragen. Das ist eine staatliche finanzielle Unterstützung für Azubis, die nicht mehr bei den Eltern wohnen können und einen Zuschuss zu ihrem Lebensunterhalt brauchen.

Günstige Wohnungen finden

Es gibt einige Immobilienunternehmen, die sich auf Wohnungen für Azubis und Studenten spezialisiert haben. Diese können dir dabei helfen, eine günstige Wohnung zu finden. So kannst du auch mit einem geringen Einkommen eine eigene Wohnung finanzieren.

Wie hoch die Beihilfe ist, hängt unter anderem vom Einkommen deiner Eltern, von der Miete und der Haushaltsgröße ab. Es gibt auch die Möglichkeit Wohngeld oder Schüler-BAföG zu beantragen – das ist ebenfalls von bestimmten Einflussfaktoren abhängig. Wenn du mehr über das Wohnen und die finanzielle Unterstützung in der Ausbildung erfahren möchtest, dann informiere dich in unserem Ratgeber.

Frau im Bus

Mobilität & Fahrtkosten

Wenn du mit öffentlichen Verkehrsmitteln unterwegs bist, dann kannst du als Azubi gutes Geld sparen. Die meisten Verkehrsverbünde bieten vergünstigte Tickets für Bus und Bahn an, wenn du deinen Azubiausweis vorzeigst. Manchmal brauchst du dafür aber zusätzlich noch eine Bescheinigung von der Berufsschule. Es wird dir keine Ermäßigungen für Einzeltickets gewährt, aber für Wochen-, Monats- oder Jahresfahrkarten. Beachte aber, dass es bei den Ermäßigungen große Unterschiede zwischen den Verkehrsverbünden der einzelnen Regionen und Bundesländern gibt. Informier dich am besten am Info-Schalter oder Service-Center vor Ort oder google einfach mal nach Azubi-Ermäßigungen bei deinem Verkehrsverbund.

Unter bestimmten Umständen kannst du einen Fahrtkostenzuschuss von deiner Firma erhalten. Das hängt allerdings von unterschiedlichen Faktoren ab, wie zum Beispiel vom Einkommen deiner Eltern. Wenn deine Firma einen Tarifvertrag hat, dann kann es darin eine Regelung geben, ob und welche Fahrkosten erstattet werden. Wenn das nicht der Fall ist, kannst bei deinem Unternehmen nachfragen, ob pauschale Fahrtkostenzuschüsse gewährt werden. Es handelt sich dabei aber meist um eine freiwillige Leistung und kann bis zu 30 Cent pro gefahren Kilometer und Arbeitstag betragen. Das ist aber nicht gesetzlich vorgeschrieben.

Auch wenn du mit dem Auto unterwegs bist, kannst du sparen. Mit Vorlage deines Azubiausweises oder deiner AzubiCard kannst du zum Beispiel Ermäßigungen bei Werkstätten und Autohäusern erhalten und zahlst nur einen reduzierten Jahresbeitrag beim ADAC.

Gut zu wissen

Wenn du während deiner Ausbildung an einem anderen Ort arbeiten musst, der nicht im Ausbildungsvertrag als Ausbildungsort angegeben ist, dann muss deine Firma dir die Fahrkosten erstatten. Das gilt genauso für Lehrgänge, Schulungen und andere Fortbildungen außerhalb deines Ausbildungsbetriebs.

Versicherungen

Wenn du mit der Ausbildung quasi ins Berufsleben startest, dann kommst du um das Thema Versicherungen nicht herum. In vielen Fällen bist du während deiner Ausbildung und wenn du noch Zuhause wohnst, bei deinen Eltern mitversichert. Dann brauchst du beispielsweise keine eigene Haftpflichtversicherung abschließen und auch eine Kfz-Versicherung kann über deine Eltern laufen. Wenn das nicht der Fall ist, bekommst du als Auszubildender aber in der Regel Beitragsnachlässe.

Bei Versicherungen sparen

Du kannst gutes Geld sparen, wenn du bei Versicherungsunternehmen eintrittst, bei denen schon ein Elternteil versichert ist. Du kannst dadurch Rabatte erhalten oder andere Vergünstigungen. Fragen lohnt sich!

Eine Krankenversicherung musst du dir selbst aussuchen. Hier lohnt es sich, die verschiedenen Angebote für Azubis zu vergleichen. Denn du solltest nicht nur das günstigste Angebot nehmen, sondern auch auf Zusatzleistungen achten. Einige Krankenkassen bieten zum Bespiel ein Cashback-Modell an oder die kostenlose Übernahme von bestimmten Impfungen oder kostenlose Vorsorgechecks.

Auch um deine Altersvorsorge solltest du dich so früh wie möglich kümmern. Du zahlst zwar automatisch in die gesetzliche Rentenversicherung ein, aber das wird nicht ausreichen. Es gibt verschiedene Möglichkeiten wie Riester-Rente, Arbeitnehmer-Sparzulage, Vermögenswirksame Leistungen oder Betrieblichen Altersvorsorge – dafür gibt es Zulagen vom Staat oder dein Arbeitnehmer tut etwas dazu. Du kannst mit kleineren Beträgen anfangen und diese später mit höherem Einkommen steigern. Frage unbedingt in deinem Unternehmen nach, ob und welche Möglichkeiten dort angeboten werden – falls nicht, dann solltest du dich unbedingt auf eigene Faust darum kümmern.

Frau am Handy

Konto & Finanzen

Natürlich brauchst du am Anfang deiner Ausbildung auch ein eigenes Konto, auf das dein Ausbildungsgehalt überwiesen werden kann. Die meisten Banken bieten ein kostenloses Girokonto für Azubis und Studenten an, das heißt, du hast keine Kontoführungsgebühren. Aber auch hier gibt es einiges zu beachten: Wenn du Online-Banking machst, dann sind manche Girokonten grundsätzlich kostenlos. Viele Banken machen das Konto aber nach deiner Ausbildung oder auch nach dem 18. Lebensjahres wieder kostenpflichtig. Du solltest dich vorher gut informieren, ob dein Girokonto kostenlos bleibt, welche Kosten eventuell auf dich zukommen oder ob es günstige Konten für Berufseinsteiger gibt. Vereinbare einfach einen Termin bei verschiedenen Banken und lass dich beraten. Du kannst dir sicher sein: Eine Bank möchte immer neue und junge Kunden gewinnen und macht dir garantiert ein gutes Angebot, damit du nicht bei einer anderen Bank dein Konto eröffnest.

Schon gewusst?

Bei vielen Unternehmen kann man eine sogenannte Vermögenswirksame Leistung in Anspruch nehmen. Das heißt, dein Arbeitgeber zahlt dir einen gewissen Geldbetrag auf ein extra Anlagenkoto. Möglich sind zum Beispiel Investmentfonds, Bausparverträge, betriebliche Altersvorsorge oder Banksparpläne. Das können monatliche Beträge zwischen 6 und 40 Euro sein, die du zusätzlich zu deinem Gehalt bekommst. In der Regel wirst du von deinem Arbeitgeber über Vermögenswirksame Leistungen im Unternehmen informiert – wenn nicht, dann frag einfach mal nach.

Vergünstigungen: Freizeit & Shopping

Frau beim Shopping

Eintritte

Mit deinem Azubiausweis kannst du besonders im Bereich Freizeit viele tolle Vergünstigungen erhalten. Besonders von ermäßigten Eintritten kannst du profitieren – beispielsweise in Museen, in Kultureinrichtungen, auf Konzerten, im Theater oder im Kino. Auch in Schwimmbädern und bei Sportveranstaltungen lohnt es sich, den Azubiausweis vorzuzeigen. Einige Volkshochschulen bieten für Azubis vergünstigte Kursgebühren an. Oftmals wird nicht aktiv auf Azubi-Ermäßigungen hingewiesen, was aber nicht heißt, dass es die nicht gibt. Frag einfach nach, ob es Rabatte für Auszubildende gibt. Sollte es doch mal keine Rabatte geben, dann kannst du ein bisschen recherchieren: Gibt es Tage, an denen der Eintritt günstiger ist als an anderen? Gibt es Schnuppertage oder einen Tag der offenen Tür? So kannst du ebenfalls gutes Geld sparen.

Reisen

Als Auszubildender steht dir natürlich auch Urlaub zu. Wenn du gerne reisen möchtest, dann kannst du die International Youth Travel Card (IYTC) beantragen. Die ist im In- und Ausland gültig und ermöglicht es dir, auch mit kleinem Budget zu reisen. Mit deinem Azubiausweis kannst du außerdem in vielen Hotels günstiger übernachten. Rabatte gibt es manchmal auch bei der Buchung von Fernbussen oder Mietautos. Sparen kannst du natürlich immer, wenn du dir die Kosten mit Freunden teilst oder beispielweise auf ein günstiges Airbnb, ein Hostel oder eine Jugendherberge umsteigst.

Abos

Zeitungen, Zeitschriften, Fitnessstudio, Streaming-Dienste & Co. – für viele Dinge muss ein Abo abgeschlossen werden. Und die monatliche Zahlung kann ein größerer finanzieller Faktor sein als man vielleicht denkt. Doch auch hier kann gut gespart werden, wenn man die Angebote für Azubis nutzt. Zeitungs- oder Zeitschriften-Abos werden oft vergünstigt angeboten, wobei du auch auf die Laufzeit achten solltest. In manchen Fitnessstudios und Vereinen gibt es ebenfalls vergünstigte Tarife für Azubis. Informiere dich am besten auf der jeweiligen Homepage oder frag vor Ort einfach mal nach.

Bei Abos sparen

Als Azubi kannst du dir die üblichen Streaming-Dienste zulegen und zwar manchmal sogar für die Hälfte des eigentlichen Preises. Das heißt, du zahlst beispielsweise das erste Jahr nichts und ab dem zweiten Jahr nur wenige Euro im Monat. Natürlich musst du bei der Registrierung nachweisen, dass du auch wirklich Azubi bist. Hin und wieder gibt es über Studenten-Portale Ermäßigungen für Streaming-Dienste.

Elektronik & Klamotten

Als Azubi kannst du auch von tollen Ermäßigungen und Rabatten beim Shopping profitieren. Für die Berufsschule sind meist elektronische Geräte wie Laptops, PCs, Drucker und Festplatten notwendig – Ausgaben, die ein großes Loch in deine Finanzen reißen. Doch bei Uni-Portalen wie Unimall kannst du an vergünstigte Elektronik kommen und viel Geld sparen. Auch Office-Pakete kannst du als Azubi vergünstigt bekommen. In manchen Geschäften oder online gibt es Prozente auf bestimmte Geräte wie Spielekonsolen oder das befüllen von Druckerpatronen oder du kannst günstigere Software für deinen Computer erhalten. Aber auch in Mode- oder Lebensmittelgeschäften gibt es manchmal Einkaufsrabatte für Azubis. Mit der AzubiCard gibt es in manchen Städten sogar Ermäßigungen bei Lieferservices.

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