Dr. August Oetker Nahrungsmittel KG

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  1. Leona Mertensjohann
  2. Akasya Arslan
  3. Moritz Arndt
  4. Linus Steinsiek
  5. Silas Menebröcker

Interview mit Leona Mertensjohann

Leona Mertensjohann
Industriekaufmann / Industriekauffrau
Foto des/der Interview-Partners/in
20 Jahre
2. Ausbildungsjahr
Warum hast du dich für diese Ausbildung entschieden?

Mich spricht die Vielseitigkeit des Berufs sehr an. Durch Einblicke in verschiedene Unternehmensbereiche und Abteilungen wie Marketing, Einkauf oder Personalwesen erlange ich ein umfassendes, praxisnahes Verständnis für betriebswirtschaftliche Prozesse. Dr. Oetker hat mich als Ausbildungsbetrieb besonders überzeugt, da es sich um ein international erfolgreiches Unternehmen handelt. Man lernt also auch den internationalen Markt und die Koordination globaler Abläufe kennen. Zudem bietet das Unternehmen Möglichkeiten wie sprachlichen Austausch, Auslandeinsätze und Arbeit in internationalen Teams, was mich sehr motiviert.

In welchen Abteilungen warst du im Rahmen deiner Ausbildung bereits tätig?

Ich war bereits in den Abteilungen International Brand Management, Personalwesen, Group Communication, Logistik, Category Development und Einkauf eingesetzt.

Welche Aufgaben machen dir besonders viel Spaß?

Mir machen Projektaufgaben besonders viel Spaß. Man bekommt die Möglichkeit, eigenverantwortlich zu arbeiten, eigene Ideen einzubringen und Teil eines coolen Teams zu sein. Gemeinsam an Prozessoptimierungen oder Entwicklungen zu arbeiten, ständig im Austausch zu stehen und Abläufe aktiv mitzugestalten, macht sehr viel Freude und bietet einen großen Lerneffekt.

Wie wirst du während der Ausbildung betreut?

In jeder neuen Abteilung habe ich eine Ansprechperson, die mir eine Einführung in die Tätigkeiten, Aufgaben für den Zeitraum und regelmäßig Feedback gibt. Außerdem steht uns unsere Ausbilderin Ina de Vries aus dem People and Culture Bereich bei Fragen und Anliegen jeder Art zur Verfügung. Während der Ausbildung begleiten uns neben unserem Ausbildungsleiter auch weitere Ansprechpersonen sowie unsere Pat*innen und unterstützen uns in unserer fachlichen und persönlichen Entwicklung. Allgemein wird sich seit Beginn der Ausbildung darum gekümmert, dass wir untereinander sowie in den Abteilungen ein gutes Onboarding erhalten.

Welche Benefits stehen dir als Auszubildende bei Dr. Oetker zur Verfügung?

Als Azubi bei Dr. Oetker erhältst du eine faire Vergütung, Essen zu einem vergünstigten Preis im Mitarbeiterrestaurant und du kannst alle Dr. Oetker Produkte in unserem Shop günstiger einkaufen. Da bei Dr. Oetker viel Wert auf das Miteinander gelegt wird, gibt es für Azubis ein Einführungsseminar und Workshops zu Themen wie persönliche Weiterentwicklung und Kommunikation. Nach bestandener Ausbildung und guter Leistung bestehen gute Übernahmechancen.

Für wen ist die Ausbildung zur Industriekauffrau/zum Industriekaufmann bei Dr. Oetker geeignet und welche Tipps hast du für Interessierte?

Die Ausbildung ist ideal für alle, die sich für wirtschaftliche Zusammenhänge interessieren und ein praxisnahes Verständnis für die Abläufe in einem international agierenden Unternehmen bekommen möchten. Offenheit, Engagement und Zuverlässigkeit sind für diese Ausbildung sehr wichtig, denn man arbeitet in vielen verschiedenen nationalen wie internationalen Abteilungen, lernt kontinuierlich neue Kolleg*innen kennen und bekommt Verantwortung übertragen.

Mein Tipp: Informiere dich über das Unternehmen und zeige echtes Interesse an der Ausbildung. Sei authentisch und offen, denn bei Dr. Oetker zählt der Mensch. Kommunikation und Teamgeist stehen im Vordergrund.

Interview mit Akasya Arslan

Akasya Arslan
Kaufmann/-frau für Digitalisierungsmanagement
Foto des/der Interview-Partners/in
18 Jahre
2. Ausbildungsjahr
Warum hast du dich für diese Ausbildung entschieden?

Ich entschied mich für die Ausbildung, weil ich nach meinem zweiwöchigen Schulpraktikum bei Dr. Oetker direkt ein gutes Gefühl hatte. Die Kolleg*innen haben mich sofort herzlich aufgenommen, wodurch ich mich schnell als Teil des Teams gefühlt habe. Die Arbeit hat mir von Anfang an viel Spaß gemacht, sodass ich immer motiviert bin. Die Aufgaben in meinem Arbeitsalltag sind abwechslungsreich und spannend. Besonders beeindruckt hat mich, dass das Unternehmen weltweit vertreten ist, wodurch ich die Möglichkeit habe, unterschiedliche Kulturen und Arbeitsweisen kennenzulernen. 

In welchen Abteilungen warst du im Rahmen deiner Ausbildung bereits tätig?

Während meiner Ausbildung lerne ich viele Unternehmensbereiche kennen, insbesondere mehrere IT-Teams. In einem der Teams am Standort Bielefeld habe ich mich mit Infrastruktur und technischen Grundlagen beschäftigt und im Team Merger & Acquisition Integration stand die Arbeit mit SAP-Modulen sowie der internationale Austausch im Vordergrund. Zusätzlich habe ich praktische Erfahrungen im Bereich System Engineering & Data Support gesammelt, wo ich neue Systeme erfasste. Neben den IT-Abteilungen hatte ich auch schon die Gelegenheit, den Einkauf und den Sales Service näher zu erleben. Dort erhielt ich Einblicke in den Außendienst und die Abläufe rund um den Einkauf von Rohwaren sowie Verhandlungsgespräche. Insgesamt konnte ich bisher ein gutes Verständnis für die Prozesse und Zusammenhänge im Unternehmen entwickeln.

Welche Aufgaben machen dir besonders viel Spaß?

Am meisten Spaß macht es mir, eigene Ideen einzubringen und aktiv mitzugestalten. Besonders motivierend finde ich, wenn meine Vorschläge aufgenommen werden und zur Verbesserung beitragen. In einem Team durfte ich eine bestehende Struktur anpassen und dabei kreativ mitwirken. Das hat gezeigt, wie viel Vertrauen mir entgegengebracht wird und wie schnell ich wirklich etwas verändern kann. Die Zusammenarbeit im Team und das Entwickeln neuer Lösungen machen den Alltag abwechslungsreich. Mir gefällt, dass es bei Dr. Oetker Raum für Eigeninitiative gibt, denn so habe ich die Möglichkeit, neue Ansätze auszuprobieren.

Wie wirst du während der Ausbildung betreut?

Während der Ausbildung bei Dr. Oetker stehen uns Auszubildenden verschiedene Betreuungsangebote zur Verfügung. Ein Patenprogramm begleitet mich von Anfang an, Ausbilder*innen aus IT und People & Culture unterstützen fachlich und persönlich, und es gibt immer Ansprechpartner*innen im jeweiligen Team, die für Fragen offen sind. Insgesamt zeichnet sich aber auch das gesamte Team durch eine sehr offene und hilfsbereite Atmosphäre aus, sodass man sich jederzeit unterstützt fühlt. Auch der Zusammenhalt zwischen den Auszubildenden ist sehr gut. Insgesamt sorgen regelmäßige Feedbackgespräche und eine offene Kommunikation dafür, dass Auszubildende immer unterstützt werden. 

Welche Benefits stehen dir als Auszubildende bei Dr. Oetker zur Verfügung?

Die Ausbildung bei Dr. Oetker bietet viele Vorteile. Zu Beginn der Ausbildung findet eine Einführungswoche statt, die verschiedene Einheiten wie Teambuilding umfasst und den Einstieg erleichtert. Des Weiteren erhält man auch direkt eine moderne technische Ausstattung, bestehend aus einem eigenen Laptop sowie einem Headset. Im weiteren Verlauf werden regelmäßige Workshops angeboten, beispielsweise zu Kommunikation. Ein zusätzlicher Vorteil besteht in der Option eines zweimonatigen Auslandseinsatzes, welcher die Chance auf wertvolle internationale Erfahrungen bietet. Über den Mitarbeitershop können Produkte zu vergünstigten Preisen erworben werden. Der innerbetriebliche Unterricht (IBU) behandelt darüber hinaus Inhalte, die in der Berufsschule oder Hochschule nicht im Fokus stehen. So erhalten Auszubildende zusätzliche Einblicke in betriebliche Abläufe und werden auf die Abschlussprüfung bestens vorbereitet. Zudem ist die Vergütung während der Ausbildung sehr fair, und es besteht die Möglichkeit, zu einem vergünstigten Preis zu essen. Gute Aufstiegs- und Übernahmemöglichkeiten bieten ebenfalls eine attraktive Perspektive für die Zukunft. 

Für wen ist die Ausbildung zur Kauffrau/ zum Kaufmann für Digitalisierungsmanagement bei Dr. Oetker geeignet?

Die Ausbildung bei Dr. Oetker eignet sich besonders für Personen, die sich sowohl für wirtschaftliche Zusammenhänge als auch für IT-Themen begeistern. Wer Freude daran hat, innovative Lösungen zu entwickeln, im Team zu arbeiten und offen für neue Herausforderungen ist, findet hier optimale Voraussetzungen. Eigeninitiative, analytisches Denken und die Bereitschaft, sich kontinuierlich weiterzubilden, sind klare Pluspunkte. Darüber hinaus bietet Dr. Oetker Raum für eigene Ideen und fördert die aktive Mitgestaltung moderner Prozesse. 

Hast du Tipps für zukünftige Auszubildende?

Ein Praktikum vor Beginn der Ausbildung ist sehr empfehlenswert, da es erste wertvolle Einblicke in die verschiedenen Bereiche ermöglicht. Auch die Teilnahme an Informationsveranstaltungen sind hilfreich, um den eigenen Berufswunsch zu überprüfen und sich besser zu orientieren. Wer bereits Kenntnisse im IT- oder kaufmännischen Bereich besitzt oder an Projekten im Bereich Digitalisierung mitgewirkt hat, sollte dies in der Bewerbung hervorheben. Engagement, Motivation und Eigeninitiative werden bei Dr. Oetker ausdrücklich geschätzt. Daher lohnt es sich, bereits im Vorfeld die eigenen Interessen und Stärken einzubringen. Mein Tipp: Sei einfach offen und bleib dir selbst treu. Das Unternehmen legt großen Wert darauf, dass du zeigst, wer du wirklich bist und wie du als Mensch agierst. 

Interview mit Moritz Arndt

Moritz Arndt
Elektroniker/in für Betriebstechnik
Foto des/der Interview-Partners/in
18 Jahre
2. Ausbildungsjahr
Warum hast du dich für diese Ausbildung entschieden?

Ich hatte schon immer ein Interesse für Handwerk und Technik und mir war bewusst, dass ich nach der Schule eine Ausbildung im Bereich Mechatronik oder Elektronik machen möchte. Als ich dann auf der Suche nach verschiedenen Stellenangeboten war, fand ich diese Stelle und bewarb mich direkt.

Wie lief der Bewerbungsprozess ab?

Der Bewerbungsprozess, der einige Schritte beinhaltete, lief für mich leicht verständlich und sehr organisiert ab. Zunächst erfolgte die Onlinebewerbung, danach durchlief ich einen Test und ein Onlinebewerbungsgespräch. Zuletzt fand noch ein Bewerbungsgespräch in Person statt. 

Wie sieht ein typischer Tagesablauf von dir aus?

Meine Tagesabläufe unterscheiden sich, je nachdem, ob ich im Werk oder in der Ausbildungswerkstatt von Miele (mit denen Dr. Oetker kooperiert) bin, allerdings sind sie grundlegend gleich. Wir sind im ersten Ausbildungsjahr insgesamt zehn Monate in der Ausbildungswerkstatt bei Miele tätig.

An einem typischen Tag fange ich um 07:00 Uhr an. Zuerst ziehe ich in der Garderobe meine Arbeitskleidung an. Anschließend erhalte ich meine Aufgaben für den Tag oder erfahre, wen ich begleiten soll. Zu den Aufgaben gehören zum Beispiel Wartung und Instandhaltung der Maschinen. Danach mache ich mich an die Arbeit und eigne mir so neues Wissen an, welches ich dann auch anwenden kann. Meine Frühstücks- und Mittagspause verbringe ich entweder an der frischen Luft oder in der Kantine. Mein Arbeitstag ist um 15:45 zu Ende.

Was gefällt dir an deiner Ausbildung besonders gut?

Mir gefällt besonders gut, dass jeder Tag neue Aufgaben und Herausforderungen bringt und man immer wieder neue Wege finden muss, um Probleme zu lösen. Dabei lerne ich immer dazu. Zudem verstehe ich mich sehr gut mit meinem Team.

Welche Herausforderungen sind dir bisher begegnet und wie hast du diese gemeistert?

Ich lerne jeden Tag etwas Neues. Bei Fragen steht mir aber immer jemand, wie zum Beispiel mein Ausbildungsleiter, zur Seite.

Welche Perspektiven hast du nach der Ausbildung?

Es gibt verschiedenste Möglichkeiten sich weiterzubilden, zum Beispiel zum Techniker oder Meister. Man kann auch einen Ausbilderschein absolvieren oder sich in einem bestimmten Fachbereich weiterbilden. Nach der Ausbildung gibt es verschiedene Abteilungen, in denen man dann tätig sein kann. 

Interview mit Linus Steinsiek

Linus Steinsiek
Fachkraft für Lebensmitteltechnik
Foto des/der Interview-Partners/in
2. Ausbildungsjahr
Wieso hast du dich für eine Ausbildung bei Dr. Oetker entschieden?

Freunde von mir, die die Ausbildung gemacht haben, haben positiv darüber berichtet. Außerdem ist Dr. Oetker ein weltweit bekanntes Unternehmen und ich selbst bin Fan der Produkte.

Wie sahen deine ersten Wochen in der Ausbildung aus?

Ich bin nicht wie üblich im August in die Ausbildung gestartet, sondern erst im Januar, da im ersten Ausbildungsjahr zu dem Zeitpunkt noch ein Platz frei war. Ich habe zu Beginn die Produktion und die Kolleginnen und Kollegen kennengelernt. Dabei konnte ich viele neue Einblicke sammeln. 

Welche Aufgaben machen dir besonders viel Spaß?

Mir macht die Arbeit im Mischzentrum und im Rohwarenlager in Oerlinghausen viel Spaß, da man mit sehr netten Kolleginnen und Kollegen zusammenarbeitet und es immer abwechslungsreiche Tätigkeiten für mich gibt.

Welche Benefits gibt es für Auszubildende bei Dr. Oetker?

Man bekommt ein Laptop zur Verfügung gestellt um zum Beispiel, das Ausbildungsberichtsheft zu führen und in der Schule die Aufgaben zu bearbeiten. Außerdem bekommt man eine sehr gute Ausbildungsvergütung sowie Urlaubs- und Weihnachtsgeld.

Welche Voraussetzungen sollte man mitbringen für diese Ausbildung?

Wichtig ist das Interesse an Lebensmitteln, ein wenig handwerkliches Geschick und generelles Interesse an Technik.

Welche Tipps hast du für Ausbildungsinteressierte bei Dr. Oetker?

Kommt gerne zum Tag der offenen Ausbildung, der jährlich stattfindet, und informiert euch oder macht ein Schulpraktikum. 

Interview mit Silas Menebröcker

Silas Menebröcker
Duales Studium BWL
Foto des/der Interview-Partners/in
20 Jahre
2. Ausbildungsjahr
Wie bist du auf dein duales Studium aufmerksam geworden?

Für mich stand schon früh fest, dass ich ein Studium im Bereich BWL machen möchte. Durch mein Wirtschaftsabitur habe ich gemerkt, wie viel Spaß mir wirtschaftliche Themen machen und wie vielseitig dieser Bereich ist. Besonders das duale System hat mich angesprochen, weil ich praxisorientiert lernen und Inhalte direkt anwenden wollte. Bei meiner Suche nach einem passenden Praxispartner war mir wichtig, dass ich mich mit den Produkten identifizieren kann, vielfältige Einsatzmöglichkeiten habe und auch die Chance auf einen Auslandsaufenthalt bekomme. So wurde ich auf Dr. Oetker aufmerksam: ein global agierendes Unternehmen, dessen Produkte mich schon seit meiner Kindheit begleiten.

Warum hast du dich dafür entschieden?

Dr. Oetker hat mir genau das geboten, was ich mir für mein duales Studium gewünscht habe: ein breites Spektrum an Abteilungen im Headquarter, die Möglichkeit, internationale Erfahrungen zu sammeln, und ein Umfeld, in dem ich Theorie und Praxis optimal verbinden kann. In den nächsten dreieinhalb Jahren habe ich die Chance herauszufinden, welche Bereiche mir besonders gefallen. Auch die Nähe zur Partnerhochschule in Bielefeld und das Blockmodell mit dreimonatigen Theorie- und Praxisphasen fand ich sehr attraktiv. Dadurch kann ich mich immer voll auf die jeweilige Phase konzentrieren und bekomme ständig neuen Input. Die Kombination aus persönlicher Identifikation, globaler Ausrichtung und vielseitigen Entwicklungsmöglichkeiten war für mich ausschlaggebend.

Wie sieht dein typischer Tagesablauf in der Theoriephase an der Hochschule aus?

Das lässt sich pauschal schwer beantworten, da man zwischen Theorie‑ und Praxisphasen unterscheiden muss. In der dreimonatigen Theoriephase habe ich pro Woche meist vier Vorlesungstage. Die Vorlesungen dauern in der Regel etwa drei Stunden. Zusätzlich werden Tutorien und Übungen angeboten, an denen ich regelmäßig teilnehme, da sie helfen, die Inhalte weiter zu vertiefen. Trotz des strukturierten Vorlesungsplans bleibt ausreichend Zeit, um die Inhalte vor‑ und nachzubereiten. Mein Tagesablauf hängt dabei stark vom Vorlesungsplan ab. An einem typischen Montag im zweiten Semester gehe ich um 09:45 zur Vorlesung „Leadership“ und gegen 13:00 Uhr gemeinsam mit einigen Kommiliton*innen in die Mensa. Anschließend findet das Tutorium für das Modul „Internes Rechnungswesen“ statt. Hier besprechen wir Aufgaben zu den zuvor erarbeiteten Inhalten aus der Vorlesung. Zuletzt haben wir Aufgaben zu den kalkulatorischen Kosten im internen Rechnungswesen bearbeitet Ab 15:30 nutze ich die Zeit dann in der Bibliothek, um die Vorlesungsinhalte nachzubereiten. Am späten Nachmittag gehe ich häufig zum Sport. Abends bereite ich mich auf anstehende Vorlesungen wie „Statistik für Ökonomen“ vor und bearbeite Übungsaufgaben aus anderen Modulen, zum Beispiel aus dem internen Rechnungswesen.


Wie sieht dein typischer Tagesablauf in der Praxisphase bei Dr. Oetker aus?

Ein typischer Tag in einer Abteilung könnte so aussehen:
Um 8:30 Uhr starte ich meinen Arbeitstag in der International Supply Chain. Dort unterstütze ich das Controlling-Team bei verschiedenen Aufgaben, wie der Erstellung von Dashboards zur Veranschaulichung wichtiger Produktionskennzahlen. Hier habe ich immer eine feste Ansprechperson, die mir bei Fragen weiterhilft. Um 12:00 Uhr machen wir als Team eine 45‑minütige Pause und essen gemeinsam im Mitarbeiterrestaurant. Anschließend arbeite ich bis etwa 17:00 Uhr, wobei freitags meist etwas früher Feierabend gemacht wird. Nach der Arbeit treffe ich mich mit Freunden oder gehe zum Sport.

Was gefällt dir an deinem dualen Studium besonders gut?

Ich schätze vor allem die Abwechslung und die direkte Verbindung von Theorie und Praxis. Nach einer Theoriephase das Gelernte direkt im Unternehmen anwenden zu können, macht das Studium für mich besonders wertvoll. Außerdem gefällt mir, wie viele Einblicke ich in unterschiedliche Unternehmensbereiche bekomme. Das macht den Alltag spannend und hilft mir, Dr. Oetker und meine eigenen Stärken besser kennenzulernen. Das ist ideal, um herauszufinden welche Bereiche eines Unternehmens einen am meisten interessieren und Spaß bereiten.

Wie hilft dir dein Studium praktisch im Arbeitsalltag?

Die Inhalte aus der Hochschule kann ich unmittelbar in meinen Aufgaben einsetzen. Viele theoretische Modelle und Konzepte begegnen mir in der Praxis wieder und lassen sich dadurch viel besser verstehen. Gleichzeitig helfen mir die Erfahrungen im Unternehmen dabei, die Studieninhalte greifbarer zu machen und Zusammenhänge schneller zu erkennen.

Wem würdest du dieses duale Studium empfehlen und welche Tipps hast du für den Einstieg?

Ich empfehle das duale BWL‑Studium allen, die sich für betriebswirtschaftliche Zusammenhänge und Unternehmensprozesse interessieren, aber noch nicht genau wissen, welcher Bereich ihnen langfristig am meisten liegt. Durch die verschiedenen Einsatzmöglichkeiten im Unternehmen erhält man früh Einblicke in unterschiedliche Abteilungen und kann eigene Interessen gezielt entwickeln. Besonders geeignet ist das duale Studium für diejenigen, die praxisorientiert lernen möchten. Wer merkt, dass ein reines Hochschulstudium zu theoretisch ist, profitiert davon, regelmäßig im Betrieb mitzuarbeiten und konkrete Aufgaben sowie Verantwortung in einem internationalen Umfeld zu übernehmen.

Wichtig sind dabei Wissbegierde, Motivation und Leistungsbereitschaft. Insgesamt ist das duale BWL‑Studium ideal für alle, die praxisnah studieren, früh Berufserfahrung sammeln und sich gute Karrierechancen nach dem Studium aufbauen möchten.