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Interview mit Max

Max
Mechatroniker/in
Foto des/der Interview-Partners/in
24 Jahre
2. Ausbildungsjahr
Wie bist du an deinen Ausbildungsplatz gekommen?

Die Hamburger Energienetze Betrieb Stromnetz (ehemals Stromnetz Hamburg) waren mir bereits durch Erfahrungen in meinem Freundeskreis bekannt. Als ich dann selbst auf der Suche nach einem Ausbildungsplatz war, habe ich mich zunächst online auf der Webseite durchgeklickt. Daraufhin habe ich den Online-Einstellungstest bearbeitet und abgeschickt, ebenso wie die Bewerbungsunterlagen hinterlegt.

Ich konnte auch telefonisch direkten Kontakt aufnehmen, um weitere Anliegen schnell und einfach zu klären. Nach einem Kennenlernen- und Vorstellungsgespräch (damals aufgrund der Corona-Nachwirkungen noch online), durfte ich mich dann sehr bald darüber freuen, im Betrieb Stromnetz meine Ausbildung als Mechatroniker anzutreten. Das Vorstellungsgespräch selbst war dabei recht frei gestaltet und war auch nicht zu einschüchternd. Auch wenn man bereit sein sollte, sich auf die ein oder andere technische/physikalische/mathematische Frage einzulassen. 

Was hast du von deiner Ausbildung erwartet und haben sich deine Wünsche erfüllt?

Meine größte Hoffnung war es, wertschätzend behandelt zu werden und mit netten Kollegen zusammen lernen und arbeiten zu können. Schon am ersten Tag wurde mir auch klar, dass meine Wünsche dahingehend erfüllt werden würden. Der Umgang im Unternehmen ist überaus freundlich und respektvoll, auch Auszubildenden gegenüber. Auch wenn man selbst noch lernen muss und nicht in vollem Umfang mit anpacken kann, wird man mit seiner Erfahrung wie ein Teil des Teams betrachtet. 

Welche Aufgaben haben dir während deiner Ausbildung besonders viel Spaß gemacht? Gab es auch Dinge, die du nicht so gerne gemacht hast?

Ich finde es sehr spannend, im Zuge der verschiedenen Außendiensteinsätze im Betrieb einen breiten Einblick hinter die Kulissen des Betriebes Stromnetz zu bekommen. Die Infrastruktur der Stromversorgung umgibt uns im Alltag überall und vom Zählerwesen über den Service der vielen Netzstationen bis zur Arbeit im Umspannwerk kann man als Azubi an vielen Orten wirklich interessante Erfahrungen sammeln.

Natürlich gehört zur Ausbildung auch die ein oder andere langweilige oder anstrengende Aufgabe, so zum Beispiel das Feilen oder der Besuch der Berufsschule. Aber das gehört nun einmal auch dazu und ich bin auch im Nachhinein froh darüber, diese Erfahrungen gemacht zu haben.      

Wie hat man dich als Azubi behandelt? Hast du dich ausreichend betreut gefühlt?

Bei den Hamburger Energienetzen im Betrieb Stromnetz ist der Umgang grundsätzlich stets freundlich und respektvoll, das schließt auch Auszubildende mit ein. Im Außendienst waren die zuständigen Kollegen daran interessiert, dass ich als Auszubildender möglichst viele Erfahrungen mitnehmen und ein gutes Verständnis für die Arbeit der jeweiligen Abteilung erlangen konnte.

Von dieser Kultur zeugt auch das Firmeneigene Bildungszentrum in Bramfeld, das mit seinen gut ausgestatteten und angenehm eingerichteten Werkstätten einem das Gefühl gibt, wertgeschätzt zu sein.

Welche Tipps hast du für alle auf Lager, die sich auch für eine Ausbildung hier interessieren?

Ich kann nur empfehlen mit der Motivation, was Neues zu lernen und sich einzubringen in die Ausbildung zu starten. Wissensbegierige finden meiner Erfahrung nach Unterstützung und die Möglichkeit, sich weiterzubilden und auch aktiv die Ausbildung mitzugestalten. Mit eigener Motivation ist die Zeit während der Ausbildung meines Erachtens nach einfach sehr viel mehr Wert!

Wenn du noch mal wählen könntest: Welche Ausbildung in deinem Betrieb würdest du persönlich machen?

Ich bin bereits sehr zufrieden mit der Wahl meines Ausbildungsberufs, da ich es genieße, die Grundlagen der Metallverarbeitung kennenzulernen. Jedoch findet gerade der mechanische Anteil der Ausbildung hier im Betrieb Stromnetz der Hamburger Energienetze verhältnismäßig wenig Anwendung. Ich muss aber sagen, dass ich die Ausbildung zum Industrieelektriker auch interessant finde. Mit einer kürzeren Ausbildungsdauer lockt einem die Chance auf einen schnelleren Einstieg in den Berufsalltag.

Interview mit Tom Louis

Tom Louis
Elektroniker/in für Automatisierungstechnik
Foto des/der Interview-Partners/in
22 Jahre
1. Ausbildungsjahr
Wie bist du an deinen Ausbildungsplatz gekommen?

An meinen Ausbildungsplatz bin ich durch die Hamburger Jobbörse gekommen. Sie haben mir alle wichtigen Daten bereitgestellt, um mich bei den Hamburger Energienetzen im Betrieb Stromnetz (ehemals Stromnetz Hamburg) zu bewerben.

Was hast du von deiner Ausbildung erwartet und haben sich deine Wünsche erfüllt?

Ehrlich gesagt habe ich mir die Ausbildung sehr herausfordernd und stressig vorgestellt, da man ja für das Unternehmen arbeitet, welches das Stromnetz für Hamburg bereitstellt und wartet. Deswegen dachte ich mir das sehr viel Druck auf die Auszubildenden ausgeübt wird.
Doch als ich hier angefangen habe, habe ich gemerkt das die Ausbildung, herausfordernd aber doch sehr übersichtlich ist. Man hat keinen der einen im Nacken sitzt und dauernd Druck auf einen ausübt. Die Ausbildung ist so aufgebaut, dass man wirklich von Tag eins selbständig denken und arbeiten muss/darf.

Welche Aufgaben haben dir während deiner Ausbildung besonders viel Spaß gemacht? Gab es auch Dinge, die du nicht so gerne gemacht hast?

Bisher hat mir wirklich alles sehr viel Spaß gemacht. Vor Allem hat mir der zweite Abseitsauftrag Spaß gemacht.

Wir mussten einen Durchgangs- und Isolationsprüfer bauen. Zuerst waren meine Gedanken, was zum Teufel ist das und wie soll ich mir das Vorstellen wie das Gerät auszusehen hat. Doch als man angefangen hat, sich über die Funktionen des Gerätes zu informieren, wurde es mit der Zeit immer einfacher mir das Gerät vorzustellen. Bis ich zum Ende den Prüfer komplett selber gebaut und verdrahtet habe.

Wie hat man dich als Azubi behandelt? Hast du dich ausreichend betreut gefühlt?

Als Auszubildender der Hamburger Energienetze GmbH im Betrieb Stromnetz wird man wirklich sehr gut behandelt. Man hat nicht eine Sekunde das Gefühl, dass man mit seinen Fragen oder Taten nervt oder im Weg steht, ganz im Gegenteil, man merkt das der Betrieb von Tag eins auf einen stolz ist und man auch so behandelt wird.

Welche Tipps hast du für alle auf Lager, die sich auch für eine Ausbildung hier interessieren?

Lasst euch von der Elektrotechnik nicht abschrecken. Man macht diese Ausbildung um die Elektrotechnik zu verstehen und um zu lernen. Denn wenn man schon alles kann wozu denn noch die Ausbildung machen? Klar es ist immer Vorteilhaft wenn man Vorkenntnisse hat und diese dann in der Ausbildung anwenden kann. Doch man kann genau so gut sein, wenn man sich alles neu aneignet vielleicht sogar auch noch besser!
Bei der Bewerbung hier kommt es im Großteil drauf an, was für ein Mensch du bist und nicht wie viel Wissen bringst du schon vor der Ausbildung mit.

Interview mit Sebastian

Sebastian
Elektroniker/in für Betriebstechnik
Foto des/der Interview-Partners/in
20 Jahre
1. Ausbildungsjahr
Wie bist du an deinen Ausbildungsplatz gekommen?

Aufmerksam auf die Hamburger Energienetze GmbH Betrieb Stromnetz (ehemals Stromnetz Hamburg GmbH) bin ich durch Außenwerbung in S-Bahnen und auf ihren Fahrzeugen geworden. Diese bewarben unter dem Motto "Mach Hamburg möglich" eine Ausbildung z. B. als Elektroniker für Betriebstechnik. Da ich auf jeden Fall eine technische Ausbildung machen wollte, war es nur logisch, dass ich mich auch beim Stromnetz bewerbe. Hinzu kommt, dass städtische Betriebe als Arbeitgeber einen guten Ruf genießen.

Ich hab also im Internet geschaut und bin schnell auf die Karriere-Seite vom Stromnetz gestoßen. Nach einer Kurzbewerbung dort ging alles sehr schnell. Zuerst kam ein Online-Test, dann sollte ich meine Bewerbungsunterlagen hochladen. Und schon wurde ich zum Bewerbungsgespräch eingeladen. Die Zusage habe ich noch beim Gespräch erhalten!

Was hast du von deiner Ausbildung erwartet und haben sich deine Wünsche erfüllt?

Als frischer Schulabgänger hat man noch nicht unbedingt Erwartungen an seine Zukunft, vielmehr weiß man vielleicht auch noch nicht, was genau man machen soll. Ich wusste damals nur, dass ich eine technische Ausbildung machen wollte. Lediglich Erwartungen an meine neuen, zukünftigen Kollegen hatte ich. Ein respektvoller, netter Umgang war mir wichtig und genau das wurde mir auch erfüllt.

Dadurch, dass bei allen ein gewisses technisches Interesse besteht, hat man Gesprächsthemen und so haben sich über längere Zeit hinweg auch neue Freundschaften entwickelt.

Bei einer Sache bin ich mir jedoch ganz sicher: Jeder Technik-Liebhaber wird sich in unserem ganz neuen Bildungszentrum schnell wohl fühlen.

Welche Aufgaben haben dir während deiner Ausbildung besonders viel Spaß gemacht? Gab es auch Dinge, die du nicht so gerne gemacht hast?

Die Installation häuslicher Betriebsmittel an unseren Holzwänden hat mir besonders gut gefallen. Hier lernt man, wie man Steckdosen, Lichtschalter, Sicherungen und LAN-Anschlüsse verdrahtet und verbaut. Allgemein ist der Anteil der IT-Themen recht hoch, was mir sehr gefällt.

Weniger gefallen hat mir der Metallkurs "manuelle Metallbearbeitung" in der Probezeit. Hier sollten wir über mehrere Wochen hinweg einen Metallwürfel per Hand auf gewisse Maße runterfeilen. Ich hab es als Herausforderung betrachtet, und auch wenn ich in dieser Aufgabe nicht so gut abgeschnitten habe, nicht verzagen und weitermachen!

Wie hat man dich als Azubi behandelt? Hast du dich ausreichend betreut gefühlt?

Ich habe mich stets gut behandelt und betreut gefühlt.

Auch wenn sich am Anfang noch alles etwas gezwungen angefühlt hat, legte sich das mit der Zeit schnell und liegt in der Natur der Dinge. Deine Kollegen werden sich genauso fühlen. Später kannst du dann auch (wenn angebracht) einen lockeren Umgang mit den Personen pflegen, die man täglich sieht, z. B. mit seinen Ausbildern. Trotzdem gilt natürlich, dass man diejenigen Personen, die über einem stehen, stets mit Respekt und oft auch auf mit einer gewissen Professionalität behandeln sollte.

Welche Tipps hast du für alle auf Lager, die sich auch für eine Ausbildung hier interessieren?

1. Bewerben tut nicht weh!

2. Sich vor dem Bewerbungsgespräch gut über das Unternehmen und den Ausbildungsberuf informieren.

3. Im Bewerbungsgespräch nicht die Nerven verlieren. Auch wenn du glaubst, dass es nicht perfekt läuft, hast du noch alle Chancen.

Wie sicher ist dein Ausbildungsplatz und was passiert danach?

Da der Betrieb Stromnetz Betreiber einer kritischer Infrastruktur ist, ist dir dein Ausbildungsplatz ziemlich sicher, wenn du über die Probezeit hinweg bist. Auch in schwierigen Zeiten. Und solange du keinen Unsinn während der Probezeit treibst, brauchst du dir auch darüber keine Sorgen machen.

Auch für die Zeit nach deiner Ausbildung stehen deine Chancen sehr gut. Viele ältere Mitarbeiter/innen beim Stromnetz gehen innerhalb der nächsten Jahre in Rente, diese Stellen müssen wieder besetzt werden.

Interview mit Timo

Timo
Elektroniker/in für Betriebstechnik
Foto des/der Interview-Partners/in
17 Jahre
1. Ausbildungsjahr
Wie bist du an deinen Ausbildungsplatz gekommen?

Als ich beschlossen habe nicht in die Oberstufe zu gehen, habe ich durch Praktika und einem Girls & Boy Day den Beruf des Elektroniker für Betriebstechnik für mich entdeckt. Da mein Vater auch bei den Hamburger Energienetzen (ehemals Stromnetz Hamburg) arbeitet, hatte ich die Firma schon im Hinterkopf und war nach dem besagten Girls & Boys Day davon überzeugt das es eine interessantes Unternehmen ist.

Ich habe im Internet recherchiert und habe mehrere Bewerbungen an verschiedene Unternehmen geschickt. Ich wurde dann zu einem Onlinetest eingeladen, bei dem Grundwissen im Bezug auf den Job abgefragt wird. Den Test habe ich bestanden und wurde nach dem Upload meiner Bewerbungsunterlagen zu einem persönlichem Bewerbungsgespräch eingeladen. Nach diesem Gespräch habe ich nochmal ein neuen Blick auf das Unternehmen bekommen und es hat mich überzeugt, dass ich unbedingt hier meine Ausbildung machen will und nach dem Angebot sofort zugesagt.

Welche Aufgaben haben dir während deiner Ausbildung besonders viel Spaß gemacht? Gab es auch Dinge, die du nicht so gerne gemacht hast?

Mir persönlich macht es am meisten Spaß, wenn ich selbstständig praktisch arbeiten kann. Es ging los mit Leitungen abisolieren und biegen, bis hin zur ersten Schaltung an Holzwänden zu montieren.

Allerdings macht mir das Lernen der erforderlichen Theorieaufgaben weniger Spaß. Es gibt während der Ausbildung immer mal wieder Themen auf die man nicht so Lust hat, aber alle Themen haben einen Zweck. Die Theorieaufgaben sind z. B. notwendig um richtig und vor allem sicher zu arbeiten.

Da man aber soviel Neues lernt und man immer neue Aufgaben bekommt überwiegt der Spaß defintiv.

Wie hat man dich als Azubi behandelt? Hast du dich ausreichend betreut gefühlt?

An meinem ersten Tag war ich ziemlich aufgeregt und war gespannt wie meine Ausbilder und meine Kollegen sein werden. Mittlerweile fühle ich mich richtig wohl und alle Ausbilder sind nett und hilfsbereit. Auch mit den Kollegen komme ich super klar. Man hilft sich gegenseitig und in den Pausen kann man auch super zusammensitzen und kurz abschalten.

Ein großen Teil hat die teambuilding Woche, mit allen Auszubildenden des ersten Lehrjahres beigesteuert, damit es so ist wie es jetzt ist. Ich wurde von Anfang an, von allen, mit Respekt behandelt und es herrscht ein gutes Miteinander. Man muss zwar selbstständig arbeiten, aber die Ausbilder sind immer für ein da und man kann sich immer an alle wenden, wenn etwas ist.

Welche Tipps hast du für alle auf Lager, die sich auch für eine Ausbildung hier interessieren?

Einfach man selbst sein.

Interview mit Balthasar

Balthasar
Mechatroniker/in
Foto des/der Interview-Partners/in
19 Jahre
2. Ausbildungsjahr
Wie bist du an deinen Ausbildungsplatz gekommen?

Hab den Platz im Internet gesehen und mich beworben.

Was hast du von deiner Ausbildung erwartet und haben sich deine Wünsche erfüllt?

Gewünscht habe ich mit Praktische Erfahrungen zu machen und viel zu lernen. Das wurde nicht nur erfüllt sondern noch übertroffen. Zum einen weil ich viel mehr Dinge gelernt habe, als ich je gedacht hätte. Zum anderen weil das Lernen mir hier sehr viel Spaß macht und ich gerne herkomme. 

Welche Aufgaben haben dir während deiner Ausbildung besonders viel Spaß gemacht? Gab es auch Dinge, die du nicht so gerne gemacht hast?

Es macht mir Spaß Projekt anzugehen und Probleme zu lösen.Anstrengend war dabei nur ein Projekt: den Würfel feilen!

Aber ansonsten hat eigentlich alles Spaß gemacht.

Wie hat man dich als Azubi behandelt? Hast du dich ausreichend betreut gefühlt?

In der Mechatronik sind 2-4 Ausbilder (Je nach dem wie man zählt) für uns als Gruppe zuständig. Von denen ist immer mindestens einer da oder Leicht zu finden. Also ja.

Welche Tipps hast du für alle auf Lager, die sich auch für eine Ausbildung hier interessieren?

 Erwartet beim Einstellungsgespräch nicht dieses Bewerbungsgeplänkel ("und wie sind sie denn so im Team?", "Was wissen Sie über unser Unternehmen?" usw.). Das war wie ein 1h Quiz (Was ich persönlich sehr angenehm fand)

Der Anfang der Ausbildung ist der härteste Part (Würfel feilen), danach wird's viel besser.

Wenn dui noch mal wählen könntest: Welche Ausbildung in deinem Betrieb würdest du persönlich machen?

Mechatroniker!Hab genau richtig gewählt 

Interview mit Luca

Luca
Elektroniker/in für Automatisierungstechnik
Foto des/der Interview-Partners/in
24 Jahre
1. Ausbildungsjahr
Wie bist du an deinen Ausbildungsplatz gekommen?

Ich habe die Ausbildung zum Elektroniker für Automatisierungstechnik schon länger im Auge gehabt. Nachdem ein guter Freund sehr positive Erfahrungen bei den Hamburger Energienetzen (ehemals Stromnetz Hamburg GmbH) gesammelt hat, war für mich auch das Unternehmen klar von dem ich ausgebildet werden möchte.

Was hast du von deiner Ausbildung erwartet und haben sich deine Wünsche erfüllt?

Ich habe erwartet, dass wir viel selbstständige und projektorientierte Arbeit verrichten und viele Entscheidungen selbst treffen können. Genau so habe ich es hier auch erlebt. Die Abwesenheit des Frontalunterrichts und die leichte Unsicherheit, die man in den ersten Wochen erlebt, schweißen die Auszubildenden zusammen und fördern die Gruppengemeinschaft.

Welche Aufgaben haben dir während deiner Ausbildung besonders viel Spaß gemacht? Gab es auch Dinge, die du nicht so gerne gemacht hast?

Ich bin selbst erst seit diesem Jahr ein Teil der Firma, doch ich kann sagen, dass die Ausbilder und Ausbilderinnen sich sehr persönlich und fürsorglich mit jedem Auszubildenden auseinandersetzen und individuell auf Stärken und Schwächen eingehen.

Wie hat man dich als Azubi behandelt? Hast du dich ausreichend betreut gefühlt?

Manchmal wünscht man sich ein wenig mehr Leitfaden und fühlt sich verloren, doch genau solche Herausforderungen fordern einen und man hat im Nachhinein, zusätzlich zum erlernten Inhalt, noch die Fähigkeit erlernt sich in solchen Situationen zurechtzufinden. Das Lernkonzept ist halt auf Selbstständiges Lernen ausgelegt.

Welche Tipps hast du für alle auf Lager, die sich auch für eine Ausbildung hier interessieren?

Diese Ausbildung eignet sich für jeden, der diesen Beruf aus eigenem Interesse und mit viel Eigeninitiative erlernen möchte. Hier wird keinem etwas aufgezwungen, jedoch wird auch nicht hinter einem hergelaufen.

Interview mit Lars

Lars
Mechatroniker/in
Foto des/der Interview-Partners/in
22 Jahre
3. Ausbildungsjahr
Wie bist du an deinen Ausbildungsplatz gekommen?

Ich habe mich im Internet nach einer Ausbildung in Hamburg zum Mechatroniker umgeschaut. Durch verschiedene Online-Ausschreibungen bin ich auf das Unternehmen Hamburger Energienetze GmbH Betrieb Stromnetz (ehemals Stromnetz Hamburg) aufmerksam geworden. Nach einer Onlinebewerbung und einem Einstellungstest kam es zu einem persönlichen Einstellungsgespräch. Wenige später habe ich dann eine positive Rückmeldung bekommen.

Was hast du von deiner Ausbildung erwartet und haben sich deine Wünsche erfüllt?

Ich habe eine sehr technische und praxisorientierte Ausbildung im Feld der Elektronik und Mechanik gesucht und erwartet. Diese Erwartungen wurden auch erfüllt.

Es werden Kurse im Elektrotechnischen sowie im Metallstechnischen Grundverständnis angeboten, sowie Kurse im Thema Hydraulik, Pneumatik, Regelungstechnik und dem Programmieren von SPS und CNC. Des weiteren kamen noch diverse weitere Ausbildungsfelder und Exkurse in andere Gebiete dazu mit denen ich gar nicht gerechnet habe, aber froh bin sie gehabt zu haben. 

Welche Aufgaben haben dir während deiner Ausbildung besonders viel Spaß gemacht? Gab es auch Dinge, die du nicht so gerne gemacht hast?

Besonders viel Spaß gemacht haben mir die diversen Kurse, die die Ausbildung mit sich bringt. Vor allem die Elektronik Kurse sind für Interessierte sehr spannend und man lernt sehr viel.

Leider habe ich im Laufe der Ausbildung nicht so viele Abteilungen durchlaufen wie das Unternehmen hat. Die Einsätze in den Abteilungen, machen aber viel Spaß.

Wie hat man dich als Azubi behandelt? Hast du dich ausreichend betreut gefühlt?

Als Azubi wird man höflich und mit dem viel Respekt behandelt. Eine gesunde Portion Eigeninitiative kann jedoch nie schaden.

Welche Tipps hast du für alle auf Lager, die sich auch für eine Ausbildung hier interessieren?

Eigeninitiative zeigen ist der Schlüssel! In diesem Unternehmen ist sehr viel möglich wenn du Lust hast dich mit einzelnen Themen oder Gebieten mehr zu beschäftigen.

Interview mit Philippe

Philippe
Industrieelektriker/in
Foto des/der Interview-Partners/in
19 Jahre
1. Ausbildungsjahr
Wie bist du an deinen Ausbildungsplatz gekommen?

Ich bin über das Internet auf den Ausbildungsplatz gestoßen.

Was hast du von deiner Ausbildung erwartet und haben sich deine Wünsche erfüllt?

Ich habe mich großteils überraschen lassen, doch habe mir eine entspannte und nette Atmosphäre beim Arbeiten in der Werkstatt und mit meinen Kollegen sowie den Ausbildern gewünscht. Ich denke, dass ich hier keineswegs enttäuscht wurde, wir haben uns in unserer Berufsgruppe schon echt gut kennengelernt und halten zusammen. Bei Fragen oder Anliegen ist jeder verständnisvoll und hilfsbereit, somit denke ich ja, meine Erwartungen wurden mehr als erfüllt. 

Die Ausbildung zum Industrie Elektriker mit der Zusatzqualifikation zur Fachkraft für Solartechnik war die richtige Wahl.

Welche Aufgaben haben dir während deiner Ausbildung besonders viel Spaß gemacht? Gab es auch Dinge, die du nicht so gerne gemacht hast?

Mir macht das eigenständige Arbeiten alleine sowie mit meinen Kollegen im Team Spaß, das viele Praktische arbeitet und das selbstständige Ermitteln von Daten ist ebenfalls sehr motivierend.

Wie hat man dich als Azubi behandelt? Hast du dich ausreichend betreut gefühlt?

Die Ausbilder helfen immer gerne, setzten aber viel auf eigenständiges Arbeiten. Sie geben Tipps und führen einen mit diesen zur richtigen Lösung. Ältere Azubis oder Ausgeleerte helfen in der Regel auch und stellen ihr Wissen bei Nachfragen gerne zur Verfügung. 

Welche Tipps hast du für alle auf Lager, die sich auch für eine Ausbildung hier interessieren?

Seid ehrlich und authentisch. 

Wenn Sie noch mal wählen könnten: Welche Ausbildung in Ihrem Betrieb würden Sie persönlich machen?

Die Ausbildung zum Industrieelektriker war die richtige Wahl.

Interview mit Lucas

Lucas
Elektroniker/in für Betriebstechnik
Foto des/der Interview-Partners/in
23 Jahre
2. Ausbildungsjahr
Wie bist du an deinen Ausbildungsplatz gekommen?

Ich bin durch eine Bekannte, die dort ebenfalls eine Ausbildung gemacht hat, auf die Hamburger Energienetze Betrieb Stromnetz Arbeitgeber aufmerksam geworden.

Was hast du von deiner Ausbildung erwartet und haben sich deine Wünsche erfüllt?

Ich habe von der Ausbildung erwartet, dass zu einem großen Teil die Eigenständigkeit gefördert wird. Außerdem habe ich mir natürlich gewünscht, dass man als Azubi und nicht als Billige Arbeitskraft behandelt wird.Beide dieser Erwartungen wurden sehr gut umgesetzt.

Welche Aufgaben haben dir während deiner Ausbildung besonders viel Spaß gemacht? Gab es auch Dinge, die du nicht so gerne gemacht hast?

Besonders viel Spaß gemacht haben mir die zum Großteil eigenständige Planung und der Bau einer Reihe von verschiedenen elektrischen Schaltungen an einer Montagewand.

Wie hat man dich als Azubi behandelt? Hast du dich ausreichend betreut gefühlt?

Es wird generell auf Eigenständigkeit abgezielt, sollte man jedoch nicht mehr eigenständig weiter kommen, werden den Auszubildenden Tipps und Hilfestellung gegeben.

Wenn du nochmal wählen könntest: Welche Ausbildung in deinen Betrieb würdest du persönlich machen?

Ich würde erneut die Ausbildung zum Elektroniker für Betriebstechnik wählen.

Interview mit Dorian

Dorian
Mechatroniker/in
Foto des/der Interview-Partners/in
20 Jahre
3. Ausbildungsjahr
Wie bist du an deinen Ausbildungsplatz gekommen?

Durch eine Anzeige im Internet bin ich auf diese Stelle aufmerksam geworden. Den ehemaligen Namen "Stromnetz Hamburg" (jetzt Hamburger Energienetze) habe ich zuvor allerdings auch schon des Öfteren im Alltag zuhause gehört, da Strom, besonders auch die Verteilung von Strom essenziell für das heutige Leben ist.

Was hast du von deiner Ausbildung erwartet und haben sich deine Wünsche erfüllt?

Erwartet habe ich ein Arbeitsumfeld und ein Arbeitsklima, in dem man sich wohl fühlt, viel lernen und Spaß haben kann. Alle Erwartungen haben sich erfüllt, da man kompetente Ausbilder, ein modernes Ausbildungszentrum und super nette Arbeitskollegen und Mitazubis hat.

Welche Aufgaben haben dir während deiner Ausbildung besonders viel Spaß gemacht? Gab es auch Dinge, die du nicht so gerne gemacht hast?

Spaß gemacht hat eigentlich so gut wie alles, da man immer Neues lernt und ein angenehmes Umfeld dabei hat.

Metallarbeiten waren anfangs nicht so mein Ding, jedoch haben auch diese Arbeiten mir mit der Zeit Spaß gebracht. Alles was mit der Elektrik zu tun hat (z. B. Schaltschränke verdrahten, Stromlaufpläne zeichnen und die anschließende Inbetriebnahme), mochte ich von Anfang an.

Das Programmieren einer SPS, liegt mir persönlich nicht so gut und daher macht es mir auch nicht den größten Spaß.


Wenn ich erneut wählen müsste, dann würde ich mich erneut für die Ausbildung zum Mechatroniker entscheiden, da mir die Vielfalt an diesem Beruf besonders gefällt. Das Zusammenspiel zwischen Mechanik, Elektrik und Informatik ist das spannendste an diesem Beruf.

Wie hat man dich als Azubi behandelt? Hast du dich ausreichend betreut gefühlt?

Als Azubi wird man bei den Hamburger Energienetzen im Betrieb Stromnetz sehr gut behandelt. Bei Fragen oder Problemen stehen einem die Ausbilder und Ausbilderinnen immer zur Seite und geben einen hilfreichen Hinweis. Bei den Projekten arbeitet man ,Konzeptbedingt, man zum größten Teil in Eigenverantwortung.

Welche Tipps hast du für alle auf Lager, die sich auch für eine Ausbildung hier interessieren?

Man sollte immer offen für Neues sein und sich nicht davor fürchten, bestimmte Themen eigenständig zu erarbeiten. Außerdem sollte man keine Scheu haben, Fragen zu stellen.

Interview mit Tim

Tim
Mechatroniker/in
Foto des/der Interview-Partners/in
20 Jahre
1. Ausbildungsjahr
Wie bist du an deinen Ausbildungsplatz gekommen?

Ich bin seid klein auf Technikbegeistert. Mit der Zeit wuchs das Interesse immer weiter an, bis ich in einem Ferien Workshop von einem Leiter angesprochen worden bin ob ich denn schon wüsste was ich werden will. Zu dem Zeitpunkt war ich mir noch unschlüssig, aber ich wusste etwas mit Technik. Dieser Leiter meine dann ich solle mir mal den Beruf des Mechatronikers anschauen, das tat ich auch und mir war direkt klar das es das Richtige für mich ist. Danach habe ich mich im Internet nach Ausbildungen zum Mechatroniker in meiner Nähe erkundigt und bin schnell fündig geworden.

Was hast du von deiner Ausbildung erwartet und haben sich deine Wünsche erfüllt?

Ich habe erwartet gefordert zu werden um über mich selbst herauszuwachsen. Ebenfalls war es mir sehr wichtig ein gutes Arbeitsumfeld zu haben in dem es sich gut lernen und arbeiten lässt und was soll ich groß sagen alle diese Erwartungen wurden erfüllt oder sogar übertroffen.

Welche Aufgaben haben dir während deiner Ausbildung besonders viel Spaß gemacht? Gab es auch Dinge, die du nicht so gerne gemacht hast?

Theorie und Praxis sind beides wichtige Themen, aber ich bin eher der Praxis Mensch und habe daher sehr viel Spaß daran etwas mit meinen Händen umzusetzen. Daher habe ich mich sehr darüber gefreut, dass wir in der Ausbildung viel Praktisch machen und selber Ideen umsetzen können.

Wie hat man dich als Azubi behandelt? Hast du dich ausreichend betreut gefühlt?

Ich wurde immer mit Respekt behandelt und habe mich nie unwohl gefühlt. Dadurch hatte ich nie das Gefühl auf mich alleine gestellt zu sein.

Welche Tipps hast du für alle auf Lager, die sich auch für eine Ausbildung hier interessieren?

Sei du selbst und Verstell dich nicht!

Interview mit Hanna

Hanna
Industriekaufmann / Industriekauffrau
Foto des/der Interview-Partners/in
20 Jahre
2. Ausbildungsjahr
Wie bist du an deinen Ausbildungsplatz gekommen?

Da ich nach der Schule noch nicht genau wusste, welche Ausbildung ich machen möchte, habe ich mich für die Ausbildung zur Industriekauffrau entschieden, weil sie sehr vielfältig und abwechslungsreich ist. Man lernt viele Bereiche und Abteilungen kennen und kann am Ende der drei Jahre besser einschätzen, welcher Bereich am besten zu einem passt.
Als für mich klar war, dass ich Industriekauffrau werden möchte, habe ich recherchiert, welche Unternehmen in Hamburg diesen Ausbildungsberuf anbieten. Dabei bin ich auf die Hamburger Energienetze (ehemals Gasnetz Hamburg) gestoßen – so hat dann alles seinen Lauf genommen.

Was hast du von deiner Ausbildung erwartet und haben sich deine Wünsche erfüllt?

Von der Ausbildung zur Industriekauffrau habe ich mir erhofft, die verschiedenen Bereiche und Abteilungen des Unternehmens kennenzulernen und am Ende der Ausbildung einen Bereich zu finden, der zu mir passt und mir Spaß macht.
Meine Erwartungen und Wünsche haben sich auf jeden Fall erfüllt. In jedem Bereich sind Azubis willkommen und bekommen viele Eindrücke, Freiheiten und viel Vertrauen. Man übernimmt früh eigenständige Aufgaben, und sowohl die Ausbildungsbetreuer als auch die Ausbilder stehen bei Fragen jederzeit zur Verfügung.

Welche Aufgaben haben dir während deiner Ausbildung besonders viel Spaß gemacht? Gab es auch Dinge, die du nicht so gerne gemacht hast?

Besonders viel Spaß gemacht haben mir bisher organisatorische Aufgaben, zum Beispiel die Mitorganisation des Gesundheitstages im Unternehmen oder der Kennenlernwochen für die neuen Azubis und Dualis. Dabei kann ich viel planen, koordinieren und im Hintergrund dafür sorgen, dass alles gut läuft – das macht mir richtig Freude.
Natürlich gibt es auch Aufgaben, die weniger spannend sind, etwa wiederkehrende Routinetätigkeiten. Sie gehören aber zur Ausbildung dazu und helfen dabei, Abläufe im Unternehmen besser zu verstehen.

Wie hat man dich als Azubi behandelt? Hast du dich ausreichend betreut gefühlt?

Bei den Hamburger Energienetzen herrscht eine sehr angenehme und entspannte Atmosphäre. Als Azubi wird man in jedem Bereich herzlich empfangen und von Anfang an eingebunden. Man bekommt viele Freiheiten, kann eigenständig Aufgaben übernehmen und erhält gleichzeitig immer Unterstützung, wenn man sie braucht.
Dadurch habe ich mich während meiner Ausbildung jederzeit ernst genommen und gut betreut gefühlt.

Welche Tipps hast du für alle auf Lager, die sich auch für eine Ausbildung hier interessieren?

Ich würde die Ausbildung zur Industriekauffrau bzw. zum Industriekaufmann jedem empfehlen, der Lust auf kaufmännische Themen hat, die unterschiedlichsten Bereiche eines Unternehmens kennenlernen möchte oder sich noch nicht sicher ist, in welchem Bereich er oder sie später arbeiten möchte. Die Hamburger Energienetze sind dafür auf jeden Fall eine sehr gute Anlaufstelle: Es gibt viele verschiedene Abteilungen zu entdecken, die Mitarbeitenden sind sehr freundlich und hilfsbereit und Azubis profitieren von vielen attraktiven Benefits. Außerdem ist der Beruf zukunftssicher – was für mich ein wichtiger Punkt war und ist.

Interview mit Jan

Jan
Elektroniker/in für Automatisierungstechnik
Foto des/der Interview-Partners/in
30 Jahre
2. Ausbildungsjahr
Wie bist du an deinen Ausbildungsplatz gekommen?

Nach der Schule habe ich ein Studium in Mechatronik begonnen. Nach einer längeren Umorientierungsphase habe ich mich entschieden, in dieser Fachrichtung zu bleiben, jedoch auf einer praktischen Ebene zu arbeiten.

Deshalb habe ich mich beim Hamburger Energienetz für eine Ausbildung zum Elektroniker für Automatisierungstechnik beworben. Nach dem Absenden meiner Bewerbung und dem Beantworten eines Online-Tests habe ich eine Einladung zum Bewerbungsgespräch erhalten. Das Gespräch war angenehm und, wenn man sich auf die Themen der Einladungsmail vorbereitet, gut machbar. Nach kurzer Beratung der Verantwortlichen habe ich dann meine Zusage direkt vor Ort erhalten.

Was hast du von deiner Ausbildung erwartet und haben sich deine Wünsche erfüllt?

Ich hätte mir gewünscht, mehr praktische Aufgaben zu haben. Für die Aufträge muss man viel am Computer planen und sich informieren. Das Konzept gefällt mir dennoch gut, da es der Arbeitsrealität sehr nahekommt. Dadurch konnte ich viele nützliche Fähigkeiten wie Selbstständigkeit, den Umgang mit Kunden, das Treffen von Absprachen und die Projektplanung mitnehmen.

Welche Aufgaben haben dir während deiner Ausbildung besonders viel Spaß gemacht? Gab es auch Dinge, die du nicht so gerne gemacht hast?

Am meisten Spaß macht mir die Umsetzung der Aufträge. Es begeistert mich, wenn ich meine eigene Planung tatsächlich umsetzen und das Ergebnis meiner langen Arbeit sehen kann.

Wie hat man dich als Azubi behandelt? Hast du dich ausreichend betreut gefühlt?

Ich wurde stets wertschätzend und freundlich behandelt und habe regelmäßiges Feedback zu meinen fachlichen und sozialen Fähigkeiten erhalten.

Welche Tipps hast du für alle auf Lager, die sich auch für eine Ausbildung hier interessieren?

Hab keine Angst vor dem Online-Test. Er besteht hauptsächlich aus sehr grundlegenden physikalischen Prinzipien. Wenn du in der Schule damit keine Probleme hattest, wird dir der Test auch nicht schwerfallen.

Vor dem Bewerbungsgespräch solltest du dich gut mit den beschriebenen Themen auseinandersetzen. Die Leute in der Verwaltung des Bildungszentrums und die Ausbilder selbst sind sehr nett. Man freut sich über neue Bewerbungen. Wenn dich der Bereich interessiert, schicke einfach eine Bewerbung ab.

Interview mit Marvin

Marvin
Anlagenmechaniker/in – Rohrsystemtechnik
Foto des/der Interview-Partners/in
20 Jahre
4. Ausbildungsjahr
Wie bist du an deinen Ausbildungsplatz gekommen?

Der Betriebshof lag bei mir quasi direkt um die Ecke. Da ich mich auch für die Energieversorgung interessiere, habe ich mir gedacht, dass ich mich einfach mal spontan als Anlagenmechaniker bewerbe. Dann habe ich den Bewerbungsprozess durchlaufen – und am Ende hat es geklappt.

Was hast du von deiner Ausbildung erwartet und haben sich deine Wünsche erfüllt?

Ich habe von der Ausbildung erwartet, dass ich meine handwerklichen Fähigkeiten ausbauen kann, neue Freundschaften schließe, disziplinierter werde und bei der Aufrechterhaltung der Gasversorgung mitwirken kann. Für mich haben sich diese Wünsche auf jeden Fall erfüllt.

Welche Aufgaben haben dir während deiner Ausbildung besonders viel Spaß gemacht? Gab es auch Dinge, die du nicht so gerne gemacht hast?

Am meisten Spaß haben mir die Abteilungseinsätze gemacht, weil man dort hautnah miterlebt, wie es möglich gemacht wird, dass eine so große Stadt wie Hamburg mit Gas versorgt werden kann. Nicht ganz so gerne mochte ich manche überbetrieblichen Kurse im HAZ, weil diese oft über mehrere Wochen gehen und der Standort für die meisten sehr abgelegen ist. Dadurch ist man meistens erst nach 17 Uhr zu Hause und entsprechend ziemlich kaputt.

Wie hat man dich als Azubi behandelt? Hast du dich ausreichend betreut gefühlt?

Bei uns in Tiefstack gibt es ein wunderbares Ausbildungsteam, das sich wirklich um euch Azubis kümmert, mit euch gemeinsam durch die Ausbildung geht und alles dafür tut, dass ihr die Ausbildung auch besteht. Gerade der familiäre Umgangston ist dabei etwas, das ich sehr schätze.

Welche Tipps hast du für alle auf Lager, die sich auch für eine Ausbildung hier interessieren?

Auch wenn es zwischendurch mal hart wird und nicht immer alles leicht ist: Gebt nicht auf. Es lohnt sich am Ende wirklich – und das sage ich aus eigener Erfahrung.

Interview mit David

David
Anlagenmechaniker/in – Rohrsystemtechnik
Foto des/der Interview-Partners/in
20 Jahre
Ausgelernt
Wie bist du an deinen Ausbildungsplatz gekommen?

Ich habe die Ausschreibung im Internet gefunden, mich dann beworben, den Bewerbungsprozess durchlaufen und am Ende die Zusage bekommen.

Was hast du von deiner Ausbildung erwartet und haben sich deine Wünsche erfüllt?

Ich habe erwartet, dass es eine vielfältige Ausbildung ist, in der ich viel lerne – mit dem Ziel, nach der Ausbildung hier in der Firma zu arbeiten. Außerdem habe ich erwartet, dass ich viel handwerklich arbeite und die verschiedensten Techniken kennenlerne. Diese Erwartungen haben sich auch erfüllt.

Die Ausbildung ist sehr abwechslungsreich, weil man viele unterschiedliche Tätigkeiten ausführt, zum Beispiel Sägen, Bohren, Schweißen in vier Verfahren WIG, MAG, Lichtbogenhandschweißen und Autogenschweißen sowie Fräsen und Drehen.

Im Laufe der Ausbildung habe ich vieles gelernt – vor allem, wie wichtig es ist, im Team zu arbeiten.

Welche Aufgaben haben dir während deiner Ausbildung besonders viel Spaß gemacht? Gab es auch Dinge, die du nicht so gerne gemacht hast?

Die Kurse im HAZ mit meinen Arbeitskollegen haben echt Spaß gemacht. Das Feilen war dagegen wirklich gar nicht meins.

Wie hat man dich als Azubi behandelt? Hast du dich ausreichend betreut gefühlt?

Ja, auf jeden Fall. Die Ausbilder und Meister in der Lehrwerkstatt und im HAZ sind immer da, wenn man Fragen hat oder Hilfe braucht – egal ob bei der Arbeit oder auch mal bei privaten Angelegenheiten.

Welche Tipps hast du für alle auf Lager, die sich auch für eine Ausbildung hier interessieren?

Wenn du hier anfangen möchtest, solltest du ehrlich sein, teamfähig sein und gut kommunizieren können.

Interview mit Fabrice

Fabrice
Industrieelektriker/in
Foto des/der Interview-Partners/in
25 Jahre
2. Ausbildungsjahr
Wie bist du an deinen Ausbildungsplatz gekommen?

Ich bin durch eine Online-Recherche nach passenden Ausbildungsplätzen auf die Hamburger Energienetze aufmerksam geworden. Dort habe ich die Ausschreibung für die Ausbildung zum Industrieelektriker gefunden.

Der Beruf hat mich besonders angesprochen, weil er für mich mehrere Vorteile verbindet. Zum einen bietet die Energieversorgung einen wichtigen und zukunftssicheren Arbeitsbereich, zum anderen wollte ich keinen reinen Bürojob, sondern auch praktisch und handwerklich arbeiten.

Nachdem ich meine Bewerbung per E-Mail eingereicht hatte, wurde ich zu einem Online-Test eingeladen. Anschließend habe ich mich noch ausführlicher über den Beruf des Industrieelektrikers informiert und mich gezielt auf das Vorstellungsgespräch vorbereitet – mit Erfolg.

Was hast du von deiner Ausbildung erwartet und haben sich deine Wünsche erfüllt?

Von meiner Ausbildung habe ich vor allem erwartet, dass ich viel praktisch arbeiten kann. Diese Erwartung hat sich auf jeden Fall erfüllt, da ich viele Aufgaben selbstständig ausführen und dabei praktische Erfahrungen sammeln konnte.

Außerdem habe ich erwartet, dass mir das theoretische Wissen verständlich vermittelt wird, damit ich es auch praktisch anwenden kann. Gerade am Anfang war das nicht immer so, wie ich es mir vorgestellt hatte, da ich mir einiges durch eigene Recherche und selbstständiges Lernen aneignen sollte. Im Laufe des Jahres hat sich das aber deutlich verbessert, und ich konnte mein theoretisches Wissen mit Unterstützung der Ausbilderinnen Ausbilder weiter ausbauen.

Ansonsten bin ich mit eher offenen Erwartungen in die Ausbildung gestartet. Insgesamt haben sich meine Wünsche erfüllt, und ich kann mich über die Ausbildung bisher nicht beklagen.

Welche Aufgaben haben dir während deiner Ausbildung besonders viel Spaß gemacht? Gab es auch Dinge, die du nicht so gerne gemacht hast?

Besonders viel Spaß hat mir die praktische Arbeit gemacht. Ich finde es interessant, selbst etwas aufzubauen und anschließend zu sehen, dass es auch funktioniert.

Ein besonderes Erlebnis war, als ich gemeinsam mit meinen Kollegen bei der Überprüfung unserer aufgebauten Anlagen ein Problem entdeckt habe. Gemeinsam oder auch allein nach der Ursache zu suchen und den Fehler zu finden, hat mir viel Spaß gemacht, weil man dabei sein Wissen direkt anwenden und im Team eine Lösung finden konnte. Außerdem hat man in solchen Momenten gemerkt, wie weit man innerhalb eines Jahres schon gekommen ist.

In der Ausbildung arbeiten wir mit simulierten Aufträgen, bei denen auch Kundengespräche geführt werden müssen. Diese Gespräche mit „Kunden“ haben mir dabei etwas weniger Spaß gemacht.

Auch das Feilen im Metallkurs gehörte nicht zu meinen Lieblingsaufgaben. Trotzdem war ich am Ende stolz auf das Ergebnis, weil ich gesehen habe, was ich selbst geschafft hatte.

Wie hat man dich als Azubi behandelt? Hast du dich ausreichend betreut gefühlt?

Als Azubi wurde ich von meinen Kollegen und Ausbilderinnen/Ausbildern immer respektvoll behandelt und habe mich insgesamt gut betreut gefühlt.

Gleichzeitig wurde von Anfang an erwartet, dass ich selbstständig mit Problemen und Fehlern umgehe. Wenn ich etwas nicht wusste oder mir bei einer Aufgabe unsicher war, sollte ich zunächst selbst recherchieren und versuchen, eine Lösung zu finden. Dadurch konnte ich lernen, Probleme eigenständig zu lösen und mein Wissen zu erweitern.

Wenn ich dabei wirklich nicht weiterkam oder in einer „Sackgasse“ war, konnte ich jederzeit Hilfe bekommen. Manchmal wurde mir nur ein Hinweis in die richtige Richtung gegeben, sodass ich die Lösung selbst finden konnte. Bei größeren Problemen wurde mir aber auch direkt geholfen.

Auch unter den anderen Azubis herrschte eine gute Atmosphäre. Man konnte sich gegenseitig um Hilfe bitten, und die anderen waren immer bereit, ihr Wissen weiterzugeben. Dadurch hatte ich insgesamt das Gefühl, gut unterstützt zu werden und trotzdem selbstständig arbeiten zu können.

Welche Tipps hast du für alle auf Lager, die sich auch für eine Ausbildung hier interessieren?

Wenn man sich für eine Ausbildung hier interessiert, sollte man auf jeden Fall bereit sein, selbstständig zu arbeiten. Viele Aufträge werden eigenständig bearbeitet, weshalb es wichtig ist, sich auch selbst Lösungen zu erarbeiten und Verantwortung für die eigenen Aufgaben zu übernehmen.

Man sollte außerdem praktisch nicht auf den Kopf gefallen sein und keine Angst davor haben, selbst Hand anzulegen. Wenn man einmal nicht weiterkommt, sollte man sich aber auch nicht scheuen, andere Azubis oder den Ausbilder um Hilfe zu bitten. Genauso wichtig ist es, selbst bereit zu sein, anderen zu helfen und das eigene Wissen weiterzugeben.

Ich würde außerdem empfehlen, sich möglichst gut mit den anderen Azubis aus dem eigenen Bereich zu verstehen. Ein gutes Teamgefühl hilft enorm, gerade wenn man gemeinsam an Aufgaben arbeitet oder sich gegenseitig bei Problemen unterstützt.

Und ganz wichtig: Man sollte die Zeit im Blick behalten. Die Ausbildung zum Industrieelektriker dauert nur zwei Jahre, und diese Zeit vergeht unglaublich schnell. Mein erstes Jahr fühlt sich für mich inzwischen eher wie vier Monate an. Deshalb gilt eigentlich von Anfang an: „Übermorgen ist Abschlussprüfung.“

Interview mit Jakob

Jakob
Industrieelektriker/in
Foto des/der Interview-Partners/in
26 Jahre
2. Ausbildungsjahr
Wie bist du an deinen Ausbildungsplatz gekommen?

Durch wundervolle Lebensumstände bin ich nach Hamburg gezogen und habe dort nach einer neuen beruflichen Herausforderung gesucht. Dabei bin ich auf das Azubiportal und schließlich auf diesen Ausbildungsberuf gestoßen.

Besonders angesprochen hat mich die Möglichkeit, zusätzlich die Qualifikation zur Fachkraft für Solartechnik zu erwerben. Ich finde das Thema Solarenergie sehr spannend, weil es ein zukunftsorientierter Bereich ist. Außerdem hat mich die vergleichsweise kurze Ausbildungszeit überzeugt. So hatte ich das Gefühl, eine Ausbildung gefunden zu haben, die gut zu mir passt und gleichzeitig interessante Zukunftsperspektiven bietet.

Was hast du von deiner Ausbildung erwartet und haben sich deine Wünsche erfüllt?

Von meiner Ausbildung habe ich vor allem erwartet, viel über Elektrotechnik zu lernen und mir generell neues Wissen und praktische Fähigkeiten anzueignen. Gleichzeitig war mir ein angenehmes und lernfreundliches Umfeld wichtig, in dem man Fragen stellen kann und gerne zur Arbeit kommt.

Meine Erwartungen haben sich auf jeden Fall erfüllt. Ich habe bereits in relativ kurzer Zeit sehr viel Fachwissen dazugewonnen und lerne eigentlich jeden Tag etwas Neues. Besonders schön finde ich, dass das Lernklima wirklich super ist und man immer Unterstützung bekommt, wenn man etwas noch nicht weiß oder versteht. Auch das allgemeine Unternehmensklima ist sehr angenehm und familiär, was für mich einen großen Teil dazu beiträgt, dass ich mich in meiner Ausbildung sehr wohlfühle.

Welche Aufgaben haben dir während deiner Ausbildung besonders viel Spaß gemacht? Gab es auch Dinge, die du nicht so gerne gemacht hast?

Besonders viel Spaß macht mir das auftragsorientierte Arbeiten. In der Regel bekommen wir einen Auftrag, den wir selbstständig von Anfang bis Ende bearbeiten. Dazu gehören die Planung, die praktische Umsetzung und am Ende die Abgabe mit einem Übergabegespräch. Ich finde es super, einen Auftrag wirklich komplett selbst zu planen und anschließend zu sehen, wie aus der eigenen Planung etwas Funktionierendes entsteht.

Vor allem die handwerklichen Arbeiten und alles, was mit dem Verdrahten zu tun hat, haben mir bisher unglaublich viel Freude gemacht. Da kann ich direkt praktisch arbeiten und sehe am Ende ein konkretes Ergebnis.

Nicht ganz so leicht ist mir anfangs das Zeichnen von Plänen gefallen. Das war nicht unbedingt meine Spezialität und hat mir deshalb manchmal etwas mehr Motivation abverlangt. Gleichzeitig gehört es natürlich genauso zur Ausbildung dazu, und gerade bei solchen Aufgaben merkt man, dass man sich mit der Zeit weiterentwickelt und sicherer wird.

Wie hat man dich als Azubi behandelt? Hast du dich ausreichend betreut gefühlt?

Ich wurde während meiner Ausbildung immer fair und auf Augenhöhe behandelt. Fragen zu stellen und auch mal einen Fehler zu machen, ist absolut in Ordnung. Dadurch hatte ich nie das Gefühl, etwas nicht fragen zu dürfen oder Angst davor zu haben, etwas falsch zu machen.

Die Betreuung war für mich am Anfang allerdings etwas ungewohnt, weil ich es aus meiner ersten Ausbildung anders kannte. Hier läuft vieles über das selbstständige Erarbeiten von Wissen und Lösungen. Gerade am Anfang kann das durchaus neu und vielleicht auch ein bisschen überfordernd wirken, weil man mehr Eigenverantwortung übernehmen muss.

Für mich hat sich diese Art des Lernens aber als sehr effektiv erwiesen. Man beschäftigt sich viel intensiver mit den Aufgaben und merkt sich die Dinge dadurch meiner Meinung nach auch besser. Gleichzeitig wird man natürlich nicht einfach sich selbst überlassen. Durch die Ausbilderinnen und Ausbilder gibt es immer wieder Input- und Erklärungsphasen, in denen offene Fragen geklärt und neue Themen vermittelt werden. Insgesamt fühle ich mich dadurch sehr gut betreut und gleichzeitig dazu ermutigt, selbstständig zu arbeiten.

Welche Tipps hast du für alle auf Lager, die sich auch für eine Ausbildung hier interessieren?

Mein wichtigster Tipp ist auf jeden Fall: Motivation und Lernbereitschaft mitbringen. Die zwei Jahre sind schneller vorbei, als ein RCD auslösen kann.

Außerdem sollte man selbstständig arbeiten können und offen für neue Ideen und Denkanstöße sein. Man muss nicht alles von Anfang an können – viel wichtiger ist, dass man bereit ist, Neues auszuprobieren und sich weiterzuentwickeln.

Genauso wichtig finde ich die Offenheit gegenüber dem Team und die Hilfsbereitschaft untereinander. Wenn man sich gegenseitig unterstützt und auch mal eine gute Portion gute Laune mitbringt, macht die Ausbildung einfach noch mehr Spaß. Und natürlich läuft nicht immer alles so, wie man es sich vorgestellt hat. Gerade dann sollte man den Kopf nicht hängen lassen, sondern dranbleiben und versuchen, das Beste daraus zu machen.

Wenn du noch mal wählen könntest: Welche Ausbildung in eurem Betrieb würdest du persönlich machen?

Wenn ich noch einmal die Wahl hätte, würde ich mich wieder für diese Ausbildung entscheiden. Ich habe in der Zeit sehr viel gelernt, die Ausbildung ist abwechslungsreich und ich sehe darin auch langfristig gute und zukunftssichere Perspektiven.

Interview mit Danielle

Danielle
Elektroniker/in für Betriebstechnik
Foto des/der Interview-Partners/in
20 Jahre
2. Ausbildungsjahr
Wie bist du an deinen Ausbildungsplatz gekommen?

Ich hatte irgendwann keine Lust mehr auf reine Theorie in der Schule und wollte gerne etwas Praktisches machen. Durch Erzählungen aus meinem Umfeld bin ich auf die Hamburger Energienetze aufmerksam geworden und habe gehört, dass das Unternehmen einen sehr guten Ruf für seine Ausbildung hat. Dadurch bin ich schließlich auf den Ausbildungsplatz aufmerksam geworden.

Was hast du von deiner Ausbildung erwartet und haben sich deine Wünsche erfüllt?

Ich habe erwartet, dass ich eine gute Einführung bekomme, auch wenn ich noch keine Vorkenntnisse habe, und dass ich bei Fragen und Herausforderungen jederzeit Unterstützung erhalte. Diese Erwartungen haben sich auf jeden Fall erfüllt.

Welche Aufgaben haben dir während deiner Ausbildung besonders viel Spaß gemacht? Gab es auch Dinge, die du nicht so gerne gemacht hast?

Mir hat besonders die Eigenverantwortung gefallen. Es wurde viel Wert darauf gelegt, dass wir lernen, selbstständig zu arbeiten und uns Wissen eigenständig anzueignen. Das war zwar manchmal anspruchsvoll, hat aber gleichzeitig sehr viel Spaß gemacht und mich persönlich weitergebracht.

Wie hat man dich als Azubi behandelt? Hast du dich ausreichend betreut gefühlt?

Ich habe mich während meiner Ausbildung sehr gut betreut und unterstützt gefühlt. Anfangs hatte ich die Sorge, als Frau im Handwerk vielleicht nicht ganz ernst genommen zu werden. Diese Befürchtung hat sich jedoch überhaupt nicht bestätigt – im Gegenteil: Ich wurde von Anfang an respektvoll und auf Augenhöhe behandelt.

Welche Tipps hast du für alle auf Lager, die sich auch für eine Ausbildung hier interessieren?

Mein Tipp: Traut euch, Fragen zu stellen! Fragen zu stellen bedeutet, Dinge zu hinterfragen – und durch das Hinterfragen lernt und versteht man sie letztendlich besser.

Interview mit Lasse

Lasse
Elektroniker/in für Betriebstechnik
Foto des/der Interview-Partners/in
19 Jahre
2. Ausbildungsjahr
Wie bist du an deinen Ausbildungsplatz gekommen?

Ich habe mich in der 11. Klasse für ein Praktikum bei den Energienetzen beworben. In der Rückmeldung auf meine Bewerbung hieß es, dass es zwar keinen freien Praktikumsplatz mehr gebe, meine Unterlagen aber gut aussähen und ich mich daher bei Interesse gerne für eine Ausbildung bewerben könne. Da ich nach der Schule keine Lust mehr auf reine Theorie hatte, wollte ich gerne eine Ausbildung machen und habe mich dann bei den Hamburger Energienetzen beworben.

Was hast du von deiner Ausbildung erwartet und haben sich deine Wünsche erfüllt?

Ich habe erwartet, dass das Lernen und Arbeiten spannender und abwechslungsreicher wird, als ich es aus der Schule kannte, und auf die Praxis habe ich mich besonders gefreut. Diese Erwartungen haben sich auch erfüllt, denn wir haben in den Kursen eine gute Mischung aus Theorie und Praxis. Vor allem im ersten Lehrjahr, in dem wir nur im Bildungszentrum waren, konnte man vieles einfach ausprobieren und dadurch lernen.

Welche Aufgaben haben dir während deiner Ausbildung besonders viel Spaß gemacht? Gab es auch Dinge, die du nicht so gerne gemacht hast?

Ich hatte bisher in jedem Kurs, den wir hatten, Spaß an dem, was ich gemacht habe. Besonders viel Spaß hatte ich im SPS-Kurs, in dem wir die Grundlagen für die Programmierung einer SPS gelernt und direkt ausprobiert haben.

Das Feilen im Metallkurs war am Anfang zwar anstrengend und hat nicht so viel Spaß gemacht, aber nach der ersten Seite des Würfels war es gar nicht mehr so schlimm.

Wie hat man dich als Azubi behandelt? Hast du dich ausreichend betreut gefühlt?

Der Umgang mit mir als Azubi war von Anfang an so, dass ich mich wohlgefühlt habe. Es gab nie einen Moment, in dem ich etwas nicht mit meinen Ausbilderinnen und Ausbildern hätte besprechen können. Wir bekommen zwar meist nur kurze Aufträge ohne große Erklärung von den Ausbilderinnen und Ausbildern, aber das gehört zum Lernkonzept. Wenn etwas unverständlich ist und man Fragen nicht mit den Kolleginnen und Kollegen en klären kann, sind die Ausbilderinnen und Ausbilder immer da, um sie zu beantworten.

Welche Tipps hast du für alle auf Lager, die sich auch für eine Ausbildung hier interessieren?

Es ist wichtig, dass man motiviert ist, seine Aufgaben eigenständig zu erledigen, denn die Ausbilderinnen und Ausbilder stehen nicht permanent hinter einem. Und wenn man irgendwo eine Frage hat oder noch einmal eine Erklärung braucht, sollte man immer nachfragen. Egal, ob man die anderen Azubis oder die Ausbilderinnen und Ausbilder fragt – es schadet nie.

Interview mit Valentin

Valentin
Elektroniker/in für Betriebstechnik
Foto des/der Interview-Partners/in
20 Jahre
2. Ausbildungsjahr
Wie bist du an deinen Ausbildungsplatz gekommen?

Ich habe meinen Ausbildungsplatz gefunden, indem ich im Internet nach Ausbildungen zum Elektroniker für Betriebstechnik (EBT) in Hamburg gesucht und mir die Angebote durchgelesen habe. Nachdem ich die Stellenanzeigen betrachtet hatte, bewarb ich mich auf zwei Stellen: einmal bei HNE und einmal auf einen Ausbildungsplatz im Industriegebiet (Raffinerie).

Nachdem ich dann für beide Unternehmen einen Onlinetest zum allgemeinen Wissen absolviert sowie meine Bewerbung abgeschickt hatte, bekam ich auch prompt eine E-Mail der Unternehmen, die mich zu Bewerbungsgesprächen einluden. Nach den Bewerbungsgesprächen und einem Probetag im Raffinerieunternehmen habe ich von beiden Unternehmen eine Zusage für einen Ausbildungsplatz bekommen und musste mich nur noch für eines entscheiden.

Aufgrund des Bildungszentrums bei HNE – das ausschließlich dem Zweck dient, Azubis Wissen zu vermitteln – und der deutlich höheren Ausbildungsvergütung entschied ich mich für HNE, was ich bis heute nicht bereue. ;)

Was hast du von deiner Ausbildung erwartet und haben sich deine Wünsche erfüllt?

Meine Wünsche, die ich an meine Ausbildung bei HNE gestellt habe, waren:

  • mir viel Wissen anzueignen
  • neue Kontakte in Hamburg zu knüpfen
  • eine entspannte Zeit zu haben

Bewahrheitet hat sich alles, auch wenn es im Unternehmen immer wieder zu stressigen Situationen kommt, die man dann gemeinsam mit seinen Kollegen meistern muss. Das gehört aber auch dazu.

Welche Aufgaben haben dir während deiner Ausbildung besonders viel Spaß gemacht? Gab es auch Dinge, die du nicht so gerne gemacht hast?

Besonders Spaß haben die ganzen Gruppenausflüge mit meinen Mitauszubildenden gemacht. Auch die Gruppenarbeit an den KNX-Gestellen und der Metallkurs haben mir sehr viel Spaß gemacht. Allgemein würde ich sagen, dass das Arbeiten mit Kollegen viele lustige Situationen erzeugt.

Was die angenehme Arbeitsatmosphäre manchmal etwas trübt, ist der Leistungsdruck und das Gefühl, dass immer schon die nächste Aufgabe wartet. Gleichzeitig gehört auch das zum Konzept, um Eigenständigkeit zu fördern.

Wie hat man dich als Azubi behandelt? Hast du dich ausreichend betreut gefühlt?

Ich würde die erste Version nehmen, weil sie sprachlich vollständiger ist:

Ich habe das Gefühl, dass man bei HNE insgesamt gut betreut wird. Je nach Ausbilderin oder Ausbilder fällt die aktive Unterstützung zwar unterschiedlich aus, zum Beispiel bei Fragen. Gleichzeitig ist das Lernen bei HNE bewusst so angelegt, dass vieles eigenständig oder in der Gruppe erarbeitet wird und nicht ausschließlich durch die Ausbilderinnen und Ausbilder vermittelt wird.

Welche Tipps hast du für alle auf Lager, die sich auch für eine Ausbildung hier interessieren?

Meine persönlichen Tipps:

  • Werde lieber kein Lagerbeauftragter. 😉
  • Pünktlichkeit hat einen hohen Stellenwert.
  • Hab immer dein Tabellenbuch dabei.
  • Sei engagiert.

Was ist an dieser Ausbildung einzigartig?

Einzigartig an der Ausbildung sind unter anderem die vielen Ausflüge, die man während der Arbeitszeit macht. Auch die unglaublich guten Arbeitsbedingungen sind besonders: Wenn man etwas braucht und es nicht im Lager ist, wird es bestellt. Dazu kommen die gute Ausbildungsvergütung und die Stunde Pause am Tag.