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  1. Lorenz Krebold
  2. Manuel Marek
  3. Edona Cerimi
  4. Jack Long Phi Vo
  5. Liana Fee Karl

Interview mit Lorenz Krebold

Lorenz Krebold
Industriemechaniker/in
Foto des/der Interview-Partners/in
25 Jahre
Ausgelernt
1. Wie bist du damals auf den Ausbildungsberuf Industriemechaniker gekommen?

Ausschlaggebend war bei mir mein großes Interesse an der Mechanik. An der Ausbildung zum Industriemechaniker hat mich besonders angesprochen, dass die Ausbildung und dadurch auch die Lehrinhalte sehr breit gefächert sind und man sich nicht im Vorfeld, wie beispielsweise bei einem KFZ-Mechaniker, auf eine Kategorie festlegen muss.

2. Warum hast du dich für eine Ausbildung bei Implenia entschieden?

Mich haben die Größe und die prestigeträchtigen Aufträge für Großbaustellen der Firma gereizt. Als angehender Mechaniker fand ich außerdem die großen und imposanten Baugeräte beeindruckend.

3. Was hat dir an der Ausbildung am besten gefallen?

Insgesamt hat mir die Ausbildung sehr gut gefallen, vor allem die akkurate Führung durch die zuständigen Lehrmeister. Während meiner Ausbildung wurde jeder Azubi einer Kategorie zugeordnet, in der dann viel Wert auf eine gezielte und strukturierte Wissensvermittlung gelegt wurde. Ich war damals für die Geräte des Tunnel- und Spezialtiefbaus zuständig. Gegen Ende meiner Ausbildung war ich in der Kategorie des Hochbaus, wo ich Hochbaukrane montiert beziehungsweise demontiert habe.

4. Was zeichnet die Ausbildung bei Implenia deiner Meinung nach aus?

Aufgrund der immensen Vielfalt an Geräten, die es zu reparieren gilt, ist in dem Beruf und der Ausbildung ein sehr breites Spektrum an Kenntnissen notwendig. Die Ausbildung selbst ist sehr abwechslungsreich. Es besteht die Möglichkeit zu Auslandseinsätzen, Baustelleneinsätzen und einigen Zusatzausbildungen, wie beispielsweise als Schweißer, in der Steuerungstechnik oder in der Hydraulik. Als Auszubildender wird man bei Implenia sowohl gefördert als auch mit anspruchsvollen Aufgaben gefordert. Zusammengefasst kann man sagen, dass eine Ausbildung bei Implenia auf jeden Fall keine Standardausbildung ist.

5. Inwieweit wurden deine Erwartungen während deiner Ausbildung bei Implenia erfüllt?

Mir hat die Ausbildung sehr gut gefallen und meine Erwartungen wurden voll erfüllt. Nach meiner Ausbildung erhielt ich einen festen Arbeitsvertrag.

6. Wie hast du dich im Rahmen deiner Ausbildung persönlich weiterentwickelt?

Ich bin während meiner Ausbildung ein Stück weit erwachsen geworden. Ich habe gelernt, Verantwortung zu übernehmen und der hohe Anspruch in der Ausbildung hat meine Entwicklung definitiv positiv beeinflusst.

7. Was war eine interessante Aufgabe während der Ausbildung, an die du dich gerne zurückerinnerst?

Spontan fällt mir der Einsatz mit meinem Meister und einem Kollegen am Silberbergtunnel ein. Dort hatten wir den Auftrag, unter ziemlichem Zeitdruck den Unterwagen eines Tunnelbaggers auszutauschen. Ohne gegenseitige Unterstützung, Rücksichtnahme und eine gute Zusammenarbeit wäre diese Aufgabe in der zur Verfügung stehenden Zeit nicht zu bewältigen gewesen. Danach waren wir alle sehr stolz.

8. In welchem Bereich bist du derzeit beschäftigt? Und welche Aufgaben hast du dort?

Ich bin im Bereich des Vertriebs der Maschinentechnik beschäftigt. Dort sind meine Aufgaben der Vertrieb aller Gerätegruppen der Maschinentechnik sowie der Support auf Baustellen in Problemfällen. Zusammen mit anderen Kollegen bin ich zusätzlich für die Überwachung diverser Projekte des Stahlbaus zuständig. Außerdem bin ich Teil eines Teams, welches für die Spezialgeräte von Baustellen verantwortlich ist. Für die Reparatur dieser Geräte sind besondere Kenntnisse notwendig.

9. Wie ging es für dich nach deiner Ausbildung bei Implenia weiter?

Ich habe meine Ausbildung 2011 beendet. Danach wurde ich direkt übernommen und habe eineinhalb Jahre als Facharbeiter für Industriemechanik in Emmering am Lagerplatz gearbeitet. 2013 habe ich an den Standort Mannheim gewechselt, wo ich bis heute als Angestellter in der Maschinen- und Elektrotechnik beschäftigt bin. Neben meiner Arbeit mache ich zusätzlich eine vierjährige Weiterbildung an der Abendschule zum staatlich geprüften Techniker in Automatisierungstechnik. Diese Weiterbildung findet vier- bis fünfmal pro Woche statt und ich werde sie im Juli 2017 beenden.

10. Welche Tipps würdest du zukünftigen Azubis geben?

Vollgas geben!

Interview mit Manuel Marek

Manuel Marek
Industriekaufmann/-frau
Foto des/der Interview-Partners/in
24 Jahre
2. Ausbildungsjahr
1. Wie bist du damals auf den Ausbildungsberuf Industriekaufmann gekommen?

Ich habe mich schon in der Schule für den Bereich Wirtschaft interessiert und „Betriebswirtschaft“ als Fach in der Schule gewählt. Somit war für mich klar, dass ich nach meinem Abitur in Richtung BWL gehen möchte. Da ich mich neben Wirtschaft auch für Maschinenbau und Technik interessiere, war für mich die Ausbildung zum Industriekaufmann in einem Maschinenbauunternehmen beziehungsweise in einem Bauunternehmen eine optimale Kombination. In der Maschinen- und Elektrotechnik habe ich genau diese Kombination gefunden, konnte also Wirtschaft, Technik, Maschinenbau und die Bauindustrie verbinden.

2. Warum hast du dich für eine Ausbildung bei Implenia entschieden?

Ein Grund für meine Entscheidung, eine Ausbildung bei damals Bilfinger (heute: Implenia) zu machen, war sicherlich, dass Bilfinger in Mannheim eine sehr große und bekannte Firma ist. Außerdem hatte ich schon als kleiner Junge ein Faible für große Baustellen – wahrscheinlich wie die meisten Jungs – und die Bauindustrie fasziniert mich bis heute.

3. Was gefällt dir an deiner Ausbildung am besten?

Mit am besten gefällt mir, dass ich weniger als Azubi sondern vielmehr als vollwertiger Mitarbeiter angesehen und behandelt werde. Ich betreue eigene kleine Projekte und bearbeite meine Aufgaben selbstständig. Natürlich gibt es einen Ansprechpartner, den ich bei Schwierigkeiten um Rat fragen kann und der vor der Fertigstellung größerer Aufgaben das Ergebnis überprüft. Bei Implenia ist vieles in Bewegung und verändert sich. Beispielsweise wurde Ende Dezember 2016 die Übernahme der Hochbau-Aktivitäten von Bilfinger bekanntgegeben, die seit Anfang März 2017offiziell Teil von Implenia sind. Ich finde es sehr spannend, diese Veränderungen bei einem so großen Unternehmen mitzuerleben.

4. Was macht Implenia zu einem guten Ausbildungsbetrieb?

Ich bin in der Einheit Maschinen- und Elektrotechnik in Mannheim beschäftigt. Diese Einheit ist mit schätzungsweise 150 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern relativ klein. Dadurch ist es sehr familiär. Man kennt die Kollegen und weiß, wen man bei Fragen oder Problemen zu einem spezifischen Thema ansprechen kann. Während meiner Ausbildung bei Implenia habe ich außerdem die Möglichkeit, Einblicke in andere Bereiche, wie die Personalentwicklung und das Personalmarketing in Wiesbaden oder in den Bereich Bilanzen und Controlling zu erhalten. Andere Bereiche und Standorte kennenzulernen, hat mir geholfen, ein ganzheitlicheres Verständnis vom Unternehmen zu entwickeln.

5. Was hast du von deiner Ausbildung bei Implenia erwartet? Haben sich deine Wünsche erfüllt?

Ich habe erwartet, dass meine Ausbildung interessant und abwechslungsreich ist und ich dabei von meinen Ausbildern und Kollegen gut betreut und unterstützt werde. Außerdem war es mir wichtig, die praktischen Inhalte der Ausbildung im Unternehmen gut vermittelt zu bekommen. Diese Erwartungen haben sich für mich durchaus erfüllt.

6. Wie hast du dich im Rahmen deiner Ausbildung persönlich weiterentwickelt?

Da gibt es wahrscheinlich noch viel mehr Punkte, aber spontan fallen mir drei Aspekte ein: Erstens habe ich gelernt, strukturierter zu arbeiten. Strukturiertes Arbeiten ist im Büro unbedingt notwendig, da man sonst schnell den Überblick verliert. In meiner Ausbildung komme ich mit vielen unterschiedlichen Personen in Kontakt und arbeite viel im Team. Dadurch habe ich zudem gelernt, mich auf unterschiedliche Personen einzustellen und auf diese einzugehen. Als dritter Punkt: Das Lernen in der Berufsschule unterscheidet sich vom Lernen im Gymnasium. In der Berufsschule haben die behandelten Themen einen höheren Praxisbezug. Zu Beginn musste ich mich umstellen, aber das praxisbezogene Lernen macht mir viel Spaß.

7. Was war eine interessante Aufgabe während der Ausbildung, an die du dich gerne zurückerinnerst?

Ich bin derzeit mit der Überarbeitung der Wartungspläne des SAP-Systems beschäftigt. Dabei müssen die Prozessabläufe neu strukturiert und optimiert werden, damit sie schneller und einfacher funktionieren. Es ist uns aufgefallen, dass das SAP-System teilweise neu programmiert werden muss, sodass ich zu diesem Thema auch Gespräche mit der IT-Abteilung führe. Da ich dieses Projekt eigenverantwortlich betreue, werde ich mich daran besonders gern zurückerinnern.

8. In welchem Bereich bist du derzeit beschäftigt? Und welche Aufgaben hast du dort?

Ich bin in der Einheit Maschinen- und Elektrotechnik in der Equipmentverwaltung beschäftigt. Meine Aufgabe ist es, dafür zu sorgen, dass alle Baugeräte in SAP verfügbar sind und die anderen Einheiten von Implenia die Möglichkeit haben, die Geräte zu buchen. Außerdem müssen die neuen Geräte in das Ordnungssystem der Baugeräteliste für Deutschland und Österreich eingestuft werden. Diese Einstufung gibt uns eine Orientierung, mit welchen Maschinen- und Gerätekosten – etwa Reparaturen – wir zukünftig rechnen müssen. Daneben fertigen wir verschiedene Berichte für die Geschäftsleitung bezüglich des Gerätebestands und der Wirtschaftlichkeit an.

9. Was sind deine Pläne nach der Ausbildung?

Im Herbst 2017 beginne ich, mit Implenia als Ausbildungsbetrieb, das duale Studium „Wirtschaftsingenieurwesen“ an der DHBW in Mannheim. Insofern bleibe ich meiner anfänglichen Kombination aus Wirtschaft und Technik treu. Für den praktischen Teil meines dualen Studiums wünsche ich mir, noch mehr vom Bereich Technik mitzubekommen und auch neue Einblicke bei Baustelleneinsätzen zu erhalten. Auch nach dem Studium erhoffe ich mir gerade in der Maschinentechnik einen interessanten Arbeitsplatz zwischen Wirtschaft, Maschinenbau und Bauindustrie.

10. Welche Tipps würdest du zukünftigen Azubis geben?

Ich habe schon früh verschiedene Praktika gemacht, um die richtige Berufsrichtung zu finden. Dadurch konnte ich meinen Berufswunsch spezifizieren und hatte auch schon erste Erfahrungen im Berufsleben.
Wenn man die Zeit dazu hat, kann ich das jedem empfehlen, da ich es als einen sehr angenehmen Einstieg in die Ausbildung empfunden habe.
Abgesehen davon, rate ich allen Azubis, offen und interessiert durch das Unternehmen zu gehen und andere Kolleginnen und Kollegen anzusprechen, wenn euch deren Bereich oder Tätigkeit interessiert. Sie erzählen euch gerne etwas über ihre Arbeit und beantworten eure Fragen. Auch wenn euch ein anderer Standort oder ein ganz anderer Bereich interessiert – Nachfragen lohnt sich und ein bisschen Eigeninitiative ist nie verkehrt. Ich habe dadurch viele positive Erfahrungen gesammelt und spannende Bereiche, auch über meine Ausbildung hinaus, kennengelernt.

Interview mit Edona Cerimi

Edona Cerimi
Kauffrau/-mann für Büromanagement
Foto des/der Interview-Partners/in
24 Jahre
Ausgelernt
1. Wie bist du damals auf den Ausbildungsberuf Kauffrau für Büromanagement gekommen?

Ein Bekannter hat mir eine Ausbildung im kaufmännischen Bereich nahegelegt. Nachdem ich mich ausführlich mit den Ausbildungsinhalten kaufmännischer Berufe auseinandergesetzt hatte, habe ich mich für die Ausbildung zur Kauffrau für Büromanagement entschieden.

2. Warum hast du dich für eine Ausbildung bei Implenia entschieden?

Ich habe meine Ausbildung noch bei Bilfinger (heute: Implenia) gemacht. In Mannheim war das ein sehr bekanntes Unternehmen mit einem guten Image. Aufgrund der Unternehmensgröße habe ich mir eine gute und abwechslungsreiche Ausbildung erhofft und letztendlich auch zu meiner vollsten Zufriedenheit erhalten.

3. Was hat dir an deiner Ausbildung am besten gefallen?

In meiner Ausbildung konnte ich früh viele kaufmännische Tätigkeiten selbstständig ausführen und wurde als eine vollwertige Mitarbeiterin behandelt. Diese beiden Aspekte haben mir am besten gefallen.

4. Was zeichnet die Ausbildung bei Implenia deiner Meinung nach aus?

Implenia ist ein sehr großes Unternehmen mit einem starken Netzwerk. Neue Aufgaben und Herausforderungen sorgen sowohl in der Ausbildung als auch im späteren Arbeitsleben für eine persönliche und berufliche Weiterentwicklung. Ich empfinde diese Anforderungen als sehr positiv und spannend, da sie zu einer stetigen Erweiterung meines Wissens und meiner Fähigkeiten führen.

5. Inwieweit wurden deine Erwartungen während der Ausbildung bei Implenia erfüllt?

Ich hatte nicht erwartet, in meiner Ausbildung schon so selbstständig arbeiten zu können. Daher wurden meine Erwartungen komplett erfüllt, wenn nicht sogar übertroffen. Nach Beendigung der Ausbildung im Juli 2016 hatte ich das Gefühl, viel gelernt und mich weiterentwickelt zu haben. Das war mir wichtig.

6. Wie hast du dich im Rahmen deiner Ausbildung persönlich weiterentwickelt?

Durch meine Ausbildung habe ich ein Verständnis für das Berufsleben entwickelt und ich bin selbstbewusster geworden. Außerdem hat sich mein Umgang mit Schwierigkeiten verändert. Ich gehe ohne Angst auf Probleme und neue Herausforderungen zu und sehe diese als eine Möglichkeit zur persönlichen Weiterentwicklung. Ich versuche, die Aufgaben zuerst einzuschätzen und anschließend eine Bearbeitungsstrategie zu entwickeln. Dabei ist es wichtig, die Ruhe zu bewahren und keine überstürzten Entscheidungen zu treffen.

7. Was war eine interessante Aufgabe während der Ausbildung, an die du dich gerne zurückerinnerst?

Natürlich habe ich viele kaufmännische Aufgaben bearbeitet, wobei mir vor allem das Thema Buchungen Spaß gemacht hat. Eine besondere Aufgabe war die Organisation der Weihnachtsfeier 2016, für die ich alleine zuständig war. Ich musste unter anderem für 25 Personen die Unterbringung, die Anfahrt und ein zweitägiges Programm organisieren. Bei dieser Aufgabe habe ich viel Außerfachliches gelernt und ich erinnere mich gerne an die Veranstaltung zurück.

8. In welchem Bereich bist du derzeit beschäftigt? Und welche Aufgaben hast du dort?

Ich bin in Mannheim im Bereich der Baustofftechnik und übernehme zu einem kleinen Anteil auch Aufgaben aus dem Bereich der Maschinen- und Elektrotechnik. Zu meinen Aufgaben gehören unter anderen die innerbetriebliche Leistungsverrechnung, die Abrechnung, die Berechnung von Reisekosten sowie die Debitoren- und Kreditorenbuchhaltung. Außerdem unterstütze ich den kaufmännischen Leiter bei der Erstellung der Ergebnisrechnungen. Im administrativen Bereich bin ich bei unterschiedlichen Fragestellungen, beispielsweise zum Thema Urlaub, Ansprechpartnerin für die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Außerdem bin ich Ansprechpartnerin für die Auszubildenden am Standort Mannheim.

9. Wie ging es für dich nach deiner Ausbildung bei Implenia weiter?

Nach meiner Ausbildung wurde ich direkt übernommen und habe weiterhin im Bereich der Baustofftechnik in Mannheim gearbeitet.

10. Welche Tipps würdest du zukünftigen Azubis geben?

Mein Tipp: Nicht die Motivation verlieren, auch wenn es Tage gibt, an denen man sich überfordert fühlt oder eine Aufgabe nicht geglückt ist.

Interview mit Jack Long Phi Vo

Jack Long Phi Vo
Baustoffprüfer/in
Foto des/der Interview-Partners/in
23 Jahre
2. Ausbildungsjahr
1. Wie bist du damals auf den Ausbildungsberuf Baustoffprüfer gekommen?

Nach dem Abitur habe ich zunächst angefangen, Bauingenieurwesen zu studieren. Da mir der Praxisbezug im Studium gefehlt hat, habe ich beschlossen das Studium zu pausieren und eine Ausbildung in der gleichen Richtung zu machen. Über die Ausbildungsseite der Industrie- und Handelskammer bin ich auf den Beruf des Baustoffprüfers aufmerksam geworden. Da mich die Inhalte der Ausbildung sehr interessiert und angesprochen haben, habe ich mich dafür entschieden.

2. Warum hast du dich für eine Ausbildung Implenia entschieden?

Mich hat es gereizt, eine Ausbildung bei einem bekannten und großen Bauunternehmen zu machen. Ich denke, dass man in einem größeren Unternehmen bessere Aufstiegschancen hat, was mir auch wichtig ist. Hinzu kam, dass einer meiner Dozenten im Studium bei Bilfinger (heute: Implenia) angestellt war und ich daher das Unternehmen etwas kannte.

3. Was gefällt dir an deiner Ausbildung am besten?

Mir gefällt vor allem das eigenständige Arbeiten und Handeln. Bereits als Auszubildender wird mir viel Verantwortung übertragen. Im Rahmen meiner Ausbildung lerne ich verschiedene Standorte innerhalb Deutschlands kennen und dadurch auch verschiedene Städte. Das finde ich sehr spannend und abwechslungsreich.

4. Was macht die Ausbildung bei Implenia für dich besonders?

Für mich sind vor allem die Internationalität des Unternehmens und die damit einhergehende Vielfalt besondere Aspekte der Ausbildung bei Implenia.

5. Was hast du von deiner Ausbildung bei Implenia erwartet?

Haben sich deine Wünsche erfüllt?Meine Erwartungen basierten im Großen und Ganzen auf den allgemeinen Berufsbeschreibungen des Baustoffprüfers. Dementsprechend habe ich erwartet, viel auf potenziellen Grundstücken und Bauplätzen unterwegs zu sein und abwechslungsreiche und vielfältige Tätigkeiten zu haben. Bisher hat die Ausbildung alle meine Erwartungen in dieser Richtung erfüllt.

6. Wie hast du dich im Rahmen deiner Ausbildung bei Implenia weiterentwickelt?

Ich denke, dass ich während meiner Ausbildung mehr Selbstvertrauen entwickelt habe. Mein Auftreten ist selbstsicherer geworden und ich habe mehr Vertrauen in mich selbst und in meine Fähigkeiten.

7. Was war eine interessante Aufgabe während der Ausbildung, an die du dich gerne zurückerinnerst?

Ich werde mich immer an die erste Baustelle erinnern, für die ich eigenverantwortlich zuständig war – ohne Vorgesetzten und ohne Facharbeiter. Ich musste dem Mischer die Frischbetonproben entnehmen und prüfen, ob die Konsistenz des gelieferten Betons mit der Konsistenz des bestellten Betons übereinstimmte. Die Konsistenz des Frischbetons muss exakt stimmen, damit eine Verarbeitung in das Bauteil möglich ist.

8. In welchem Bereich bist du derzeit beschäftigt? Und welche Aufgaben hast du dort?

Ich bin aktuell im Bereich Neubau beschäftigt. Nachdem Implenia den Bauauftrag für ein Gebäude oder ein Haus erhalten hat, liegt dort die Zuständigkeit für diesen Bauauftrag. Der Bereich Neubau ist unter anderem für die Baustellenüberwachung verantwortlich. Zu meinen Aufgaben gehört die Prüfung der Druckfestigkeit von erhärteten Betonwürfeln, nachdem ich die Betonwürfel im Raum Hessen, Rheinland-Pfalz und Baden-Württemberg abgeholt habe. Die Druckfestigkeit ist die wichtigste Festbetoneigenschaft für die Tragfähigkeit von Bauteilen.
Nach der Untersuchung der Festbetonwürfel setze ich meine Arbeit am Computer fort. Ich gebe die Daten in die Datenbanken ein und werte die Ergebnisse aus. Zusammen mit meinem Vorgesetzten bespreche ich anschließend die weiteren notwendigen Maßnahmen. Darüber hinaus unterstütze ich meinen Vorgesetzten bei der Baustellenüberwachung.

9. Was sind deine Pläne nach der Ausbildung?

Im Moment gibt es für mich mehrere Möglichkeiten. Auf der einen Seite könnte ich mir vorstellen, mein Studium für Bauingenieurwesen wieder aufzunehmen. Andererseits kann ich mir auch gut vorstellen, im Anschluss an meine Ausbildung als Baustoffprüfer bei Implenia zu arbeiten. Aber vielleicht ergibt sich auch noch etwas ganz Anderes. Das weiß man ja nie.

10. Welche Tipps würdest du zukünftigen Azubis geben?

Für die Arbeit eines Baustoffprüfers ist körperliche Fitness wichtig. Etwas Sport zu treiben, um körperlich fit zu bleiben, ist daher empfehlenswert. In der Ausbildung ist es außerdem wichtig, mitzudenken und zu erkennen, wo es Arbeit gibt. Damit die Ausbildung zukünftigen Azubis genauso viel Spaß macht wie mir, sind eine Affinität und ein Interesse für den Beruf des Baustoffprüfers gute Voraussetzungen.
Der letzte Tipp, den ich zukünftigen Azubis gebe, ist, sich selbst nicht zu stark unter Druck zu setzen. Natürlich soll und muss man sich in der Ausbildung anstrengen, aber das eigene Wohlbefinden ist immer noch das Wichtigste.

Interview mit Liana Fee Karl

Liana Fee Karl
Industriekaufmann/-frau
Foto des/der Interview-Partners/in
21 Jahre
2. Ausbildungsjahr
1. Wie bist du damals auf den Ausbildungsberuf Industriekauffrau gekommen?

Nach meinem Abitur wollte ich nicht direkt studieren sondern zuerst eine Ausbildung im kaufmännischen Bereich machen, da es mir wichtig war, mein eigenes Geld zu verdienen. Letztendlich habe ich mich für die Ausbildung zur Industriekauffrau entschieden, weil es zum einen eine sehr abwechslungsreiche Ausbildung ist und zum anderen der höchste kaufmännische Beruf ist, den man erlernen kann.

2. Warum hast du dich für eine Ausbildung bei Implenia entschieden?

Ich habe mich für eine Ausbildung bei Bilfinger (heute: Implenia) beworben, da es ein sehr großes und bekanntes Unternehmen in Mannheim ist und damals als ein sicherer Arbeitgeber galt. Die Nähe des Ausbildungsstandorts Mannheim zu meinem Wohnort hat bei meiner Entscheidung eine wichtige Rolle gespielt, da ich dadurch während meiner Ausbildung zu Hause wohnen kann.

3. Was gefällt dir an der Ausbildung am besten?

An meiner Ausbildung gefällt mir vor allem die lockere und entspannte Atmosphäre und das Vertrauen, das einem entgegengebracht wird. Das gute Klima trägt maßgeblich dazu bei, dass ich Spaß an meiner Ausbildung habe und gerne zur Arbeit gehe.

4. Was macht Implenia zu einem guten Ausbildungsbetrieb?

Meine Einheit, die Maschinen- und Elektrotechnik, besteht insgesamt aus 160 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, von denen ungefähr 80 in Mannheim sitzen. Man kennt sich gegenseitig und es herrscht eine sehr familiäre Atmosphäre. Durch die relativ kleine Abteilungsgröße habe ich viele unterschiedliche Aufgaben. Außerdem kann ich sehr selbstständig arbeiten und habe meinen eigenen festen Aufgabenbereich, für den ich zuständig bin. Mir gefällt es, dass ich nicht so stark die Rolle als „Auszubildende“ habe sondern von meinen Kolleginnen und Kollegen als eine vollwertige Mitarbeiterin behandelt werde.

5. Was hast du von deiner Ausbildung bei Implenia erwartet?

Haben sich deine Wünsche erfüllt?Ich habe eine abwechslungsreiche und vielfältige Ausbildung erwartet, da man in der Ausbildung zur Industriekauffrau die unterschiedlichen Unternehmensbereiche kennenlernt. Bisher konnte ich, wie erwartet, viele unterschiedliche Unternehmensbereiche kennenlernen. Dazu zählen die Personalabteilung, das Marketing, das Rechnungswesen, Bilanzen, Steuern und Controlling. Außerdem habe ich mir eine gute Betreuung gewünscht, was ich insbesondere von meiner direkten Ansprechpartnerin auch bekommen habe.

6. Wie hast du dich im Rahmen deiner Ausbildung persönlich weiterentwickelt?

Durch meine Ausbildung bin ich selbstsicherer geworden. Mir gefällt, dass ich Aufgaben eigenständig bearbeite und es ist ein tolles Gefühl, wenn man diese erfolgreich abschließt.

7. Was war eine interessante Aufgabe während der Ausbildung, an die du dich gerne zurückerinnerst?

Ich war auf der Ausbildungsmesse „Jobs For Future“ in Mannheim mit dabei. An unserem Messestand war ich Ansprechpartnerin für interessierte Schülerinnen und Schüler und habe mit ihnen über meine Ausbildung zur Industriekauffrau geredet und ihre Fragen beantwortet. Der Einsatz auf der Messe hat mir unheimlich viel Spaß gemacht.

8. In welchem Bereich bist du derzeit beschäftigt? Und welche Aufgaben hast du dort?

Ich bin momentan im Rechnungswesen. Zu meinen Aufgaben gehört hauptsächlich die Kreditorenbuchhaltung, was die Überprüfung von Eingangsrechnungen und deren Einbuchung in SAP beinhaltet. Da in Mannheim die Zentrale für kaufmännische Dienste ansässig ist, bin ich auch für Rechnungen und Lieferscheine anderer Niederlassungen zuständig. Dadurch arbeite ich viel mit Kolleginnen und Kollegen von anderen Standorten zusammen.

9. Was sind deine Pläne nach der Ausbildung?

Nach meiner Ausbildung beginne ich im Oktober 2017 mein duales Studium für Betriebswirtschaftslehre bei Implenia. Das Studium dauert insgesamt drei Jahre.

10. Welche Tipps würdest du zukünftigen Azubis geben?

Es ist wichtig, bei Unklarheiten oder Problemen nachzufragen. Dabei sollte man weder Angst noch ein schlechtes Gefühl haben, da es ganz natürlich ist, dass man als Auszubildender noch Fragen hat. Die Mitarbeitenden erklären Azubis gerne ihre Tätigkeit, verwenden dabei jedoch manchmal Abkürzungen, die man anfangs noch nicht kennt. Auch in einer solchen Situation sollte man sich trauen, nachzufragen, um so viel wie möglich zu verstehen und zu lernen. Ich denke, dass in der Ausbildung etwas Eigeninitiative nie verkehrt ist.