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  1. Clara Händle
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Interview mit Clara Händle

Clara Händle
Duales Studium Bauingenieurwesen
Foto des/der Interview-Partners/in
22 Jahre
Keine Angabe
Warum hast du dich für eine Ausbildung + ein Duales Studium bei Implenia entschieden?

Ich wollte schon immer ein duales Studium machen, weil ich die Kombination aus Theorie und Praxis sehr spannend finde. Über das Internet bin ich auf Implenia gestoßen und habe mich dort beworben. Ich habe schnell eine Rückmeldung erhalten und mich im Bewerbungsgespräch direkt wohlgefühlt. Die Atmosphäre war sehr menschlich und familiär. Mein Bauchgefühl hat mir gesagt, dass es die richtige Entscheidung ist.

Wie war der Bewerbungsprozess für dich?

Der Bewerbungsprozess war einfach und unkompliziert. Ich habe mich bei mehreren Unternehmen beworben, aber hier habe ich besonders schnell eine Rückmeldung bekommen. Auch das Bewerbungsgespräch während der Corona-Zeit verlief entspannt und angenehm. Im Vergleich zu anderen Unternehmen gab es keine langen oder mehrstufigen Auswahlverfahren, sondern direkt ein Gespräch, indem man gemeinsam schaute, ob es passt.

Wie sieht ein typischer Arbeitstag in deiner Ausbildung aus?

Im dualen Studium wechseln sich Theorie und Praxis ab. An einigen Tagen findet der Unterricht an der Hochschule statt, wo verschiedene Fachrichtungen und Inhalte vertieft werden. Ergänzend dazu gibt es die Berufsschule für die Ausbildung zur Stahlbetonbauerin, in der fachspezifische Inhalte vermittelt werden.

Der praktische Teil erfolgt auf der Lehrbaustelle und im Betrieb. Dort werden grundlegende handwerkliche Tätigkeiten erlernt, beispielsweise das Bauen von Schalungen, das Biegen von Bewehrungen und die Herstellung von Bauteilen.

Ein typischer Arbeitstag bei Implenia beginnt mit einer Abstimmung im Team, bei der der aktuelle Stand und die anstehenden Aufgaben besprochen werden. Anschließend verschafft man sich einen Überblick auf der Baustelle und erledigt die eigenen Aufgaben. Die Tätigkeiten sind dabei sehr abwechslungsreich, da jeder Tag unterschiedliche Anforderungen mit sich bringt. Auch der Austausch im Team kommt nicht zu kurz, beispielsweise in gemeinsamen Pausen.

Was war eine interessante Aufgabe während der Ausbildung, an die du dich gerne zurückerinnerst?

Sehr interessant waren für mich die Aufgaben, bei denen ich mehr Verantwortung übernehmen durfte. Ein prägendes Beispiel ist die Mitarbeit bei der Betonage. Dabei habe ich unter anderem den benötigten Beton berechnet, Restmengen ermittelt und die Betonbestellung eigenständig organisiert. Auch die Abstimmung mit Subunternehmen gehörte dazu.

Ich fand es spannend, die Prozesse von der Planung bis zur Umsetzung zu begleiten, und zu sehen, ob die berechneten Mengen tatsächlich aufgegangen sind. Gleichzeitig war es ein sehr gutes Gefühl, dass mir das Team diese wichtigen Aufgaben zutraute. Natürlich wurden die Ergebnisse im Anschluss gemeinsam überprüft, aber das Vertrauen der Kollegen und Vorgesetzten hat mich besonders motiviert.

Was gefällt dir in der Zusammenarbeit mit deinem Team und deinem Ausbildungsbeauftragten am meisten?

Besonders schätze ich das Menschliche in der Zusammenarbeit. Das hat bereits im Bewerbungsgespräch begonnen und zieht sich bis heute durch meinen Arbeitsalltag. Die Atmosphäre im Team ist sehr angenehm und wertschätzend. Man unterstützt sich gegenseitig und ist füreinander da. Wenn ich Fragen habe oder Hilfe brauche, kann ich jederzeit offen auf meine Kollegen zugehen und erhalte freundliche und hilfreiche Rückmeldungen. Dadurch habe ich mich von Anfang an sehr wohlgefühlt.

Welche Tipps würdest du jemandem geben, der sich für diese Ausbildung interessiert?

Es ist wichtig, offen zu sein, und sich auf die Ausbildung einzulassen. Man sollte keine Scheu haben, Fragen zu stellen, denn die Kollegen unterstützen gerne.Außerdem sollte man Interesse an der Kombination aus Theorie und Praxis mitbringen. Dazu gehört die Bereitschaft, sowohl handwerklich zu arbeiten als auch körperlich aktiv zu sein, da ein Teil der Ausbildung draußen stattfindet – auch bei unterschiedlichen Wetterbedingungen. Teamarbeit spielt ebenfalls eine große Rolle, daher sind Kommunikationsfähigkeit und Offenheit wichtig. Gleichzeitig sollte man motiviert sein, die theoretischen Inhalte zu lernen und das erworbene Wissen in der Praxis anzuwenden.

Interview mit Richard Schwarz

Richard Schwarz
Duales Studium Business Administration
Foto des/der Interview-Partners/in
24 Jahre
6. Semester
1. Wie bist Du damals auf den Dualen Studiengang Business Administration B.A. gekommen?

Da ich bereits Abitur mit Schwerpunkt in Wirtschaft gemacht habe, lag es für mich nah, dass ich auch im Studium im Bereich Wirtschaft bleiben möchte. Ein Bekannter machte mich auf Bilfinger (heute: Implenia) aufmerksam und ich informierte mich im Internet über Möglichkeiten zu einem Dualen Studium.

2. Warum hast Du Dich für ein Duales Studium bei Implenia entschieden?

Bilfinger (heute: Implenia) ist ein großes Unternehmen mit vielen interessanten Projekten, was mich gereizt hat. Hinzu kommt, dass das duale Studium bei Implenia viele Möglichkeiten bietet, sich persönlich und beruflich weiterzuentwickeln und viele verschiedene Bereiche und Menschen kennenzulernen. Ich entschied mich vor allem deswegen für Implenia, da die Baubranche sehr interessant ist und ich bei Implenia einen umfassenden Einblick in sämtliche Bereiche des Managements erlangen kann.

3. Was hat Dir an dem Dualen Studium bisher am besten gefallen?

Die aktive Einbindung in das Tagesgeschäft, aber auch die Teilnahme an spannenden Projekten. Besonders in Erinnerung bleibt mir der Einsatz auf einer Baustelle in München.

4. Was macht das Duale Studium für Dich besonders?

Nicht nur die Möglichkeit, theoretisch vermitteltes Wissen in der Praxis anwenden zu können, sondern auch praktische Erfahrungen zu nutzen, um theoretisches Wissen leichter zu verstehen. Die intensiven Theorie- und Praxisphasen im Wechsel, in denen man die Möglichkeit bekommt, vieles zu lernen und eine Menge Eindrücke zu sammeln, wie auch Menschen kennenzulernen.

5. Was hast Du von Deinem Dualen Studium erwartet? Haben sich Deine Erwartungen bisher erfüllt?

Von meinem Dualen Studium habe ich erwartet, dass man mich aktiv in das Tagesgeschäft und Projekte einbindet und die Theoriephasen in der Uni einen hohen Praxisbezug haben. Diese Erwartungen wurden erfüllt und ich bin sehr zufrieden, mich für das Duale Studium entschieden zu haben.

6. Wie hast Du Dich im Rahmen Deines Dualen Studiums persönlich weiterentwickelt?

Das ist natürlich bei mir selbst schwer einzuschätzen, aber ich denke, ich konnte einiges im Umgang mit verschiedensten Charakteren lernen.

7. Was war eine interessante Aufgabe während des Dualen Studiums, an die Du Dich gerne zurückerinnerst?

Ein Projekt im Bereich des Active Sourcings, da ich dieses aktiv mitgestalten und selbstständig daran arbeiten konnte.

8. In welchem Bereich bist Du derzeit beschäftigt? Welche Aufgaben hast Du dort?

Momentan bin ich im HR-Bereich beschäftigt. Meine Aufgabe ist es, potenzielle Kandidaten für eine zu besetzende Stelle ausfindig zu machen und diese per Direktansprache für unser Unternehmen zu gewinnen.

Welche Tipps würden Sie zukünftigen Azubis geben?

Keine Scheu, sich selbst einzubringen und Wünsche sowie Ideen zu äußern. Chancen ergreifen, wenn sie sich ergeben.