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Interview mit Anastasia

Anastasia
Industriekaufmann / Industriekauffrau
Foto des/der Interview-Partners/in
1. Ausbildungsjahr
Wie sieht ein typischer Arbeitstag bei dir aus?

Ich arbeite aktuell in der Abteilung die als „kaufmännische Projektabwicklung“ bezeichnet wird. Davor war ich in der Rechnungsprüfung eingesetzt. Mein Arbeitstag startet meistens damit erstmal meine E-Mails zu checken und offene Wartungstermine nachzuverfolgen. Dabei bestätige ich noch ausstehende Wartungstermine entweder per E-Mail oder auch mal telefonisch. Das ist superwichtig, damit später alles reibungslos läuft und keine Wartung untergeht.

Danach wird es eigentlich nie langweilig, weil jeder Tag ein bisschen anders ist. Genau das macht die Ausbildung für mich auch aus. Einmal pro Woche kümmere ich mich zum Beispiel um Mahnungen und erstelle Protokolle für Wartungen, die ich anschließend an unsere Monteure weiterleite. Außerdem schreibe ich Wartungs- und Servicerechnungen.

Neben den größeren Aufgaben fallen auch immer wieder kleinere Dinge an: Krankmeldungen oder Urlaubsanträge der Mitarbeitenden eintragen, Protokolle ordentlich ablegen, damit man alles gut wiederfinde oder einfach mal spontan irgendwo unterstützen, wo gerade Hilfe gebraucht wird. Insgesamt würde ich sagen, es gibt einen groben Ablauf, aber trotzdem genug Abwechslung, sodass kein Tag wie der andere ist.

Welche Aufgaben bereiten dir am meisten Spaß und wieso?

Das ist tatsächlich gar nicht so leicht zu beantworten, weil ich gerade die Mischung aus verschiedenen Aufgaben am besten finde. Ich mag es total, dass man nicht jeden Tag das Gleiche macht und immer wieder neue Dinge dazukommen. Dadurch bleibt die Arbeit spannend und man lernt ständig dazu.

Wenn ich mich aber festlegen müsste, würde ich sagen, das Schreiben von Rechnungen macht mir am meisten Spaß. Man bekommt dabei einen guten Überblick über viele verschiedene Projekte und Abläufe im Unternehmen. Gleichzeitig muss man sehr genau arbeiten und auf viele Details achten, damit am Ende alles stimmt. Außerdem hat man am Ende direkt ein Ergebnis vor sich, was ich immer ganz motivierend finde. Man sieht einfach, was man geschafft hat.

3. Was hat dich zu Ausbildungsbeginn bei der R+S Group überrascht?

Meine Ausbildung hat mit einer Begrüßungswoche gestartet und diese ist mir wirklich positiv in Erinnerung geblieben. Ich weiß noch, dass wir gemeinsam bowlen waren und zusammen Essen gegangen sind. Das hat die Stimmung direkt aufgelockert und es war viel leichter, mit den anderen ins Gespräch zu kommen.

Gerade am Anfang kennt man niemanden und ist vielleicht ein bisschen nervös, aber das hat sich dadurch schnell gelegt. Man konnte sowohl neue als auch ältere Auszubildende kennenlernen und hat sich direkt aufgenommen gefühlt. Besonders cool fand ich auch, dass man so die gewerblichen Auszubildenden kennenlernen konnte, mit denen man sonst vielleicht nicht direkt Kontakt gehabt hätte. Zusätzlich hatten wir einen Erste-Hilfe-Kurs und eine Sicherheitseinweisung. Auch da hat man viel zusammen gemacht und ist weiter ins Team reingewachsen.

Nach der Begrüßungswoche ging es dann in meine Abteilung und auch da wurde ich positiv überrascht. Alles war super organisiert. Ich wurde zu meinem Arbeitsplatz gebracht, alle waren freundlich und offen und ich habe mich direkt willkommen gefühlt. Es gab auch gleich einen Plan, wie meine Einarbeitung ablaufen soll, sodass ich nicht einfach ins kalte Wasser geworfen wurde. Insgesamt hatte ich dadurch einen richtig guten Start in meine Ausbildung und habe mich von Anfang an wohlgefühlt.

Interview mit Lisa

Lisa
Elektroniker/in für Energie- und Gebäudetechnik
Foto des/der Interview-Partners/in
3. Ausbildungsjahr
Wie sieht ein typischer Arbeitstag bei dir aus?

Meine Kolleginnen und Kollegen und ich treffen uns meistens um viertel vor sieben in der Firma. Wir fahren dann gemeinsam mit dem Firmenwagen zur Baustelle und besprechen die anstehenden Aufgaben. Anschließend geht es an die Arbeit. Aktuell bin ich auf einer Baustelle, welche kurz vor dem Abschluss steht. Das heißt die Elektrotechnik auf der Baustelle ist soweit fertig, sprich die Kabel sind alle verlegt und die einzelnen Schalter funktionieren. Das heißt wir überprüfen dann nur noch die Dinge, welche wir verlegt und installiert haben wie zum Beispiel Bewegungsmelder und Kabel. Lampen können wir manchmal erst ganz zum Schluss montieren, wenn z.B. noch keine Decken in einem Gebäude vorhanden sind. Im Laufe des Tages arbeiten wir mal alle zusammen im Team und mal arbeitet aber auch jeder für sich. Am Ende des Tages räumen wir alle noch gemeinsam auf, sprich wir hinterlassen unseren Arbeitsplatz sauber und räumen unser Werkzeug wieder in das Auto. Außerdem bereiten wir auch schon das Material für den nächsten Tag auf der Baustelle vor. Anschließend fahren wir zusammen zurück in die Firma.

Welche Aufgaben bereiten dir am meisten Spaß und wieso?

Den Bereich Datentechnik finde ich total cool und interessant. In der Datentechnik haben die Kabel sehr verschiedene, auffällige Farben. Diese alle zu verklemmen ist sehr logisch und es ist einfacher, hier Fehler zu finden. Außerdem finde ich es cool am Ende des Tages zu sehen, was man gemacht hat. Wenn ich zum Beispiel auf den Schalter drücke und die Lampe leuchtet, weiß ich, dass ich alles richtig gemacht habe. Die Ergebnisse zu sehen ist schon ziemlich cool. Das Verklemmen von Kabeln macht mir auch sehr Spaß, da es Feinarbeit ist.

Was hat dich zu Ausbildungsbeginn bei der R+S Group überrascht?

Mich hat vor allem überrascht, wie vielfältig der Ausbildungsberuf wirklich ist. Man denkt immer, dass Elektroniker*innen für Energie- und Gebäudetechnik nur Lampen montieren und Kabel ziehen. Natürlich gehört dies auch mit dazu und wird gemacht. Aber es gibt noch so viel mehr. Eigentlich fällt fast alles, was in einem Gebäude mit Strom zu tun hat, in unseren Aufgabenbereich. Gerade im Kundendienst machen wir vom Prüfen einer Wasserpumpe bis hin zu Photovoltaikanlagen wirklich alles. Man kann alles Elektroniker*in so viel machen.