ODER
Mein Weg zum Technischen Produktdesigner führt über das Handwerk: Als gelernter Tischler habe ich tagtäglich mit technischen Zeichnungen gearbeitet. Schon im zweiten Lehrjahr dachte ich mir oft: Das geht noch übersichtlicher und besser!
In der Berufsschule hat sich dann schnell gezeigt, was mir besonders liegt: Das technische Zeichnen im Unterricht war für mich immer eine der schönsten Aufgaben.
Im dritten Lehrjahr reifte deshalb der Entschluss, mein Handwerkswissen mit der reinen Konstruktion zu verbinden. Da die Firma VHV Anlagenbau direkt bei mir in der Nähe liegt und ich schon während meiner ersten Ausbildung durch handwerkliche Einsätze vor Ort die angenehme Atmosphäre kennengelernt habe, gab es für mich keinen besseren Ort für meine zweite Ausbildung.
Da ich den Beruf vorher nicht über ein Praktikum testen konnte, war meine größte Hoffnung einfach, dass sich der Schritt richtig anfühlt. Und genau so kam es: Schon nach den ersten Wochen hat sich mein Bauchgefühl bestätigt. Ob das Zeichnen am PC oder die tolle Zusammenarbeit mit den neuen Kollegen – es hat alles auf Anhieb gepasst und meine Erwartungen sogar noch übertroffen.
Besonders viel Spaß machen mir die Stahlbau-Konstruktionen, weil sie extrem viele Möglichkeiten und Besonderheiten beim Lösen von Aufgaben bieten. Aber auch das Zeichnen unserer Förderbänder mit den vielen unterschiedlichen Zubehörteilen ist immer wieder eine spannende Aufgabe oder Herausforderung.Natürlich gibt es hin und wieder mal einzelne Bauteile oder Routineaufgaben, die etwas weniger spannend zu zeichnen sind als ein komplettes Projekt. Aber etwas, das ich gar nicht gerne mache, könnte ich so nicht sagen – ich bin in allen Bereichen gerne dabei.
Vom ersten Tag an wurde ich super im Team aufgenommen.Das Miteinander auf Augenhöhe hat mir den Einstieg extrem leicht gemacht. Bei Fragen ist jederzeit jemand greifbar und alle sind unglaublich hilfsbereit. Dinge werden einem geduldig und ausführlich erklärt, sodass ich mich vom Ausbildungsstart an rundum gut betreut gefühlt habe.
Traut euch einfach und seid offen für Neues – auch wenn ihr vielleicht noch keine genaue Vorstellung vom Berufsalltag habt! Mein bester Tipp ist: Nutzt Praktika oder Schnuppertage, um den Betrieb und die Aufgaben vorab kennenzulernen. Und selbst wenn ihr während oder nach der Ausbildung merkt, dass es nicht der Beruf bis zur Rente ist: Keine Zeit ist verschwendet. Die Erfahrungen und das Wissen, die ihr mitnehmt, bleiben euch ein Leben lang – und die Türen für andere Wege stehen euch danach immer noch offen.
Ich schätze besonders den starken Zusammenhalt unter den Kollegen. Man kann sich gegenseitig aufeinander verlassen und bekommt Unterstützung, wenn man sie braucht. Außerdem schätze ich das Vertrauen, das einem entgegengebracht wird.
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