Ausbildung zum Automobilkaufmann machen
Automobilkaufmann/-frau

11 freie Ausbildungsplätze
mittlerer Schulabschluss (Realschule)
3 Jahre
werktags
1. Lehrjahr 436-648 Euro
2. Lehrjahr 484-683 Euro
3. Lehrjahr 534-755 Euro
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Ausbildung zum
Automobilkaufmann

Klassische duale Berufsausbildung

Ob Opel, BMW oder Porsche, Autos sind deine Leidenschaft und du weißt nicht nur, wie man fährt, sondern auch, wie man verkauft? In der Ausbildung zum Automobilkaufmann verbringst du deinen Tag umgeben von Neu- und Gebrauchtwagen und sorgst dafür, dem Kunden das passende Gefährt zu verschaffen. PS, Hubraum und Zylinder erklärst du dabei mit Leichtigkeit. Hast du den Kunden überzeugt, steht die Vertragsverhandlung an. Hierbei geht es nicht nur um den Preis, sondern auch um die Zahlungs- und Finanzierungsart, sowie um die Gewährung von Sonderleistungen. Als Automobilkaufmann benötigst du daher sowohl fachliches Know-How als auch Fingerspitzengefühl und Überzeugungskraft.

Während deiner dreijährigen Ausbildung lernst du alle Tätigkeitsbereiche eines Automobilkaufmannes kennen. Das heißt für dich, dass du die verschiedenen Autotypen sowie die Verkaufs- und Beratungsstrategien unterscheiden können solltest. Der Moment, in dem das verkaufte Fahrzeug das Autohaus verlässt, ist in der Regel nicht das letzte Mal, dass du es zu sehen bekommst. So stehen regelmäßig Wartungen oder auch Reparaturen an, die von der Vertragswerkstatt übernommen werden. Du lernst daher auch in diesem Bereich des Autohauses mitzuwirken. Da es sich um eine duale Ausbildung handelt, bist du während der Ausbildung zum Automobilkaufmann nicht nur im Betrieb, sondern auch in der Berufsschule zu finden.

Pimp my Ride ist für viele Autoliebhaber mehr als eine MTV-Show. Doch stehen die deutschen Behörden dem Tunen von Karossen eher kritisch gegenüber. Was es beim Aufmotzen zu beachten gibt, was erlaubt ist, und was nicht, erfährst du daher ebenfalls während deiner Ausbildung zum Automobilkaufmann. Kauf oder Leasing? Nach dem dritten Lehrjahr bist du in der Lage, den Kunden über die jeweiligen Vor- und Nachteile der verschiedenen Finanzierungsarten zu beraten. Stehen Marketingaktionen an, bist du sowohl in der Planung, als auch in der Durchführung eingebunden.

Die Ausbildung zum Automobilkaufmann hat aber noch viel mehr zu bieten. Du lernst dabei nämlich nicht nur, wie man Autos verkauft, sondern auch alles, was es in den Bereichen Personalwirtschaft, Arbeitssicherheit und Betriebsorganisation zu wissen gibt. Du bist als Automobilkaufmann außerdem auch für bürowirtschaftliche Abläufe und die Wahrung des Datenschutzes verantwortlich. Nicht umsonst heißt der Beruf Automobilkaufmann, du solltest demnach nicht nur an Autos, sondern auch an kaufmännischen Tätigkeiten Spaß haben.

Wusstest du schon, dass...

  • …es ein Autohaus nur für Frauen gibt? Dass es dort keine männlichen Angestellten gibt, versteht sich von selbst.
  • …nicht etwa der Golf, sondern der Toyota Corolla das meist verkaufte Auto aller Zeiten ist? Über 37,5 Millionen Exemplare wurden seit 1966 verkauft.
  • …das teuerste Auto aller Zeiten für geschätzte 30 bis 40 Millionen US-Dollar verkauft wurde? Es handelt sich dabei um einen Bugatti Typ 57SC Atlantic aus dem Jahr 1936.
  • …Lamborghini ursprünglich als Hersteller von Traktoren gegründet wurde, ehe die Marke mit Luxus-Sportkarossen auf sich aufmerksam machte?
  • …Adam Opel Automobile für unnütze Luxusprodukte hielt? Er war auf die Herstellung von Fahrrädern spezialisiert, erst nach seinem Tod, begannen seine Söhne auch Autos zu produzieren.
Um Automobilkaufmann zu werden, wird dir vom Gesetz kein bestimmter Schulabschluss vorgeschrieben, dennoch zeigt sich in der Praxis, dass vorwiegend Bewerber mit mittlerem Schulabschluss eingestellt werden. Damit du in Verhandlungen stets den Überblick behältst, solltest du fit in Mathe und Kopfrechnen sein. Ebenso solltest du stets die richtigen Worte finden und in Argumentationen stets die Oberhand behalten. Daher ist ein gewisses Fingerspitzengefühl im Umgang mit Menschen Grundvoraussetzung für die Ausübung des Berufes.

Arbeit finden Automobilkaufleute nicht nur in Autohäusern, sondern auch in Autovermietungen, bei Auto- und Motorradimporteuren sowie bei Automobilherstellern. Deine Arbeitszeiten richten sich in der Regel nach den Öffnungszeiten. Du hältst dich vorwiegend in den Verkaufs- und Büroräumen auf, doch findet man dich auch immer wieder auf dem Fahrersitz, wenn es heißt den Wagen vorzuführen.

Während der Ausbildung zum Automobilkaufmann lernst du die verschiedenen Arbeits- und Aufgabenbereiche kennen, doch ist die Ausbildungszeit vorbei, heißt es in der Regel, sich auf einen Bereich festzulegen. So kannst du dich auf die Bereiche Verkauf, Service, Sachbearbeitung, Rechnungswesen oder Marketing spezialisieren.

Neben den Spezialisierungen kommen für dich zahlreiche Weiterbildungen in Frage, mit denen du die Karriereleiter weiter raufklettern kannst. So ebnet dir die 7 bis 11 monatige Weiterbildung zum Betriebswirt im Kraftfahrzeuggewerbe den Weg zu Fach- und Führungsaufgaben auf mittlerer Ebene. In den Weiterbildungslehrgängen werden dir branchenspezifische und vertiefende Kenntnisse der Betriebswirtschaft angeeignet. Neben verschiedenen Weiterbildungen bieten sich auch Studiengänge wie Automobilwirtschaft an. Dies lohnt sich besonders dann, wenn du höhere Führungspositionen in der Automobilindustrie anstrebst.
Prominenter macht Ausbildung zum Automobilkaufmann

Prominenter


Du solltest Automobilkaufmann werden, wenn...

  1. ...du gerne Kunden berätst und auch in Verhandlungen souverän und sicher bleibst.
  2. ...Autos für dich mehr als vier Reifen und ein Lenkrad sind.
  3. ...du viel Fingerspitzengefühl für die Bedürfnisse von Menschen hast.

Du solltest auf keinen Fall Automobilkaufmann werden, wenn...

  1. ...du einen Toyota nicht von einem Jaguar unterscheiden kannst.
  2. ...es dir schwer fällt, die richtigen Worte und Argumente zu finden.
  3. ...du bei den Themen Finanzierung, Versicherung und Rechnung davonlaufen möchtest.

Das Automobilkaufmann-Quiz

ESP bewirkt,…



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