Duales Studium: Jetzt zweigleisig durchstarten!

Studieren und dabei Geld verdienen? Hört sich zu schön an? Dann schau dir mal unsere freien Stellen an!

Zu den freien Stellen

Formen des dualen Studiums

Duales Studium ist nicht gleich duales Studium. Zum Beispiel ist nicht jedes zwangsweise mit einer Ausbildung verknüpft. Es gibt auch Studienkonzepte bei denen man einfach etwas häufiger "praktisch" arbeitet als bei einem Vollzeitstudium. Oder man arbeitet quasi nebenbei im Unternehmen, ähnlich wie bei einer Werkstudententätigkeit. Im Wesentlichen sind aber alle Formen des dualen Studiums darauf aus, dass man am Ende des Studiums viel praktische Erfahrung gesammelt hat. Im Allgemeinen kann man zwischen den folgenden vier Formen unterscheiden:

  • Ausbildungsintegrierter dualer Studiengang
  • Praxisintegrierter dualer Studiengang
  • Berufsintegrierter dualer Studiengang
  • Berufsbegleitendes Studium

Hört sich alles gleich an? Ist es aber nicht.

Der ausbildungsintegrierte duale Studiengang ist der am häufigsten gewählte. Hier wird ein Studium an einer Hochschule oder Berufsakademie mit einer Berufsausbildung im Betrieb verknüpft. Sie wird deshalb so oft gewählt, da sie zwei Abschlüsse mit sich bringt. Das bedeutet zwar drei Jahre lang harte Arbeit, jedoch zahlt es sich am Ende definitiv aus.

Anders ist es beim praxisintegriertem Studiengang, bei dem Praxisblöcke während der vorlesungsfreien Zeit gemacht werden, um die Praxisanteile für das Studium zu erhöhen. Du bist also meistens an deiner Hochschule und hast feste Zeiten, in denen du nur im Unternehmen bist. Diese Praxisanteile können auch in Form von Praktika absolviert werden, also auch in verschiedenen Unternehmen. Um deine Chancen auf dem Arbeitsmarkt zu erhöhen und tiefere Einblicke zu bekommen, ist es jedoch empfehlenswert, sich für ein Unternehmen zu entscheiden, bei dem man ins Berufsleben startet.

Das berufsintegrierte duale Studiensystem ähnelt dem ausbildungsintegriertem Konzept, unterscheidet sich aber in einem wesentlichen Punkt: Derjenige hat schon einen Beruf und bekommt am Ende „nur“ einen zusätzlichen Hochschulabschluss. Dieses Modell ist für diejenigen interessant, die bereits eine Berufsausbildung abgeschlossen haben und sich noch weiterbilden möchten. Wer sich für ein berufsbegleitendes duales Studium entscheidet, der muss sicher sein, dass sein Arbeitgeber damit einverstanden ist, denn in diesem System hat man weniger Arbeitszeit im Betrieb und verbringt diese Zeit dann in der Hochschule.

Das berufsbegleitende Studium ist ähnlich wie ein Fernstudium aufgebaut. Man arbeitet also in Vollzeit und studiert „nebenbei“ nach Feierabend. Anders als beim Fernstudium ist dieses Konzept allerdings wieder mit dem Arbeitgeber abgesprochen, sodass dieser den Studenten für bestimmte Gegebenheiten, wie beispielsweise Anwesenheitsphasen in der Hochule, von der Arbeit freistellen kann. Und auch hier sind weniger die Schulabgänger, sondern mehr diejenigen mit einer bereits abgeschlossenen Ausbildung angesprochen.

Nicht nur bei den Studiumsformen gibt es im dualen Studium Unterschiede. Auch beim Thema „Praxisphasen“ sind unterschiedliche Formen wählbar. So gibt es sowohl das Blockmodell als auch das Wochenmodell. Sie beschreiben wie sich die Praxis- und Theoriephasen zeitlich abwechseln.

Das Blockmodell ist für diejenigen interessant, die sich immer nur auf eine Sache konzentrieren können, denn hier finden die Zeiten, die du im Unternehmen oder in der Hochschule verbringst immer in längeren „Blöcken“ statt. 

Beim Wochenmodell hingegen verbringt man in der Regel die Zeit im Unternehmen und die Zeit in der Hochschule immer im Wechsel (z.B. 3 Tage Betrieb, 2 Tage Hochschule).