Alles über die E-Mail-Bewerbung

Das große Plus der E-Mail-Bewerbung: Ohne teure Bewerbungsmappe und langsamen Postversand sendest du dein Anschreiben und deinen Lebenslauf ganz einfach per Online-Bewerbung an deinen Wunscharbeitgeber. Was du dabei beachten solltest, wenn du deine Bewerbungsunterlagen per Mail an ein Unternehmen sendest, verraten wir dir.

E-Mail-Bewerbung
Vorteile gegenüber der klassischen, postalischen Bewerbung:
  • Erfolgt schneller und ist günstiger als postalischer Versand.
  • Du kannst mehr Bewerbungen in kürzerer Zeit versenden.
  • Die Übermittlung deiner Bewerbungsunterlagen erfolgt umweltschonend.
  • Innerhalb des Unternehmens können deinen Unterlagen unkompliziert weitergeleitet werden.

1. Wie schreibe ich eine E-Mail-Bewerbung?

Eine E-Mail-Bewerbung ist im Grunde nichts anderes als eine per Mail verschickte klassische Bewerbungsmappe. Die eigentliche Bewerbung gehört dabei in den E-Mail-Anhang, das gilt also auch für dein Anschreiben. Der E-Mail-Text darf daher kurz ausfallen. Hier beschreibst du nur dein Anliegen und verweist freundlich auf den Anhang. Eine höfliche Anrede und eine Grußformel gehören auch in eine elektronische Bewerbung. Achte vor allem darauf, dass du den Namen vom richtigen Ansprechpartner verwendest – „Sehr geehrte Damen und Herren“ ist keine optimale Ansprache.

Beispiel-Text für eine E-Mail-Bewerbung

Sehr geehrte Frau XY,/ Sehr geehrter Herr XY,

gerne möchte ich mich um die Ausbildung als XY bewerben und übersende Ihnen im Anhang meine Bewerbungsunterlagen als PDF-Datei.

Sollten Sie Rückfragen haben, stehe ich Ihnen gerne zur Verfügung.

Mit freundlichen Grüßen

2. Brauche ich eine bestimme E-Mail-Adresse für eine Bewerbung?

partytier@ichhabsdrauf.de, kleinefee@glitzerqueen.de, faultierforlife@nomail.de – wenn dich diese Beispiele an deine eigene Mail-Adresse erinnern, dann solltest du noch einen Augenblick warten, bis du deine Bewerbung rausschickst. Denn zunächst muss eine seriöse E-Mail-Adresse her. Sonst könnte dein Ansprechpartner denken, dass hier keine ganz ernst gemeinte E-Mail-Bewerbung eingetrudelt ist, oder – noch schlimmer – deine Bewerbung landet im Spam-Ordner. Am besten legst du eine E-Mail-Adresse an, die aus deinem ausgeschriebenen Vor- und Nachnamen besteht und von einem seriösen E-Mail-Account, also den bekannten E-Mail-Dienstleistern, verwaltet wird.

Unser Tipp

Lege dir eine seriöse E-Mail-Adresse zu. Diese sieht zum Beispiel so aus: max.mustermann@gmail.com

3. Was schreibe ich bei einer E-Mail-Bewerbung in den Betreff?

Eine kleine Zeile, die bei einer E-Mail-Bewerbung oft vernachlässigt wird und für den ersten Eindruck doch so wichtig ist: die Betreffzeile. Bei deiner Bewerbungs-E-Mail ist die Angabe eines aussagekräftigen Betreffs nämlich absolut keine Nebensache. Immerhin möchte der Personaler des Unternehmens schon beim ersten Blick ins Postfach wissen, was ihn erwartet.

Mit „Bewerbung“ oder „Meine Bewerbung“ denkst du zwar schon in die richtige Richtung, besser ist es aber, wenn du bei deiner E-Mail-Bewerbung angibst, um welche Stelle du dich bewirbst. Tipp für deine Betreffzeile: Ideal ist als E-Mail-Betreff „Bewerbung um eine Ausbildung als XY“. Gibt es in der Stellenanzeige eine Job-ID, gib diese unbedingt auch mit an. Dein Ansprechpartner wird es dir danken.

4. Was muss ich bei den Anhängen der E-Mail-Bewerbung beachten?

Achte beim Einscannen deiner Zeugnisse darauf, dass keine Schatten die Datei verunstalten, Seiten schief sind oder sogar ganz fehlen. Hast du bereits ein Arbeitszeugnis, dann darf auch das eingescannt und als E-Mail-Anhang mitgesendet werden. Möchtest du ein Bewerbungsfoto beifügen, dann gehört dies in den Lebenslauf, du solltest es auf keinen Fall als Extra-Anhang versenden.

Die PDF-Datei ist das ideale Format für deinen Anhang. Es ist von jedem PC zu öffnen und die Gefahr, dass du einen Virus mitsendest, ist viel geringer als bei allen anderen Dateiformaten. Achte auch auf das Datenvolumen. Insgesamt sollte das Datenvolumen deiner Anhänge niemals 5 MB überschreiten.