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Wie gefällt dir die Ausbildung bei deiner Firma?
Kurz gesagt: Sehr gut! Tatsächlich verbringt man die erste Hälfte der Ausbildung im TrainingCenter (im Prinzip eine Lehrwerkstatt) zusammen mit anderen Azubis, auch aus anderen Betrieben und Sparten (z.B. auch Industriemechanikern und Mechatronikern). Man verbringt dann viel Zeit mit scheinbar unsinnigen Dingen wie U-Schiene feilen :D die man danach nie wieder braucht...denkste! Dank intensiver Betreuung durch fachlich sehr gute Ausbilder wirst du dann gezielt auf die Abschlussprüfung Teil 1 (ehemals Zwischenprüfung) vorbereitet. Praktische Prüfungsleistungen mit über 90% der möglichen Punkte sind mit handwerklichem Geschick und technischem Verständnis auf jeden Fall möglich. Die Theorie vermittelt die Schule! Danach wird man dann im eigentlichen Betrieb eingesetzt z.B. in der E-Werkstatt. Hier bekommt man dann tatsächlich erste Eindrücke vom Arbeiten an elektrischen Anlagen und Maschinen. Aber keine Angst, hier wird niemand ins kalte Wasser geschmissen! Zunächst begleitet man die Geselle/ Facharbeiter und Techniker bei ihren Arbeiten und kann schon allein durchs zuschauen und zuhören einiges lernen. Und dann darf man auch selbst mal ran - unter Aufsicht oder je nach Erfahrung und Können zusammen mit anderen Azubis und schließlich auch alleine. Gelegentlich wird man dann wieder für ein paar Wochen in die Lehrwerkstatt geschickt um Kurse in Pneumatik und SPS-Steuerung zu besuchen oder sich auf die Abschlussprüfung vorzubereiten.
Wie gefällt dir dein Ausbildungsberuf?
Die Ausbildung zum Elektroniker für Betriebstechnik ist sehr umfangreich und dementsprechend auch abwechslungsreich, das gilt allerdings auch für alle anderen E-Berufe. Daher gibt es auch immer Dinge die man nicht so gut kann wie andere. Der eine programmiert gerne, ein anderer mag Fehlersuche und Messtechnik oder wer keine Probleme mit Schmutz und Staub hat und auch gerne mal auf der Leiter steht oder in enge Schächte kriecht und Leitungen verlegt findet hier sein berufliches Zuhause. In der Berufsschule lernt man dann zwar jede menge Sachen die man vermutlich nie wieder braucht, die aber doch sehr interessant sind! Das Arbeitsumfeld kann sowohl im Büro, der Werkstatt, in Produktionsstätten oder im Freien sein. So kommt man mit vielen Leuten zusammen und sollte daher eine freundliche aber auch kompetente Ausstrahlung haben. Das gute: Man ist so gut wie überall einsetzbar und so gut wie nie arbeitslos - denn Strom und warmes Wasser wird immer gebraucht. Daher finden sich auch viele verschiedene Arbeitgeber, sowohl im Handwerk und der Industrie aber auch im öffentlichen Dienst wie z.B. bei den Stadtwerken. Und ein weiterer Vorteil: wer aufgrund von Verletzungen oder Alter Probleme mit Knie und Rücken hat muss sich in aller Regel keine Gedanken über Umschulungen machen. Dank des umfangreichen Berufsbild sind auch Arbeitsplätze mit geringer körperlicher Beanspruchung keine Seltenheit z.B. im Kurzschlusslabor oder bei entsprechender Eignung als Ausbilder oder Meister in einer Abteilung oder Firma. Wer sich allerdings im Laufe der Zeit beim Arbeiten an elektrischen Anlagen unwohl fühlt sollte sich frühzeitig umorientieren. Denn früher oder später kommt der Zeitpunkt an dem Arbeiten unter Spannung (dafür ist eine zusätzliche Fortbildung pflicht) nötig sind, d.h. eine Abschaltung der Anlagen nicht möglich ist (z.B. in Krankenhäusern oder der Energieversorgung). Wer hier nicht voll konzentriert ist und nicht auf seine Fähigkeiten vertrauen kann muss Nein sagen können und anderen Platz machen. Nicht vergessen: Stromunfälle sind gefährlich und tödlich!
  • AusbildungsberufElektroniker/in für Betriebstechnik
  • AusbildungsbetriebABB Stotz-KONTAKT GmbH
  • Art der AusbildungKlassische duale Berufsausbildung
  • Ausbildungsstart2008
  • AusbildungsortHeidelberg
  • Arbeitszeit7 Std. pro Tag
  • ÜbernommenJa
Verdienst:
  • 1. Ausbildungsjahr777
  • 2. Ausbildungsjahr810
  • 3. Ausbildungsjahr960