Azubi

Das Azubi-Interview mit Denise Thomae und Luca Hanselmann - Bürkert Fluid Control Systems

  • Name des AuszubildendenDenise Thomae und Luca Hanselmann
  • AusbildungIndustriemechaniker/in
  • AusbildungsjahrKeine Angabe

Ausbildung.de:

Was ist eigentlich das Azubi-DLC?

Denise Thomae und Luca Hanselmann:

Na das Auszubildenden-Dienstleistungscenter. Du kannst dir immer noch nicht vorstellen, was wir Azubis hier machen? Dann komm mal mit!

Alle Azubis im dritten Ausbildungsjahr – egal ob Fachrichtung Metall oder Elektro – fertigen im Azubi-DLC echte Aufträge für andere Bereiche bei Bürkert.

Ausbildung.de:

Und wie der Arbeitsalltag aus?

Denise Thomae und Luca Hanselmann:

Dieser beginnt morgens um 7 Uhr im Bildungszentrum in Criesbach. Du hast richtig gelesen – ein komplettes Gebäude nur für uns Auszubildende. Als erstes gehe ich zu meinem Ausbilder, um mir einen neuen Auftrag abzuholen. In der Regel sind es Bauteile, die man konventionell an Fräs- oder Drehmaschine fertigt. Es können aber auch andere Aufgaben sein, wie z.B. das Programmieren von Anlagen oder das Zusammenbauen von Vorrichtungen für die Montage.

Besonders gut gefällt mir, dass ich im Azubi-DLC selbstständig und unter eigener Verantwortung arbeiten kann. Mit meinem Auftrag in der Hand, entscheide ich selbst, wie die Bearbeitung durchgeführt wird. Dabei muss ich natürlich auch den Liefertermin beachten. Am Ende muss ein Produkt stehen, das man tatsächlich verkauft – nämlich an einen Bereich im Unternehmen. Und der Kunde soll natürlich zufrieden sein. :)

Komme ich mal nicht weiter, stehen mir jederzeit Vorarbeiter und Juniorcoaches mit Rat und Tat zur Seite. Während meines Aufenthalts im DLC lerne ich auch an CNC Dreh- und Fräsmaschinen zu arbeiten, die zum Teil über die gleichen Steuerungen wie in der Produktion verfügen.

Ausbildung.de:

Aber jetzt mal ganz ehrlich…

Denise Thomae und Luca Hanselmann:

Erst die Abwechslung im Team macht das 3. Lehrjahr besonders spannend! Auch berufsgruppenübergreifend wird an so manchen Projekten gemeinsam gearbeitet: Wir Industriemechaniker sind nicht nur an den Maschinen tätig und die Elektriker nicht nur mit Verkabelungen beschäftigt, wie das üblicherweise der Fall ist. Ob es das Bauen eines Insektenhauses ist, die MinTec-Projekte im Kindergarten oder die vielen unterschiedlichen Schulungen – all das macht die Ausbildung erst so richtig abwechslungsreich.

Dank des DLCs sind wir für die Zeit nach der Ausbildung bestens vorbereitet. Denn auch dann gilt es, selbstständig und eigenverantwortlich zu arbeiten. In unserer späteren Übernahmeabteilung lässt sich so die Arbeit einfacher bewältigen.

Das Azubi-Interview mit Lucca Di Leo - Bürkert Fluid Control Systems

  • Name des AuszubildendenLucca Di Leo
  • AusbildungProduktionstechnologe/-technologin
  • AusbildungsjahrKeine Angabe

Ausbildung.de:

Welche Voraussetzungen braucht man um eine Ausbildung als Produktionstechnologe zu beginnen?

Lucca Di Leo:

  • grundlegendes technisches Verständnis
  • logisches Denken 
  • schnell und präzise Arbeitsweise
  • Teamfähig

Ausbildung.de:

Wie verläuft die Ausbildung?

Lucca Di Leo:

Im ersten Ausbildungsjahr lernen wir die Grundlagen der Elektrotechnik wie beispielsweise der Aufbau von Installationsschaltungen, Löten, das Bestücken von Platinen und vieles mehr. Weiterhin werden uns die Grundlagen der Metallbearbeitung beigebracht. Dazu gehört Bohren, Feilen, Drehen und Fräsen – sowohl mit konventionellen als auch mit CNC-Maschinen. Dies dient dazu, Prototypen selbst anzufertigen und später auch diese zu optimieren.

Im zweiten Ausbildungsjahr werden uns Einblicke in die einzelnen Abteilungen ermöglicht, um möglichst viele Bereiche des Betriebs kennenzulernen und somit später ein umfassendes Verständnis für den Produktionsablauf mitzubringen.

Das dritte und letzte Ausbildungsjahr sind wir im so genannten Azubi-DLC (Azubi Dienstleistungscenter). Dort kommt unser Wissen, das wir uns im ersten und zweiten Ausbildungsjahr angeeignet haben, zum Einsatz. Wir bekommen Aufträge, die uns verschiedene Bereiche zusenden. Wir bearbeiten und optimieren diese oder fertigen sogar neue Produkte wie beispielsweise Schränke, Arbeitstische oder Analgen an.

Ausbildung.de:

Wie läuft die Schule ab?

Lucca Di Leo:

In den meisten dualen Ausbildungsberufen findet die Berufsschule ein bis zwei Mal pro Woche statt. Wir Produktionstechnologen haben hingegen alle sechs Wochen einen zweiwöchigen Blockunterricht. Vorteil dabei ist, dass wir uns besser, intensiver und ununterbrochen auf Klassenarbeiten vorbereiten können. Team- und Projektarbeit wird in der Schule groß geschrieben. Es ist sehr wichtig, in einer Gruppe gemeinsam zu einer Lösung zu kommen. Vergleichbar ist das mit der Projektarbeit im Betrieb.

Da der Beruf noch nicht lange als Ausbildungsberuf angeboten wird, gibt es dementsprechend auch wenige Schulen, die die Ausbildung unterstützen. In ganz Deutschland gibt es drei davon, die für uns nahegelengste ist in Aalen. Um nicht jeden Tag zur Schule fahren zu müssen, wird uns von Bürkert eine kleine Wohnung in der Nähe zur Verfügung gestellt. Von dort aus sind es nur wenige Minuten zur Schule.

Ausbildung.de:

Was machen Produktionstechnologen, wenn wir mit der Ausbildung fertig sind?

Lucca Di Leo:

Ausgelernt sind wir in vielen Bereichen einsetzbar – überall dort, wo es etwas zu verbessern gibt. Als Produktionstechnologen sind wir das Bindeglied zwischen Entwicklung und Produktion. Wir sind von Anfang an bei einem Projekt dabei und begleiten es solange, bis es beim Kunden verbaut wird. Falls das Produkt Probleme aufweist, sind wir Ansprechpartner für Forschung und Entwicklung, Produktion, Qualitätsmanagement und Qualitätssicherung sowie den Kunden selbst. Gemeinsam wird dann an einer Lösung gearbeitet.

Das Azubi-Interview mit Sally Peterson, Stefan Egner, Jan Klappenecker, Jonas Brand, Natalie Geist und Dimitrios Trikalinos - Bürkert Fluid Control Systems

  • Name des AuszubildendenSally Peterson, Stefan Egner, Jan Klappenecker, Jonas Brand, Natalie Geist und Dimitrios Trikalinos
  • AusbildungIndustriemechaniker/in
  • AusbildungsjahrKeine Angabe

Ausbildung.de:

Erste Erfahrungen und Erlebnisse: Im Gespräch mit den neuen Auszubildenden. Wie ist euer erster Eindruck von Bürkert?

Sally Peterson, Stefan Egner, Jan Klappenecker, Jonas Brand, Natalie Geist und Dimitrios Trikalinos:

Wir sind uns alle einig. Bürkert ist eine sehr moderne Firma mit sehr freundlichen Mitarbeitern, die uns herzlich bei Bürkert empfangen haben.

Ausbildung.de:

Wie waren die ersten Schultage?

Sally Peterson, Stefan Egner, Jan Klappenecker, Jonas Brand, Natalie Geist und Dimitrios Trikalinos:

In der Klasse wurden die Azubis alle gut aufgenommen. Vor allem die Technischen Produktdesigner Sally Peterson, Stefan Egner und Jan Klappenecker haben schon in den ersten Wochen viel Neues dazu gelernt.

Ausbildung.de:

Von was wart ihr in den ersten Tagen besonders überrascht?

Sally Peterson, Stefan Egner, Jan Klappenecker, Jonas Brand, Natalie Geist und Dimitrios Trikalinos:

Auch hier sind sich alle einig: Die Einführungswoche war sehr abwechslungsreich und ein toller Start in die Ausbildung. Industriemechaniker Dimitrios ergänzt: „Die vielen Aufgaben und Aktivitäten waren ein super Einstieg“.

Ausbildung.de:

Wie stellt ihr euch die kommenden Ausbildungsjahre vor?

Sally Peterson, Stefan Egner, Jan Klappenecker, Jonas Brand, Natalie Geist und Dimitrios Trikalinos:

Viel Neues lernen und Spaß bei der Arbeit zu haben, das wäre toll. Die Industriemechaniker freuen sich darauf, noch viel im Bereich Zerspanung bzw. der Bearbeitung von Werkstücken kennenzulernen.

Ausbildung.de:

Was hat euch bis jetzt am meisten Spaß gemacht?

Sally Peterson, Stefan Egner, Jan Klappenecker, Jonas Brand, Natalie Geist und Dimitrios Trikalinos:

Produktionstechnologe Jonas Brand gefällt es sehr, im Rahmen eines Kleinprojekts ein Bauteil bzw. eine Baugruppe zu bearbeiten und herzustellen (z.B. einen Druckluftmotor). Diese abwechslungsreichen Aufgaben gefallen auch den Industriemechanikern. Die Technischen Produktdesigner dagegen lernen gerade, Zeichnungen und Bauteile am Computer mit einem CAD-Programm zu erstellen.

Ausbildung.de:

Was hast du von deiner Ausbildung erwartet und haben sich diese Erwartungen bestätigt bzw. diese Wünsche erfüllt?

Sally Peterson, Stefan Egner, Jan Klappenecker, Jonas Brand, Natalie Geist und Dimitrios Trikalinos:

Alle wünschten sich einen guten Ausbilder und freundliche Ansprechpersonen, die ihnen helfen, wenn man mal nicht weiterkommt. Dieser Wunsch ging auch für alle in Erfüllung.

Ausbildung.de:

Was würdet ihr einem neuen Azubi mit auf den Weg geben?

Sally Peterson, Stefan Egner, Jan Klappenecker, Jonas Brand, Natalie Geist und Dimitrios Trikalinos:

Die Technischen Produktdesigner sind der Meinung, dass neue Azubis offen sein sollten, neue Kontakte zu knüpfen. So macht die Arbeit mehr Spaß und es schafft eine angenehme Arbeitsatmosphäre. Auch die anderen sind der Meinung, dass man bei seiner Arbeit viel Spaß und Motivation mitbringen soll, denn dann hat man hier bei Bürkert eine super Zeit und eine super Ausbildung.

Arbeitet ihr noch nicht bei Bürkert aber habt jetzt Lust darauf bekommen? Dann bewerbt euch doch einfach für ein Praktikum, Ausbildungsplatz oder duales / kooperatives Studium. Wir freuen uns auch euch :)