ODER
Von der Theorie zur Praxis
Mein Einsatz bei einem unternehmensweiten Client-Rollout
Hi, ich bin Ben und befinde mich mittlerweile im zweiten Ausbildungsjahr meiner dualen Ausbildung zum Kaufmann für Digitalisierungsmanagement. Während meines ersten Ausbildungsjahres war ich innerhalb der GASAG-Gruppe jeweils für mehrere Monate in 3 verschiedenen Abteilungen eingesetzt:
Business IT (BITs): In dieser Abteilung konnte ich erste praktische Erfahrungen mit Power Apps und Power Automate sammeln. Dabei habe ich an digitalen Lösungen mitgearbeitet und Einblicke in verschiedene Schnittstellen innerhalb der GASAG-Umgebung erhalten. Die Arbeit war für mich besonders interessant, weil ich technische Zusammenhänge kennenlernen und eigene Lösungsansätze umsetzen konnte.
IT: Während meines Einsatzes in der IT bearbeitete ich Tickets und unterstützte den unternehmensweiten Client-Rollout. Außerdem erhielt ich einen Einblick in ein SAP-Rollenprojekt. Dadurch konnte ich sowohl den direkten IT-Support als auch größere technische und organisatorische Projekte kennenlernen.
NBB Einsatzplanung: In der Einsatzplanung vereinbarte ich telefonisch und per E-Mail Termine mit Kundinnen und Kunden. Zusätzlich plante ich Routen für Netzanschlussrevisionen. Dabei lernte ich, wie wichtig eine strukturierte Planung, zuverlässige Kommunikation und eine gute Abstimmung für reibungslose Abläufe sind.
Besonders in Erinnerung geblieben ist mir aber der unternehmensweite Client-Rollout, den ich während meines Einsatzes in der IT aktiv unterstützen durfte.
Bei diesem Rollout wurden die bisherigen Arbeitslaptops der Mitarbeitenden schrittweise durch neue Geräte ersetzt. Ziel war es, die technische Ausstattung zu modernisieren und dafür zu sorgen, dass alle Beschäftigten mit einem vollständig eingerichteten und einsatzbereiten Laptop weiterarbeiten konnten. Die IT plante und koordinierte dafür den gesamten Ablauf, von der Terminvergabe über die Vorbereitung der Geräte bis zur Datenübernahme und Übergabe.
Eine besondere Herausforderung war die Organisation: Rund 1.500 Mitarbeitende mussten terminlich koordiniert werden, ohne den laufenden Arbeitsbetrieb unnötig zu beeinträchtigen. Für jede Übergabe mussten passende Zeitfenster, vorbereitete Arbeitsplätze und ausreichend Ansprechpersonen zur Verfügung stehen. Dadurch wurde mir deutlich, wie wichtig eine vorausschauende Planung, klare Zuständigkeiten und eine gute Kommunikation bei einem Projekt dieser Größenordnung sind.
Zu Beginn erhielt ich ein kurzes Briefing zu meiner Rolle sowie eine Anleitung mit den einzelnen Arbeitsschritten. Mit „Einrichten“ war dabei deutlich mehr gemeint, als den neuen Laptop nur einzuschalten: Für jede Person musste das Benutzerkonto und OneDrive verbunden, Daten übertragen und zentrale Anwendungen wie Outlook und SharePoint eingerichtet werden. Je nach Arbeitsplatz mussten außerdem weitere benötigte Fachprogramme lokal installiert und geprüft werden.
Die praktische Umsetzung fand in einem größeren Büroraum mit mehreren vorbereiteten Arbeitsplätzen statt. Dort arbeiteten jeweils eine Person aus der IT und die zuständige Mitarbeiterin oder der zuständige Mitarbeiter gemeinsam am Gerätewechsel. Die Daten wurden größtenteils über OneDrive und das jeweilige Benutzerkonto auf den neuen Laptop übertragen. Anwendungen, die nicht automatisch übernommen wurden, mussten anschließend einzeln installiert oder angepasst werden. Genau an dieser Stelle konnte ich unterstützen: Ich beantwortete Fragen, gab Hinweise und half bei der lokalen Installation benötigter Programme.
Besonders spannend fand ich den direkten Bezug zur Berufsschule. Zur gleichen Zeit beschäftigten wir uns im Unterricht damit, wie Anwendungen lokal installiert und verwaltet werden. Dadurch konnte ich mein theoretisches Wissen direkt im Arbeitsalltag anwenden und gleichzeitig besser verstehen, warum standardisierte Abläufe und eine saubere Dokumentation in der IT so wichtig sind.
Rückblickend war der Einsatz beim Client-Rollout eine sehr wertvolle Erfahrung für mich. Ich konnte mein technisches Verständnis erweitern und erleben, wie ein größeres IT-Projekt praktisch organisiert wird. Gleichzeitig habe ich gelernt, dass neben technischem Wissen vor allem Teamarbeit, serviceorientierte Kommunikation und eine strukturierte Planung entscheidend sind. Der Einsatz hat mir gezeigt, wie vielseitig die Ausbildung zum Kaufmann für Digitalisierungsmanagement ist und wie eng technische und kaufmännisch-organisatorische Aufgaben miteinander verbunden sind.
Ich freu mich auf weitere spannende Erfahrungen während meiner Ausbildungszeit innerhalb der GASAG-Gruppe und kann jedem die Ausbildung nur ans Herz legen.
Seit 2015 gibt es bei der GASAG den Social Day, an dem wir Azubis an einem Tag im Jahr außerhalb unserer Büroräume etwas Gutes tun. Beim vierten Social Day ging es ins „Jona’s Haus“ in Berlin-Staaken.
„Jona‘s Haus“ hat es sich zum Ziel gesetzt, die Lebensbedingungen und Zukunftsperspektiven von Kindern und Jugendlichen aus sozial benachteiligten Familien nachhaltig zu verbessern. Zum Angebot gehören u.a. Hausaufgabenbetreuung, Förderung in den Bereichen Ernährung und Bildung, berufliche Orientierung und Freizeitangebote wie Sport oder Theater (stiftung-jona.de).
Wir haben zu elft ein neu erworbenes Gartengrundstück auf Vordermann gebracht und dem „Jona‘s Haus" viel Arbeit abgenommen. Dabei hatten wir trotz hohen Temperaturen und Anstrengung viel Spaß. Am Ende des Tages waren wir sehr stolz darauf, was wir alles zusammen geschafft hatten und wurden mit lieben Worten seitens des „Jona’s Haus“ belohnt:
„Vielen Dank noch mal für Euren Einsatz bei uns. Wir sind überwältigt von der Arbeit, die Ihr geleistet habt! Und wie gesagt, zur Einweihung und auch für einen spontanen Besuch seid Ihr uns immer herzlich willkommen.“ – Jona’s Haus
Im Rahmen des jährlichen Teamstaffellaufs der Berliner Wasserbetriebe nahmen auch wir Azubis an dem 5x5 km Lauf teil.
Jedes Jahr nehmen am Berliner Team-Staffellauf zahlreiche GASAG-Mitarbeiter teil. Da kommen einige GASAG-Trikots zusammen. Auch wir Azubis waren dabei: als Organisatoren des Events für alle GASAG-Läufer und mit eigener fünfköpfiger Staffel.
Unser Team bestand aus drei Azubis und zwei dualen Studenten. Wir entschieden uns für den Namen DIE SEITENSTECHER, da wir uns eher weniger auf den Lauf vorbereitet hatten. Somit war es am Ende kaum überraschend, dass wir auf den hinteren Plätzen in der Wertung landeten. Doch im Vordergrund stand bei uns auch nicht die Zeit, sondern der Spaß.
Bei der Ankunft am GASAG-Läuferlager herrschte bereits eine ausgelassene Stimmung. Bei sommerlichen Temperaturen stärkten wir uns am leckeren Buffet und vertrieben uns so die Zeit bis zum Start. Gegen 18:30 Uhr machte sich unsere erste Läuferin bereit zum Start. Als Staffelstab musste – witziger Weise – ein kurzes Stück eines Gasrohrs, der nach 5 km an den Nächsten weitergegeben werden musste.
Die Strecke verlief im Zick-Zack durch den Tiergarten und verleitete einen daher dazu, die Länge deutlich zu unterschätzen. Umso motivierender war es, dass es eine Gruppe von GASAG-Mitarbeitern gab, die einen auf den letzten Metern nochmal richtig angefeuert hat. Nach 2:40h kam unser 5. Läufern ins Ziel und wir waren sehr stolz, wir hatten alle durchgehalten. Den Abend ließen wir mit kühlen Getränken und spannenden Gesprächen ausklingen.
Wir freuen uns jetzt schon aufs nächste Mal!
Mein erstes Ausbildungsjahr als Industriekaufmann in der GASAG-Gruppe
Du fragst dich, wie eine Ausbildung zum Industriekaufmann oder Industriekauffrau in der GASAG-Gruppe aussieht? Dann nehme ich dich mit durch mein erstes Ausbildungsjahr!
Mein Start im letzten September in der GASAG-Gruppe begann direkt mit einem Highlight: einer Kennenlernfahrt nach Eberswalde. Dort hatte ich die Möglichkeit, die anderen Auszubildenden und dual Studierenden kennenzulernen. So konnten wir schon vor dem Arbeitsalltag Kontakte knüpfen und als Team zusammenwachsen.
Kundenzentrum – der perfekte Einstieg
Meine erste Station war das Kundenzentrum. Hier werden Kundinnen und Kunden persönlich beraten und bei ihren Anliegen unterstützt.
Zu Beginn habe ich bei Gesprächen zugehört und die Abläufe kennengelernt. Schon nach kurzer Zeit durfte ich aber selbst kleine Kundenanliegen bearbeiten. Außerdem habe ich bei der Vorbereitung der Nikolaus-Stiefelaktion mitgeholfen.
Besonders spannend fand ich, einen Einblick in die verschiedenen Produkte und Dienstleistungen der GASAG zu bekommen. Das hat mir geholfen, das Unternehmen und seine Kunden besser zu verstehen.
Immobilienmanagement – Zahlen und Praxis kombinieren
Anschließend wechselte ich in das Immobilienmanagement. Dort geht es um die Planung, Verwaltung und Instandhaltung von Gebäuden und Grundstücken.
Meine Aufgaben bestanden unter anderem aus der Erstellung und Auswertung von Excel-Analysen. Besonders interessant waren für mich die Außentermine mit den Technikern, bei denen ich die praktische Arbeit vor Ort kennenlernen konnte.
Eventteam – hinter die Kulissen von Veranstaltungen blicken
Meine dritte Station war der Kommunikationsservice im Eventteam.
Hier durfte ich bei der Planung und Organisation verschiedener Veranstaltungen unterstützen. Dazu gehörten die Vorbereitung von Materialien, das Verpacken von Eventausstattungen und die Recherche geeigneter Veranstaltungsorte.
Mir hat besonders gefallen, dass die Aufgaben sehr abwechslungsreich waren und ich früh Verantwortung übernehmen durfte.
Recruiting – Einblicke in den Bewerbungsprozess
Danach ging es für mich ins Recruiting der Personalabteilung.
Dort habe ich Bewerbungen gesichtet, Termine für Kennenlern- und Vorstellungsgespräche vereinbart und einen spannenden Einblick in den Bewerbungsprozess erhalten.
Besonders positiv fand ich, dass mir von Anfang an verantwortungsvolle Aufgaben übertragen wurden und ich aktiv mitarbeiten konnte.
Aktuell im Personalservice
Zurzeit bin ich im Personalservice eingesetzt. Hier werden Mitarbeitende betreut und personalrelevante Prozesse organisiert.
Aktuell lerne ich die verschiedenen Aufgaben und Abläufe kennen und bekomme einen guten Überblick darüber, wie wichtig dieser Bereich für das Unternehmen ist.
Berufsschule und Praxis – die perfekte Kombination
Neben meiner Arbeit im Unternehmen besuche ich an zwei Tagen pro Woche die Berufsschule. Dort lernen wir die theoretischen Grundlagen, die wir im Arbeitsalltag brauchen.
Themen wie Buchhaltung, Vertragsrecht, Lagerwirtschaft oder Lieferbedingungen werden verständlich erklärt und anschließend oft direkt im Unternehmen angewendet. So lassen sich Theorie und Praxis optimal miteinander verbinden.
Mein Fazit nach dem ersten Jahr
Mein erstes Ausbildungsjahr bei der GASAG war abwechslungsreich, lehrreich und spannend. Jede Abteilung hat mir neue Einblicke gegeben und gezeigt, wie viele unterschiedliche Aufgaben in einem großen Unternehmen zusammenkommen.
Besonders gefällt mir, dass ich nicht nur zuschaue, sondern von Anfang an aktiv mitarbeiten und Verantwortung übernehmen darf.
Ich freue mich schon auf mein zweites Ausbildungsjahr und darauf, weitere Bereiche kennenzulernen, neue Erfahrungen zu sammeln und mein Wissen auszubauen.
Wenn du Interesse an kaufmännischen Themen hast und eine abwechslungsreiche Ausbildung suchst, kann ich dir die Ausbildung zum Industriekaufmann bei der GASAG definitiv empfehlen! 🚀💙
Die Ausbildung ist zu Beginn darauf ausgerichtet, die Grundlagen der Metallverarbeitung zu lernen, also zum Beispiel Feilen, Sägen und Bohren. Aber auch der Bau von Formstücken für Rohre gehört dazu. Und natürlich Schweißen.
Klar. Ich muss natürlich Schutzkleidung tragen. Ne Schweißerbrille und ne Mütze, damit mir die Haare nicht abbrennen. Und je nach Schweißart manchmal auch Schürze, Handschuhe und Gamaschen aus Leder.
Nein, als kleines Kind wollte ich eigentlich mal Primaballerina werden. (lacht)
Ich war in den großen Ferien immer bei meinem Opa in Jena. Er hatte eine Werkstatt und hat mir viel beigebracht. Mal haben wir ein Bett gebaut, mal im Garten gewerkelt. Da habe ich gemerkt – einen Bürojob wie meine Mutter würde ich nie machen.
Ja, einmal. Im Fokus stand an dem Tag aber Elektrotechnik. Das war nicht so meins.
Zur Orientierung habe ich nach der Schule zunächst ein Technisches Jahr für junge Frauen absolviert. Das ist ein Programm, das Einblicke in vermeintliche Männerberufe gibt. Direkt im ersten Teilabschnitt war ich bei der NBB und habe bei der Arbeit in der Werkstatt von der Ausbildung erfahren. Kurz darauf ging meine Bewerbung raus.
Ich mache keinen Unterschied zwischen Männer- und Frauenberufen. Ich bin schon damit groß geworden und wusste, dass ich so was genauso gut machen kann.
Nachdem ich in der Schule mal ein Praktikum in einer Bibliothek gemacht habe, war meine Mutter zunächst überrascht, dass ich nun tatsächlich etwas Technisches machen wollte. Sie hat mich dreimal gefragt, ob ich wirklich sicher sei. Genauso wie alle anderen, denen ich davon erzählt habe. Auch wenn ich heute neue Leute treffe und sage, was ich mache, ist die Überraschung groß. In den Augen vieler ist das nicht normal und so schreiben mir die meisten eben doch einen Bürojob zu. Ganz stereotypisch.
Je älter die Leute sind, desto größer ist die Verwunderung und desto länger brauchen sie, um meine Berufswahl zu verstehen. Das habe ich zum Beispiel gemerkt, als mein Opa mich seinen Freunden vorgestellt hat. Die waren fast schon geschockt. Jüngere verstehen so etwas eher und sind aufgeschlossener.
Ich merke natürlich, dass ich nicht gleich ernst genommen werde und so mancher mir die Ausbildung nicht zutraut, aber da habe ich von Anfang an drüber gestanden. Ich mache das und ziehe das durch.
Leider immer noch sehr langsam. Es fängt ja schon in der Kindheit an. Mädchen tragen meist rosa, die Jungs blau. Dadurch werden Kinder gleich in klassischen Rollenbildern geprägt.
Im Verhältnis zum allgemeinen Erstaunen ganz, ganz selten. Vielleicht 1:100. Das sind dann Leute, die das Thema sowieso fördern und gut finden.
Ich bin die einzige Frau in unserem Ausbildungsjahrgang, unwohl fühle ich mich aber nicht. Im Gegenteil. Wir verstehen uns gut. Auch dass ich mit Abstand die Kleinste bin, ist kein Problem: Zwar ist der Tisch zu hoch, mir wurde aber eine Platte davorgelegt, damit ich etwas höher stehe.
Nein. Ich erinnere mich nur noch an einen Fall während des Technischen Jahres. In einem Betrieb gab es nur eine Umkleide. Die war natürlich von den Männern belegt, sodass ich jeden Morgen in voller Montur in der Bahn zur Arbeit saß. Das war selbst für mich etwas ungewohnt, als mich die Leute alle angesehen haben. Aber nach ein paar Tagen war es mir egal. Und wer weiß, vielleicht ist das Bild irgendwann ganz normal.
Jedes Jahr organisiert die Jugend- und Auszubildendenvertretung (JAV) der NBB für alle Auszubildenden und dualen Studenten des GASAG-Konzerns zwei Sporttage. Der eine findet in den Sommer-, der zweite in den Herbstferien statt.
Die JAV kümmert sich dabei um das Einholen von Angeboten bis hin zur Durchführung dieses Events. Die Sporttage bieten jedes Mal eine sportliche und aktive Abwechslung zum Arbeitsalltag im Büro oder in der Werkstatt. Der Gesundheitsgedanke soll dabei jedoch nicht untergehen – dementsprechend wird auch unter Berücksichtigung der Wünsche der Auszubildenden und Studenten sowie der Aktivitäten der letzten Jahre nach einem passenden sportlichen Ereignis gewissenhaft recherchiert.
Verantwortliche der Sporttage ist die JAV – die Auszubildenden sind dabei ganz unter sich. Es gibt niemanden, der uns dabei auf die Finger schaut.
Die Sporttage bieten eine gute Gelegenheit, um sich mit Azubi- und Studentenkollegen frei und individuell auszutauschen, Eindrücke zu sammeln und Erfahrungsberichte aus den Töchterunternehmen zu hören.
Hier ein Ausschnitt vom Sporttag im August. Gemeinsam waren wir in Potsdam. Wir haben mit Drachenbooten eine kleine Tour zu einem nahe gelegenen Waldbad gemacht und dort einen gemütlichen Nachmittag verbracht. Es gab die Möglichkeit, sich im Wasser eine kleine Abkühlung zu holen, an Land hatte man die Möglichkeit, Volleyball zu spielen. Um den für den Sporttag benötigten Energiebedarf zu decken, gab es natürlich auch eine kleine Mahlzeit. Dafür hat uns der Betreiber der Firmenkantine Lunchpakete zusammengestellt.
Die JAV freut sich immer über eine rege Beteiligung. Auch du hast die Möglichkeit, dabei zu sein. Werde Azubi oder Student bei der GASAG-Gruppe und erlebe die Vielfalt an Angeboten, die wir zu bieten haben! Wir freuen uns darauf, auch dich bei den Sporttagen begrüßen zu dürfen.
Die Jugend-und Auszubildendenvertretung der NBB
Anfang des Jahres bekam ich von meinen Ausbildern eine besondere Frage: Ob ich Lust hätte, bei einem Werbevideo der GASAG-Gruppe mitzuwirken, wo die Ausbildung zur Anlagenmechaniker Fachbereich Rohrsystemtechnik vorgestellt wird? Überlegen musste ich das nicht lange und am Ende war es eine schöne Erfahrung. Wir hatten viel Spaß bei dem Drehtag, wo wir die Szenen über ungefähr acht Stunden gestaltet haben. Dabei war es natürlich, dass ich meine Meinung einbringen konnte, wie das Video in 30 Sekunden meine Arbeit am besten zeigt, und so bin ich mit dem Ergebnis auch echt zufrieden.
Meine Freunde wussten vom Video gar nichts, haben es aber auf Instagram gesehen, mich dann angeschrieben und nachgefragt, ob ich das tatsächlich bin. Sie fanden das voll cool. Mitunter werde ich aber inzwischen sogar in der Bahn angesprochen – von freundlichen Leuten in allen möglichen Sprachen. Ungewohnt ist das schon, wenn man erkannt wird und Leute viel Glück für die Ausbildung wünschen. Viele sprechen mir Mut zu und finden es gut, dass eine Frau diese Ausbildung macht.
Dabei hoffe ich, dass sich die Vorstellungen von Berufen in Zukunft ändern können. Im Handwerk kommt es tatsächlich nicht auf dein Geschlecht an, sondern auf deine Fähigkeiten, und die vielen Frauen in Pflegeberufen beweisen schon, dass wir mit körperlichen Belastungen umgehen können. Es wäre einfach auch schade, wenn nur Männer ein so wichtiges Thema wie den Umbau der Energieversorgung vorantreiben würden. Ich erlebe es als positiv, dass wir auch Frauen im Dienst sind, das bereichert bestimmt jeden Arbeitsplatz.
Natürlich ist es jetzt nicht so, dass ich wegen des Videos mit Sonnenbrille durch Berlin fahren muss, um nicht erkannt zu werden. Die bestärkenden Kommentare in der Bahn schrecken mich aber nicht davon ab, in Zukunft mal wieder eine Unternehmenskampagne zu unterstützen.
Die GASAG-Gruppe wirbt damit, wie Familienfreundlich und vielfältig sie ist und das stimmt das auf jeden Fall.
Ich habe meine Ausbildung zur Kauffrau für Digitalisierungsmanagement gestartet, als mein Kind ungefähr 1 Jahr alt war. Zunächst hatte ich Respekt davor, wie das wird, Ausbildung mit Kleinkind, doch die ersten Bedenken wurden mir schnell genommen.
In der dualen Ausbildung hatte ich 2x in der Woche Berufsschule und an 3 Tagen war ich im Büro oder Homeoffice. In der GASAG Gruppe dürfen bereits Azubis 50% Homeoffice machen und es gibt sogar einige Eltern-Kind-Büros. Das hat mir meinen Alltag auf jeden Fall erleichtert.
Doch nicht nur die Rahmenbedingen sind für mich perfekt gewesen. Die Ausbildungszeit an sich gestaltete sich ausgesprochen abwechslungsreich. Nach dem Einstieg mit Seminaren und Onboardingausflügen ging es in den ersten Fachbereich, die IT.
Ungefähr alle 3 Monate wechselt man als Azubi die Fachbereiche. Von der IT ging es über Marketing, Personal und Immobilienmanagement auch in den Netztechnisch geprägten Bereich des Instandhaltungsservice (um nur eine kleine Auswahl zu benennen).
Diese Erfahrungen haben mich nicht nur beruflich, sondern auch persönlich weiterentwickelt.
Zum Beispiel in der Frage worauf ich achten sollte, wenn ich einen Mietvertrag unterschreibe. Oder letztens, als mich mein Kind fragte, wieso die Autos vom Entstörungsdienst so groß sind und ich ihm erzählen konnte, welche Werkzeuge die Kolleg*innen im Auto haben, um Störungen zu beheben.
Für mich war es genau die richtige Ausbildung und ich bin sehr glücklich auch in Zukunft Teil der GASAG Gruppe zu sein.
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