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Interview mit Eduard

Eduard
Maurer/in
Foto des/der Interview-Partners/in
Keine Angabe
Mein Start in die Ausbildung zum Maurer🏗️👷‍♂️✨


Hallo, ich bin Eduard Kehl und 22 Jahre alt. 😊

Nach meinem Abitur 🎓 und einem kurzen Einblick ins Bauingenieurwesen-Studium 📐🏗️ wurde mir schnell klar: Ich möchte nicht nur planen, sondern selbst anpacken 💪. So bin ich beim Handwerk gelandet – und habe mit der Ausbildung zum Maurer 👷‍♂️ meinen idealen Weg gefunden.

Die ersten Monate meiner Ausbildung bei Otto Quast waren abwechslungsreich 🌟 und voller neuer Erfahrungen. Ich durfte von Anfang an aktiv auf Baustellen 🏢 mitarbeiten und beispielsweise Wände mauern 🧱, Fundamente gießen 🛠️ und kleinere Projekte eigenständig betreuen. Es ist ein großartiges Gefühl, am Ende des Tages zu sehen, was man geschafft hat 🏆. Besonders spannend finde ich, dass jede Baustelle ihre eigenen Herausforderungen mit sich bringt 🤔 – das macht den Beruf nie langweilig.

Von meinen Kollegen wurde ich super aufgenommen 🙌, und die Unterstützung im Team hat mir den Einstieg sehr erleichtert 🤝. Auch die Zeit im Ausbildungszentrum 🏫 war wichtig, um die Grundlagen zu lernen 📘 und mich mit den verschiedenen Werkstoffen und Techniken vertraut zu machen 🛠️. Diese Kombination aus Theorie und Praxis ⚖️ ist es, was eine handwerkliche Ausbildung so besonders macht.

Was mich am Handwerk besonders begeistert, ist die greifbare und nachhaltige Arbeit 🌱. In einer Zeit, in der vieles digital und vergänglich ist 💻⏳, hat das Handwerk eine goldene Zukunft ✨. Gut ausgebildete Fachkräfte werden immer gebraucht 🔧, und es ist ein tolles Gefühl, etwas mit den eigenen Händen zu erschaffen ✋, das über Jahrzehnte Bestand hat 🏛️.

Ich bin gespannt, was die nächsten Jahre bringen 🌟, und freue mich darauf, meine Fähigkeiten weiter auszubauen 📈. Allen, die sich für eine Ausbildung interessieren, kann ich nur sagen: Traut euch! 🚀 Das Handwerk bietet nicht nur Sicherheit, sondern auch die Möglichkeit, stolz auf das zu sein, was ihr schafft 👏.

Interview mit Curtis

Curtis
Land- und Baumaschinenmechatroniker/in
Foto des/der Interview-Partners/in
Keine Angabe
Ausbildung als Land- und Baumaschinenmechatroniker/in

Hallo,👋

ich heiße Curtis, bin 16 Jahre alt und habe im August 2024 meine Ausbildung zum Land- und Baumaschinenmechertroniker begonnen.

Ich bin auf die Idee gekommen diesen Beruf zu erlernen, weil ich mit meinen Onkel einen Traktor 🚜 restauriert habe.

Als in der Schule das 3- wöchige Praktikum anstand habe ich bei der Firma OTTO QUAST nachgefragt und durfte das Praktikum dort absolvieren. ✔️

Danach stand für mich fest: Ich würde gerne hier 📌 meine Ausbildung machen. Also habe ich mich beworben. Mit meinem Schulabschluss hätte ich auch Abitur machen können, das wollte ich aber nicht.

Ich durfte meine Ausbildung beginnen 👐 und die ersten zwei Wochen auf verschiedenen Baustellen im Tief- und Straßenbau arbeiten. Ich war z.B. in Freudenberg und habe dort Bordsteine gesetzt .

Die zwei Wochen auf der Baustelle waren sehr interessant und die Arbeitskollegen waren alle sehr nett 🍀. Durch dieses Baustellenpraktikum🚧 konnte ich zahlreiche Baumaschienen kennenlernen und sehen, welche Arbeiten diese auf unseren Baustellen verrichten. Das hilft mir, wenn diese nun zur Reparatur in unsere Schlosserei kommen.🔧

In der Schlosserei ist es sehr abwechslungsreich 🎨. Mal ist man auf der Baustelle im Außendienst und mal in der Schlosserei. Wir reparieren z. B. Kettenbagger, Planierraupen oder Straßenwalzen. Ich darf schon sehr viel machen wie Inspektionen oder andere Dinge. Und es ist schön zu sehen, wenn alles wieder läuft und die Kollegen 👷👷‍♀️ auf der Baustelle damit arbeiten können.

Ich freue ich schon auf die nächsten Jahre!🖐

Interview mit Philipp

Philipp
Straßenbauer/in
Foto des/der Interview-Partners/in
Keine Angabe
Mein Alltag als Straßenbauer🚧🏗️


Servus,👋

ich bin Philip (18 Jahre alt) und möchte euch heute in meinen Alltag als Azubi zum Straßenbauer bei Otto Quast mitnehmen.

Dieser Weg, welchen ich aktuell bestreite, war eigentlich gar nicht so gedacht. 🤪

Aber erstmal ein wenig zu meiner Person: 😊

Während meiner Schulzeit wollte ich die ganze Zeit Bauleiter oder Bauingenieur werden. Durch meinen Werdegang in meiner Schulzeit, schien dies auch ein mögliches Ziel zu sein. Nach diesem Ziel strebte ich eine lange Zeit. Jedoch kam es so, wie es so oft kommt. Kurz vor dem Ziel gelingt etwas nicht oder etwas geht schief. 📉

So auch bei mir. Mein Abitur habe ich erfolgreich in den Sand gesetzt! 😒

Während ich auf meine Ergebnisse vom Abitur wartete, begann ich bereits das Duale Studium. Dieses ist eine Kooperation zwischen der Universität (in diesem Fall der Universität Siegen), dem Aus- und Weiterbildungszentrum Bau in Kreuztal-Fellinghausen und meinem Betrieb. Nach dem ersten Monat Duales Studium war klar, es wird nicht reichen. 🛑

Was nun? 🤔

Ich habe mich mit der Personalabteilung zusammengesetzt und wir haben uns beratschlagt. Schlussendlich haben wir entschieden, dass ich erstmal meine Ausbildung machen sollte und im Anschluss schaue, wie es weiter geht. 🍀

Im Dualen Studium wollte ich die Ausbildung zum Maurer starten. Während ich in dem Grundlehrgang im AWZ war, merkte ich aber immer mehr, dass dieser Beruf eigentlich gar nicht zu mir passt. Mir machte es als Straßenbauer im Tiefbau viel mehr Spaß. Auch die Noten waren dort besser😉

Und so läuft eine Ausbilung bei Otto Quast:
Nachdem du ein sehr nettes und freundiches Bewerbungsgespräch👌 in unserem Firmensitz in Siegen-Weidenau geführt hast, geht es in deine Ausbildung.

Vorne weg, die Ausbildung ist abwechslungsreich und du erlebst alle Themenfelder der Bau-Branche. 🤗

Aus- und Weiterbildungszentrum Bau in Kreuztal Fellinghausen:
Das Aus- und Weiterbildungszentrum Bau in Kreuztal-Fellinghausen ist eine Art praktische Schule.🏗

Hier lernst du alles wichtige was du an praktischem für die Prüfung und dein späteres Berufsleben können musst. 💯

Angefangen bei Bordsteine setzen, über Pflastern und Natursteine kloppen bis hinzu Berechnungen aus dem Bauwesen ist alles dabei.

Ein wenig Theorie darf natürlich auch nicht fehlen.😉 Um alle praktischen Werkstücke bauen zu können, muss man einiges an Theorie vorher verstehen und anwenden können.

Oftmals arbeitet man mit vielen anderen Azubis an eigenen Solo-Werkstücken. Nach und nach kommen Werkstücke zu zweit oder sogar als Gruppe hinzu.

Hierbei kann man sich immer beweisen und viel üben. 🏋

Im AWZ wurde ich gut aufgenommen und wir haben uns allesamt in das Lehrjahr eingepflegt. Wir fungieren als eine super Truppe und reden viel während der Arbeit zusammen. 🗣

Außerhalb deines eigenen Baufeldes, lernst auch kurz und knapp die anderen Bereiches des Bauhandwerkes kennen. Dies kann einem später ebenfalls sehr hilfreich sein. 🔨

Berufsschule Technik in Siegen:
Die Berufsschule ist das genaue Gegenteil 🤜🤛 vom AWZ-Bau in Kreuztal-Fellinghausen. Hier geht es hauptsächlich um Theorie, Berechnungen und Wirtschaft.

Aber auch hier, ist es wichtig aufzupassen und mitzumachen. 💡

Im ersten Lehrjahr schaut man in alle Bereiche der Baubranche und lernt jedes Lernfeld genauestens kennen. Ab dem zweiten Lehrjahr geht es dann nur noch spezifisch um den eigenen Ausbildungsberuf.

Am Ende eines jeden Blockes wird pro Fach eine Klausur geschrieben. Für diese sollte man vernünftig lernen und sich vorbereiten. 📓

Baustelle:
Ich wurde zu Beginn meiner Ausbildung als erstes, so wie jeder andere Azubi auch, auf die Baustelle geschickt. Dort durfte ich mal reinschnuppern und alles besser kennlernen. 🙏

Auf der Baustelle lernt man den Beruf erst richtig kennen. Man lernt viele Dinge anzuwenden und besser zu verstehen. Oft wird man aber auch vor Herausforderungen gestellt. Diese gilt es dann zu meistern, um dem Polier oder dem Vorarbeiter zu zeigen, dass man sich mit schwierigen Situationen auseinandersetzen kann und diese bearbeitet bekommt. 💯

Das Team auf meiner Baustelle ist super. Unterstützen einen, wollen das man immer neue Dinge erlernt und erklären alles. 👍

In den Pausen reden wir oftmals und lachen viel über unterschiedlichste Dinge. Man wird in viele Dinge mit einbezogen und kann vieles kennenlernen.

Zu Beginn wollte jeder so ein bisschen wissen wie man ist, was man schon so kann und wie man als Person, aber auch im privaten ist. Das fand ich persönlich sehr gut, weil man dadurch das Gefühl bekam, dass man wahrgenommen und beachtet wird. 🙌

Der Start auf der Baustelle war somit erfolgreich und als sehr angenehm einzustufen.


Zusammengefasst:
Alles in allem bin ich persönlich sehr zufrieden mit meiner Ausbildung. Ich schaffe es, erreiche gute Noten und habe ein sehr positives Arbeitsklima. 🤲

In der Berufsschule bin ich aufgrund meines Fachabiturs einigen ein paar Schritte voraus, aber dafür kann man die Kollegen unterstützen und Ihnen helfen. 📘

Im AWZ sind alle bei Null gewesen und helfen sich gegenseitig. Jeder kann eine gewisse Sache besser und alle haben noch Arbeiten, die sie viel üben müssen. Das ist allerdings normal. Bei mir sind es die Natursteine die nicht klappen💩

Auf der Baustelle wurde ich wie eben schon erwähnt freundlich begrüßt und in Empfang genommen.

Unsere Firma ist allgemein sehr modern gehalten und ist immer ansprechbar. Für jedes Problem wird eine Lösung gesucht und gefunden. 🔋


Ich fühle mich absolut wohl und bin glücklich über diesen Verlauf meines Werdegangs.

Über viele weitere neue Azubis freuen wir uns jedes Jahr eneut🙂

Schöne Grüße und Bis dahin

Philip

Interview mit Luca

Luca
Bauzeichner:in
Foto des/der Interview-Partners/in
Keine Angabe
🚀 Mein Start als Bauzeichner bei OTTO QUAST 📏


Hallo,👋🏻

mein Name ist Luca, ich bin 16 Jahre alt und habe im August meine Ausbildung zum Bauzeichner bei OTTO QUAST begonnen. 💥

Nach meinem Praktikum✏️ bei OTTO QUAST als Bauzeichner in der 9. Klasse, war für mich klar: Ich möchte Bauzeichner werden.😁

Also habe ich mich auf die Stelle zum Bauzeichner bei OTTO QUAST und meine Schullaufbahn am FJM-Gymnasium nach der 10. Klasse beendet 🎓, um in die Berufswelt zu starten.

Ich wurde Dank meiner netten Kollegen sehr gut aufgenommen und habe mich direkt wohlgefühlt. 👍🏻Natürlich ist erstmal alles neu, aber ich konnte mich schnell eingewöhnen. 🍀

In den ersten drei Monaten 📆 habe ich zunächst per Hand am Zeichenbrett gezeichnet. Am Anfang mit leichten Projektions- und Konstruktionsaufgaben, bis hin zu ganzen Werkpläne von unseren Betonfertigteilen.

Seit zwei Monaten zeichne am PC 💻 mit "Strakon", unserem CAD Programm. Hier habe ich auch mit leichten Übungen angefangen, die mir das Programm näher gebracht haben. Mittlerweile zeichne ich 3D-Modelle und mache aus ihren Bauteilen Werkpläne.

All das wäre mir nicht so leicht gefallen, wenn ich nicht so nette und hilfsbereite Kollegen hätte, die mir jede Frage beantworten können.🙌

Wer also Spaß am zeichnen hat und sich für die Planung am Bau interessiert, ist mit einer Ausbildung zum Bauzeichner bei OTTO QUAST bestens aufgehoben.😊

Interview mit Tim Jonas

Tim Jonas
Beton- und Stahlbetonbauer
Foto des/der Interview-Partners/in
19 Jahre
3. Ausbildungsjahr
Warum hat du dich für den Ausbildungsberuf Beton- und Stahlbetonbauer entschieden? Was gefällt dir daran?

Ich bin eher ein aktiver Mensch, ein Bürojob wäre also nichts für mich. Die Frage: "Was ist wohl das Richtige für mich?", stand bei mir sehr lange im Raum. Doch nach einem Praktikum und Ferienarbeit war mir klar, dass ich den richtigen Beruf gefunden habe.
Besonders gut gefällt mir die viele Abwechslung und zu sehen, was man mit den Händen erschaffen hat. Zu sehen wie aus dem nichts Wände, Stützen und daraus ganze Häuser und Hallen entstehen, ist etwas besonderes. Außerdem gibt es in meinem Beruf viele Fort- und Weiterbildungsmöglichkeiten, sodass der Beruf mir immer etwas Neues bietet.

Arbeitest du gerne bei deiner Firma?

Kurz und knackig: Ja! Ich wurde von Anfang an gut aufgenommen und komme gut mit meinen Kollegen zurecht. Außerdem bietet OTTO QUAST viele Perspektiven für die Zukunft. Besonders gut gefällt mir jedoch, dass man nach seinem Können und nicht dem Rang beurteilt wird.

Was macht ein Beton- und Stahlbetonbauer den ganzen Tag?

Bei den Beton- und Stahlbetonbauern muss man zunächst unterscheiden, ob man in einem Fertigteilwerk (eine Halle, wo man den Witterungsverhältnissen nicht direkt ausgesetzt ist) oder auf der Baustelle arbeitet.
Im Fertigteilwerk besteht der Arbeitstag darin große Betonfertigteile nach Plan zu fertigen, die später auf der Baustelle wie ein Puzzle zu einem Gebäude zusammengesetzt werden. Das passiert in unterschiedlichen Arbeitsschritten. Unter anderem müssen wir die Schalung aufbauen und zum Betonieren vorbereiten. Dazu verwendet man verschiedene Öle. Außerdem müssen verschiedene Einbauteile und die Bewehrung maßgenau eingebracht werden. Den Beton nach Rezept zu mischen, einzubringen und ordnungsgemäß zu verdichten und nachzubehandeln, gehört natürlich auch zu meinen Aufgaben.
Es gibt unendlich viele Möglichkeiten den Beton, der übrigens nicht immer langweilig und grau ist, und somit die Bauteile zu gestalten. Dadurch kommt so schnell keine Langeweile auf.

Wie bist du auf deine Firma und den Ausbildungsplatz aufmerksam geworden?

Auf die Firma bin ich durch das Internet, bei der Suche nach einer Praktikumsstelle, aufmerksam geworden. Beim anschließenden Praktikum wurde ich darauf hingewiesen, dass immer neue Azubis gesucht werden. Dadurch bin ich zu meinem Ausbildungsplatz gekommen.

Was sollte ein Bewerber, der sich für deinen Beruf interessiert, mitbringen?

Das wichtigste ist handwerkliches Geschick und räumliches Vorstellungsvermögen. Mein Meister sagt immer: "Ein guter Beton- und Stahlbetonbauer muss sich sein Gewerk im Kopf vorstellen und nach allen Seiten drehen können."
Gute Teamfähigkeit und Grundkenntnisse in Mathematik und Physik sind auch hilfreich.

Interview mit Dominik

Dominik
Straßenbauer
Foto des/der Interview-Partners/in
21 Jahre
3. Ausbildungsjahr
Dominik, du bist im dritten Lehrjahr und machst eine Ausbildung zum Straßenbauer. Wusstest du schon früh, diesen Beruf einmal zu ergreifen?

Nicht wirklich. Die Entscheidung kam eigentlich relativ spontan zum Ende der Schulzeit hin. Als ich mich entscheiden musste wie es nach der Schule weitergehen soll, stand für mich fest, dass es ein Bauberuf sein soll.

Warum ist es dann gezielt der Straßenbauer geworden?

Da ich Höhenangst habe, habe ich mich gegen einen Beruf im Hochbau entschieden, sondern bleibe gerne auf dem sicheren Boden. Dann habe ich ein Praktikum bei OTTO QUAST als Tief- und Straßenbauer gemacht. Das hat mir persönlich so viel Spaß gemacht, dass ich mich dazu entschieden habe, den Beruf des Straßenbauers zu erlernen.

Wie lange ging dieses Praktikum und was hast du damals für Eindrücke bekommen, damit deine Entscheidung in Sachen Berufswahl gefällt wurde?

Das Praktikum ging 2 Wochen. Ich habe verschiedene Arbeiten an Maschinen kennengelernt, Bordsteine gesetzt und dafür Beton verteilt. Auch beim Erstellen von Schotterplanum und bei Pflasterarbeiten war ich dabei.

Hast du deinen Traumberuf gefunden?

Auf jeden Fall kann ich das so sagen. Es macht mir sehr viel Spaß, die frische Luft tut einem während der Arbeit gut. Immer unterwegs zu sein, ist auch eine tolle Sache.

Wie lange dauert die Ausbildung genau?

Sie dauert drei Jahre. Zwei Jahre zum Tiefbaufacharbeiter und wenn man den Bogen raus hat und die Firma mit einem zufrieden ist, kann man noch das dritte Jahr zum Straßenbauer dranhängen.

Welche Voraussetzungen findest du wichtig, die ein junger Mensch für diesen Beruf mitbringen sollte?

Auf jeden Fall sollte man gut früh morgens aufstehen können und zeitlich flexibel sein. Dann ist es natürlich wichtig, Spaß zu haben, an der frischen Luft zu arbeiten, auch mal bei Regen. Zudem sollte man bereit sein, auch mal auf eine Baustelle zu fahren, die etwas weiter weg ist. Aber wenn man ein junger, offener und dynamischer Mensch ist und Freude an körperlicher Arbeit hat, ist der Beruf genau das Richtige.

Welche schulischen Voraussetzungen sind deiner Meinung nach wichtig, da in der Berufsschule ja sicherlich auch die Theorie nicht ohne ist?

Ein Hauptschulabschluss reicht grundsätzlich aus. Es sollte aber auf keinen Fall schlecht sein, weil die mathematischen Voraussetzungen da sein müssen. Auf welche Höhen wir in Erdflächen gehen dürfen, wie die Bodenbeschaffenheit sein muss oder Berechnungen zum Gefälle auf Straßen sind schon Dinge, wo Mathematik gefragt ist und beherrscht werden sollte.

Wie sehen deine beruflichen Ziele für die nächsten Jahre aus?

Da ich wahrscheinlich bei der Firma OTTO QUAST übernommen werde, möchte ich natürlich erst einmal alles vertiefen und genug Berufserfahrung sammeln. Dann kann ich mir schon vorstellen, später noch eine Weiterbildung zum Vorarbeiter oder Polier zu machen. Vielleicht werde ich auch irgendwann mal Bauleiter. Das würde schon gut in meine Planungen passen.

Interview mit Julian

Julian
Industriekaufmann/-frau
Foto des/der Interview-Partners/in
30 Jahre
2. Ausbildungsjahr
Was kannst du zukünftigen Industriekaufleuten von deiner Ausbildung berichten?

Mein Name ist Julian, ich bin 30 Jahre alt und jetzt im zehnten Monat meiner Ausbildung. Zuvor habe ich in Aachen Maschinenbau studiert, musste das Studium jedoch leider vorzeitig beenden. Ist aber halb so wild, denn dadurch hat sich mir die Möglichkeit ergeben, meine Ausbildung beim Bauunternehmen OTTO QUAST zu beginnen.


Den ersten Monat meiner Ausbildung durfte ich auf der Baustelle 🏗 mit anpacken. Die kaufmännischen Azubis sollen in einem Baustellenpraktikum die verschiedenen Bau- und Hilfsstoffe kennenlernen. Hier habe ich z.b. beim Betongießen geholfen und konnte sogar einmal mit dem Dumper, Radlader und Kettenbagger fahren.


Nach meinem Baustellenpraktikum kam ich in den Einkauf in unserem Fertigteilwerk in Lindenberg. Hier werden Betonfertigteile hergestellt, mit denen man in kürzester Zeit Gebäude, Brücken oder andere Bauwerke 🏰 errichten kann. In meiner täglichen Arbeit habe ich unter anderem Eingangsrechnungen erfasst, Ausgangsrechnungen geschrieben und Zahlungseingänge geprüft.


Danach ging es weiter im Einkauf des Siegener Bauunternehmens 🏢. Das Baugeschäft erledigt alles, was den Rohbau betrifft. Hier habe ich Lieferantenrechnungen geprüft und von verschiedenen Angeboten Preisspiegel erstellt.


Zur Zeit bin ich in der Abteilung Schlüsselfertigbau tätig. Schlüsselfertig heißt, dass wir als Generalunternehmer auch den Ausbau des Gebäudes koordinieren und der Kunde sich quasi um nichts kümmern muss. Hier bearbeite ich aktuell die Rechnungen von Nachunternehmern, also z.B. Malern, Dachdeckern und Fliesenlegern.


Mir gefällt an der Ausbildung, dass sie so praxisnah 🔨 ist. An der Uni ist alles sehr theoretisch. Man lernt irgendwelche abstrakten mathematischen Beweise, ohne überhaupt zu wissen, wofür eigentlich? 🤷 In der Ausbildung lernt man Dinge, die man in seinem späteren Berufsleben wirklich gebrauchen kann. Wenn ihr keine wissenschaftliche Laufbahn verfolgt, würde ich persönlich nur noch dual, oder nach einer Ausbildung berufsbegleitend studieren.


Auch Studienabgänger kann ich nur dazu ermutigen, sich für eine Ausbildung bei Otto Quast zu bewerben. Gerade wenn ihr aus einem technischen Bereich kommt, kann das bisher erlangte Wissen aus dem Studium sehr nützlich sein. Ihr habt außerdem die Möglichkeit, die sonst 3-jährige Ausbildung auf 2 Jahre zu verkürzen.

Interview mit Sophie-Marie

Sophie-Marie
Bauzeichner/in
Foto des/der Interview-Partners/in
21 Jahre
2. Ausbildungsjahr
Was kannst du zukünftigen Bauzeichnern von deiner Ausbildung berichten?

Mein Name ist Sophie-Marie Schulte, ich bin 21 Jahre alt und habe am 01. August 2018 meine Ausbildung zur Bauzeichnerin mit der Fachrichtung Ingenieurbau bei OTTO QUAST begonnen.


Wenn mich in der Schule jemand gefragt hat, was ich später gerne beruflich machen möchte, habe ich immer geantwortet: „Auf keinen Fall ins Büro!“…und was ist passiert? Ich sitze im Büro. 🤦‍♀️🙈 Aber ich muss sagen: Büro ist nicht gleich Büro.


Ich hatte immer großes Interesse an Bauwerken, egal ob Wohnhäuser, Einkaufszentren oder Industriebauten. 🏛🏘 Mich fasziniert die Entstehung und das Wachsen der unterschiedlichsten Gebäudearten. Ich wollte immer wissen, woher die Ideen kommen, wie es geplant, konstruiert und modelliert wird, damit bei der Montage alles perfekt zusammenpasst. Dabei begeistern mich besonders die Zeichnungen und Skizzen der einzelnen Bauteile.✏🖊 Und so bin ich auf den Beruf als Bauzeichner aufmerksam geworden und hab sofort gedacht, das passt zu 100%.


Als Bauzeichner erstelle ich maßstabsgetreue Übersichts- und Einzelpläne, konstruiere das geplante Gebäude als 3D-Modell am Computer und zeichne Sondereinbauteile für die Montage. Da wir Bauzeichner hier in Lindenberg direkt über unserem Fertigteilwerk arbeiten, haben wir natürlich die beste Möglichkeit, uns die gefertigten Bauteile, die wir gezeichnet haben anzuschauen und direkt ein Feedback bekommen, was noch optimiert werden kann.


Die Ausbildung bei OTTO QUAST ist sehr abwechslungsreich: Sie beinhaltet neben der alltäglichen Büroarbeit 🖥 ein 12 – wöchiges Praktikum in den einzelnen Werkshallen, der werkseigenen Schreinerei und auf der Baustelle 👷, überbetriebliche Lehrgänge im AWZ in Kreuztal und natürlich den theoretischen Teil auf dem Berufskolleg Technik in Siegen. Die verschiedenen Lerninhalte ergänzen sich sehr gut, besonders das Praktikum hilft mir, meine Zeichnungen zu optimieren und sie für die Stahlbetonbauer verständlich zu konstruieren. Außerdem kann ich mir die Bauteile durch die praktische Arbeit in den Fertigungshallen viel besser vorstellen.👍


Das erste Ausbildungsjahr habe ich bereits gemeistert 💪 und ich bin nach wie vor super glücklich mit meiner Berufswahl. Zu Beginn der Ausbildung habe ich händisch Körper in 2D und 3D – Perspektiven am Zeichenbrett konstruiert. Dadurch hat sich mein räumliches Vorstellungsvermögen deutlich erweitert und es hat sich das „zeichnerische Auge“ 👁 entwickelt. Anschließend durfte ich mit unserem Zeichenprogramm Einzelpläne am PC erstellen und wurde somit in die technischen Zeichnungen eingearbeitet. Mittlerweile zeichne ich an unterschiedlichen Bauvorhaben Einzelpläne von Sandwichwänden, Stützen, Sockeln, etc., die auch in unserem Fertigteilwerk produziert werden. Das Beste ist später dann sagen zu können: „Guck mal, da habe ich mitgezeichnet.“ 😎


Für den Beruf als Bauzeichner solltest Du natürlich Spaß am händischen und technischen Zeichnen haben, ein gutes räumliches Vorstellungsvermögen mitbringen und selbstverständlich Interesse am Bau haben. Ein gutes mathematisches Grundwissen ist auch von Vorteil. 👓📐

Interview mit Carlo

Carlo
Straßenbauer/in
Foto des/der Interview-Partners/in
21 Jahre
2. Ausbildungsjahr
Was kannst du zukünftigen Straßenbauern von deiner Ausbildung berichten?

Hallo, mein Name ist Carlo.👋


Im August letzten Jahres habe ich meine Ausbildung zum Straßenbauer begonnen. Davor habe ich mein Abitur gemacht. Mir war jedoch klar, dass ich erstmal etwas handwerkliches und auch körperlich anstrengendes machen möchte.👷‍♂️


Meine Arbeit gefällt mir besonders, weil ich den ganzen Tag an der frischen Luft bin ☀🌦 und dort mithelfe neue und hier bei der Firma OTTO QUAST vorallem große Projekte zu bauen 🏗. Jeden Tag lernt man etwas Neues. Zusätzlich lernt man Maschinen, wie Radlader und Bagger zu fahren und hat mit noch größeren und beeindruckenderen Maschinen zu tun. Im Team 🤼 zu arbeiten ist ebenfalls eine große Bereicherung. Die Kollegen, die ich kennen gelernt habe, waren zum Großteil alle super freundlich und konnten mir viele Tipps und Tricks zeigen.🙏


Die Berufschule findet Blockweise statt. Wenn man dort aufpasst, dann erklärt sich das Theoretische 📓 oft von alleine, da man vieles, was man dort lernt, schon im ersten Ausbildungsjahr praktisch durchführt.


Die Arbeit macht sehr viel Spaß und bringt mich auch im privaten Alltag deutlich nach vorne. Auch die Firma ist super, da wir nicht nur den Tiefbau sondern die verschiedensten Berufe ausüben, so lernt man auch vom Hochbau einige Dinge, die wirklich interessant sind.👍


Falls man sich nicht sicher ist, sollte man auf jedenfall ein Praktikum in Erwägung ziehen. Dieser Job beinhaltet nicht nur Steine schleppen und Dreck schaufeln. Man trägt Verantwortung und sieht wie große Bauten 🏘entstehen. Cooles Gefühl!!