Studenten

Das Studenten-Interview mit Kevin Krisp - Provinzial Rheinland Versicherungen

  • Name des StudentenKevin Krisp
  • Duales StudiumWirtschaftsinformatiker
  • Semester1. Semester

Ausbildung.de:

Wie bist du an dein duales Studium gekommen?

Kevin Krisp:

Kurz vor Beginn des entscheidenden, letzten Schuljahres habe ich begonnen mich über mögliche Arbeitgeber, die ein duales Studium anbieten, zu informieren. Nachdem ich mir einen Überblick über die Ausbildungssituation verschafft hatte, bewarb ich mich bei der Provinzial und wurde zum Einstellungstest eingeladen. Kurz nachdem ich zu Hause angekommen war, bekam ich schon telefonisch die Zusage zu meiner dualen Studienstelle – ich freue mich sehr, dass es geklappt hat!

Ausbildung.de:

Wie sieht dein aktuelles Aufgabenfeld aus bzw. welche Programmiersprachen lernst du?

Kevin Krisp:

Die ersten Wochen meiner Ausbildung wurden genutzt um mir einen Überblick über Programmiersprachen zu geben, welche dann in aufeinander abgestimmten Schulungen näher erläutert werden. Im ersten Zuge habe ich prozedurale sowie objektorientierte Programmiersprachen kennengelernt, dazu gehören zum Beispiel Cobol und Java. Zusätzlich zu den Schulungen und der Arbeit im Unternehmen findet weiterer Unterricht in der Berufsschule oder in der Universität statt, wobei nochmals genauer auf die Programmiersprache „C“ eingegangen wird.  

In schulungsfreien Perioden, die dafür gedacht sind noch näher in das Arbeitsleben einzutauchen, was vor allem Arbeitsplanung betrifft, habe ich mir mit meinem Ausbilder ein Programm angeschaut, welches sich um die Speicherung von gesendeten Antragsdaten in den Versicherungsbestand kümmert. Konkreter gesagt bedeutet das: das Programm wird dazu verwendet, einen Vertrag der vom Kunden in einer Geschäftsstelle unterzeichnet wird und anschließend in digitaler Form an unsere Hauptstellte übermittelt wird, nach bestimmten Kriterien in unsere Bestände einzusortieren.              

Mit Beständen ist in diesem Fall eine „relationale Datenbank“ gemeint, welche man sich einfacherweise als Aktenschrank vorstellen kann. Jede Schublade ist eindeutig mit einer Versicherungsnummer gekennzeichnet. Über diese Nummer kommt man wiederrum an den Inhalt der Schubladen, was in diesem Fall die Versicherungsinformationen sind, welche man den Akten entnehmen kann. Übertragen auf eine Datenbank ist diese einmalige Nummer der sogenannte „Primärschlüssel“. Über den Primärschlüssel von einem Datensatz kommt man also an die restlichen Informationen heran – man weiß was in der Schublade ist.  

Der interne Wissensaustausch spielt ebenfalls eine große Rolle. Hierfür verwenden wir die Plattform „IBM Connections“, welche den Austausch mit Hilfe von Wikis, Blogs oder Foren ermöglicht. In diesem Zusammenhang habe ich mit Kollegen aus meiner Ausbildung die Aufgabe bekommen eine Community für die IT Auszubildenden neu zu strukturieren. Hier können dann beispielsweise Ratschläge über die Vorbereitung der Abschlussprüfung ausgetauscht, aber auch organisatorische Angelegenheiten geregelt werden, was beispielsweise die Schulungen oder die Belegung unseres neuen Schulungsraumes betrifft.

Ausbildung.de:

Welche Tipps hast du für alle auf Lager, die sich auch für ein duales Studium hier interessieren?

Kevin Krisp:

Zuallererst einmal ist es wichtig sich früh genug zu informieren und sich zu bewerben, denn beliebte Stellen sind schnell weg. Als Nächstes sollte darauf geachtet werden die Bewerbung vollständig und fehlerfrei abzugeben, da die Bewerbung das eigene „Aushängeschild“ ist. Nachdem der Brief zur Post gebracht oder das Onlineformular ausgefüllt wurde, ist es wichtig Ruhe zu bewahren, bis eine Rückmeldung gekommen ist. Wenn alles gut gelaufen ist, kann man sich darauf freuen sein Können bei einer deutschlandweiten Größe der Versicherer unter Beweis zu stellen und so seiner Traumstelle einem Schritt näher zu kommen.