Azubi

Das Azubi-Interview mit Katharina - Stadt Nürnberg

  • Name des AuszubildendenKatharina
  • Alter des Auszubildenden20 Jahre
  • AusbildungVerwaltungsfachangestellte/r
  • Ausbildungsjahr2. Ausbildungsjahr

Ausbildung.de:

Wie bist du an deinen Ausbildungsplatz gekommen?

Katharina :

Nach mehreren, verschiedenen Praktika und einem Praktikum in einer Gemeinde in der Nähe, habe ich gemerkt, dass ich gerne in der Verwaltung arbeiten möchte. Ich habe mich online und bei Bekannten über die Ausbildung und die Stadt als Arbeitgeberin informiert und mich dann bei der Stadt Nürnberg beworben. Einige Zeit später wurde ich zu einem Einstellungstest eingeladen und da dieser positiv verlief, folgte dann die Einladung zu einem Auswahlverfahren (Assessment Center). Ein paar Tage später habe ich auch schon eine Zusage erhalten.

Ausbildung.de:

Was hast du von deiner Ausbildung erwartet und haben sich deine Wünsche erfüllt?

Katharina :

Ich habe erwartet, dass ich Bürger/innen bei verschiedenen Angelegenheiten unterstützen kann und einen Einblick in die innere Stadtverwaltung bekomme. Durch das Durchlaufen verschiedener Dienststellen wollte ich verschiedene Schwerpunkte und Themengebiete kennenlernen. Je nach Dienststelle hat man mehr oder weniger Bürgerkontakt oder Büroarbeit. Von der Berufsschule habe ich erwartet, dass es anders sein wird als auf einer normalen Schule, da es Fächer zu Themengebieten gibt, die mich interessieren und in der Ausbildung weiterbringen. Meine Erwartungen wurden erfüllt.

Ausbildung.de:

Welche Aufgaben haben dir während deiner Ausbildung besonders viel Spaß gemacht? Gab es auch Dinge, die du nicht so gerne gemacht hast?

Katharina :

Mir gefällt es, mich in ein Themengebiet einzuarbeiten und zu sehen, wenn Projekte oder Aufgaben fortlaufend abgearbeitet werden. Den Prozess dabei zu sehen finde ich toll. Beispielsweise habe ich eingehende Bewerbungen eingetragen, sortiert und war anschließend bei den Bewerbungsgesprächen dabei. So habe ich also alles vom Eingang der Bewerbung bis hin zur Zusage mitbekommen. Der direkte Bürgerkontakt gefällt mir auch gut. Die Gesetzesarbeit in der Berufsschule ist oft sehr interessant, kann aber manchmal auch nervig sein.

Ausbildung.de:

Wie hat man dich als Azubi behandelt? Hast du dich ausreichend betreut gefühlt?

Katharina :

Als Azubi hat man immer mindestens einen direkten Ansprechpartner in der eigenen Abteilung an den man sich wenden kann und der einem zu Beginn des Praktikums die Tätigkeiten erklärt. Ich hatte auch immer nette Kollegen, egal in welcher Dienststelle, und habe mich immer wohl und gut betreut gefühlt.

Ausbildung.de:

Welche Tipps hast du für alle auf Lager, die sich auch für eine Ausbildung hier interessieren?

Katharina :

Wenn dir der Kontakt mit Menschen Spaß macht, du aber auch kein Problem damit hast im Büro vor dich hin zu arbeiten, dann ist die Ausbildung zum/zur Verwaltungsfachangestellten auf jeden Fall etwas für dich. Hier hast du die Mischung aus direktem Bürgerkontakt und Büroarbeit. Vor Gesetzestexten solltest du aber keine Angst haben, denn du lernst während der Ausbildung das Bearbeiten, Verstehen und Anwenden der Gesetze.

Das Azubi-Interview mit Franziska - Stadt Nürnberg

  • Name des AuszubildendenFranziska
  • Alter des Auszubildenden18 Jahre
  • AusbildungVerwaltungsfachangestellte/r
  • Ausbildungsjahr2. Ausbildungsjahr

Ausbildung.de:

Wie bist du an deinen Ausbildungsplatz gekommen?

Franziska :

Während ich noch auf der Realschule war, habe ich mich über Ausbildungsrichtungen informiert und bin somit auf den/die Verwaltungsfachangestellte/n gestoßen. Nachdem ich drei Praktika in dem Bereich der Verwaltung absolvierte, wurde mir bewusst, dass ich diese Ausbildung beginnen möchte.
Somit habe ich mich bei der Stadt Nürnberg beworben. Ich habe den Einstellungstest, wohl erfolgreich, abgeschlossen und wurde daraufhin zum Auswahlverfahren eingeladen.
Dort war ich mit drei anderen Bewerbern zur selben Zeit und wir stellten uns kurz vor und absolvierten drei Gruppenaufgaben.
Nur wenige Tage nach dem Auswahlverfahren habe ich die Zusage erhalten.

Ausbildung.de:

Was hast du von deiner Ausbildung erwartet und haben sich deine Wünsche erfüllt?

Franziska :

Die Ausbildung zur Verwaltungsfachangestellten habe ich mir sehr abwechslungsreich vorgestellt, da zur Stadt Nürnberg sehr viele Dienststellen gehören, wie z. B. das Jugendamt, Ordnungsamt, Standesamt und noch vieles mehr.
Außerdem habe ich erwartet, sehr viel Bürgerkontakt auf den Dienststellen zu haben. Es kommt aber auf die Dienststelle an. In manchen Dienststellen hat man mehr Parteiverkehr (z. B. Einwohnermeldeamt) und in anderen Dienststellen weniger (Z. B. Kassen- und Steueramt).

Ausbildung.de:

Welche Aufgaben haben dir während deiner Ausbildung besonders viel Spaß gemacht? Gab es auch Dinge, die du nicht so gerne gemacht hast?

Franziska :

Im Personalamt, Abteilung Ausbildung, gefiel mir besonders das Interagieren mit den anderen Azubis. Ich bearbeitete die Urlaubsanträge und trug die Krankheitstage in unser Buchungssystem ein.
Bei den Vorstellungsgesprächen der Verwaltungsfachangestellten durfte ich ebenfalls dabei sein und das Prozedere eines Auswahlverfahrens von der Beobachterseite sehen.Zu Beginn der Ausbildung gehörte das Telefonieren mit Bürgern zu meinen "nicht gemochten" Aufgaben.
Ich habe mich jedoch schnell daran gewöhnt, da dies einfach der schnellste Weg ist, mit ihnen zu kommunizieren.

Ausbildung.de:

Wie hat man dich als Azubi behandelt? Hast du dich ausreichend betreut gefühlt?

Franziska :

In jeder Dienststelle gibt es einen Ausbildungsbeauftragten, der uns Azubis in dem jeweiligen Amt anlernt und bei Fragen zur Seite steht. Für allgemeine Fragen zur Ausbildung haben wir einen hauptamtlichen Ausbilder im Personalamt, der die Ausbildung plant und uns zum Beispiel auch in die Ämter, während der Ausbildung, einteilt.

Ausbildung.de:

Welche Tipps hast du für alle auf Lager, die sich auch für eine Ausbildung hier interessieren?

Franziska :

Wir arbeiten viel mit dem Gesetz, sei es in der Schule oder in der Arbeit. Wie du aber Gesetze richtig liest und anwendest, wird dir in der Schule beigebracht.
In der Dienststelle brauchst du keine Angst vor neuen Aufgaben haben, da man immer gut eingearbeitet wird. Schließlich ist noch kein Meister vom Himmel gefallen.

Das Azubi-Interview mit Ricarda - Stadt Nürnberg

  • Name des AuszubildendenRicarda
  • Alter des Auszubildenden36 Jahre
  • AusbildungBeamter/Beamtin im mittleren nichttechnischen Verwaltungsdienst
  • Ausbildungsjahr2. Ausbildungsjahr

Ausbildung.de:

Wie bist du an deinen Ausbildungsplatz gekommen?

Ricarda:

Wenn du Interesse an einem Ausbildungsplatz als Verwaltungswirt/in QE2nVD hat, solltest du dir entsprechenden Vorlauf einplanen. Zuerst musst du an einer Auswahlprüfung teilnehmen, die i. d. R. Anfang Juli eines Jahres im Vorjahr des Ausbildungsbeginns statt findet. Dafür kannst du dich zwischen Februar und Mai anmelden. Wenn du diesen Test erfolgreich ablegst, wirst du von der Stadt Nürnberg zu einem Assessment-Center eingeladen. Kannst du auch im Assessment-Center (u. a. Vorstellungsrunde, Einzelgespräch, Gruppendiskussion, Rollenspiel) überzeugen, heißt dich die Stadt Nürnberg ab 1. September des Folgejahres als Verwaltungssekretäranwärter/in herzlich willkommen.

Ausbildung.de:

Was hast du von deiner Ausbildung erwartet und haben sich deine Wünsche erfüllt?

Ricarda:

Da es in der Stadtverwaltung derzeit ca. 70 verschiedene Ämter gibt, habe ich mir die Ausbildung sehr abwechslungsreich vorgestellt. Dies hat sich in den bisherigen fünf Praxisphasen (Bürgeramt, Verwaltungs- und Wirtschafts-Akademie, Personalamt, Bürgermeisteramt sowie Servicebetrieb öffentlicher Raum) der Ausbildung genauso widergespiegelt. Weiterhin habe ich erwartet, dass Kommunikationsstärke und interkulturelle Kompetenz eine gute Voraussetzung für die Tätigkeit bei der Stadt Nürnberg sind. Auch dies wurde bestätigt, da man bereits ab dem ersten der praktischen Ausbildungsphasen im Bürgerkontakt stehen kann. Vorteilhaft ist Erfahrung im Umgang mit Gesetzen und/oder wie in meinem Fall, das Interesse das Wissen in diesem Bereich auszubauen. Vor allem in der Bayerischen Verwaltungsschule wird intensiv auf Gesetze eingegangen. Man hat Fächer wie Kommunalrecht, Privatrecht (BGB) und Sicherheitsrecht.

Ausbildung.de:

Welche Aufgaben haben dir während deiner Ausbildung besonders viel Spaß gemacht? Gab es auch Dinge, die du nicht so gerne gemacht hast?

Ricarda:

Ich arbeite sehr gerne im Büro und gerne mit Menschen. Die Möglichkeit beides zu kombinieren, bereitet mir große Freude.
Zudem liebe ich es zu sortieren und zu organisieren, was in der Stadtverwaltung eine sehr wesentliche Rolle spielt.
Abwechselung bei der Arbeit ist mir sehr wichtig. Bei den vielfältigen Tätigkeiten, die ich bisher ausführen durfte, war noch nie etwas dabei, was mir keinen Spaß gemacht hat.

Ausbildung.de:

Wie hat man dich als Azubi behandelt? Hast du dich ausreichend betreut gefühlt?

Ricarda:

Als Azubi wurde ich stets als vollwertige Mitarbeiterin ins Team integriert und hatte nie das Gefühl, als "Lehrling" für minderwertige Tätigkeiten da zu sein. Ich wurde in die Aufgaben des Tagesgeschäfts oder verschiedene Projekte eingewiesen und konnte anschließend selbstständig arbeiten.
In jedem Amt gibt es eine/n zuständigen Ausbildungsbeauftragte/n, der jederzeit bei Fragen rund um die Tätigkeiten sowie die Ausbildung mit Rat und Tat zur Seite steht und zum Abschluss auch das Beurteilungsgespräch durchführt.
Auch die Ausbilder/innen im Personalamt selbst haben immer ein offenes Ohr, wenn man sich mit Fragestellungen und/oder Problemen an sie wendet.

Ausbildung.de:

Welche Tipps hast du für alle auf Lager, die sich auch für eine Ausbildung hier interessieren?

Ricarda:

Wenn du dich für eine Ausbildung bei der Stadt Nürnberg interessierst und dir nicht sicher bist, ob dies das Richtige ist, bewirb´ dich doch einfach mal für ein Kurzpraktikum in den Ferien. Hier hast du die Möglichkeit einmal in verschiedene Bereiche "hineinzuschnuppern" und herauszufinden, ob dir die Arbeit in der Stadtverwaltung Spaß bereitet. Und wenn es dir Spaß macht, dann nichts wie los. Wir freuen uns über jede(n) neue(n) Kollegin/Kollegen.
Wichtig zu wissen ist, dass es auch nach der Ausbildung viele Weiterbildungsmöglichkeiten in einem krisensicheren Job gibt, womit die Karriereaussichten sehr gut sind.