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Interview mit Benjamin

Benjamin
Kaufmann/-frau für Versicherungen und Finanzanlagen
Foto des/der Interview-Partners/in
21 Jahre
Ausgelernt
Wie bist du an deinen Ausbildungsplatz gekommen?

Ich habe mich zunächst für ein duales Studium beworben. Im weiteren Verlauf habe ich jedoch gemerkt, dass ich lieber stärker praktisch arbeiten und weniger theoretisch lernen möchte. Auch meine Interessen und meine Schulnoten in Mathe haben dabei eine Rolle gespielt. Deshalb habe ich mich für die Ausbildung zum Kaufmann für Versicherungen und Finanzanlagen entschieden. Zusätzlich haben mich die vielen Entwicklungsmöglichkeiten während und nach der Ausbildung überzeugt, zum Beispiel Student@Zurich.

Was hast du von deiner Ausbildung erwartet und haben sich deine Wünsche erfüllt?

Neben dem Erlernen neuer Dinge standen für mich vor allem das Kennenlernen neuer Menschen, der Austausch über unterschiedliche Erfahrungen und eine gute gemeinsame Zeit im Vordergrund. Gleichzeitig war mir wichtig, dass die Ausbildung anspruchsvoll und sinnvoll ist. Ich kann definitiv sagen, dass sich diese Erwartungen erfüllt haben und wir sowohl in unserem Jahrgang als auch darüber hinaus eine sehr gute Zeit hatten.

Welche Aufgaben haben dir während deiner Ausbildung besonders viel Spaß gemacht? Gab es auch Dinge, die du nicht so gerne gemacht hast?

Besonders viel Spaß haben mir Aufgaben gemacht, bei denen ich das Gefühl hatte, etwas verändern oder aktiv mitgestalten zu können. Natürlich gab es auch Aufgaben, die mir weniger Spaß gemacht haben, zum Beispiel wenn ich eher routinemäßig Listen abarbeiten musste. Aber auch solche Aufgaben gehören dazu. Umso wichtiger ist es, Kollegen zu haben, wegen denen man am nächsten Morgen trotzdem gerne den PC hochfährt und mit der Arbeit beginnt.

Wie hat man dich als Azubi behandelt? Hast du dich ausreichend betreut gefühlt?

Vor meinem Start bei Zurich hatte ich mir Ausbilder eher wie Lehrer vorgestellt. Kurz nach Beginn wurde ich jedoch vom Gegenteil überzeugt. Man wird wie ein Kollege behandelt, erhält direkte Betreuung und hat gleichzeitig die Möglichkeit, sich eigenständig einzubringen und frei zu bewegen.

Welche Tipps hast du für alle auf Lager, die sich auch für eine Ausbildung hier interessieren?

Mein Tipp: einfach bewerben. Im Bewerbungsprozess durchläuft man verschiedene Stationen, bei denen man Zurich besser kennenlernen kann. Wenn man Interesse an dem Themenfeld hat, lohnt es sich aus meiner Sicht auf jeden Fall, sich auf die Gespräche einzulassen und die Chance zu nutzen, sich auf das spätere Berufsleben (im Idealfall bei Zurich) vorzubereiten.

Interview mit Jennifer

Jennifer
Fachinformatiker/in für Anwendungsentwicklung
Foto des/der Interview-Partners/in
20 Jahre
1. Ausbildungsjahr
Was macht die Ausbildung Fachinformatik für Anwendungsentwicklung bei der Zurich Gruppe Deutschland für dich besonders und welche Erfahrungen hast du bisher gesammelt?

Schon beim Bewerbungsgespräch hat mich die angenehme Atmosphäre bei Zurich positiv überrascht. Trotz der üblichen Nervosität fühlte ich mich von Anfang an willkommen und gut aufgehoben.

Noch vor dem offiziellen Ausbildungsstart hatte ich die Möglichkeit, an mehreren Treffen mit anderen Auszubildenden teilzunehmen. Dabei traf ich sowohl zukünftige Kollegen und Kolleginnen, die ebenfalls bald starten würden, als auch erfahrenere Auszubildende, die bereits ein Jahr dabei waren. Bei den Treffen haben wir gemeinsam verschiedene Aktivitäten unternommen – von Bowling und Schwarzlicht-Minigolf bis hin zu einem spannenden Kickerturnier im Gaming Room der Zurich. Sie waren ein toller Einstieg, um erste Kontakte zu knüpfen.

Ein besonderes Highlight ist das Buddy-System bei Zurich: Jeder neue Auszubildende bekommt einen persönlichen Buddy zugeteilt, der oder die bereits mindestens ein Jahr im Unternehmen ist. Diese Person ist für alle Fragen offen.

Die Ausbildung selbst startet mit einer allgemeinen Einführungsphase, in der man Zurich als Unternehmen kennenlernt. Anschließend folgten für uns IT-Auszubildende vier Monate fachspezifische Schulungen. Hier gab es zum Beispiel Schulungen zu Excel, Webentwicklung und Java. Durch diese Schulungen wurden wir sehr gut auf die Arbeit in der Berufsschule und im Betrieb vorbereitet.

Danach geht es in die erste Praxisstation. In der IT wechselt man während der gesamten Ausbildung ungefähr alle fünf Monate die Einsatzstation. Die erste Station wird vorgegeben. Danach darf man sich die weiteren Teams selbst aussuchen und aktiv auf Ausbildende zugehen. Das gibt uns viel Eigenverantwortung und die Möglichkeit, die eigenen Interessen gezielt zu erkunden. Bei allen Fragen und Anliegen steht das Ausbildungsteam jederzeit zur Verfügung, wodurch man nie auf sich allein gestellt ist. Wenn man mal unsicher ist, wo man die nächste Station absolvieren möchte, berät das Ausbildungsteam und geht dabei auf die jeweiligen Interessen ein.

Auch der Zusammenhalt unter den Auszubildenden ist bei Zurich wirklich stark. Die Kollegen und Kolleginnen im eigenen und im höheren Ausbildungsjahr sind immer hilfsbereit, und Zurich fördert diesen Austausch aktiv: Einmal im Monat gibt es einen gemeinsamen Austauschtermin mit allen IT-Auszubildenden. Auch die Versicherungs-Auszubildende oder die Auszubildende aus Frankfurt konnten wir durch das dreitägige Teamtraining kennenlernen.

Ein besonderes Highlight ist das Azubi-Projekt: Hier arbeiten Auszubildende aus verschiedenen Jahrgängen gemeinsam an einem echten Projekt. In unserem Jahrgang wird zum Beispiel ein Spiel und eine Anwendung entwickelt. Die Auszubildenden im ersten Jahr übernehmen die Rolle der Entwickler, während die Auszubildenden im zweiten Jahr die Projektleitung innehaben und so wertvolle Führungserfahrung sammeln können. 

Wie sieht ein typischer Arbeitsalltag bei dir aus?

  • 7:30 Uhr: E-Mails überprüfen, Prioritäten setzen und den Tag planen

  • 8:00 Uhr: Einlesen in die geplanten Aufgaben

  • 9:00 Uhr: Erstes Teammeeting: Kurzes Statusupdate aller Teammitglieder – wir besprechen, wer was vorhat und ob es offene Fragen oder Probleme gibt

  • 9:30 Uhr: Anforderungsklärung: Gemeinsame Besprechung mit Kollegen und Kolleginnen, was entwickelt werden soll und wie die Umsetzung aussehen könnte

  • 10:00 Uhr: Entwicklung: Die neue Anforderung wird umgesetzt

  • 11:45 Uhr: Mittagspause & Spaziergang

  • 12:30 Uhr: Unterstützung von Teammitgliedern bei offenen Fragen oder Aufgaben

  • 12:45 Uhr: Fertigstellung der Anforderung

  • 13:00 Uhr: Testen der Umsetzung: Funktioniert alles wie gewünscht?

  • 13:30 Uhr: Bug-Fixing: Gefundene Fehler werden behoben und die Lösung erneut geprüft

  • 14:15 Uhr: Dokumentation: Was wurde entwickelt und warum? So bleibt die Umsetzung für alle nachvollziehbar

  • 14:45 Uhr: Neue Nutzer und Nutzerinnen auf der Entwicklungsumgebung freischalten

  • 15:00 Uhr: Code-Review: Automatisierungen von Kollegen und Kolleginnen prüfen und die Qualität sicherstellen

  • 16:00 Uhr: Feierabend 

Was macht dir in deinem Beruf besonders viel Spaß?

  • Programmieren

  • Probleme Lösen

  • Arbeit mit hilfsbereiten Kollegen 

Welche negativen/unangenehmen Seiten an deinem Beruf sollte man bedenken?

  • Viel Bildschirmarbeit

  • Auch Aufgaben, die kein Programmieren beinhalten

  • Weite Fahrt zur Berufsschule 

Welche Tipps hast du für alle auf Lager, die sich auch für eine Ausbildung hier interessieren?

Mein wichtigster Tipp an alle, die ihre Ausbildung bei Zurich beginnen: Habt keine Angst, Fragen zu stellen! Niemand erwartet, dass man von Anfang an alles weiß und genau dafür sind eure Buddys und das Ausbildungsteam da.

Traut euch, neue Möglichkeiten auszuprobieren – sei es eine andere Station, ein neues Thema oder eine unbekannte Rolle im Azubi-Projekt. Man wächst an den Dingen, die man sich traut.