Während deines Vorbereitungsdienstes bekommst du kein Gehalt, sondern Bezüge beziehungsweise Anwärterbezüge. Man spricht auch von Besoldung. Die ist in den jeweiligen Besoldungsordnungen der Bundesländer festgelegt. In NRW wirst du beispielsweise in die Besoldungsgruppe A 10 einsortiert. Du verdienst dann während der gesamten Weiterbildung 1.556 Euro brutto im Monat.
Auch in Bayern landest du in Besoldungsgruppe A 10. Hier bekommst du 1.564 Euro brutto im Monat.
In NRW verdienst du als fertiger Umweltschutzbeamter im gehobenen Dienst – als Oberinspektor – direkt nach Abschluss der Weiterbildung 3.575 Euro brutto im Monat (Besoldungsgruppe A10).
Mit der Zeit steigst du in den sogenannten Erfahrungsstufen auf. Am Anfang kommst du alle zwei Jahre automatisch in die nächsthöhere Gehaltsstufe, dann alle drei Jahre. So verdienst du nach rund zehn Jahren, in Stufe 6, 4.046 Euro brutto im Monat.
Du kannst als erfahrener Beamter im Umweltschutz auch die Besoldungsgruppe wechseln, indem du einen Job mit mehr Verantwortung übernimmst und zum Beispiel eine Abteilung leitest. Du kannst bis in Gruppe A13 aufsteigen. Da sind in der niedrigsten Erfahrungsstufe 5.052 Euro brutto im Monat drin und später bis zu 6.174 Euro. In den übrigen Bundesländern sind die Bezüge vergleichbar; im Bund etwas höher.
Übrigens: Denk immer daran, dass du als Beamter oder Beamtin ein höheres Netto-Gehalt hast als „normale“ Arbeitnehmer. Das liegt daran, dass du keine Sozial- und Rentenversicherungsbeiträge zahlen musst.
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