Ausbildung als Büchsenmacher/in

Empf. Schulabschluss:
Mittlere Reife
Ausbildungsdauer:
3 Jahre
Arbeitszeit:
werktags
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Karrierepfad Büchsenmacher/in

Ausbildung als Büchsenmacher

Mit dem Abschluss der Gesellenprüfung bist du nach drei Jahren am Ziel angekommen. Nun darfst du dich offiziell Büchsenmacher nennen und kannst dich in den Berufsalltag stürzen. Während deiner Ausbildung hast du alles über Waffen gelernt: Du kannst ein komplettes Gewehr bauen, weißt wie man alles repariert und bist in der Lage, auf Kundenwünsche einzugehen. Auch das theoretische Wissen rund um Ballistik oder Waffenrecht kam nicht zu kurz.

Staatlich geprüfter Techniker

Die Weiterbildung zum staatlich geprüften Techniker kannst du mit zwei verschiedenen Schwerpunkten machen: Zum einen gibt es den Techniker mit Fachrichtung Maschinentechnik und zum anderen mit dem Schwerpunkt Feinwerktechnik. Abgesehen vom inhaltlichen Teil unterscheiden sich die beiden eigentlich nicht. Beide Male solltest du zwei Jahre einplanen, wenn du die Weiterbildung in Vollzeit machen möchtest, beziehungsweise drei bis vier Jahre für die Teilzeit-Variante. Die gute Nachricht: an staatlichen Fachschulen ist die Weiterbildung kostenlos! Staatlich geprüfte Techniker sind an der Entwicklung und Konstruktion von Maschinen beteiligt und für ihre Wartung sowie Instandhaltung zuständig. Die Verdienstmöglichkeiten sehen gut aus, du kannst zwischen 3400 und 3800 Euro brutto im Monat verdienen.

Büchsenmachermeister

Der klassische Schritt auf der Karriereleiter ist natürlich die Weiterbildung vom Gesellen zum Meister. Um sich überhaupt Meister nennen zu dürfen, musst du die Meisterprüfung bestehen. Dafür gibt es Vorbereitungslehrgänge, die mehrere Tausend Euro kosten können, und sowohl in Teil- als auch in Vollzeit angeboten werden. In Teilzeit dauern die Kurse bis zu einem Jahr. Die Lehrgänge sind zwar nicht verpflichtend, aber zu empfehlen, da du so die perfekte Vorbereitung auf die Meisterprüfung erhältst. Als Büchsenmachermeister verdient durchschnittlich um die 3000 Euro brutto im Monat und übernimmst mehr Verantwortung, indem du die Arbeitsprozesse überwachst und koordinierst und nun auch Azubis ausbilden darfst. Deine Aufgaben hängen natürlich auch davon ab, wie groß dein Betrieb ist. Arbeitest du in einer kleinen Firma, deren Chef du vielleicht sogar bist, musst du unter anderem Aufträge an Land zu ziehen und viele kaufmännische Büroaufgaben erledigen. Außerdem wirst du sicherlich auch noch selber Hand anlegen und Gewehre herstellen oder reparieren. In einem größeren Betrieb übernimmst du eher eine überwachende Funktion ein und sorgst dafür, dass Produkte von höchster Qualität hergestellt werden.

Selbstständigkeit

Wie bereits erwähnt, kannst du dich mit dem Meistertitel in der Tasche selbstständig machen. Voraussagen über die Verdienstmöglichkeiten lassen sich hierbei aber immer sehr schwer treffen, da es einfach sehr stark von deiner Auftragslage abhängt. Wenn du viele Kunden hast, die sich speziell angefertigte Büchsen oder Flinten von dir machen lassen wollen, brummt das Geschäft natürlich und du kannst ordentlich Geld verdienen. Falls dir aber Kundschaft fehlt und du dich eher mit dem Verkauf von Munition und mit kleineren Reparaturen über Wasser hältst, sieht es gehaltstechnisch etwas mau aus.

Studium

Der Meistertitel hält einen weiteren tollen Bonus für dich bereit. Er öffnet dir nämlich die Türen zu den Hochschulen. Du hast richtig gelesen: Mit einem Meistertitel darfst du studieren. Maschinenbau wäre beispielsweise ein möglicher Studiengang, der für dich in Frage kommt. Nach dem Bachelor gibt es natürlich noch weitere Möglichkeiten, wie zum Beispiel den Master. Je nachdem, welchen Abschluss du erzielst, kann dein Gehalt sehr hoch ausfallen. Als Maschinenbauingenieur kannst du beispielsweise monatlich bis zu 7000 Euro verdienen.

Nach deiner Ausbildung kannst du…

  • ...ein Gewehr herstellen.
  • ...computergesteuerte Fräsmaschinen bedienen.
  • ...die verschiedenen Waffenarten unterscheiden.
  • ...Sonderwünsche von Kunden erfüllen.
  • ...verschiedene Waffen reparieren und warten.
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