Ausbildung zum/zur Hebamme / Entbindungspfleger

Sugar image big ausbildung zur hebamme
Empf. Schulabschluss:
mittlerer Schulabschluss (Realschule)
Ausbildungsdauer:
3 Jahre
Arbeitszeit:
Schicht- und Bereitschaftsdienst
Du interessierst dich für diesen Beruf?

Verdienst:

1. Jahr: 980 Euro
2. Jahr: 1040 Euro
3. Jahr: 1140 Euro

Hebamme / Entbindungspfleger

Und was genau erwartet dich nun nach der Ausbildung zur Hebamme? Vor einer Geburt wirst du der werdenden Mutter beratend zur Seite stehen und sie mit den verschiedensten Maßnahmen auf die Geburt vorbereiten. Dazu zählen Ultraschalluntersuchungen und Hilfestellungen bei Schwangerschaftsbeschwerden. Wie du sicher weißt, sind die Hebammen auch während der Geburt dabei und unterstützen die Frau in dieser schwierigen Situation. Sie führen die Entbindung völlig selbstständig ohne Arzt durch und kümmern sich anschließend um die Versorgung von Mutter und Kind. Auch in den folgenden Tagen stehst du ihnen als Ansprechpartnerin bereit, überwachst sie und führst die Nachsorge, Dokumentation und Begleitung durch. Bei all diesen Aufgaben sollte dir eine gute Portion Sorgfalt, Verantwortungsbewusstsein, Einfühlungsvermögen und psychische Belastbarkeit nicht fehlen. Als Hebamme bist du außerdem dafür verantwortlich, die Abläufe jeder Geburt schriftlich festzuhalten und teilweise auch dafür, das Zimmer anschließend zu reinigen.

Wusstest du schon, dass...

  • es derzeit Bemühungen gibt, die Berufsbezeichnung Geburtspfleger (für Männer) durchzusetzen? Im Gegensatz zum aktuellen Begriff Entbindungspfleger wird dadurch die wichtige Rolle der Mutter im Geburtsvorgang hervorgehoben.
  • ein Arzt eine Geburt ohne Hebamme nur im Notfall durchführen darf?
  • eine Hebamme eine Geburt allein begleitet, wenn keine Komplikationen auftreten?
  • nur 5% aller Babys pünktlich zur Welt kommen?
  • die Hebamme früher verpflichtet war, das Kind mit einer Taufspritze noch im Mutterleib zu taufen, falls es Anzeichen gab, dass es sterben könnte?
  • in Deutschland rund 18.000 Hebammen arbeiten?
  • Männer erst seit 1985 Geburtspfleger werden dürfen?

Du solltest dir aber auch immer vor Augen halten, dass es neben den schönen Momenten auch sehr schwierige Zeiten als Hebamme geben kann. Ist das Kind oder die Mutter erkrankt oder stirbt sogar, musst du auch mit solchen Situationen umgehen lernen.

Etwas andere Tätigkeiten führt die Familienhebamme aus, die Familien mit medizinischen und/oder sozialen Risikofaktoren betreut. Das können beispielsweise minderjährige Mütter oder Familien mit Suchtproblemen sein, bei denen du als Hebamme über den üblichen Betreuungszeitraum hinaus tätig bist.

Eine andere Möglichkeit ist die Arbeit als freiberufliche Hebamme, bei der du die Frauen und Familien zu Hause besuchst und dort ähnliche Aufgaben wie die Angestellte im Krankenhaus erledigst. Nach einer Weiterbildung kannst du auch leitende Funktionen übernehmen, managen und angehende Hebammen und Entbindungshelfer unterrichten.

Du solltest Hebamme / Entbindungspfleger werden, wenn …
  1. du dich gerne um andere Menschen kümmerst und ihnen hilfst.
  2. dir das Schreien von Neugeborenen nichts ausmacht.
  3. du keine Probleme hast, zu unterschiedlichen Tages- und Nachtzeiten zu arbeiten.
Du solltest auf keinen Fall Hebamme / Entbindungspfleger werden, wenn …
  1. du kein Blut sehen kannst.
  2. es dir schwer fällt, dich auf andere Menschen einzulassen.
  3. du Krankenhäuser nur ungern betrittst.
Das Hebamme / Entbindungspfleger-Quiz
Frage / 3

Seit wann gibt es Hebammen?

Leider falsch! Die richtige Antwort ist Nummer 3, Hebammen gibt es bereits seit der Antike. Hier waren Geburten und Wochenbett im Gegensatz zur heutigen Zeit ausschließlich Frauensache.
Richtig! Hebammen gibt es bereits seit der Antike. Geburten und das Wochenbett waren im Gegensatz zur heutigen Zeit ausschließlich Frauensache.

Wie viele Kinder kommen heute in etwa per Kaiserschnitt zur Welt?

Leider falsch! Die richtige Antwort ist Nummer 1, heutzutage wird in Deutschland rund jedes dritte Kind per Kaiserschnitt entbunden.
Richtig! In Deutschland wird heutzutage rund jedes dritte Kind per Kaiserschnitt entbunden.

Warum heißt der Entbindungsraum eines Krankenhauses Kreißsaal?

Leider falsch! Die richtige Antwort ist Nummer 2, tatsächlich leitet sich der Begriff Kreißsaal vom Wort "krizen" ab, heute besser bekannt unter "kreischen".
Richtig! Der Begriff Kreißsaal leitet sich tatsächlich von "krizen" ab, von dem auch das uns heute bekannte Wort "kreischen" stammt.
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Dieses Profil wurde von Lena geschrieben
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