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Empf. Schulabschluss:
mittlerer Schulabschluss (Realschule)
Ausbildungsdauer:
3 Jahre
Arbeitszeit:
werktags
Du interessierst dich für diesen Beruf?

Verdienst:

1. Jahr: 360-560 Euro
2. Jahr: 390-610 Euro
3. Jahr: 495-720 Euro

Hörakustiker/in

Wusstest du schon, dass...

  • das effektivste Hörgerät in den Niederlanden entstanden ist? Es bestand aus zwei Schirmen aus Aluminium, die außerhalb des Kopfes angebracht waren. Anders als heute, konnte man sich mit diesem Hörgerät allerdings nicht mehr frei bewegen.
  • die GEERS-STIFTUNG sich seit über 30 Jahren für die Förderung von Vorhaben innerhalb der Hörakustik einsetzt und dabei vor allem Kindern mit Hörbehinderung eine starke Hilfe bietet?
  • man einem Kater im Jahre 2003 ein Hörgerät einoperiert hat und er dadurch wieder optimal hören konnte?
  • Forscher der Universität Oldenburg den Deutschen Zukunftspreis 2012 erhalten haben? Sie entwickelten Hörgeräte mit einem Zweiohr-Effekt. Durch diese neue Technik sollen in Zukunft Störgeräusche jeglicher Art unterdrückt werden.
  • Kindern mit einer Lese-Rechtschreib-Schwäche mit einem Hörgerät geholfen werden kann? Denn Grund für die Schwäche sind oft Probleme mit der Verarbeitung von Sprache.

Was lernt ein Hörakustiker in der Berufsschule?
Die Berufsschule ergänzt die betriebliche Ausbildung, daher findet neben allgemeinbildenden Unterricht in Deutsch und Wirtschaftskunde vor allem Fachunterricht statt, der die fachlichen Lerninhalte ergänzt und begleitet. So werden zum Beispiel Kundengespräche simuliert oder das Bedienen von Werkzeugen erprobt.

1. Ausbildungsjahr:
Beratung und Verkauf: Audiologische Vorgespräche oder der Verkauf von Hörsystemen und Zubehör werden in der Berufsschule erprobt. Hierfür finden zum Beispiel Rollenspiele statt.
Technisches Handwerk: 3-D-Abbildungen des äußeren Ohres herstellen, Hörsysteme warten und Instandhaltungsmaßnahmen durchführen. Grundlegende technische Vorgänge werden in Übungswerkstätten erprobt.  

2. Ausbildungsjahr:
Hörtests: Verschiedene Messungen durchführen und Hörprofile erstellen, das richtige Hörsystem entsprechend der Messergebnisse auswählen – Sprach- und Hörtests stehen im zweiten Ausbildungsjahr im Fokus.
Optoplastiken herstellen: Mit Hilfe eines Acrylabgusses stellt man unter Anleitung des Ausbilders eine Optoplastik her. Im Anschluss werden Fräs- und Bohrtechniken unterrichtet. 

3. Ausbildungsjahr
Patienten beraten: Krankheitsbedingte Hörstörungen und Tinnituserkrankungen werden erläutert, man lernt Mess- sowie Behandlungsverfahren kennen und erprobt Beratungsgespräche.
Technisches Handwerk – Vertiefung: Feinanpassung von Hörgeräten, Kontrollmessungen und Instandhaltungsmaßnahmen werden im dritten Ausbildungsjahr vertieft.  

Was lernt ein Hörakustiker in der Praxis?
1.-18. Ausbildungsmonat
Hörprofile bestimmen: Wie werden Hör- und Sprachhörtests durchgeführt und die Ergebnisse analysiert? Man lernt, welche Frequenzen es gibt, und wie Schäden des Gehörs durch Hörgeräte ausgeglichen und behandelt werden. Auch Befunde von Ohrenärzten werden dabei berücksichtigt.
Beratung und Verkauf: Wie findet eigentlich ein Beratungsgespräch statt? Ob der Kunde Probleme mit seinem Hörgerät hat oder erstmals unter einer Einschränkung des Gehörs leidet – in diesem Lernfeld erfährt man genau, welche Fragen gestellt und welche Maßnahmen eingeleitet werden müssen. Auch zu den Themen technisches Zubehör oder Gehörschutz werden die Auszubildenden informiert.
Gehörsysteme erstellen und instand halten: Optoplastiken sowie individuellen Gehörschutz herstellen, Software installieren oder Geräte warten und Fehlerdiagnosen stellen – sämtliche Handgriffe werden mit einem Betreuer geübt. 

19.-36. Ausbildungsmonat:
Vertiefung: In den ersten eineinhalb Jahren erhält man bereits einen Einblick in alle Arbeitsfelder. Mit der Zeit können vermehrt Tätigkeiten allein und eigenverantwortlich übernommen und Inhalte vertieft werden.

Du solltest Hörakustiker/in werden, wenn …
  1. dich die biologischen Zusammenhänge des Ohres faszinieren.
  2. du technisch geschickt bist.
  3. du geduldig und sorgfältig mit Kundenaufträgen umgehst.
Du solltest auf keinen Fall Hörakustiker/in werden, wenn …
  1. dir die Nähe zu anderen Menschen unangenehm ist.
  2. du physikalische Zusammenhänge nicht verstehst.
  3. dir der Umgang mit technischen Geräten schwerfällt.
Das Hörakustiker/in-Quiz
Frage / 3

Wie lang ist ein durchschnittlicher Gehörgang?

Leider falsch! Die richtige Antwort ist Nummer 2, ein durchschnittlicher Gehörgang ist etwa 26mm lang und hat einen Durchmesser von ca. 7mm. Diese Maße sind aber von Person zu Person unterschiedlich.
Richtig! Ein durchschnittlicher Gehörgang ist etwa 26mm lang und hat einen Durchmesser von ca. 7mm. Diese Maße sind aber von Person zu Person unterschiedlich.

Was ist der Abdeckungseffekt?

Leider falsch! Die richtige Antwort ist Nummer 3, der Abdeckungseffekt tritt dann auf wenn zwei Töne unterschiedlicher Stärke zur gleichen Zeit empfangen werden. Der schwächere Ton wird dadurch unhörbar, weil er vom stärkeren Ton abgedeckt wird.
Richtig! Der Abdeckungseffekt tritt dann auf wenn zwei Töne unterschiedlicher Stärke zur gleichen Zeit empfangen werden. Der schwächere Ton wird dadurch unhörbar, weil er vom stärkeren Ton abgedeckt wird.

Welches sind die drei berühmten Knochen im Mittelohr?

Leider falsch! Die richtige Antwort ist Nummer 3, Hammer, Amboss und Steigbügel sind die kleinsten Knochen des menschlichen Körpers und befinden sich im Mittelohr. Sie leiten die Schwingungen, die über die Hörmuschel eintreffen, weiter.
Richtig! Hammer, Amboss und Steigbügel sind die kleinsten Knochen des menschlichen Körpers und befinden sich im Mittelohr. Sie leiten die Schwingungen, die über die Hörmuschel eintreffen, weiter.
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Dieses Profil wurde von Marina geschrieben
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