Azubi

Das Azubi-Interview mit Annemarie Nährlich - Lufthansa Technik AG

  • Name des AuszubildendenAnnemarie Nährlich
  • Alter des Auszubildenden22 Jahre
  • AusbildungStudienrichtung: Luftfahrtsystemtechnik und -management

Ausbildung.de:

Wie bist du an deinen Studienplatz gekommen?

Annemarie Nährlich:

Über das be-lufthansa.com Karriere Portal. Dort ist das Bewerbungsverfahren beschrieben und man bekommt einen Eindruck von dem was einen erwartet.

Ausbildung.de:

Was hast du von deinem Studium erwartet und haben sich deine Wünsche erfüllt?

Annemarie Nährlich:

Durch das duale Studium habe ich mir erhofft von Anfang an die Theorie mit der Praxis verknüpfen zu können. Dieser Wunsch hat sich zu 100% erfüllt. Wissen, das während des Semesters gesammelt wurde, kann direkt während der Praxiseinsätze angewendet werden.

Ausbildung.de:

Welche Aufgaben haben dir während deines Studiums besonders viel Spaß gemacht? Gab es auch Dinge, die du nicht so gerne gemacht hast?

Annemarie Nährlich:

Die Abwechslung zwischen Theoriephasen an der Hochschule und Praxisphasen bei Lufthansa Technik machen das Studium sehr interessant und vielfältig. Während des Semesters kann man sich motivieren mit dem Ausblick auf die kommende Praxisphase. In den bisherigen Praxisphasen hat mir besonders gut gefallen, dass man Einblicke in die "Faszination Flugzeug" bekommt, die einem sonst eher verwehrt bleiben, dadurch bekommt man Lust auf mehr.

Ich habe meine Entscheidung für das Studium noch nie bereut!

Ausbildung.de:

Wie hat man dich als dualen Studenten behandelt? Hast du dich ausreichend betreut gefühlt?

Annemarie Nährlich:

Die Betreuung könnte nicht besser sein. Von Anfang an wird man ins Unternehmen integriert und hat Ansprechpartner vor Ort, die sich um einen kümmern.

Auch in den verschiedenen Abteilung, die man während der Praxiseinsätze durchläuft, wird man gut aufgenommen und alle Fragen werden beantwortet.

Ausbildung.de:

Welche Tipps hast du für alle auf Lager, die sich auch für ein Studium hier interessieren?

Annemarie Nährlich:

Generell sollte man Interesse für Mathematik und Physik haben, da diese Fächer einen Großteil der Studieninhalte ausmachen. Und da es sich um einen Studiengang handelt der auf die Luftfahrt ausgerichtet ist, sollte man auch Interesse an der Luftfahrt oder an Flugzeugen mitbringen.

Das Azubi-Interview mit Nils Albersmann - Lufthansa Technik AG

  • Name des AuszubildendenNils Albersmann
  • Alter des Auszubildenden22 Jahre
  • AusbildungStudienrichtung: Mechatronik

Ausbildung.de:

Wie bist du an deinen Studienplatz gekommen?

Nils Albersmann:

Ich habe mich online auf der Homepage der Lufthansa beworben (be-lufthansa.com). Dort werden zunächst die Standarddaten abgefragt. Zusätzlich sind dort Lebenslauf und Zeugnisse hochzuladen. Im Anschluss wird online ein kleiner Wissenstest in den Bereichen Mathematik und Kommunikation durchgeführt. Wenn dieser Teil soweit geschafft ist wird man nach ein paar Tagen zu einem Telefoninterview eingeladen, von dem ein kleiner Teil auf Englisch erfolgt. Nachdem diese Hürde genommen ist wartet ein 2 tägiges Assessment-Center. Hier wird nochmal ein ähnlicher Test durchgeführt, wie der, den man bereits online gemacht hat. Im Anschluss finden dann einige Rollenspiele statt, in denen man zeigen kann, wie kommunikativ man ist. Außerdem bekommt man die Schilderung eines technischen Problems und eine Arbeitsanweisung, wie sich dieses Problem in Zukunft vermeiden lässt, vorgelegt. Hat man diese Aufgaben gemeistert, stehen die Chancen gut, am Ende des Assessment-Centers das Angebot zur Vertragsunterzeichnung zu erhalten.

Hat man den Fördervertrag bei Lufthansa Technik unterschieben, ist einem der Studienplatz an der HAW Hamburg oder HS Bremen sicher.

Ausbildung.de:

Was hast du von deinem Studium erwartet und haben sich deine Wünsche erfüllt?

Nils Albersmann:

Ich habe mir von meinem dualen Studium erwartet zusätzlich zum theoretischen Teil in der FH noch tiefgreifendere Praxiserfahrungen sammeln zu können sowie noch während des Studiums erste Berufserfahrungen sammeln zu können. Diese Wünsche haben sich zu 100% erfüllt. Ich bin sehr zufrieden mit meiner Entscheidung für das duale Mechatronikstudium.

Ausbildung.de:

Welche Aufgaben haben dir während deines Studiums besonders viel Spaß gemacht? Gab es auch Dinge, die du nicht so gerne gemacht hast?

Nils Albersmann:

Natürlich gibt es im Verlauf des Studiums auch mal Vorlesungen, die man nicht ganz so gerne besucht. Bei mir war zum Beispiel Software Engineering nicht gerade mein Favorit. Aber im Großen und Ganzen sind die Lehrinhalte alle sehr interessant. Allerdings muss man schon sagen, dass das Mechatronikstudium ein sehr arbeitsintensives ist und wie bei wahrscheinlich 99,9% der Weltbevölkerung gehört lernen jetzt nicht zu meinen Lieblingsbeschäftigungen.

Was meine Praxiseinsätze angeht bin ich vollkommen zufrieden. Bisher wurde ich in jeder Abteilung sehr gut aufgenommen. Alle sind dankbar für Unterstützung, sodass man in großen Teilen eigenverantwortlich arbeiten kann.

Ausbildung.de:

Wie hat man dich als dualen Studenten behandelt? Hast du dich ausreichend betreut gefühlt?

Nils Albersmann:

Die Betreuung bei Lufthansa Technik ist wirklich super und der jeweiligen Lage des Studenten angepasst. Zu Beginn werden die von der Fachhochschule vorgegeben Lehrgänge absolviert. Im weiteren Verlauf des Studiums wird man dann allerdings „von der Leine gelassen“ man ist vollkommen frei in der Wahl seiner Praxiseinsätze und muss sich dann natürlich auch selber darum kümmern in den jeweiligen Abteilungen einen Praktikumsplatz zu bekommen. Dies fördert die Selbstständigkeit und das Networking innerhalb der Firma.

Ausbildung.de:

Welche Tipps hast du für alle auf Lager, die sich auch für ein Studium hier interessieren?

Nils Albersmann:

Es ist wichtig sich nicht von dem großen Namen der Firma und der daraus resultierenden großen Zahl von Bewerbern abschrecken zu lassen. Wer nicht wagt der nicht gewinnt. Bewerbt euch einfach, auch wenn euer Zeugnis vielleicht nicht das allerbeste ist. Ich habe während des Auswahlprozesses den Eindruck gewonnen, dass die Lufthansa Technik nicht so sehr auf die Noten schaut, sondern darauf wie man sich in den realen Tests während des Assessment-Centers schlägt. Wenn man hier davon überzeugen kann, dass man freundschaftlich und fair mit seinen Arbeitskollegen umgeht und gemeinschaftlich einen Konsens findet, ist das sehr viel wert. In diesem Sinne, viel Erfolg, bei eurer Bewerbung :-)

Das Azubi-Interview mit Katrin Schäfer - Lufthansa Technik AG

  • Name des AuszubildendenKatrin Schäfer
  • Alter des Auszubildenden 21 Jahre
  • AusbildungStudienrichtung: Elektrotechnik

Ausbildung.de:

Wie bist du an deinen Studienplatz gekommen?

Katrin Schäfer:

In der Schule haben wir viel Infomaterial zum Thema Studium und Ausbildung bekommen. Darunter war auch ein Heft zum Thema „Technische duale Studiengänge“, in welchem sich Firmen vorgestellt haben, die dies anbieten. Lufthansa Technik hat mir als Firma sehr zugesagt, deswegen habe ich mich online unter www.be-lufthansa.com/Technik beworben.

Das Bewerbungsverfahren beinhaltete drei Stufen: Online-Test, Telefoninterview und ein Auswahlgespräch in Hamburg. Da ich mich dabei gegen die anderen Bewerber durchsetzen konnte, habe ich den Studienplatz bekommen.

Ausbildung.de:

Was hast du von deinem Studium erwartet und haben sich deine Wünsche erfüllt?

Katrin Schäfer:

Ich hatte im Vorfeld eine eher allgemeine Vorstellung von der Arbeit eines Ingenieurs und die Namen einiger Fächer in meinem Studium haben mir auch nicht allzu viel gesagt. Mir war vor allem wichtig, dass ich nicht nur theoretisches Wissen erwerben würde, sondern auch Berufserfahren sammeln konnte. Ein Grund für die Entscheidung für die Lufthansa Technik AG war auch mein Wunsch, während des Studiums ins Ausland zu gehen.

 

Letztendlich war das duale Studium in vielen Punkten so, wie ich es mir vorgestellt hatte. Die Abwechslung von Arbeitsalltag und Studentenleben hat dafür gesorgt, dass nie Langeweile aufkam. Ich musste mich allerdings von dem Gedanken verabschieden, dass alles, was man an der Hochschule lernt, eins zu eins im Beruf angewendet werden kann. Vielmehr braucht man die Grundlagen und Methoden zum allgemeinen Verständnis der technischen Sachverhalte. Wenn man dann im Beruf tatsächlich mal vor einer scheinbar unlösbaren Aufgabe steht, muss man in der Lage sein, sich die fehlenden Informationen selbst zu suchen.

Mein Wunsch ins Ausland zu gehen hat sich ebenfalls erfüllt, nach meinem sechsten Semester habe ich zwei Monate bei Lufthansa Technik Philippines verbracht. Sich alleine in einem fremden Land zurechtzufinden ist eine Erfahrung, die mich enorm weitergebracht hat.

Ausbildung.de:

Welche Aufgaben haben dir während deines Studiums besonders viel Spaß gemacht? Gab es auch Dinge, die du nicht so gerne gemacht hast?

Katrin Schäfer:

Was mir grundsätzlich am besten gefallen hat, waren Aufgaben, bei denen ich im Studium Gelerntes anwenden konnte. Die Ingenieure, die ich in den Praxisphasen unterstützt habe, haben mich alle ernst genommen und mir häufig kleinere Teilaufgaben ihrer Projekte übertragen, die ich dann eigenständig bearbeiten konnte.

Es ist ein schönes Erfolgsgefühl, wenn man weiß, dass tausende Flugzeuggeräte jedes Jahr in einem Prüfstand getestet werden, an dem man selbst mitgearbeitet hat.

Leider gehören zum Ingenieursalltag auch viel Papierkram und Verwaltungsarbeit. Auch hierbei wird man als Student selbstverständlich gleichermaßen beteiligt. Das Ausfüllen und Bearbeiten von Excel-Tabellen und Anträgen an Behörden gehört jedenfalls nicht zu meinen Lieblingsaufgaben.

Ausbildung.de:

Wie hat man dich als dualen Studenten behandelt? Hast du dich ausreichend betreut gefühlt?

Katrin Schäfer:

Die ersten Wochen meines dualen Studiums habe ich mit den anderen Studenten und den Azubis in der Werkstatt verbracht. Während dieser Zeit hat man uns erstmal alles nötige erklärt: Den Verlauf unseres Studiums, die Abläufe in der Firma und auch, an wen man sich in welchen Angelegenheiten wenden soll. So waren wir gut vorbereitet für unsere Praxiseinsätze.

Nach einer Eingewöhnungszeit waren wir weitgehend selbstständig und konnten beispielsweise selber entscheiden, in welchen Abteilungen wir in unseren Semesterferien arbeiten wollten, organisieren mussten wir dieses jedoch selbst.

 Dies ist etwas, was mir an meinem Studium gefällt, dass man frei in seinen Entscheidungen ist, man aber bei größeren Fragen auch immer jemanden hat, der einem weiterhelfen kann.

Ausbildung.de:

Welche Tipps hast du für alle auf Lager, die sich auch für ein Studium hier interessieren?

Katrin Schäfer:

Bei der Bewerbung kommt es auf mehr an als nur Zeugnis und Lebenslauf. Lufthansa Technik interessiert sich für die Menschen, die dahinterstecken. Macht euch Gedanken über zwei wichtige Fragen: „Warum ist dieses duale Studium genau das Richtige für euch?“ und „Warum seid genau ihr die Richtigen für dieses duale Studium?“


Seid aufgeschlossen und probiert viel aus! Es gibt unzählige Einsatzmöglichkeiten für Studenten bei Lufthansa Technik: für den Praktiker, der gerne im Labor bastelt genauso wie für jemanden, der Kontakt zu Kunden überall auf der Welt halten möchte. Die Praxiseinsätze helfen euch dabei, herauszufinden, was ihr später machen möchtet.