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  1. Robin Ruff

Interview mit Robin Ruff

Robin Ruff
Personalreferent Aus- und Weiterbildung
Foto des/der Interview-Partners/in
Was macht die Ausbildung bei OTTO QUAST aus?

Bei uns dreht sich alles um die Faszination Bauen. Täglich mit Händen und Kopf arbeiten und gemeinsam mit den Kollegen einzigartige Bauwerke schaffen, die Jahrzehnte überdauern – dafür brennen unsere Mitarbeiter. Als Auszubildender bist du bei uns kein kleines Licht, sondern von Anfang an mittendrin. 

Wir legen viel Wert auf eine gute Betreuung unserer Nachwuchskräfte und stellen jedem Azubi einen erfahrenen Paten zur Seite. Die Arbeit auf der Baustelle ist sehr abwechslungsreich und du lernst viele handwerkliche Kniffe, die dir später auch im Privatleben helfen werden. Du darfst dich außerdem auf eine top Ausbildungsvergütung mit >1.600 EUR im 3. Ausbildungsjahr freuen.


Nach der Ausbildung hast du viele Möglichkeiten dich bei uns zu entfalten und kannst - mit unserer Unterstützung - verschiedene Weiterbildungen in Angriff nehmen!

Was machte eine gute Bewerbung aus?

Zuerst lese ich meist das Anschreiben. Dabei ist mir wichtig, dass ich erkenne, ob der Bewerber sich mit dem gewünschten Ausbildungsberuf und unserem Unternehmen auseinandergesetzt hat. Hier erkenne ich sofort, ob er sich wirklich Gedanken gemacht hat oder nur ein Standard-Anschreiben verwendet, das außer mir noch viele andere Personaler lesen werden. Ein überzeugendes Anschreiben ist authentisch und weckt unser Interesse an der Person dahinter. Bewerber sollten ihre Stärken betonen, vor allem die, die zum Ausbildungsberuf passen. Handwerkliche Hobbys können zum Beispiel bei unseren gewerblichen Ausbildungsberufen ausschlaggebend sein.

Auf welche Noten kommt es an?

Das ist unterschiedlich. Bei den Industriekaufleuten stehen Mathe, Deutsch und ggf. BWL/VWL im Vordergrund. Bei Bewerbungen für einen gewerblichen Ausbildungsberuf achte ich auf Mathe, Physik und die technischen Fächer. Sicher sind gute Noten in den einzelnen Fächern wichtig und zeigen mir, dass der Bewerber während seiner Schulzeit mit Engagement bei der Sache war. Sie sind am Ende jedoch nur ein Kriterium von vielen. Viel schlimmer als schlechte Noten sind hingegen unentschuldigte Fehlzeiten. Schließlich suchen wir zuverlässige Auszubildende auf die sich unsere Kollegen jederzeit verlassen können.

Wie kann man sich das anschließende Bewerbungsgespräch vorstellen?

Die Bewerbungsgespräche führe ich zusammen mit dem jeweiligen Ausbilder. In entspannter Atmosphäre versuchen wir mit dem Bewerber ins Gespräch zu kommen und die Person hinter der Bewerbung intensiver kennenzulernen. Zum Einstieg bitten wir die Bewerber meist sich kurz selbst vorzustellen. Danach müssen die Bewerber auch mit den klassischen Fragen rechnen, z. B. „Warum möchten Sie Straßenbauer werden?“ „Warum bewerben Sie sich in unserem Unternehmen um eine Ausbildung?“. Mit diesen Fragen möchten wir herausfinden, ob der Bewerber sich über uns informiert und echtes Interesse an Beruf und Unternehmen hat. Die Frage nach den Stärken und Schwächen des Bewerbers wird auch gestellt. Insbesondere der Umgang mit den Schwächen ist interessant. Zu seinen Schwächen sollte man stehen und zugeben, diese erkannt zu haben. Wer z. B. die Schuld für eine schlechte Schulnote auf andere schiebt, macht sich unglaubwürdig. Besser ist dagegen, wenn uns der Bewerber deutlich macht, auf welche Art und Weise er an seinen Schwächen arbeitet.