Ausbildung als Industriemechaniker/in Produktionstechnik

Empf. Schulabschluss:
Mittlere Reife
Ausbildungsdauer:
3,5 Jahre
Arbeitszeit:
Schichtdienst
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Karrierepfad Industriemechaniker/in Produktionstechnik

Ausbildung zum Industriemechaniker Produktionstechnik

Hast du nach dreieinhalb Jahren deine Ausbildung erfolgreich abgeschlossen, bist du Industriemechaniker mit dem Einsatzgebiet Produktionstechnik. Nun kannst du komplexe Industrieanlagen zusammenbauen, programmieren und warten. Während der Produktion steuerst du die Maschinen und sorgst für einen reibungslosen Ablauf. Doch irgendwo gibt es immer einen Ingenieur, der daran forscht, eine Maschine noch schneller, genauer oder umweltfreundlicher arbeiten zu lassen. Fortschritt ist also Teil der Branche. Für dich bedeutet dies, dass du dich regelmäßig weiterbilden musst, um immer auf dem aktuellen Stand zu sein.

Weiterbildungslehrgänge

Wie bereits gesagt: In der Technik gibt es immer wieder Neues zu lernen. Eine Anlaufstelle ist deshalb die IHK, die regelmäßig Qualifizierungslehrgänge anbietet. Du kannst hier tiefergehendes Fachwissen erwerben und einen sogenannten Vertiefungsschwerpunkt wählen, beispielsweise in Qualitätssicherung, Metallverarbeitung oder Schweißtechnik.

Industriemeister

Der Meister ist eine der beliebtesten Weiterbildungen für Industriemechaniker, schließlich kannst du dich damit für eine Führungsposition qualifizieren. Die Vorbereitung auf die Prüfung kann aber auch bis zu vier Jahre dauern. Du lernst die Inhalte entweder in Eigenregie oder nimmst wahlweise an einem Fernlehrgang, an einem Voll- oder Teilzeitkurse teil. Mehr Flexibilität ist also kaum möglich. Die Kosten dafür liegen bei bis zu 4000 Euro. Auch die Meisterprüfung wird von der IHK abgenommen.

Techniker

Eine Alternative zum Meister die Weiterbildung als Techniker. Auch durch diese kannst du deine Karriere ordentlich vorantreiben. Bei dieser Weiterbildung wählst du zunächst einen Schwerpunkt, in deinem Fall bestimmt die Maschinen- und Anlagentechnik. Die Weiterbildung dauert, je nachdem ob du sie in Vollzeit oder Teilzeit absolvierst, zwei bis vier Jahre und sie wird auch von der Industrie- und Handelskammer angeboten. Entscheidest du dich für die Techniker-Weiterbildung, können auf die Jahre verteilt Kosten in Höhe von mehreren tausend Euro auf dich zukommen.

Technischer Fachwirt

Vier bis 28 Monate dauert im Schnitt die Weiterbildung als Technischer Fachwirt, die du als Industriemechaniker auch ins Auge fassen kannst. Hier wirst du weniger an den Maschinen und mehr im Management eingesetzt. Dein technisches Wissen wird mit betrieblichen Kenntnissen verfeinert. Anbieter dafür sind private Fachschulen und Bildungsinstitute, doch auch bei dieser Weiterbildung liegen die Kosten im vierstelleigen Bereich.

Studium

Nach deiner Industriemechaniker Ausbildung hast du außerdem die Möglichkeit, zu studieren. Ein Bachelorstudiengang dauert in Regelstudienzeit sechs bis sieben Semester. Studiengänge, die für dich infrage kommen sind Produktionstechnik, Maschinenbau, Mechatronik oder auch Wirtschaftsingenieurwesen. 

Nach deiner Ausbildung kannst du…

  • ...große Maschinenanlagen zusammenbauen, reparieren und demontieren.
  • ...Maschinen warten und Fehler erkennen.
  • ...die Qualität während der Produktion überwachen und prüfen.
  • ...Schweißen, Löten und Schleifen.
  • ...Maschinen mit Computerunterstützung steuern und Befehle Programmieren.
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