Ausbildung zum Oberflächenbeschichter/in

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Empf. Schulabschluss:
Hauptschulabschluss
Ausbildungsdauer:
3 Jahre
Arbeitszeit:
Schichtarbeit
Du interessierst dich für diesen Beruf?

Verdienst:

1. Jahr: 830-930 Euro
2. Jahr: 910-980 Euro
3. Jahr: 970-1060 Euro

Oberflächenbeschichter/in

Umweltschutz? Ja, denn du wirst mit vielen giftigen Stoffen zu tun haben, die angemessen entsorgt und behandelt werden wollen. Daher musst du für die Ausbildung zum Oberflächenbeschichter auch eine Portion Verantwortungsgefühl und Genauigkeit mitbringen. Ansonsten reichen aber auch schon Interesse an Chemie und ein Hauptschulabschluss für deine Bewerbung aus. Außerdem solltest du kein Problem damit haben, den ganzen Tag in einer Werkstatt oder einem Labor mit großen Maschinen zu verbringen.  Für das Ausrechnen bestimmter Mengenverhältnisse solltest du dir auch die notwendigen Mathefertigkeiten aneignen. Je nachdem, in welchem Unternehmen du arbeitest, solltest du auch englischsprachige Anweisungen lesen und verstehen können.

 

Wusstest du schon, dass...

  • du als Oberbeflächenbeschichter auch in der Schmuckbranche arbeiten kannst?
  • der Ausbildungsberuf früher Galvaniseur genannt wurde?
  • viele Duschköpfe, die metallisch aussehen, eigentlich aus Kunststoff sind?
  • jedes Jahr durch Oberflächenbeschichtung Korrosionsschäden von über 150 Milliarden Euro verhindert werden?
  • die teuerste Wii der Welt mit Gold beschichtet und Diamanten verziert ist?

Am Anfang deiner Ausbildung lässt man dich natürlich noch nicht alles alleine machen. Du lernst zunächst, wie die jeweiligen Werkstücke vorbereitet werden müssen. Da wird gefeilt, gebohrt und gesäubert – du solltest also kein Problem damit haben, auch mal schmutzig zu werden.  Auch das Überprüfen der Maschinen und das Säubern der Geräte gehört zu deinen Aufgaben. Umso mehr du dich auskennst, desto direkter wirst du auch in die eigentliche Oberflächenbeschichtung einbezogen.

Eine Art der Veredlung ist zum Beispiel das Feuerverzinken. Es wird meistens dafür benutzt, um Stücke vor Korrosion (also Rost) zu schützen. Nachdem das Werkstück – zum Beispiel ein Bauteil aus Stahl – entfettet, gesäubert und getrocknet wurde wird es in ein Verzinkungsbad eingelassen, das bis zu 530 Grad heiß ist. Das Zink und der Stahl reagieren und es bildet sich eine Eisen-Zink-Legierungsschicht. Nach dem Abkühlen ist das Werkstück erfolgreich verzinkt und rostet nicht mehr so leicht wie vorher.

Du kannst dir also vorstellen, dass deine Arbeit für die unterschiedlichsten Wirtschafts-, Transport- und Bauunternehmen sehr wichtig ist. Je nachdem, wo deine Interessen liegen, kannst du dich noch weiter spezialisieren z.B. auf die Qualitätssicherung oder bestimmte Beschichtungstechniken. Oder wenn dich eher die Organisation hinter dem Werkstattbetrieb interessiert, bilde dich doch nach deiner Ausbildung zum Fachwirt weiter. Mit einem Abitur steht auch einem Studium in Werkstoffwissenschaft nichts im Wege. Deine Möglichkeiten sind so vielfältig wie die Beschichtungen mit denen du arbeitest – also fang an, die erste Schicht deiner Karriere ist die Ausbildung zum Oberflächenbeschichter.

Du solltest Oberflächenbeschichter/in werden, wenn …
  1. du sehr verantwortungsvoll und sorgfältig bist.
  2. Chemie dich schon in der Schule interessiert hat.
  3. dir Maschinenlärm nichts ausmacht.
Du solltest auf keinen Fall Oberflächenbeschichter/in werden, wenn …
  1. du ziemlich tollpatschig bist.
  2. Protokollieren und genaues Arbeiten nicht dein Ding ist.
  3. du keine Lust hast, den ganzen Tag in Schutzkleidung rumzurennen.
Das Oberflächenbeschichter/in-Quiz
Frage / 3

Was ist Korrosion?

Leider falsch! Die richtige Antwort ist Nummer 1, bei der Korrosion reagiert ein Werkstoff mit seiner Umgebung und kann deswegen z.B. nicht mehr funktionieren. Rosten ist zum Beispiel eine Art der Korrosion.
Richtig! Bei der Korrosion reagiert ein Werkstoff mit seiner Umgebung und kann deswegen z.B. nicht mehr funktionieren. Rosten ist zum Beispiel eine Art der Korrosion.

Welcher Stoff leitet keinen Strom?

Leider falsch! Die richtige Antwort ist Nummer 2, Plastik gehört zu den sogenannten elektrischen Isolatoren und leitet keinen Strom.
Richtig! Plastik gehört zu den sogenannten elektrischen Isolatoren und leitet keinen Strom.

Warum muss man beim Arbeiten mit alkalischen Lösungen eine Schutzbrille tragen?

Leider falsch! Die richtige Antwort ist Nummer 1, alkalische Lösungen sind ätzend, dadurch können sie z.B. Metalle auflösen.
Richtig! Alkalische Lösungen sind ätzend, dadurch können sie z.B. Metalle auflösen.
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Dieses Profil wurde von Lena geschrieben
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