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Beliebteste Ausbildungsberufe 2018
Empf. Schulabschluss:
mittlerer Schulabschluss (Realschule)
Ausbildungsdauer:
3,5 Jahre
Arbeitszeit:
werktags
Du interessierst dich für diesen Beruf?

Verdienst:

1. Jahr: 810 Euro
2. Jahr: 850 Euro
3. Jahr: 905 Euro
4. Jahr: 955 Euro

KFZ-Mechatroniker/in

Du brauchtest dein Auto noch nie in die Werkstatt zu bringenund alle Reparaturen kannst du schon in Eigenregie durchführen? Außerdem liebstdu den Geruch von alten Reifen und Motoröl und bist begeistert, wie vielmoderne Technik in einem Auto steckt? Beste Voraussetzungen für deineÜberlegung, eine Ausbildung als KFZ-Mechatroniker zu machen! Wenn duKFZ-Mechatroniker werden möchtest, solltest du auf jeden Fall ein sehr gutesVerständnis von Technik und Mathematik haben. In dieser dreieinhalbjährigen dualenAusbildung lernst du alles rund um das Thema Kraftfahrzeuge: Wie du siewartest, reparierst und ebenso wie du Kunden mit einfach Worten berätst.Abgesehen davon solltest du eine gute körperliche Fitness besitzen, denn indiesem Beruf arbeitest du beispielsweise oft mit gekrümmten Rücken und in derHocke.

In der Ausbildung als KFZ-Mechaniker lernst du natürlich dieGrundlagen und die Aufgaben, die tagtäglich warten: Einzelteile austauschen,Ölwechsel und Wartungen durchführen. Doch eine immer größere Rolle spielt auchdie modernste Technik. So sind Laptops, iPads und Diagnosegeräten  kaum nochaus einer Werkstatt wegzudenken, denn sie helfen dir mit ihrer Software, Fehlerauszulesen und zu beheben. Mechanik und Elektronik verschmelzen also immer mehrund bringen neue Herausforderungen in den Beruf des KFZ-Mechanikers.

Mitbringen solltest du alsoFreude an Mechanik und Elektronik aber auch eine gute körperlicheBelastbarkeit. Wenn du diese Voraussetzungen soweit erfüllst und mindestenseinen Hauptschulabschluss vorweisen kannst, steht deiner Ausbildung zumKraftfahrzeugmechatroniker nichts mehr im Wege.

Wie in jeder dualenAusbildung verbringst du den größeren Praxisteil in deiner Ausbildungswerkstattund den theoretischen Teil in einer Berufsschule. Deine Arbeitszeiten sindrelativ normal, du arbeitest werktags von morgens bis zum späten Nachmittagoder Abend (je nach Öffnungszeiten) und hast somit einen routiniertenWochenablauf.

In deiner Ausbildung zum KFZ-Mechatroniker kannst du dich füreinen von fünf angebotenen Schwerpunkte entscheiden: Personenkraftwagentechnik,Nutzfahrzeugtechnik, Motorradtechnik, System- und Hochvolttechnik sowieKarosserietechnik. Dabei solltest du danach gehen, was dir am meisten Spaßbringen würde. Hast du mehr Lust, in der Personenkraftwagen oder derMotorradtechnik zu arbeiten? Interessiert dich ansonsten eher der BereichSystem- und Hochvolttechnik oder vielleicht die Karosserietechnik? 

Auch die Nutzfahrzeugtechnikwird in vielen Unternehmen angeboten. Dort lernst du, LKWs, Busse, Bau- oderStadtreinigungsfahrzeuge zu warten und zu reparieren. In derNutzfahrzeugtechnik spielen besonders sogenannte „Assistenzsysteme“, wieTempomat, Spurbindungsassistent, Notbrems- und Nachtsichthilfen eine wichtigeRolle, die du in dieser Fachrichtung alle genauer kennenlernen wirst. Währenddeiner Ausbildung zum KFZ-Mechatroniker im Bereich Nutzfahrzeugtechnik lernstdu außerdem Störgeräusche zu erkennen und zu reparieren. Schließlich ist dieSicherheut bei Schulbussen beispielsweise ein ganz wichtiger Faktor. DieSchwerpunkte werden übrigens in den letzten eineinhalb Jahren deiner Ausbildunggelehrt, bis dahin verläuft die Grundausbildung gleich.

Wusstest du schon, dass...

  • es die Berufsbezeichnung KFZ-Mechaniker seit 2003 nicht mehr gibt? Im Zuge einer Ausbildungsreform wurde der Beruf des KFZ-Mechanikers mit dem des KFZ-Elektronikers unter dem Namen KFZ-Mechatroniker zusammengelegt. Die Bezeichnung KFZ-Mechaniker ist im Volksmund allerdings noch sehr gebräuchlich.
  • es im Jahr 1900 Deutschland nur etwa 1000 Kraftfahrzeuge gab? Im Jahr 1920 waren es bereits 75.000 Automobile.
  • sich in den kommenden zehn Jahren die Anzahl der Fahrzeuge voraussichtlich weltweit verdoppeln wird? Aufgrund dessen wird ein großer Part der Fahrzeuge alternative Energiequellen wie zum Beispiel Wasserstoff verwenden müssen.
  • die Zwischenprüfung nach dem zweiten Ausbildungsjahr bereits 35% der Gesellenprüfungsnote ausmacht?
  • der Frauenanteil in diesem Ausbildungsberuf bei gerade mal 2,8% liegt?

Nach deinem erfolgreichen Abschluss der Azubizeit hast duverschiedene Weiterbildungsmöglichkeiten, manche davon kannst du sogar bereitsin deine Ausbildung einbinden. Du könntest dich beispielsweise zum Kraftfahrzeugtechnikermeister,KFZ-Servicetechniker oder Automobil Serviceberater weiterbilden. Wenn du eineHochschulzugangsberechtigung hast, steht auch einem Anschlussstudium nichts imWeg. Denkbare Studiengänge, für die du dich entscheiden könntest, sindKommunikationstechnik oder Nutzfahrzeugtechnik. Hast du dich für dieFortbildung als Kraftfahrzeugtechnikmeister entschieden, so könntest duaußerdem deine eigene Werkstatt eröffnen und selbst Azubis ausbilden.

Ansonsten könntest du deine Ausbildung zum KFZ-Mechatronikernatürlich auch als Einstieg in ganz andere Gefilde nutzen: Einige der bekanntendeutschen Rennfahrer haben vor ihrer Karriere in der Formel 1 alsKraftfahrzeugmechatroniker gearbeitet. Aber wir wollen ja realistisch bleiben.

Du solltest KFZ-Mechatroniker/in werden, wenn …
  1. du ein exzellentes technisches Verständnis besitzt.
  2. du mit Geduld und Fingerspitzengefühl jede elektronische Herausforderung annehmen magst.
  3. Bock auf einen richtigen „Männerjob“ hast. Und das gilt auch für alle Frauen!
Du solltest auf keinen Fall KFZ-Mechatroniker/in werden, wenn …
  1. du zwei linke Hände hast.
  2. Autos dich einfach nicht interessieren.
  3. du körperlich nicht belastbar bist.
Das KFZ-Mechatroniker/in-Quiz
Frage / 3

Was ist ABS?

Leider falsch! ABS ist die Abkürzung für Antiblockiersystem
Richtig! ABS ist die Abkürzung für Antiblockiersystem

Was versteht man unter Amphibienfahrzeug?

Leider falsch! Es handelt sich um ein Fahrzeug, welches auch auf der Wasseroberfläche fahren kann.
Richtig! Es handelt sich um ein Fahrzeug, welches auch auf der Wasseroberfläche fahren kann.

Was bedeuten die Großbuchstaben L, M, N und O im Zusammenhang mit Führerscheinen?

Leider falsch! Mit L, M, N und O sind die Fahrzeugklassen nach EU-Richtlinie gemeint.
Richtig! Mit L, M, N und O sind die Fahrzeugklassen nach EU-Richtlinie gemeint.
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Dieses Profil wurde von Lena geschrieben
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