Ausbildung zum Karosserie- und Fahrzeugbaumechaniker/in

Empf. Schulabschluss:
Hauptschulabschluss
Ausbildungsdauer:
3,5 Jahre
Arbeitszeit:
werktags
Du interessierst dich für diesen Beruf?
Verdienst:
1. Jahr: 550 Euro
2. Jahr: 649 Euro
3. Jahr: 743 Euro
4. Jahr: 770 Euro

Karosserie- und Fahrzeugbaumechaniker/in

Autos faszinieren dich und du hast Freude daran, selbst dein Geschickt zu beweisen und zu schrauben was das Zeug hält? Dann kann die Ausbildung zum Karosserie- und Fahrzeugbaumechaniker genau das Richtige für dich sein. Hier lernst du, wie Karosserien mit Hilfe verschiedenster Techniken und Werkzeugen hergestellt und repariert werden. Doch nicht nur in deinen Händen solltest du viel Feingefühl haben, sondern auch im Umgang mit Kunden. Dreieinhalb Jahre dauert die anspruchsvolle Ausbildung, die abwechselnd in Betrieb und Berufsschule stattfindet, danach kannst du deine Karriere starten. 

In welchen Schwerpunkten wird die Ausbildung zum Karosserie- und Fahrzeugbaumechaniker angeboten?

Bevor es mit der Ausbildung zum Karosserie- und Fahrzeugbaumechaniker richtig losgehen kann, hast du die Qual der Wahl, denn die Ausbildung wird mit drei verschiedenen Schwerpunkten angeboten:

  • Karosserie- und Fahrzeugbautechnik
  • Karosserieinstandhaltungstechnik
  • Caravan- und Reisemobiltechnik

Die dritte Fachrichtung "Caravan- und Reisemobiltechnik" wurde erst kürzlich vom Zentralverband Karosserie- und Fahrzeugtechnik und vom Caravaning Industrie Verband neu erarbeitet. Durch den schnellen Anstieg von neu zugelassenen Freizeitfahrzeuge ist auch der Bedarf an Fachkräften in der Caravaningbranche gestiegen. Da es sowohl in der Produktion als auch in den Werkstätten an Fachkräften fehlt, hast du also viele Möglichkeiten mit der Ausbildung in dieser Fachrichtung Fuß zu fassen. Wann du diese Fachrichtung wählen kannst, steht allerdings noch nicht fest. 

Unabhängig davon, für welche Fachrichtung du dich entscheidest, in den ersten beiden Jahren der Ausbildung werden alle Azubis gemeinsam unterrichtet, erst ab dem dritten Ausbildungsjahr stehen die fachspezifischen Inhalte auf dem Stundenplan. Die Ausbildung findet in dem Ausbildungsbetrieb und in der Berufsschule statt. Während in der Schule die Theorie gelehrt wird, darfst du in den Betrieben kräftig mit anpacken und dein neu gelerntes Wissen unter Beweis stellen. 

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freie Ausbildungsplätze als Karosserie- und Fahrzeugbaumechaniker/in

Was lernt man in der Ausbildung zum Karosserie- und Fahrzeugbaumechaniker?

Dass Deutschland jedes Jahr um den Titel als modernster und bedeutendster Autohersteller kämpft, ist bekannt – du bekommst es daher mit dem reinsten Hightech zu tun. Während deiner Ausbildung erhältst du enorm viel Spezialwissen, so stehen unter anderem die Fächer Hydraulik, Pneumatik und Elektronik auf dem Stundenplan. Wer sich die Arbeit als Karosserie- und Fahrzeugbaumechaniker als reinen Werkstattberuf vorstellt, wird eines besseren belehrt, denn auch der Umgang mit dem Computer gehört zum Handwerk. Allroundtalente werden also benötigt. 

Was macht eine Karosserie- und Fahrzeugbaumechanikerin?

Im Karosserie- und Fahrzeugbau werden einige Aufgaben allein übernommen, für andere wiederum ist Teamwork gefragt. Doch nicht nur bei den Aufgaben wird es abwechslungsreich, so arbeitest du mit den unterschiedlichsten Materialien und Werkzeugen. Ob schweißen, vermessen oder schneiden – du lernst sämtliche Verfahren und Handgriffe kennen.

Wusstest du schon, dass...

  • Stahlblech das meistverbreitete Material für den Automobilbau ist?
  • die Chevrolet Corvette das erste Auto mit einer Kunststoffkarosserie war?
  • heute vor allem Solarautos und Energiesparautos mit einer Kunststoffkarosserie gebaut, um das Gewicht zu verringern?
  • der VW Käfer der in Deutschland häufigste zu sehende Oldtimer ist?
  • das Wort Oldtimer ein Scheinanglizismus und im Englischen unbekannt ist?

Welche Voraussetzungen braucht man für die Ausbildung?

Um die Ausbildung als Karosserie- und Fahrzeugbaumechaniker machen zu können, solltest du mindestens einen Hauptschulabschluss und großes Interesse an Naturwissenschaft und Technik mitbringen. Gerade in der Automobilbranche gehen Entwicklung und Fortschritt rasant schnell voran, rechne also damit, dass du dich während deiner gesamten beruflichen Laufbahn häufig weiterbilden wirst. Doch Weiterbildungen halten dich nicht nur auf dem neusten Stand der Technik, sondern können dich auch beruflich voranbringen. Viele Karosserie- und Fahrzeugbaumechaniker entscheiden sich deshalb für Weiterbildungen zum Betriebsassistent im Karosseriebau, Techniker oder auch Meister. 

Du solltest Karosserie- und Fahrzeugbaumechaniker/in werden, wenn …
  1. deine Hände sich erst komplett anfühlen, sobald du Werkzeug darin hältst.
  2. die Naturwissenschaften zu deinen Lieblingsfächern zählen.
  3. du gutes räumliches Vorstellungsvermögen hast.
Du solltest auf keinen Fall Karosserie- und Fahrzeugbaumechaniker/in werden, wenn …
  1. du zwei linke Hände hast.
  2. moderne Technik dich kaum interessiert.
  3. körperliche Arbeit dir keinen Spaß macht.
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