Sugar image big ausbildung werkgehilfe 1
Empf. Schulabschluss:
ohne Schulabschluss
Ausbildungsdauer:
3 Jahre
Arbeitszeit:
werktags
Du interessierst dich für diesen Beruf?

Verdienst:

1. Jahr: 850 Euro
2. Jahr: 900 Euro
3. Jahr: 980 Euro

Werkgehilfe/-gehilfin

Möchtest du Werkgehilfe in der Schmuckwaren-, Taschen- und Armbanduhrenindustrie werden, musst du eine klassische duale Berufsausbildung absolvieren. Das heißt, dass du während der Ausbildungszeit sowohl in einer Berufsschule Kurse belegst als auch im Betrieb in die praktische Arbeit eingeführt wirst. Der theoretische Teil deiner Ausbildung, also der Unterricht in der Berufsschule, bereitet dich vor allem auf deine kaufmännischen Pflichten vor. Du kümmerst dich nämlich um den Materialeinkauf und musst ein Auge auf Bestellungen, Buchungen und Rechnungen haben, schließlich soll für die Fertigung am Ende ja nichts fehlen. Im Job verwaltest du außerdem die Abläufe der Produktion, damit jeder Kollege weiß, wann er was zu tun hat. Außerdem achtest du darauf, dass die richtigen Materialien für die einzelnen Teile verwendet werden, lernst das Erstellen von Schichtplänen und prüfst das fertige Produkt anschließend auf seine Qualität. Wie du siehst, ist „Gehilfe“ wirklich nur eine Bezeichnung – tatsächlich wirst du auf sehr wichtige Aufgaben vorbereitet, durch die es so wirkt, als wärst du der Herr der Ringe … oder eben Uhren.

Wusstest du schon, dass...

  • im Schnitt jährlich etwa 12 bis 15 Leute diese Ausbildung beginnen? In der Branche gibt es aber noch viele weitere spannende Ausbildungsberufe, etwa den Diamantschleifer, Edelsteingraveur, Edelsteinschleifer, Uhrmacher oder Goldschmied.
  • an der Nationalen Autonomen Universität Mexikos Diamanten aus Tequila hergestellt wurden?
  • lange vor den Armbanduhren die Zeit mit Hilfe von Schattenuhren gemessen wurde? Ägyptische Obelisken aus den Jahren 3500 bis 500 v. Chr. sind berühmte Beispiele solcher Uhren.
  • Mr. T, bekannt unter anderem aus dem A-Team, täglich Goldketten im Wert von 300.000 US-Dollar trug? Es dauerte fast eine ganze Stunde, sie anzulegen.
  • das teuerste Schmuckstück der Welt, der Wittelsbach-Graff-Diamant, 80 Millionen US-Dollar wert ist?

Einen Ausbildungsplatz in der Branche, die sich nicht nur um Alltags-, sondern auch um Luxusgegenstände kümmert? Da kommt man doch bestimmt nur rein, wenn man in der Schule ein Überflieger war, oder? Nein, es muss nicht jeder aus purem Gold sein, der in diesem Beruf glänzen möchte! Um die staatlich anerkannte Ausbildung zum Werkgehilfen in der Schmuckwarenindustrie oder Taschen- und Armbanduhrenindustrie absolvieren zu können, brauchst du kein Abitur oder Realschulabschluss. Rein rechtlich gesehen musst du für die Ausbildung keinen bestimmten Schulabschluss vorweisen. Wichtig ist, dass auf deinen Zeugnissen gute Mathe-Noten zu finden sind, denn um Rechnerei kommst du in und nach der Ausbildung nicht herum. Die notwendigen Eigenschaften, die du besitzen solltest, sind Sorgfalt und Organisationstalent. Selbstverständlich ist es auch nicht verkehrt, wenn du bereits eine Ahnung davon hast, woraus Uhren und Schmuck eigentlich so bestehen und was aktuell so im Trend liegt.

Du solltest Werkgehilfe/-gehilfin werden, wenn …
  1. Organisationstalent zu deinen Stärken gehört.
  2. dich nahezu der komplette Werdegang einer Uhr oder eines Schmuckstücks interessiert.
  3. du auch kaufmännisch etwas drauf hast.
Du solltest auf keinen Fall Werkgehilfe/-gehilfin werden, wenn …
  1. du selber handwerklich arbeiten möchtest.
  2. Berechnungen dein größter Feind sind.
  3. Taschen- und Armbanduhren sowie Schmuck dir eigentlich völlig egal sind.
Das Werkgehilfe/-gehilfin-Quiz
Frage / 3

Was versteht man unter Karat?

Leider falsch! Die richtige Antwort ist Nummer 3, in Karat wird der Feingehalt von Gold angegeben.
Richtig! In Karat wird der Feingehalt von Gold angegeben.

Für wie viel Geld wurde die teuerste Uhr der Welt versteigert?

Leider falsch! Die richtige Antwort ist Nummer 2, die 1932 von Patek Philippe gebaute Taschenuhr „Supercomplication“ gilt seit ihrer Versteigerung für rund 21,4 Millionen Euro als teuerste Uhr der Welt.
Richtig! Die 1932 von Patek Philippe gebaute Taschenuhr „Supercomplication“ gilt seit ihrer Versteigerung für rund 21,4 Millionen Euro als teuerste Uhr der Welt.

Welche Frau trug ab 1810 die erste Armbanduhr der Welt?

Leider falsch! Die richtige Antwort ist Nummer 2, der Schweizer Uhrmacher Abraham Louis Breguet fertigte 1810 für Napoleons jüngste Schwester Caroline die erste Armbanduhr der Welt.
Richtig! Der Schweizer Uhrmacher Abraham Louis Breguet fertigte 1810 für Napoleons jüngste Schwester Caroline die erste Armbanduhr der Welt.
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Dieses Profil wurde von Tim geschrieben
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