Ausbildung zum Maurer machen
Empfohlener Schulabschluss Hauptschulabschluss
Ausbildungsdauer 3 Jahre
Arbeitszeit werktags
1. Ausbildungsjahr 610-690 Euro
2. Ausbildungsjahr 840-1060 Euro
3. Ausbildungsjahr 1060-1340 Euro
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Ausbildung zum
Maurer

Schulische und duale Ausbildung

„Wer will fleißige Handwerker sehn? Der muss zu den Maurern gehn! Stein auf Stein, Stein auf Stein, das Häuschen wird bald fertig sein“ – Harte Arbeit, das ist genau dein Ding. Als Maurer wirst du überwiegend draußen arbeiten und Mauerwerke aus einzelnen Steinen zusammen setzen. Du hast die Möglichkeit dir den Traum vom Eigenheim selbst zu erfüllen, denn ein Hausbau geht ja bekanntlich nicht ohne Mauer. Und oft ist es doch so, dass man gewisse Dinge besser selber macht. Mit einer Ausbildung zum Maurer, brauchst du keine Angst haben, dass dein Haus später mal schiefe Wände hat.  Aufgrund der Schwerstarbeit wird dieser Knochenjob besonders von jungen Männern wahr genommen. „Bau deine Zukunft“ – Wenn auch du deine Zukunft lieber selbst in der Hand haben willst, ist eine Maurerausbildung genau das Richtige für dich.

Maurer zählt zu einem der Berufe, der nicht nur Spaß macht, sondern dir auch interessante Perspektiven eröffnen kann. Attraktiv ist ganz besonders, dass der Maurerberuf zu den am besten bezahlten Berufen in der Branche gehört. Und Baukräfte werden auch in der Zukunft immer sehr begehrt sein, denn Häuser werden vermutlich immer gebaut werden und wer kann da keine gute Fachkraft gebrauchen? Der Beruf des Maurers ist umso mehr ein Beruf mit einer großen Zukunft – ein Beruf, der ein immer höheres Ansehen genießen wird.

Wer denkt der Beruf des Maurers sei ein eintöniger Beruf, der täuscht sich. Du bist beim Bau verantwortlich vom Anfang bis zum Ende – nach Plänen von professionellen Architekten errichtest du zahlreiche Gebäude. Als Maurer fängst du ganz unten an und betonierst das Fundament. Im Anschluß daran fertigst du Außen- und Innenwände aus den unterschiedlichsten Materialien oder montierst Fertigteile.  

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Aber auch für das Verlegen von Platten und Estrichen oder das Montieren von Treppen bist du zuständig. Je nach Kundenwunsch hast du so ständig eine neue Herausforderung zu meistern. Darüber hinaus lernst du in deinem Beruf die unterschiedlichsten Menschen kennen, mit den unterschiedlichsten Träumen oder Vorstellungen. So arbeitest du hauptsächlich in Betrieben des Bauwerks, wie zum Beispiel Hochbauunternehmen, Betonbaufirmen oder Sanierungs- und Modernisierungsunternehmen.

Wenn du handwerklich begabt bist und der Beruf des Maurers für dich eine persönliche Herausforderung darstellt, dann sind das bereits die besten Voraussetzungen, um deine Ausbildung als Maurer zu starten. Zusätzlich benötigst du einen Schulabschluss. Hier reicht aber bereits der Hauptschulabschluss, um als Azubi zugelassen zu sein. Gute Noten in den Fächern Mathematik, Werken und Physik sind allerdings von Vorteil. Wenn du dann auch noch Teamplayer bist, dann kann ja nichts mehr schief gehen und deiner Ausbildung zum Maurer steht nichts mehr im Wege.

 

Wusstest du schon, dass...

  • …das Maurerhandwerk mit der älteste Beruf Deutschlands ist?
  • …die Römer das Maurerhandwerk nach Germanien gebracht haben?
  • …viele Maurer nach Lehrabschluss auf Gesellenwanderung gehen?
  • …Maurer die Pyramiden in Ägypten errichtet haben?
  • …Maurer sogar ihr eigenes Wappen haben? Das sogenannte Zunftwappen soll das Gemeinschaftsverständnis der Maurer symbolisieren.

Bei deiner Ausbildung handelt es sich um eine duale Ausbildung, bei der du neben den praktischen Abschnitten, theoretischen Unterricht an der Berufsschule hast. Während deiner Ausbildungszeit erhältst du viele Einblicke in die verschiedensten Bereich, wie beispielsweise Auftragsübernahme, Leistungserfassung, Arbeitsplan und Ablaufplan, Sichern und Räumen von Baustellen, Lagern und Auswählen von Bauholfsstoffen, Anfertigen von Skizzen, Durchführen von Messungen, Herstellen von Bauteilen und Instandsetzen und Sichern von Baukörpern. Das Spektrum des Maurers ist riesig und du lernst nie aus. Nach deiner Ausbildung kannst du im handwerklichen Bereich so gut wie jede Tätigkeit ausüben und dir sogar selber dein eigenes kleines Häuschen bauen – natürlich auch eine Villa, wenn dir danach ist. Mit erfolgreicher Beendigung deiner Abschlussprüfung, die aus einem schriftlichen und einem praktischen Teil besteht, darfst du dich dann offiziell Maurer nennen. Und wenn du dich danach weiter bilden möchtest, stehen dir jede Menge Türen offen. Ob zum Maurermeister, Vorarbeiter oder Werkpolier – ein Maurer hat viele Perspektiven. Mit einer abgeschlossenen handwerklichen Ausbildung hast du ebenfalls die Möglichkeit, dich bei der Feuerwehr zu melden und dort weitere Tätigkeiten auszuüben wie beispielsweise Brandschutzmeister oder Rettungsassistent.

Du solltest Maurer werden, wenn...

  1. ...du dich gerne körperlich anstrengst bei der Arbeit.
  2. ...dein größter Traum ist „ein Haus zu bauen“.
  3. ...Hammer, Meißel und Gips keine Fremdwörter für dich sind.

Du solltest auf keinen Fall Maurer werden, wenn...

  1. ...du zwei linken Hände hast.
  2. ...eine Hammer nicht von einer Säge unterscheiden kann.
  3. ...du Stauballergien oder Ähnliches hast.

Das Maurer-Quiz

Wie heißt das wichtigste Werkzeug eines Maurers?



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