Ausbildung als Beamter/Beamtin im gehobenen vermessungstechnischen Verwaltungsdienst

Empf. Schulabschluss:
Fachabitur
Ausbildungsdauer:
18 Monate
Arbeitszeit:
Werktags
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Karrierepfad Beamter/Beamtin im gehobenen vermessungstechnischen Verwaltungsdienst
Ausbildung als Beamter im gehobenen vermessungstechnischen Dienst

Während deiner Ausbildung bzw. deines Vorbereitungsdienstes bist du Beamter auf Widerruf. Durch dein vorangegangenes Studium hast du bereits viel Fachwissen gesammelt, welches nun weiter aufgebaut und gezielt angewendet wird. Nach 18 Monaten und Bestehen der Abschlussprüfung wirst du zum Beamten im gehobenen vermessungstechnischen Dienst ernannt.

Weiterbildungen

Das Wissen auf dem neuesten Stand zu halten ist absolute Pflicht für Beamte im gehobenen vermessungstechnischen Dienst, die Teilnahme an Weiterbildungen daher selbstverständlich. Ob Soft Skills für Führungskräfte oder neue technische Trends wie der Einsatz von Drohnen bei Vermessungen – Weiterbildungen decken alle Bereiche der Tätigkeit ab.

Masterstudium

Für den Vorbereitungsdienst als Beamter im gehobenen vermessungstechnischen Dienst benötigst du den Bachelorabschluss, möchtest du in deiner Laufbahn aber zum öffentlich bestellten Vermessungsingenieur oder in den höheren Dienst aufsteigen, dann benötigst du den Masterabschluss. Diesen kannst du berufsbegleitend erwerben oder du hängst ihn gleich noch an den Bachelor dran.

Öffentlich bestellter Vermessungsingenieur oder höherer vermessungstechnischer Verwaltungsdienst

Im Laufe deiner Tätigkeit kannst du durch die Aufsichtsbehörde zum öffentlich bestellten Vermessungsingenieur (kurz ÖbVi) ernannt werden. In der Regel werden als Zugangsvoraussetzung ein Diplom oder Masterabschluss in Vermessungstechnik, der abgeschlossene Vorbereitungsdienst sowie einige Jahre Tätigkeit als Beamter im gehobenen vermessungstechnischen Dienst verlangt. Die genauen Voraussetzungen werden von den Ländern festgelegt. In der Tätigkeit als ÖbVi führst du auf selbstständiger Basis Katastervermessungen durch, begleitest Landesvermessungen und bist befugt, Ermittlungen zu beurkunden. Tätigkeiten im höheren Dienst haben die gleichen Zugangsvoraussetzungen. Im höheren Dienst kannst du mehr Verantwortung übernehmen und rutscht noch dazu in höhere Besoldungsgruppen.

Selbstständigkeit

Als öffentlich bestellter Vermessungsingenieur arbeitest du bereits auf selbstständiger Basis, eine Alternative ist die Eröffnung eines Ingenieurbüros für Vermessungsdienstleistungen und Geodatenerstellung.

Nach deiner Ausbildung kannst du…

  • ...mit satelliten- und computergestützten Techniken Vermessungsarbeiten durchführen.
  • ...Messergebnisse dokumentieren.
  • ...den Grundstückswert ermitteln und Besitzverhältnisse klären.
  • ...rechtliche, technische und organisatorische Gesichtspunkte bei Bauplanungen überwachen.
  • ...Abrechnungen für die Kataster- und Vermessungsarbeiten erstellen.
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