Ausbildung zum Vermessungstechniker machen
Vermessungstechniker/in

21 freie Ausbildungsplätze
Empfohlener Schulabschluss mittlerer Schulabschluss (Realschule)
Ausbildungsdauer 3 Jahre
Arbeitszeit werktags
1. Ausbildungsjahr 670-840 Euro
2. Ausbildungsjahr 720-890 Euro
3. Ausbildungsjahr 777-940 Euro
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Ausbildung zum
Vermessungstechniker

Klassische duale Berufsausbildung

Höher, länger und weiter – um millimetergenau zu wissen wie groß, wie hoch und wie breit ein Gelände, ein Grundstück oder auch ein ganzer Berg ist, braucht die Welt Menschen, die gerne gründlich messen. Wenn auch dich brennend interessiert, wie z.B. Daten für Bauvorhaben gesammelt werden, ist die Ausbildung zum Vermessungstechniker genau das Richtige für dich. Du solltest allerdings nicht nur gern mit dem Maßband Dinge ausmessen, sondern auch im Recherchieren und Mathe ein helles Köpfchen sein. Denn vor fast jeder Vermessung musst du erstmal alle früheren Vermessungsergebnisse raussuchen, um sie anschließend mit deinem Messtrupp zu überprüfen und zu vervollständigen. Nach der Outdoorarbeit geht es dann ins Büro, wo die gesammelten Daten ausgewertet und gespeichert werden. Wenn Präzision, räumliches Denken und Konzentration für dich kein Problem darstellen und du die Herausforderung im Gelände UND im Büro suchst, bewirb dich jetzt für die Ausbildung zum Vermessungstechniker.

Als Vermessungstechniker hast du garantiert keinen langweiligen Joballtag. Denn neben der Büroarbeit geht es zum Vermessen natürlich auch nach draußen. Deshalb ist diese Ausbildung zum Vermessungstechniker nichts für Menschen aus Zucker, sondern eher für robuste und sportliche Naturburschen und -mädels, die auch bei nasskaltem Wetter in der Lage sind, Daten haargenau zu erfassen. Als Teil eines Messtrupps musst du also auch deine Teamfähigkeit unter Beweis stellen, denn nur wenn ihr gut zusammenarbeitet, kann eine fehlerlose Messung entstehen. Aber auch sonst solltest du den Umgang mit Menschen mögen, denn du wirst immer wieder Kontakt zu Baubehörden, Grundstückeigentümern und anderen Fachkräften haben. Wenn du z.B. wissen musst, wo genau die Grenze zwischen Bayern und Tirol verläuft, musst du nicht auf die Zugspitze steigen, um es herauszufinden.

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Wobei noch zu erwähnen ist, dass es diese Ausbildung quasi zweimal gibt. Du kannst dich entweder allgemein als Vermessungstechniker ausbilden lassen oder speziell für die Bergvermessung. Die Inhalte der beiden Ausbildungen sind sich sehr ähnlich, wenn du in Zukunft ein breiteres Spektrum an Jobmöglichkeiten zur Verfügung haben möchtest, wähle lieber die allgemeinere Ausbildung zum Vermessungstechniker. Wenn Du aber sowieso in den Alpen wohnst und Berge deine Leidenschaft sind, kannst du dich auch auf die Bergvermessung spezialisieren.

 

Wusstest du schon, dass...

  • …Berlin mit einer Fläche von 891,85 Quadratkilometern Deutschlands größte Stadt ist und Bad Soden im Taunus mit 12,55 Quadratkilometer Fläche die kleinste?
  • …verschiedene Länder unterschiedliche Definitionen von Bergen haben? Einige deutsche Berge würden in der Schweiz „Hügel“ genannt werden, weil für die Schweizer eine Erhebung erst ab ca. 300 m ein „Berg“ ist.
  • …vor dem 19. Jahrhundert Kartografen gar keinen weißen Fleck für unerforschte Stellen in ihre Karten zeichneten, stattdessen aber Fabelwesen, Verzierungen oder ausgedachte Gebirge?
  • …mit dem Echolot der Ozeanboden erst Mitte des 20. Jahrhunderts systematisch kartografiert werden konnte?
  • …du in dieser Ausbildung aufpassen musst, wortwörtlich keinen „groben Fehler“ zu machen? So wird nämlich in der Messtechnik ein Fehler bezeichnet, der beim Messen gemacht wurde, entweder wegen eines Versehens oder einen äußeren Einfluss (Luftunruhen, Nachgeben des Untergrunds...).

Es würde nicht Vermessungstechnik heißen, wenn es dabei nichts Technisches gäbe. Die Vermessungen geschehen nicht nur mithilfe von altmodischen Gerätschaften, sondern auch mit neuster Technik wie GPS, Lasern oder Satelliten. Die erhobenen Daten werden im Büro dann auch am Computer ausgewertet, überprüft und weiterverarbeitet. Jedoch solltest du auch ein ruhiges Händchen beweisen, denn manchmal müssen Karte auch von Hand ergänzt werden, so richtig altmodisch mit Bleistift und Tusche. Nun aber keine Angst – in der dualen Ausbildung zum Vermessungstechniker lernst du all das, einmal theoretisch in der Berufsschule und dann noch praktisch im Ausbildungsbetrieb. Trotzdem solltest du eine Affinität und ein gewisses Talent für Mathe, Physik und Geographie mitbringen und auch zeichnerisch nicht gänzlich unbegabt sein.

Nach Abschluss der Ausbildung kannst du den Meister machen, dich auf ein gewisses Gebiet spezialisieren, oder bei entsprechender Qualifikation noch ein Studium dranhängen und die gesamte Uni oder FH vermessen.

Du solltest Vermessungstechniker werden, wenn...

  1. ...du alles in Deinem Umfeld bereits vermessen und ausgewertet hast.
  2. ...Wind und Wetter dir nichts anhaben können.
  3. ...u gerne mit Zahlen jonglierst und sehr sorgfältig arbeitest.

Du solltest auf keinen Fall Vermessungstechniker werden, wenn...

  1. ...du gerne „π mal Daumen“ arbeitest.
  2. ...selbst ein Lineal dir nicht dabei hilft, die Länge einer Gerade zu messen.
  3. ...deine Frisur nur im trockenen Klima sitzt.

Das Vermessungstechniker-Quiz

Wie hoch ist die Zugspitze ab Normalhöhennull?



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