Ausbildung zum Konstruktionsmechaniker machen
Konstruktionsmechaniker/in

45 freie Ausbildungsplätze
Empfohlener Schulabschluss Hauptschulabschluss
Ausbildungsdauer 3,5 Jahre
Arbeitszeit werktags, Schichtdienst möglich
1. Ausbildungsjahr 830-930 Euro
2. Ausbildungsjahr 910-980 Euro
3. Ausbildungsjahr 970-1060 Euro
4. Ausbildungsjahr 1010-1120 Euro
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Ausbildung zum
Konstruktionsmechaniker

Schulische und duale Ausbildung

Du hast schon immer riesige Maschinen und Metallkonstruktionen aller Art bewundert und dich gefragt, was nötig ist, um Bauwerke dieser Größenordnung zu realisieren? Eine Ausbildung zum Konstruktionsmechaniker vermittelt genau dieses Wissen und ebnet den Einstieg in die verantwortungsbewusste Handwerkskarriere. Früh aufzustehen jagt dir keine Angst ein und auf Dauer körperlich belastet zu werden, ist für dich mehr Herausforderung als Abschreckung. Du verfügst über ein sehr gutes räumliches Vorstellungsvermögen, arbeitest stets gründlich und vorausschauend und hast keine Scheu vor schweren Werkzeugen. Du hast erst das Gefühl, etwas geleistet zu haben, wenn sich langsam der erste Muskelkater einstellt? Pack den Schraubenschlüssel ein – als Konstruktionsmechaniker baust du deine eigene Zukunft mit auf!

Konstruktionsmechaniker findet man praktisch in allen Unternehmen des Metall-, Maschinen- und Fahrzeugbaus oder auch im Baugewerbe. Entscheidest du dich für diesen Beruf, solltest du ein gewisses Maß an Muskelkraft mitbringen, denn du wirst mit Sicherheit schwere Maschinen bedienen und auch größere Metallstücke verarbeiten müssen.

In deinem Alltag als Konstruktionsmechaniker befindest du dich meist in einer großen Werkstatt, liest, verstehst oder entwirfst komplexe technische Zeichnungen und setzt diese vorausschauend und mit einem Blick für das Detail um. Die Bedienung von Schweißbrenner, Stanzmaschinen oder großen Bohrmaschinen geht dir leicht von der Hand und gewissenhaft konstruierst du aus großen Metallplatten millimetergenaue Passstücke.

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Die zuständige Stelle während der Ausbildung zum Konstruktionsmechaniker ist die Industrie- und Handelskammer. Dual wirst du einerseits in einer Berufsschule für den theoretischen Teil und andererseits im Betrieb für den praktischen Teil ausgebildet. Wichtig für dieses Berufsbild ist, dass du lernst, wie man komplizierte Arbeitsabläufe noch vor dem ersten Arbeitsschritt möglichst effizient plant.

 

Wusstest du schon, dass...

  • …es etwa 3 Jahre dauert, ein großes Schiff zu bauen?
  • …in den Bühnen eines großen Musikfestivals wie dem Wacken Open-Air ca. 600 Tonnen Stahl verbaut werden?
  • …die Golden Gate Bridge als größte Hängebrücke der Welt knapp 887.000 Tonnen wiegt?
  • …der Aufzug im Burj Khalifa 504m lang ist und die Antriebsteile allesamt von Konstruktionsmechanikern angefertigt wurden?
  • …man als Konstruktionsmechaniker auch über die chemischen Eigenschaften von Metallen Bescheid weiß?

In der Schule ist es von Vorteil, wenn dir Fächer wie Mathematik, Physik, Werken/Technik und auch Englisch liegen. Während der Ausbildung zum Konstruktionsmechaniker ist ein gutes Verständnis für Technik und ein gekonnter Umgang mit Zahlen für die Konzeption großer Projekte nämlich unerlässlich. Da viele Zeichnungen und Anleitungen in englischer Sprache verfasst sind, ist es hilfreich, wenn du mit Fremdsprachen nicht unbedingt auf Kriegsfuß stehst. Zusätzlich empfiehlt sich ein geübter Umgang mit Computern, da du in dem Beruf oftmals technische Daten aus betriebsinternen Datenbanken heraussuchen musst.

Bevor du deine ersten großen Bauprojekte umsetzen darfst, erlernst du im Zuge deiner Ausbildung zum Konstruktionsmechaniker alle notwendigen handwerklichen Fähigkeiten. Dazu gehören sämtliche Grundlagen in den Bereichen Stahl- und Metallbau, Schweißtechnik, Feinblechbau und Ausrüstungstechnik. Je nach Ausbildungsbetrieb und Einsatzort könnten auch fachspezifische Ausbildungsinhalte, wie zum Beispiel der Schiffbau, dazu kommen.

 Hast du dann deine Ausbildung zum Konstruktionsmechaniker abgeschlossen, stehen dir im Grunde alle Wege in der Industrie offen. Du stellst für das Unternehmen deiner Wahl Stahlbau- und Blechkonstruktionen her und bist ein wesentlicher Bestandteil für das Gelingen eines Bauvorhabens. Auch viele Möglichkeiten der Weiterbildung gibt es. Je nach Interesse und Eignung kannst du dich zum Industriemeister, Metallbauermeister, Techniker, Fachwirt, Konstrukteur oder Schweißer weiterbilden.

 

Du solltest Konstruktionsmechaniker werden, wenn...

  1. ...du Spaß daran hast, genau nach einem vorgegebenen Plan zu arbeiten.
  2. ...dich verschiedene Werkzeuge und ihre Funktion interessieren.
  3. ...du gerne auch in großen Dimensionen denkst und Freude daran hast, riesige Projekte zu realisieren.

Du solltest auf keinen Fall Konstruktionsmechaniker werden, wenn...

  1. ...du körperlich nicht belastbar bist.
  2. ...du gerne draußen und in der freien Natur arbeitest.
  3. ...du dich nicht lange auf eine einzelne Arbeit konzentrieren kannst.

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