Ausbildung zum Anlagenmechaniker machen
Anlagenmechaniker/in

72 freie Ausbildungsplätze
Empfohlener Schulabschluss mittlerer Schulabschluss (Realschule)
Ausbildungsdauer 3,5 Jahre
Arbeitszeit werktags, Schichtdienst möglich
1. Ausbildungsjahr 830-930 Euro
2. Ausbildungsjahr 900-980 Euro
3. Ausbildungsjahr 970-1060 Euro
4. Ausbildungsjahr 1010-1120 Euro
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Ausbildung zum
Anlagenmechaniker

Klassische duale Berufsausbildung

Früher in Papas Garage hast du immer fleißig mitgewirkt. Ob es ums Bauen eines Puppenhauses ging oder darum, das neue Motorrad wieder in Gang zu bringen – du warst immer dabei. Und das mit vollem Enthusiasmus. Dieses Interesse an solchen Arbeiten hat bis heute angehalten, allerdings möchtest du jetzt viel größere Herausforderungen wahrnehmen.  Deswegen ist die Ausbildung zum Anlagenmechaniker genau das Richtige für dich. Denn hier kannst du nicht nur kleine Projekte in die Tat umsetzen, sondern große Maschinen selber  herstellen, die beispielsweise im Behälter- und Apparatebau, in der Prozessindustrie oder der Versorgungstechnik im Einsatz sein werden. Nimm deinen Abschluss in die Hand und bau dir deine Zukunft.

Wie der Name des Anlagenmechanikers schon sagt, erzeugst du Anlagen. Deine Ausbildung zum Anlagenmechaniker dauert 3,5 Jahre. In dieser Zeit lernst du nicht nur wie du Anlagen herstellst, sondern auch den gesamten Prozess davor kennen.  Du lernst Anweisungen richtig zu befolgen und technische Zeichnungen anzufertigen und zu lesen. Danach werden die Einzelteile, die du für deine eigentliche Arbeit benötigst, an Werkzeugmaschinen oder auch in Handarbeit angefertigt. Erst dann kann damit begonnen werden, diese Einzelteile zusammenzufügen. All diese Dinge werden dir nach und nach in der Praxis und auch in der Theorie in deiner Ausbildung beigebracht.

Die Ausbildung zum Anlagenmechaniker ist eine technische Ausbildung. Im ersten Ausbildungsjahr lernst du die Eigenschaften von unterschiedlichen Werkstoffen, mit denen du arbeiten wirst, kennen. Erst so kannst du einschätzen, wie sich diese Werkstoffe bei der Verarbeitung verhalten.

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Physikalische und chemische Vorkenntnisse bringen dir hier einen enormen Vorteil.  Im zweiten Ausbildungsjahr werden die Anlagen und deren Bestandteile thematisiert. Denn nach deiner Ausbildung ist nicht nur die richtige Umsetzung der Anlagen, sondern auch die richtige Handhabung wichtig. Du lernst daher alles von der Inspizierung über die Wartung bis hin zur Instandhaltung.

Hast du deine Prüfung zum Anlagenmechaniker erfolgreich abgeschlossen, kannst du in Unternehmen der Metallindustrie, in Unternehmen für Erdöl- und Ergasförderung oder bei Gas-, Wasser-, Elektrizitätswerken und Verkehrsbetrieben Arbeit finden. Wenn du Glück hast, übernimmt dich dein Ausbildungsbetrieb auch direkt.

 

Wusstest du schon, dass...

  • …es in Deutschland mal eine Wiederaufbereitungsanlage für Brennstäbe gab, für die ein Rückbau beantragt wurde, weil die Wiederaufbereitung im französischen La Hague billiger war? Als klar war, dass die Anlage aufgrund des Rückbaus nicht mehr in Betrieb genommen werden konnte, erhöhten die Franzosen ihre Kosten um 300 Prozent.
  • …Königin Elizabeth II. beim Militär auch zu einer Mechanikerin ausgebildet worden ist?
  • …2012 in über 60 Fällen ganze Solaranlagen von Dächern und Ackerflächen abgbaut und geklaut wurden?
  • …es sogenannte Beregnungsanlagen gibt? Sie werden überwiegend in der Wüste Sahara für die Beregnung von Oasen eingesetzt.
  • …im zweiten Weltkrieg militärische Anlagen von Set-Designern von Disney getarnt wurden, um sie vor japanischen Bombern zu bewahren?

Was genau machst du noch? Da deine Anlagen in der Regel für Kunden angefertigt werden, überprüfst du natürlich ob die Erzeugnisse einwandfrei funktionieren, bevor du sie übergibst. Die Beratung und die Einweisung in die Bedienung beim Kunden fällt ebenfalls in deinen Aufgabenbereich, aus diesem Grund solltest du auch keine Probleme damit haben, Leuten etwas freundlich und verständlich zu erklären. Aber auch Sorgfalt und Verantwortungsbewusstsein sind in diesem Beruf sehr wichtig, denn du führst Schweißarbeiten durch, die ganz genaues Arbeiten erfordern. 

Da du auch viel im Team arbeitest, ist die Teamfähigkeit unabdingbar, damit alles einwandfrei funktioniert und du gut mit den anderen Fachkräften zusammenarbeiten kannst.  Auch Mathematik ist kein Fach, welches du während deiner Schulzeit vernachlässigt haben solltest. Um Materialbedarf zu berechnen oder Größen zu verstehen, ist Mathe für die Ausbildung zum Anlagenmechaniker sehr wichtig. Und obwohl keine bestimmte Schulbildung vorgeschrieben ist, hast du mit einem mittleren Bildungsabschluss bessere Chancen auf dem Ausbildungsmarkt.

Sollte es mit der Ausbildung zum Anlagenmechaniker aus irgendeinem Grund dann doch nicht klappen, gäbe es immernoch die Möglichkeit Konstruktionsmechaniker, Mechatroniker oder Metallbauer zu werden, denn sie führen ähnliche Arbeiten durch und liegen damit ideal in deinem Interessengebiet.

Du solltest Anlagenmechaniker werden, wenn...

  1. ...du mathematisch und handwerklich begabt bist.
  2. ...du ein Tüftler bist.
  3. ...du dich auch gerne mal schmutzig machst.

Du solltest auf keinen Fall Anlagenmechaniker werden, wenn...

  1. ...du auf der Arbeit gerne etwas schicker rumlaufen möchtest.
  2. ...du um Dreck und große Maschinen immer einen großen Bogen machst.
  3. ...du selbst für das Aufhängen eines Bildes den Handwerker anrufst.

Das Anlagenmechaniker-Quiz

Welche Art von Anlage gibt es nicht?



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