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Elektroniker/in für Automatisierungstechnik

111 freie Ausbildungsplätze
Empfohlener Schulabschluss mittlerer Schulabschluss (Realschule)
Ausbildungsdauer 3,5 Jahre
Arbeitszeit werktags
1. Ausbildungsjahr 850-895 Euro
2. Ausbildungsjahr 900-980 Euro
3. Ausbildungsjahr 930-1060 Euro
4. Ausbildungsjahr 970-1130 Euro
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Ausbildung zum
Elektroniker für Automatisierungstechnik

Klassische duale Berufsausbildung

Du liebst es, in feinster Kleinstarbeit komplexe Probleme zu lösen? Dann solltest du unbedingt die Ausbildung zum Elektroniker für Automatisierungstechnik in Betracht ziehen, denn danach kannst du jeden Tag hochkomplexe, rechnergesteuerte Industrieanlagen einrichten. Du hast also ganz viele Einzelteile, die es so zusammenzusetzen gilt, dass sie am Ende ein automatisch arbeitendes Gesamtsystem bilden. Klingt interessant? Ist es auch! Für eine Ausbildung zum Elektroniker für Automatisierungstechnik solltest du gute Kenntnisse in Mathematik und Informatik mitbringen, damit du die komplexen Zusammenhänge auch verstehst. Das ist für dich kein Problem? Dann lies hier nach, wie dein zukünftiger Arbeitsalltag aussehen könnte und bewirb dich noch heute für einen Ausbildungsplatz.

Doch was genau ist eigentlich die Automatisierungstechnik? Es handelt sich um eine Technik aus dem Ingenieurwesen, die Maschinen von alleine arbeiten lässt. Damit das funktioniert, planst du am PC die Bewegungsabläufe der Anlagen und tüftelst an den Schaltplänen. Mit dem Schraubenzieher kannst du dann Bauteile wie Sensoren und Pumpen installieren und zu einem System verbinden.

Du montierst die Systeme aber nicht nur, sondern wirst sie auch programmieren. Mit Testläufen prüfst du, ob alles so funktioniert, wie du es geplant hast. Erst wenn alles stimmt, übergibst du ein fertiges System und weist den künftigen Anwender ein. Auch wenn die Anlagen nun fast von alleine Laufen, musst du sie dennoch weiterhin überwachen und regelmäßig warten. Kommt es doch zu einer Störung, gehst du auf die Suche nach der Ursache und behebst den Schaden. Dafür verwendest du Testsoftware und Diagnosesysteme. 

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Arbeiten kannst du überall dort, wo elektronische Anlagen und Maschinen betrieben werden – und das passiert auf nahezu jedem Industriegelände. Unternehmen der Elektrobranche, der Stahlindustrie oder aus dem Bereich Chemie bieten zahlreiche Ausbildungsplätze an. So auch CURRENTA, die mit dem CHEMPARK in Leverkusen, Dormagen und Krefeld eine der größten Chemieanlagen Europas betreiben. Hier bist du übrigens nicht nur für die Inbetriebnahme und Wartung der Anlagen verantwortlich, sondern trägst auch zur Arbeitssicherheit der 45.000 Mitarbeiter und zum Umweltschutz bei.

Dein Arbeitstag könnte kaum abwechslungsreicher sein, denn du bist auf dem ganzen Werkgelände unterwegs und immer da wo du gebraucht wirst. Arbeit im Schichtdienst ist in diesem Beruf möglich, immerhin können auch nachts Störungen auftreten, viele Arbeitgeber lassen dich aber vorwiegend am Tag arbeiten. Die übliche Ausbildungsdauer liegt bei dreieinhalb Jahren. Bei guten Leistungen kannst du auf drei Jahre verkürzen.

Wusstest du schon, dass...

  • …es vollautomatische Parkhäuser gibt? Sie parken Fahrzeuge mit Hilfe der Fördertechnik vertikal oder horizontal ein.
  • …Leverkusen, der Standort von CURRENTA, seinen Namen dem Apotheker und Chemieunternehmer Carl Leverkus zu verdanken hat?
  • …die Automatisierungstechnik nur eingesetzt werden sollte, um Großserienproduktionen zu vereinfachen? Heute können sogar Produktionen für Einzelstücke teilweise automatisiert werden.
  • …es 1785 bereits einen automatisierten Webstuhl gab?
  • …dank der Automatisierungstechnik ein Computer (Großrechner) 1996 gegen den Weltmeister im Schach gewann?
Das hört sich alles ganz interessant an? Dann wird’s Zeit für eine Bewerbung. Dafür reicht in der Praxis der Hauptschul- oder der mittlere Bildungsabschluss. Was du sonst noch brauchst? Natürlich jede Menge Interesse an Elektronik! Du liebst es, Lampen anzubringen oder im Physikunterricht zu tüfteln. Du bist sicher im Umgang mit Strom und weiß, wie viel Sorgfalt für die eigene Sicherheit notwendig ist. Vielleicht hast du ja sogar schon erste Erfahrungen im Programmieren gesammelt. Wenn nicht, bringt man dir das in der Ausbildung bei. Die Grundlagen der Mathematik sollten allerdings sitzen. 

Du solltest Elektroniker für Automatisierungstechnik studieren, wenn...

  1. ...du gerne tüftelst.
  2. ...du immer wieder beeindruckt bist, was durch Technik möglich ist.
  3. ...du dich freust, sobald Mathematik und Physik auf deinem Lehrplan steht.

Du solltest auf keinen Fall Elektroniker für Automatisierungstechnik studieren, wenn...

  1. ...du sehr ungeduldig bist und Dinge lieber schnell zu Ende bringen möchtest
  2. ...du technisch ziemlich unbegabt bist
  3. ...du dich davor fürchtest mit Strom zu arbeiten.

Das Elektroniker für Automatisierungstechnik-Quiz

Woher stammt der Begriff „Automatisierung“?



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