Empf. Schulabschluss:
Hauptschulabschluss
Ausbildungsdauer:
3,5 Jahre
Arbeitszeit:
werktags, Schichtdienst möglich
Du interessierst dich für diesen Beruf?

Verdienst:

1. Jahr: 300-710 Euro
2. Jahr: 350-760 Euro
3. Jahr: 420-820 Euro
4. Jahr: 470-880 Euro

Metallbauer/in

Der Metallgestalter ist der Kreative der drei Metallbauer. Wo der Konstruktionstechniker Metalle biegt, trennt, verschweißt und verschraubt, die eher „Gebrauchscharakter“ haben, fertigt der Metallgestalter eher Werkstücke mit dekorativen Funktionen wie Leuchten und Gitter. Dazu brauchst du neben dem handwerklichen Geschick entsprechend auch Kreativität und Spaß am genauen Arbeiten in kleineren Größenordnungen, damit deine Gegenstände auch als „schön genug“ durchgehen.

Als Metallbauer kannst du dich auch speziell auf den Nutzfahrzeugbau spezialisieren. Hier stellst du Fahrzeugrahmen, Karosserien, Fahrwerke und Aufbauten für Nutzfahrzeuge und Maschinen her, die beispielsweise in der Landwirtschaft genutzt werden. Sobald die Teile montiert wurden, bist du als Metallbauer der Fachrichtung Nutzfahrzeugbau auch dafür zuständig, alle elektrotechnischen Einrichtungen vorzunehmen. Dazu gehören beispielsweise Bremsanlagen und Kühlsysteme. Und nach getaner Arbeit kontrollierst du noch einmal, ob auch alles einwandfrei funktioniert. Gehen die Türen leichtgängig auf? Arbeitet das Kühlsystem? Eine verantwortungsvolle Aufgabe in der Ausbildung zum Metallbauer. 

Wusstest du schon, dass...

  • der Metallbau zu den ältesten Handwerken zählt? Die erste Zunft der Kleinschmiede wurde im 14. Jh. gegründet.
  • in Nordrhein-Westfalen bundesweit die meisten Lehrlinge ihre Ausbildung zum Metallbauer machen (es sind 2011 5259 Lehrlinge gewesen), in Hamburg hingegen nur ein Bruchteil (213 Lehrlinge)?
  • die drei Metallbauerrichtungen früher Bauschlosser, Kunstschlosser und Landmaschinenschlosser genannt wurden?
  • für den Metallbauer sehr gute bis hervorragende Aussichten auf einen Job bestehen?
  • drei Viertel aller chemischen Elemente Metalle sind?
Wie du siehst, hat jede dieser Fachrichtungen aus der Ausbildung zum Metallbauer nicht nur ihren eigenen Schwerpunkt, sondern auch ihren eigenen Arbeitsort – auch wenn dieser meistens in einer Werkhalle ist.

Strebst du nach mehr Erfahrung im Metallhandwerk, kannst du nach deiner Ausbildung zum Metallbauer unabhängig von deiner Fachrichtung noch verschiedenste Weiterbildungen in Anspruch nehmen. So kommst du nach der Weiterbildung zum Hufschmied auf den Reiterhof und schenkst den Pferden neue Schuhe. Oder du steigst als Techniker weiter in deiner Werkstatt auf und hilfst bei der Planung neuer Konstruktionen. Übrigens: Das Gehalt während der Ausbildung ist im Vergleich zu anderen Berufen, die nach der Handwerksordnung geregelt werden, auch nicht schlecht.
Du solltest Metallbauer/in werden, wenn …
  1. du gerne richtig zupackst.
  2. du handwerklich geschickt bist
  3. dir der Technikunterricht gefiel, du es aber satt bist, immer nur Holz und Plastik zu bearbeiten.
Du solltest auf keinen Fall Metallbauer/in werden, wenn …
  1. dir der Satz des Pythagoras nichts sagt.
  2. du Technik lieber nur beim Arbeiten zusiehst anstatt mit ihr zu arbeiten.
  3. du lieber mit Holz arbeitest.
Das Metallbauer/in-Quiz
Frage / 3

Welche Temperatur benötigt man mindestens zum Hartlöten?

Leider falsch! Leider falsch! Es sind 450°c. Soviel benötigt man, um „weich“ zu löten. Bei einer Temperatur von über 450°c lötet man „hart“, und ab einer Temperatur von 900°c+ befindet man sich im Hochtemperaturenbereich zum Löten.
Richtig! 450°c benötigt man, um „weich“ zu löten. Bei einer Temperatur von über 450°c lötet man „hart“, und ab einer Temperatur von 900°c+ befindet man sich im Hochtemperaturenbereich zum Löten.

Wandel den Bruch in eine Dezimalzahl um! 27/12

Leider falsch! Leider falsch! Es ist 2,25. Unterschätze nicht das Matheaufkommen im Arbeitsalltag des Metallbauers!
Richtig! 2,25. Unterschätze nicht das Matheaufkommen im Arbeitsalltag des Metallbauers!

Was ist eine „Legierung“?

Leider falsch! Leider falsch! Es ist ein Metall, das aus zwei Elementen besteht. Alle Legierungen mit dem Hauptbestandteil Eisen zählen zu den „Stahl“-Metallen.
Richtig! Ein Metall, das aus zwei Elementen besteht. Alle Legierungen mit dem Hauptbestandteil Eisen zählen zu den „Stahl“-Metallen.
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Dieses Profil wurde von Jan-Gerrit geschrieben
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