Duales Studium Bauingenieurwesen

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Empf. Schulabschluss:
Fachabitur
Ausbildungsdauer:
4-4 ½ Jahre
Arbeitszeit:
Werktags
Du interessierst dich für diesen Beruf?

Verdienst:

1. Jahr: 750 Euro
2. Jahr: 950 Euro
3. Jahr: 1300 Euro
4. Jahr: 1400 Euro

Duales Studium Bauingenieurwesen

Das höchste Gebäude der Welt ist mehr als 800 Meter hoch, der längste Tunnel über 57 Kilometer lang. Für die Planung und die Konstruktion solcher Größenklassen, aber auch für gängige ober- und unterirdische Bauwerke muss dabei eine Menge durchdacht werden. Im dualen Studium Bauingenieurwesen geht es nicht zuletzt deshalb um Themen wie Statik, Funktionalität von Materialien und ökologische Aspekte des ganzen Bauprojektes.

Worum geht es im dualen Studium Bauingenieurwesen?

Beim dualen Studium hängen Theorie und Praxis generell eng zusammen – im Bauingenieurwesen ganz besonders. Denn auch als fertiger Ingenieur ist dein Einsatzgebiet vielfältig: Dann bist du sowohl mit dem Helm auf der Baustelle zu finden, als auch im Büro, zum Beispiel beschäftigt mit der Erstellung von Projektplänen.

Dementsprechend erstreckt sich das Tätigkeitsfeld im Bauingenieurwesen von der konzeptionellen Planung verschiedenster Bauwerke mit Hinblick auf Statik und Funktionalität über die statistische Berechnung bis hin zur Ausführung von Ingenieurbauten. Dabei müssen auch ökologische Aspekte wie spezielle Umweltfaktoren des Standortes für ein Bauwerk mitgedacht und berücksichtigt werden. Danach richten sich auch die Studieninhalte: Diese gehen von Mathematik und technischer Mechanik über Baustoffkunde bis hin zu Verkehrswesen und Infrastruktur.

Was kann ich nach dem dualen Studium Bauingenieurwesen machen?

Die Optionen nach einem dualen Studium Bauingenieurwesen sind zahlreich und richten sich nach deinen persönlichen Vorlieben und Talenten. Als Bauingenieur kannst du ebenso gut im Büro sitzen, um Projektpläne zu entwerfen, als auch im Umweltschutz tätig werden. In der Bauplanung und -leitung planst und überwachst du Baumaßnahmen. Die Aufgabenschwerpunkte liegen darin, Kalkulationen und Abrechnungen zu erstellen, die Bauführung zu leiten oder Bauwerke zu entwerfen und zu konstruieren. Interessierst du dich mehr für Verkehrsnetze, wirst du vielleicht urbane Infrastrukturen großer Städte konzipieren ­– zum Beispiel Pläne für U-Bahn oder S-Bahn.

Welchen Abschluss erwerbe ich mit dem dualen Studium Bauingenieurwesen?

Bei den meisten dualen Studiengängen im Bauingenieurwesen bekommst du nach Abschluss den Titel Bachelor of Engineering verliehen, seltener den Titel Bachelor of Science. Einige wenige Studiengänge werden sogar noch mit dem Diplom-Ingenieur abgeschlossen.

Beim ausbildungsintegrierenden dualen Studium erhältst du zusätzlich dazu auch den Abschluss der mit dem Studiengang kombinierten Ausbildung. Zum Beispiel als Fachkraft für Straßenbau, Maurer, Zimmerer oder Beton- und Stahlbetonbauer. Beim praxisintegrierenden dualen Studium verbringst du die Semesterferien mit längeren Praktika ­im Betrieb, bekommst daher aber nicht zusätzlich einen Ausbildungsabschluss.

Was muss ich für das duale Studium Bauingenieurwesen für ein Typ sein?

Zahlengenie: Ohne Mathe kommst du im Bauingenieurwesen nicht weit, denn deine Berechnungen sind verantwortlich dafür, ob eine Gebäudekonstruktion wirklich realisiert werden kann. Der tollste Entwurf bringt nichts, wenn ein Fundament am Ende das Gewicht des Bauwerks nicht tragen kann.

Perfektionist: Beim Planen und Konstruieren von ober- und unterirdischen Bauwerken machst du keine halben Sachen. Du achtest genau auf die Vorgaben des Bauplans und setzt die einzelnen Schritte gewissenhaft um – denn du weißt etwa, wie wichtig exakte Winkel in Dach- und Wandkonstruktionen für die Statik eines Gebäudes sind.

Analytiker: Von der Konzeption bis zur Ausführung ­– du hast den Projektplan stets im Kopf und behältst den Überblick. Dabei arbeitest du strukturiert, Schritt für Schritt und leitest dein Team entsprechend an.

Was muss ich für das duale Studium Bauingenieurwesen für ein Typ sein?

Zahlengenie: Ohne Mathe kommst du im Bauingenieurwesen nicht weit, denn deine Berechnungen sind verantwortlich dafür, ob eine Gebäudekonstruktion wirklich realisiert werden kann. Der tollste Entwurf bringt nichts, wenn ein Fundament am Ende das Gewicht des Bauwerks nicht tragen kann.

Perfektionist: Beim Planen und Konstruieren von ober- und unterirdischen Bauwerken machst du keine halben Sachen. Du achtest genau auf die Vorgaben des Bauplans und setzt die einzelnen Schritte gewissenhaft um – denn du weißt etwa, wie wichtig exakte Winkel in Dach- und Wandkonstruktionen für die Statik eines Gebäudes sind.

Analytiker: Von der Konzeption bis zur Ausführung ­– du hast den Projektplan stets im Kopf und behältst den Überblick. Dabei arbeitest du strukturiert, Schritt für Schritt und leitest dein Team entsprechend an.

Warum sollte ich mich für das duale Studium Bauingenieurwesen entscheiden?

Bauingenieure gehören nicht ohne Grund zu den gefragtesten Berufsgruppen. Sie werden an verschiedensten Stellen gebraucht und sind dementsprechend vielfältig einsetzbar – ob in der Bauwirtschaft, beim Verkehr oder der Umweltwirtschaft. Beim dualen Studium bekommst du bereits während der Ausbildung eine entsprechende Ausbildungsvergütung und kannst dich nach erfolgreichem Abschluss auf ein ausgesprochen gutes Gehalt als Ingenieur freuen. Nach dem Bachelor stehen dir außerdem verschiedene Aufstiegsmöglichkeiten zur Verfügung ­– zum Beispiel ein Masterstudium oder ein weiterführendes Studienfach. 

Wie läuft das duale Studium Bauingenieurwesen ab?

Entscheidest du dich für den dualen Studiengang Bauingenieurwesen gibt es zwei Möglichkeiten: entweder du wählst ein ausbildungsintegrierendes oder ein praxisintegrierendes Modell. Wie fürs duale Studium üblich, verbringst du die Praxisphasen in einem (Ausbildungs-)Betrieb; die theoretischen Grundlagen lernst du an der Hochschule. Die Zeiten von Theorie- und Praxisphasen richten sich nach den Vorlesungszeiten der Hochschule, insofern findet die Praxis in der Regel in der vorlesungsfreien Zeit während der Semesterferien statt.

Ein duales Studium im Bauingenieurwesen dauert im Durchschnitt zwischen vier und viereinhalb Jahren – die Semesterzahl variiert je nach Hochschule, für die du dich entscheidest. Bei ausbildungsintegrierenden dualen Studiengängen ist es üblich, dass die betriebliche Ausbildung in den ersten Semestern stattfindet, mancherorts in Kombination mit dem Besuch einer Berufsschule. Das eigentliche Hochschulstudium beginnt dann im zweiten Jahr. Dabei vermittelt dir die Hochschule das nötige Basiswissen und grundlegende Dinge über die Baubranche. Kerninhalte sind beispielweise die Konstruktion und Darstellung von Bauten, sowie Inhalte über die Baumechanik, das Bauverfahren und die Vermessung.

Bei vielen dualen Studiengängen legst du dich im höheren Semester zudem auf einen Schwerpunkt fest, in dem du dich im weiteren Studienverlauf spezialisierst, sofern dieser nicht bereits durch die Studiengangbezeichnung (zum Beispiel im Bau- und Umweltingenieurwesen) festgelegt ist. Mögliche Schwerpunkte sind beispielsweise Baubetrieb, Geotechnik oder Verkehr und Stadtplanung. In den meisten Fällen richtet sich der Schwerpunkt auch nach dem Tätigkeitsfeld des Betriebes, in dem du deine Praxisphasen absolvierst.

Was mache ich in den Theoriephasen?

In den meisten Fällen kann man das Hochschulstudium im Bauingenieurwesen in drei Phasen unterteilen: Grund-, Fach- und Vertiefungsstudium. Während die Inhalte im Grund- und Fachstudium bei allen dualen Studierenden des Bauingenieurwesens übereinstimmen, richten sich die Inhalte im Vertiefungsstudium nach deiner gewählten Vertiefungsrichtung.

Das Grundstudium erstreckt sich über die ersten drei bis vier Semester und vermittelt alle theoretischen Grundlagen, auf denen das Bauingenieurwesen aufbaut. Wichtige Fächer sind die Mathematik und die technische Mechanik, die du in der Praxis zum Beispiel für die Berechnung der Statik benötigst. Zusätzlich dazu lernst du Grundlagen aus den Bereichen Planen, Entwerfen und Konstruieren und der Vermessungskunde kennen.

Aufbauend auf den Inhalten aus dem Grundstudium, vermittelt das Fachstudium im vierten und fünften Semester für das Bauingenieurwesen fachspezifische Inhalte wie etwa die Lehre der Statik oder der Werkstoffe im Bauwesen. Außerdem bekommst du durch die Module Stahlbetonbau, Baubetrieb oder Geotechnik einen Überblick über die möglichen Vertiefungsrichtungen.

Im Anschluss an das Fachstudium wählst du deine Vertiefungsrichtung aus. Dafür kannst du aus verschiedenen Bereichen wählen: Baubetrieb, Verkehrswesen, Geotechnik oder Wasserbau – dir stehen verschiedene Möglichkeiten offen. Am besten sprichst du dich dafür auch mit dem Betriebsleiter des Unternehmens ab, bei dem du die Praxisphasen absolvierst und wählst die zu deinem dortigen Aufgabengebiet passende Vertiefung.

Kann ich mich im dualen Studium auch spezialisieren?

Eine Spezialisierung ist im dualen Studiengang Bauingenieurwesen in der Regel explizit vorgesehen und fester Bestandteil des Studienaufbaus. Die Wahl der Vertiefung findet meistens gegen Ende des dritten oder vierten Semesters statt, sodass die Inhalte in den darauffolgenden Semestern entsprechend angepasst werden.

Du interessierst dich besonders für die Infrastruktur in Städten und möchtest an den Verkehrsnetzen der Zukunft mitwirken? Dann ist eine Vertiefung im Verkehrswesen genau das richtige für dich. Hier lernst du beispielsweise, wie du U-Bahntunnel oder Straßenbahnlinien planst und auf welche Dinge bei der Umsetzung zu achten ist. Alternativ ist auch eine Vertiefung im Wasserbau, dem Baubetrieb oder der Geotechnik möglich.

Was mache ich in den Praxisphasen?

Welchen Tätigkeiten du in den Praxisphasen deines dualen Studiums Bauingenieurwesen nachgehst, hängt stark von der jeweiligen Ausbildung ab, mit der du dein Studium kombinierst, beziehungsweise dem Betrieb, in dem du deine Praxisphasen absolvierst.

Eine Berufsbildung zur Fachkraft für Straßen- und Verkehrstechnik passt beispielsweise sehr gut zur Vertiefung Verkehrswesen, denn hier lernst du etwa wie man bautechnische Berechnungen für den Straßenbau durchführt und was in der Bauleitung und -überwachung wichtig ist. Außerdem erstellst du planungs-, bau- und umweltrechtliche Unterlagen, die bei der Realisation eines Gebäudeplans eine Rolle spielen.

Absolvierst du deine Praxisphasen hingegen in einem Maurerbetrieb, kommst du vor allen Dingen mit Baukörpern aus Steinen und Platten in Berührung und lernst, wie man diese herstellt, was bei Dämmungen und Wandputz zu beachten ist und wie man letztlich Wände, Ecken und Pfeiler umsetzt. Als Bauingenieur mit Bachelorabschluss und Maurertitel bist du mit deinen praktischen Erfahrungen deshalb bestens auf den Job vorbereitet.

Dieses Profil wurde von Caroline geschrieben
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