Arbeitsumfeld
Du arbeitest meist auf Baustellen im Freien oder Rohbau – mit Mauerwerk, Beton, Maschinen und wechselnden körperlichen Aufgaben.


Du arbeitest meist auf Baustellen im Freien oder Rohbau – mit Mauerwerk, Beton, Maschinen und wechselnden körperlichen Aufgaben.
Die tarifliche Ausbildungsvergütung steigt jährlich; später bestimmen Tarifbindung, Region, Aufgaben und Erfahrung den Verdienst.
Neubau, Umbau, Sanierung und Instandhaltung sorgen weiterhin für Bedarf – die Baukonjunktur beeinflusst aber die Jobchancen.
Handwerkliches Geschick, räumliches Denken, Sorgfalt, Teamfähigkeit und körperliche Belastbarkeit sind besonders wichtig.
Als Maurer baust du zum Beispiel Fundamente, Wände und Decken. Du arbeitest mit Mauersteinen, Mörtel, Beton und Fertigteilen, liest Baupläne und prüfst Maße. Auch Umbauten und Sanierungen gehören zum Beruf. Die Arbeit findet meist auf Baustellen statt, ist körperlich fordernd und echte Teamarbeit. Dafür siehst du am Ende, was du gebaut hast.
Neue Ausbildungsordnung seit August 2026: Die Ausbildung wurde modernisiert. Digitale Informationen und Arbeitsabläufe, Nachhaltigkeit, Klimaschutz und ressourcenschonendes Bauen spielen jetzt eine größere Rolle. Neu ist außerdem die gestreckte Gesellen- oder Abschlussprüfung: Teil 1 findet während der Ausbildung statt und zählt bereits für die Endnote.



Du hast handwerkliches Geschick und Lust auf eine Ausbildung bei einem Unternehmen, das dir vielfältige Einsatzgebiete ermöglicht und dich auch nach der Ausbildung übernimmt? Dann erfahre jetzt alles rund um die Groth & Co. Bauunternehmung GmbH und werde Maurer bzw. Maurerin!
Als Maurer errichtest du nicht nur Wände. Du bereitest Arbeiten vor, setzt Baupläne um und kontrollierst, ob Maße und Ausführung stimmen. Je nach Baustelle arbeitest du an Neubauten, Umbauten oder Sanierungen.

Es stimmt, dass die Arbeit körperlich anstrengend ist. Und klar: Man ist fast immer draußen, auch wenn das Wetter mal nicht mitspielt. Der Beruf kann gefährlich sein, wenn man unaufmerksam ist oder Sicherheitsregeln nicht ernst nimmt.
Was nicht stimmt, ist das Klischee, dass man den ganzen Tag nur schwere Mauersteine schleppt. Wie überall gibts auch mal schwierige Kollegen, aber insgesamt habe ich viele korrekte Leute kennengelernt. Außerdem ist der Beruf alles andere als langweilig, weil man jeden Tag andere Aufgaben und Herausforderungen hat.
Die Ausbildung zum Maurer dauert drei Jahre und ist dual aufgebaut. Du lernst im Ausbildungsbetrieb und in der Berufsschule. Zusätzlich sind Ausbildungsabschnitte in einer überbetrieblichen Ausbildungsstätte vorgesehen. Dort übst du praktische Techniken, die dein Betrieb nicht vollständig vermitteln kann.
Ja. Hast du die zweijährige Ausbildung zum Hochbaufacharbeiter mit dem Schwerpunkt Maurerarbeiten erfolgreich abgeschlossen, bist du von Teil 1 der Gesellen- oder Abschlussprüfung zum Maurer befreit. Davon getrennt gilt für die Ausbildungsdauer: Die abgeschlossene Ausbildung kann im Umfang von 24 Monaten auf die Maurer-Ausbildung angerechnet werden, wenn du und dein Ausbildungsbetrieb das vereinbaren.
Seit August 2026 gibt es eine gestreckte Gesellen- oder Abschlussprüfung. Das bedeutet: Die Prüfung besteht aus zwei Teilen, und beide Ergebnisse zählen für deine Abschlussnote.
Für das Bestehen reicht nicht nur ein gutes Gesamtergebnis: Auch Teil 2 und bestimmte einzelne Prüfungsbereiche müssen mindestens mit „ausreichend“ bewertet sein. In keinem Prüfungsbereich von Teil 2 darfst du die Note „ungenügend“ bekommen.
Als Maurer arbeitest du vor allem bei Hochbauunternehmen, in Sanierungs- und Modernisierungsbetrieben oder im Fertighausbau. Deine Einsatzorte wechseln je nach Auftrag.
Maurer arbeiten …
Der Beruf ist körperlich anstrengend: Du hebst und trägst Baumaterial, arbeitest häufig im Stehen oder gebückt und bist Lärm, Staub und wechselndem Wetter ausgesetzt. Außerdem musst du auf Leitern, Gerüsten und unebenem Untergrund besonders aufmerksam arbeiten. Gute Zusammenarbeit ist wichtig, weil viele Bauteile und Arbeitsschritte nur im Team sicher umgesetzt werden können.
Da Maurerinnen auf Baustellen arbeiten und es dort ein Verletzungsrisiko gibt, gehört die Schutzausrüstung – bestehend aus Schutzhelm und Sicherheitsschuhen – zur Arbeitskleidung einer Maurerin.
Für die Ausbildung zum Maurer ist rechtlich kein bestimmter Schulabschluss vorgeschrieben. Die Betriebe entscheiden selbst, wen sie einstellen. 2024 hatten Ausbildungsanfänger im Handwerk aber am häufigsten einen Hauptschulabschluss.
Die Baubranche ist eine der größten Branchen des Landes. Da Mauern überwiegend von Hand errichtet werden, ist der Beruf im Baugewerbe eine sichere Wahl. Da das Handwerk unter einem generellen Fachkräftemangel leidet, haben Maurer super Zukunftsaussichten.
Wie du dich bewirbst, hängt vom Ausbildungsbetrieb ab – häufig über ein Online-Portal oder per E-Mail. Welche Unterlagen verlangt werden, steht in der Stellenanzeige. Meist brauchst du ein Anschreiben, einen Lebenslauf und deine letzten Schulzeugnisse. Praktikumsnachweise oder andere passende Bescheinigungen kannst du ergänzen.
Wichtiger als große Sprüche sind nachvollziehbare Beispiele. Zeige, dass du zuverlässig arbeitest, im Team anpacken kannst und weißt, dass der Beruf körperlich fordernd ist und überwiegend auf Baustellen stattfindet. Weitere Grundlagen und Vorlagen findest du im Bewerbungsratgeber.
Zu deinem Bewerbungsgespräch solltest du im Casual-Style erscheinen.
Nach der Ausbildung kannst du direkt als Maurer arbeiten und dich später spezialisieren oder mehr Verantwortung auf der Baustelle übernehmen. Welche Weiterbildung passt, hängt von deiner Berufserfahrung, deinem Ziel und den Zulassungsvoraussetzungen des Anbieters ab.
Diese Stufen bauen fachlich aufeinander auf, sind aber unterschiedliche Qualifikationen. Für Werkpolier und Geprüften Polier brauchst du in der Regel eine abgeschlossene Berufsausbildung und passende Berufspraxis.
Mit der Meisterprüfung kannst du Arbeitsabläufe planen, Fachkräfte anleiten, Auszubildende ausbilden und einen Betrieb führen. Das Maurer- und Betonbauer-Handwerk ist zulassungspflichtig. Wenn du dich in diesem Handwerk selbstständig machen möchtest, gelten deshalb die Vorgaben der Handwerksordnung und der Handwerksrolle. Der Meisterbrief ist der klassische Weg, es gibt gesetzlich geregelte Ausnahmen.
Als staatlich geprüfter Bautechniker kannst du stärker in Planung, Kalkulation, Bauleitung und Qualitätssicherung arbeiten. Je nach Fachschule gibt es passende Schwerpunkte wie Hochbau oder Bausanierung. Voraussetzung sind in der Regel eine einschlägige Ausbildung und Berufspraxis; die genauen Regeln legt die jeweilige Fachschule fest.
Mit einer passenden Hochschulzugangsberechtigung kommt zum Beispiel ein duales Studium Bauingenieurwesen infrage. Auch Studiengänge wie Architektur oder Baumanagement können fachlich passen. Studieren ohne Abitur ist grundsätzlich möglich, aber nicht automatisch: Die Voraussetzungen unterscheiden
Maurer werden im Neubau ebenso gebraucht wie bei Umbauten, Instandhaltung und Sanierung. Gleichzeitig verändern digitale Planung, neue Bauverfahren und Anforderungen an Energieeffizienz und nachhaltiges Bauen den Beruf. Eine Beschäftigung ist dadurch aber nicht automatisch garantiert: Deine Chancen hängen unter anderem von Region, Baukonjunktur, Erfahrung und Zusatzqualifikationen ab.
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