Empf. Schulabschluss:
Hauptschulabschluss
Ausbildungsdauer:
3 Jahre
Arbeitszeit:
werktags
Du interessierst dich für diesen Beruf?

Verdienst:

1. Jahr: 510 Euro
2. Jahr: 560 Euro
3. Jahr: 690 Euro

Maler/in und Lackierer/in

Egal wer geradeumzieht, ob dein bester Freund, dein Onkel oder ein entfernter Bekannter, dichjuckt es in den Fingern und du kannst es kaum erwarten, den Wänden ihrenAnstrich zu verpassen. In der Ausbildung zum Maler und Lackierer schwingst dutäglich den Pinsel und holst das Beste aus Häusern und Fassaden heraus. ObBeton, Stahl, Holz oder Metall, du lernst, welche Farbe die jeweils richtige istund welches Verfahren angewendet wird. Während der 3-jährigen Ausbildung findetman dich auf den verschiedensten Baustellen, denn ständig neue Aufträge sorgenfür Abwechslung in deinem Arbeitsalltag. Langschläfer haben es in diesem Berufübrigens schwer, denn häufig geht es schon in den frühen Morgenstunden mit derArbeit los. 

Die Ausbildung zum Maler und Lackierer wird mit dreiverschiedenen Fachrichtungen angeboten. In der Fachrichtung „Bauten- undKorrosionsschutz“ liegt dein Arbeitsschwerpunkt auf der Sanierung und Sicherungvon Bauten und Gebäuden. So führst du beispielsweise Brandschutzmaßnahmendurch, indem du spezielle Beschichtungen aufträgst. Wählst du die Fachrichtung„Gestaltung und Instandhaltung“ liegt dein Arbeitsschwerpunkt auf der optischenVerschönerung von Gebäuden. Du verpasst den Fassaden, Wänden und Decken einenneuen Anstrich und sorgst dafür, dass auch alte Objekte wieder in neuem Glanzerstrahlen. Viel Fingerspitzengefühl brauchst du, wenn du dich für dieFachrichtung Kirchenmalerei und Denkmalpflege entscheidest. Historische Gebäudesind dein täglicher Arbeitsort und du gibst nicht nur Wänden und Decken,sondern auch Skulpturen und Ornamenten einen neuen Anstrich.

Währen deiner Ausbildung zum Maler und Lackierer wirst du nichtnur fleißig den Pinsel schwingen, sondern auch die Schulbank drücken. UmAufträge selbstständig und sachgerecht ausführen zu können, lernst dubeispielsweise die verschiedenen Arbeitsmethoden, Farben, Materialien undBausubstanzen kennen und zu entscheiden, welche Herangehensweise bei denjeweiligen Aufträgen zu wählen ist. Damit deine Arbeit nicht in einem riesenChaos endet, lernst du zudem, wie du den Arbeitsort absicherst und schützt. AlsMaler und Lackierer hast du viel Abwechslung im Berufsalltag. Laufend neueAufträge sorgen dafür, dass du an den verschiedensten Orten arbeitest. Oftwirst du draußen oder in Rohbauten zu finden sein, Wind und Wetter sollten dirdaher nichts ausmachen. 

 

Wusstest du schon, dass...

  • die spanische Hobbyrestauratorin Cecilia Giménez unfreiwillig zu Weltruhm gelangte, als sie versuchte eine Jesusabbildung zu restaurieren, die seitdem nur noch als „Affenjesus“ bekannt ist?
  • nur 5,6% der Maler und Lackierer weiblich sind?
  • der teuerste Farbstoff Purpur zwischen 2000 und 3000 Euro - pro Gramm(!!!) kostet? Kein Wunder also, dass der reine Farbstoff fast ausschließlich bei der Restauration von Museumsstücken zum Einsatz kommt.
  • der Eiffelturm 2009 anlässlich seines 120. Geburtstags mit rund 60 Tonnen Farbe neu gestrichen wurde? 24 Maler waren damit über ein Jahr lang beschäftigt.
  • das menschliche Auge etwa 20 Millionen Farben unterscheiden kann?

Möchtest du Maler und Lackierer werden, sind erstepraktische Erfahrungen im Bereich Werken und Technik von Vorteil. Die hoheMathematik wird zwar nicht von dir verlangt, doch helfen dir mathematischeGrundkenntnisse bei der Mengenberechnung und der Anfertigung vonFarbmischungen. Offiziell wird kein bestimmter Schulabschluss für die Zulassungzur Maler- und Lackiererausbildung vorgeschrieben, in der Praxis werden aberüberwiegend Bewerber mit Hauptschulabschluss eingestellt.

Abgeschlossen wird die 3-jährige Ausbildung mit dersogenannten Gesellenprüfung. Neben einer schriftlichen Prüfung, in der dieInhalte der Berufsschule abgefragt werden, wartet auch eine praktische Prüfungauf dich. Dir wird eine Aufgabe gestellt, in der du deine praktischenKenntnisse zeigen kannst. Nach der Ausführung wirst du in einem mündlichenGespräch deine Herangehensweise erklären. Hast du die Gesellenprüfung bestanden,darfst du dich offiziell als Maler und Lackierer bezeichnen. Vielleichtmöchtest du ja mal deinen eigenen Betrieb führen und selbst Lehrlingeausbilden. Die Chance bekommst du, wenn du eine Weiterbildung zum Meistermachst. Zudem hast du mit der Ausbildung als Maler und Lackierer viele Möglichkeiten dich zu spezialisieren,beispielsweise zum Restaurateur, Maler und Tapezierer, Vorarbeiter oderWärmeisolierer. 

Du solltest Maler/in und Lackierer/in werden, wenn …
  1. du gerne an verschiedenen Arbeitsorten und im Freien arbeitest.
  2. du handwerklich begabt und geschickt bist.
  3. du körperlich fit bist.
Du solltest auf keinen Fall Maler/in und Lackierer/in werden, wenn …
  1. wenn du allergisch auf Farben und chemische Stoffe reagierst.
  2. du eine schlechte Feinmotorik hast.
  3. du Höhenangst hast und von Treppen, Leitern und Baugerüsten lieber Abstand hältst.
Das Maler/in und Lackierer/in-Quiz
Frage / 3

Der Begriff Restauration steht für…

Leider falsch! Richtige Antwort ist Wiederherstellung. Bei einer Restauration werden in die Jahre gekommene Gebäude, Skulpturen oder Bilder so wiederhergestellt, dass sie ihr ursprüngliches Aussehen wiedererlangen.
Richtig! Richtige Antwort ist Wiederherstellung. Bei einer Restauration werden in die Jahre gekommene Gebäude, Skulpturen oder Bilder so wiederhergestellt, dass sie ihr ursprüngliches Aussehen wiedererlangen.

Vermischt du blaue und gelbe Farbe miteinander, entsteht…

Leider falsch! Richtige Antwort ist ein grüner Farbton. Die Farben Blau und Gelb zählen zusammen mit Rot zu den Grundfarben, aus denen sich alle Farben zusammensetzen.
Richtig! Richtige Antwort ist ein grüner Farbton. Die Farben Blau und Gelb zählen zusammen mit Rot zu den Grundfarben, aus denen sich alle Farben zusammensetzen.

Bevor man eine Holzfläche streicht…

Leider falsch! Richtige Antwort ist, man schleift die Oberfläche ab. Verzichtet man auf diesen Vorgang riskiert man ein unsauberes Ergebnis
Richtig! Richtige Antwort ist, man schleift die Oberfläche ab. Verzichtet man auf diesen Vorgang riskiert man ein unsauberes Ergebnis.
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Dieses Profil wurde von Sabine geschrieben
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